Das verflixte 7. Jahr

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Affäre. Das Land Niederösterreich versuchte sich auf dem Kapitalmarkt.
Das war verfassungsrechtlich fragwürdig und hat den Steuerzahler eine Milliarde Euro gekostet.

Von Josef Redl und Ulla Schmid

Wolfgang Sobotka ist es gewohnt, den Takt vorzugeben. Das Kammerorchester der niederösterreichischen Kleinstadt Waidhofen an der Ybbs folgt jedem Fingerzeig seines Dirigenten. Ob Rossini, Schumann oder Tschaikowsky – Niederösterreichs Finanzlandesrat ist promovierter Musikpädagoge und als solcher bestens geeignet, in seiner knappen Freizeit eine Kapelle zu leiten.
Fernab der Waidhofner Probebühne sorgt Sobotka allerdings für Misstöne. Politisch wollte er im Konzert der ganz Großen mitspielen – am internationalen Finanzmarkt. Und da ist ihm zuletzt so einiges durcheinandergeraten.
Das Land Niederösterreich hat, wie viele andere auch, in den letzten Jahren versucht, auf dem internationalen Kapitalmarkt aus wenig viel zu machen. Die bestechende Idee: Man verkaufe niedrig verzinste Wohnbaudarlehen an Banken, lege das lukrierte Geld in Fonds an und fette mit den Erträgen das Landesbudget auf.
Schnelles Geld mit wenig Aufwand also.
Das ging gründlich daneben.
Jüngsten Zahlen zufolge hat das Land Niederösterreich zwischen 2002 und 2009 über eine Milliarde Euro in den Sand gesetzt. Das Geld versickerte in einem Geflecht aus Investmentbanken, Landesgesellschaften und Aktienfonds. Bisher hat die absolut regierende VP-Landesregierung allzu neugierige Einblicke zu verhindern gewusst. Ein 85 Seiten umfassendes Gutachten des renommierten Wiener Wirtschaftsprüfers Thomas Keppert, das profil vorliegt, skizziert nun das Ausmaß der Fehlspekulationen. Nicht zuletzt stellt sich auch die Frage: Was hat Steuergeld am Aktienmarkt verloren?
Die öffentliche Hand habe Spekulationen „nicht notwendig“, kritisiert SPÖ-Landesrat Josef Leitner, der das Gutachten in Auftrag gegeben hat. „Es ist belegt und dokumentiert, dass Schaden entstanden ist.“ Die Expertise wird demnächst dem Rechnungshof übergeben, der bereits eine Prüfung der Causa in die Wege geleitet hat.
Sobotka weist die Vorwürfe als „absurd“ zurück: Er habe das „Familiensilber vergoldet“ und eine Menge Geld erwirtschaftet.
Abseits der politischen Auseinandersetzung riecht die Causa nicht nach Erfolg.
Fakt ist: Im Jahr 2002 verkaufte die niederösterreichische Landesregierung rund 200.000 Wohnbauförderungsdarlehen auf dem Kapitalmarkt. Diese wären, gerechnet mit einer durchschnittlichen Laufzeit von 20 Jahren, 4,7 Milliarden Euro wert gewesen. Niederösterreich bekam dafür 2,57 Milliarden Euro. Die Idee dahinter: bei besserer Veranlagung auf dem Kapitalmarkt über Dividendenausschüttungen schneller an mehr Geld zu kommen. Zu diesem Zweck wurde die Land Niederösterreich Finanz- und Beteiligungsmanagement GmbH (Fibeg) gegründet, die im Eigentum des Landes steht. Die Fibeg wiederum bediente sich weiterer Gesellschaften wie der im Einflussbereich der Landesbank stehenden Hypo Capital Management, mittlerweile aufgelöster Stiftungen mit Namen Argentum und Aurelius sowie einer Hand voll Investmentbanken und eines Fondsmanagers. Über diese wurden zunächst 2,4 Milliarden Euro in einem eigens eingerichteten Fonds mit dem Namen NOE I in Anleihen und Aktien angelegt. Und zwar – in die falschen. Bereits im ersten Jahr, also 2002, trat wegen fallender Aktienkurse unterm Strich ein Verlust von 325 Millionen Euro ein. Trotzdem gönnte sich das Land eine Art Dividende von 113 Millionen Euro.
2003 wurde der Einsatz erhöht. Wieder besorgte sich das Land Niederösterreich Cash von Häuslbauern: Für eine vorzeitige Rückzahlung von Wohnbaudarlehen wurden attraktive Konditionen geboten. Insgesamt kamen so 245 Millionen Euro in die Kassen, die unter dem Titel NOE II sofort am Kapitalmarkt weiterveranlagt wurden. 2005 wurden in einer dritten Tranche Anteile am Landesenergieversorger EVN, Flughafen Wien, der Uniqa und der Landeshypothekenbank veräußert. Das ergab 860 Millionen, die als NOE III dem Finanzmarkt zugeführt wurden. Und letztlich wurden noch im Mai 2007, als sich Vorboten der Wirtschaftskrise bereits auf den Aktienmärkten einstellten, durch den Verkauf ­weiterer Wohnbauförderungsdarlehen 840 Millionen veranlagt (NOE IV).

Kapitalschwund. In Summe ließ Sobotka also Landesgelder in der Höhe von 4,4 Milliarden Euro in Aktien und Anleihen anlegen. Im Zeitraum zwischen 2002 und Dezember 2008 flossen dem Budget aus diesen Titeln rund 860 Millionen Euro an Ausschüttungen zu.
Allerdings: Die einst veranlagten 4,4 Milliarden Euro sind heute, sieben Jahre später, aufgrund von Abwertungen nur noch 3,6 Milliarden Euro wert. Das hätte nicht so kommen müssen, meint Gutachter Keppert. Seinen Berechnungen zufolge hätten die Fonds bei konservativer Veranlagung eine sichere Rendite von 4,7 Prozent im Jahr erzielen können. Wäre dieses Ziel erreicht worden, könnte sich Niederösterreich heute über einen immer noch mit 4,4 Milliarden Euro gefüllten Fonds und überdies einen Zinsgewinn von rund einer Milliarde Euro freuen.
Wie ungeschützt die öffentlichen Gelder dem Kapitalmarkt ausgesetzt sind, lässt sich am besten an der Entwicklung des letzten Jahres ablesen: Laut Fibeg warfen alle vier Fonds per 31. Dezember 2008 gerade einmal 3,5 Millionen Euro ab. Das alleine wäre nicht so schlimm. Gleichzeitig verringerte sich der Kapitalstand der Investments allerdings um beinahe ein Fünftel.

Superfonds. Sobotka verteidigt sein Vorgehen auf das Heftigste: „Der niederösterreichische Steuerzahler hat von unserer Vorgangsweise profitiert. Früher ist nicht daran gedacht worden, mit Geld zu arbeiten, das ist brachgelegen. Und es gibt wohl keinen internationalen ­Investmentfonds, der so gut gewirtschaftet hat wie wir.“
Sobotka übersieht dabei einen kleinen, aber verfassungsrechtlich entscheidenden Unterschied: Es handelt sich nicht um private Anlagen, sondern um Geld des Steuerzahlers. Der Verfassungsrechtsexperte Theo Öllinger stellt in einem Gutachten dazu fest: „Geld zu veranlagen oder gar damit zu spekulieren ist zweifellos keine öffentliche Aufgabe und damit keine Aufgabe des Staates.“ Schon der Beschluss, die Wohnbaudarlehen des Landes zu veräußern, sei problematisch: „Rechtlich äußerst zweifelhaft ist aber jedenfalls der Versuch, den Erlös der Veräußerungen zur Gewinnspekulation auf dem Kapitalmarkt zu verwenden, ohne sich gegen einen Subs­tanzverlust hinreichend abzusichern.“
Zusätzlich stellt sich das Problem der Kontrolle. Zwar ist die Fibeg eine 100-prozentige Tochter des Landes und unterliegt damit der Kontrolle des Rechnungshofes. Doch die involvierten Gesellschaften und Fondsstrukturen darunter grenzen nicht nur an „Geheimpolitik“, wie die Grünen-Abgeordnete Helga Krismer feststellt. „Der Landtag ist auch nur nach Gutdünken von Sobotka informiert worden. Diese Veranstaltungen waren bessere Kaffeekränzchen“, so Krismer. Die Gebarung der Fonds ist der ­öffentlichen Kontrolle ent­zogen.
Ein Beispiel: Eines Tages – es muss irgendwann zwischen 31. Mai 2007 und 31. Juli 2008 gewesen sein – war er plötzlich weg: der Fonds mit dem Kürzel NOE IV sub 2. Dieser Fonds ist eines von über 20 eigens gegründeten Anlagevehikeln, mittels derer die Fibeg insgesamt rund 4,4 Milliarden Euro in Anleihen und Aktien investierte. NOE IV sub 2 war im Mai 2007 immerhin noch mit 81 Millionen Euro gefüllt gewesen. Im Jahr darauf war er leer. Wirtschaftsprüfer Thomas Keppert mutmaßt, das Geld könnte in Form einer Gewinnausschüttung ins Budget geflossen sein. „Wenn diese Auflösung tatsächlich zur Ausschüttung erfolgte, so stellte sich in weiterer Folge die Frage, für welchen Fonds dieser Betrag verwendet wurde“, heißt es in seinem Gutachten. Die Frage ist deswegen berechtigt, weil für den gesamten NOE-IV-Fonds im Jahr 2007 nur 18,547 Mil­lionen ausgeschüttet wurden. „Daraus ergibt sich in weiterer Konsequenz auch die Frage, inwieweit es zwischen den einzelnen Fonds zu Verrechnungen kam, die aus den vorliegenden Unterlagen nicht ersichtlich sind und damit zu massiven Verschiebungen in der Beurteilung der Wertentwicklung der einzelnen Fonds führen können!“
Mit anderen Worten: Die Geldströme der Fonds sind untereinander vollkommen intransparent. Offenbar selbst für Sobotka: „Im Detail kenne ich die Fonds nicht. Ich weiß auch über einzelne Aktientitel nicht Bescheid. Das gehört zu der Expertise, die wir vom Fondsmanager mitkaufen.“
Diese Geheimniskrämerei kann Keppert nicht nachvollziehen: „Es ist vielleicht bei Hedgefonds üblich, dass man sich nicht in die Karten schauen lässt. Aber wenn Landesgelder veranlagt werden, darf man größere Transparenz erwarten.“
Und überhaupt: „Die Strategie ist ja nicht so toll, dass sie geheim bleiben muss.“

9.4.2009 19:06
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ElementDawnProductions, 14. 04. '09 17:50
Niederösterreich - Hinein ins Leben
Die urwaldartigen Auen an Donau, March und Thaya, die schroffen Canyons des Ötschers, die sanft geschwungenen Hügel des Retzer Landes, die Moore im Waldviertel, das großartige Flusstal der Wachau, die Föhrenwälder im Wienerwald und die Eichenwälder im Weinviertel, die mystischen Kraftplätze des Waldviertels und die stillen Kellergassen des Weinviertels, Almwiesen, Sonnenblumenfelder, Weingärten, wilde Bergbäche, stille Waldseen... – die Schöpfung hat Niederösterreich reich beschenkt. Doch damit nicht genug...

http://elementdawnproductions.blog.de/2008/10/30/blackmail-06-2008-sauschaedel-4958756/
josef800, 12. 04. '09 20:35
was wäre wenns gut gegangen wäre
Ich frage mich was würdet ihr schreiben wenns gut gegangen wäre und der Staat eine milliarde Gewinn gemacht hätte und die Steuern senken könnte würdet Ihr auch schreiben das das lauter trottel sind.Ihr journalisten seid ja bessere Menschen und macht überhaupt keine Fehler.im nachhinein kann man immer schön schimpfen egal wie es ausgegangen wäre.denn wenn es gut gegangen wäre würdet ihr schreiben das sie zu wenig gewinn gemacht haben weil die Politiker alle unfähig sind.
Herr-Paul, 13. 04. '09 09:43
Re: was wäre wenns gut gegangen wäre
Also haben alle einfach "Pech" gehabt, oder? - Kann ja irgendwie jedem passieren, verzocken mit Milliardensteuergeldern, oder? - Ist DAS ihre Botschaft? - Ist ja eh die böse Globalisierung, oder Lehman, oder Madoff, oder weißderkuckuckwernoch. - Hey, wenn Sie das nächste Mal ins Krankenhaus müssen, bloß keinen Arzt an Sie oder ihre Kinder ranlassen, wer braucht schon jahrzehntelange Ausbildung und Praxis, vielleicht tut´s ja auch ein promovierter Musikpädagoge - ist ja auch ein Doktor. Bei dem kann´s ja schließlich "vielleicht auch gutgehen", so eine OP, oder? - Aber ihrer Logik nach sollte man diesen Gierschlunden in bester Bawag´scher Manier noch mal ein paar Milliarden zu Verfügung stellen, damit sie noch eine Chance kriegen, das Verlorene aufzuholen - es könnte nämlich auch gutgehen!
indyman54, 13. 04. '09 19:10
Re: was wäre wenns gut gegangen wäre - NICHTS!
es geht nicht darum ob´s "gut" oder "schlecht" ausgegangen wär - diese zockerei. das ist nicht das thema.
thema ist, dass personen - "personenkreise" mit geld zocken, mit geld arbeiten, wie sie es nennen. - und keine ahnung vom "geldbegriff" haben! geld als ware. es ist das der größte schwachsinn den es gegenwärtig in gewissen kreisen - global - gibt!!! - "mit geld arbeiten wollen". - das ist das geniale an dieser krise, dass auch die letzten trotteln (verzeihung) zu begreifen haben, dass mit geld nicht gearbeitet werden kann, geld nicht wachsen, geld sich nicht vermehren KANN!!! - ohne soziale katastrophen (irgendwo, zur zeit global) hervorzurufen; - werte können immer nur konkrete menschen schaffen!!! und auch wenn ich sie nicht sehe, weil 1000nde km weit weg - mit deren ARBEITKRAFT ich zocke!!!!
sakulsakul, 13. 04. '09 22:36
Re: was wäre wenns gut gegangen wäre
Gegen Dummheit gibt es leider keine Medizin, denn sonst müssten sie sofort zur Apotheke.
Denn, wenn in der Strasse keine Bank gebaut worden wäre, hätte der Bankräuber nicht zuschlagen können.
So lautet ihre logische (krankhafte ?)Denkweise.....
dieBestatter, 14. 04. '09 09:57
Re: was wäre wenns gut gegangen wäre
Dann hätten die Prölls verdoppelt.
chaneu, 14. 04. '09 13:30
Re: was wäre wenns gut gegangen wäre
es ist aber nicht gut gegangen. aber abgesehen davon, es wäre immer noch UNRECHT gewesen. wenn der staat mit meinen steuergeldern an der börse spielt, bzw. wenn einzelne beamter ihren privaten nervenkitzel nicht selbst finanzieren wollen, sondern mit meinen geld zocken, donn werd i haas ....
mal abgesehen davon das es eine sauerei ist, immer noch zu behaupten, man könne geld einfach irgendwo platzieren und es vermehrt sich dann.
geld wir nur deshalb mehr, weil ein anderer dafür zahlt. das gute alte kreditwesen und das sparbuch sind die einfachsten verdeutlichungen dafür.
die banken nehmen die sparguthaben und verborgen sie an kreditnehmer, die zinsdifferenz stecken sie als gewinn ein. und jetzt denken sie mal nach wie das im gegenständlichen fall funktionieren hätte sollen ???
Citoyen, 15. 04. '09 19:00
Hätte, wäre, würde, könnte, täte, ...
Diese Verlustarie des hätti-wari-täti aus dem Repertoire der Verniedlicher und Allesbestreiter, wenn es um die NÖVP und deren allumfassende Krakenumschlingungen der Bürger geht, ist einfach unglaublich.

Tja, hätte ich einen Lotto-Zwölfer gemacht, dann könnte ich usw. usf. Das sind doch infantile Tagträume und Kindereien und keine korrekten Feststellungen zum desaströsen Umgang von NÖVPolitkern mit unserem Steuergeld.

Und nur darum geht es, ums Resultat, nicht ums ungehörige Gezeter des hätti-wari-täti.
robi61, 12. 04. '09 18:45
Eine Frage der Ehre
Wenn Herr Sobotka noch irgendein Fünkchen Ehre im Leib hätte, müsste er augenblicklich zurücktreten.
Danke profil, bei Euch gibt es noch Jouralisten.
Hoffentlcih werdet ihr nicht zu Tode gespart!
profiler100, 16. 04. '09 19:35
Re:Rücktritt Sobotkas, eine Frage der Ehre
Dieser Meinung sind in Waidhofen 60% der Bevölkerung
indyman54, 12. 04. '09 00:08
letztklassig
profil macht gute arbeit!
die "krisenszenarien" sind nicht mehr überbietbar. muß zugeben, dass meine phantasie nicht ausreicht diese "genialen" konstrukte, die hier beschrieben werden, selbst hervorzubringen!!! diese leute, politiker - sogenannte volksvertreter, oder korrupte wissenschafter (siehe pharma. . .) sind schlicht krank. nur wer konstatiert das! weil - macht als sucht, verlogenheit als trieb, manie nach wachstum, größe, anerkennung, . . .u.s.w.sind ja beinahe volkskrankheiten?! fällt das jemanden auf? in jeder branche gibt es megadeals widerlichster art! es hat pepp, wenn dann z.b. übers budget verhandelt wird, und über ein paar mille auf oder ab "gestritten" wird - und gespart werden muß. - ihr seit so was von verlogen! - einfach letztkassig!!! ich meine euch - ihr POLITIKER
Herr-Paul, 11. 04. '09 09:13
Republikska Banana?
Eine Milliarde in NOE (1-4), bis zu 4 Milliarden bei der Kommunalkredit, Miliardenraub am Volk durch die Agrarggemeinschaftssauereien, .. , hmm, da fragt man sich doch mnachmal, wieso nur der Herr Elsner sitzt! Oder sitzt der verglichen zu manch anderen Vorgängen gar zu "Unrecht"? - Wer regiert dieses Land eigentlich wirklich? - Was passiert nun in weitere Folge, nachdem die Spitze des Eisberges öffentlich wird? Passiert überhaupt etwas? Sind "Wahlen" überhaupt noch geeignetes Mittel, solche Sümpfe trocken zu legen? Ist diese "Demokratie" noch zeitgemäß? Wer wird FÜR das alles bezahlen? - Vielleicht sollte man als "Staatsbürger" sich bewusster werden, daß das "r" am Schluß nun gestrichen ist! - Ich entschuldige mich bei allen jemals von mir benamsten "Bananenrepubliken" ausdrücklich!
Citoyen, 10. 04. '09 15:20
Potztausend
Potztausend, das ist eine Sensation.

Der SOBOTKA war's, der Schlingel. Und der PRÖLL hat nichts gewusst, war also ahnungslos und hatte daher seinen Untergebenen und dessen Vorgangsweisen nicht im Griff.

Das ist so neu und komisch im NÖVP-Gefüge, man kann es nicht glauben und man glaubt es auch nicht.

Sollte es doch stimmen, müssten beide abtreten, der SOBOTKA wegen der verschwundenen Milliarde und der PRÖLL wegen seiner inakzeptabler Ahnungslosigkeit.

Andernfalls müssten sie auch beide abtreten, beide wegen der verschwundenen Milliarde und der Spielchen mit den Steuerzahlern.
secreto, 11. 04. '09 05:26
Re: Potztausend
Der Sobotka ist sicherlich kein Schlingel, sondern eher ahnungslos, wie Millionen Anleger auf der ganzen Welt es waren und sicherlich noch immer sind. Das Politiker auf Grund der Unmöglichkeit, heutzutag - bei der Fülle des bestehenden Wissens - Universalgenie zu sein, ist auch verständlich. Unverständlich ist nur, daß kein politischer Arsch nach so einem Skandal zum Rücktritt gezwungen ist, oder wenigstens wird..
sakulsakul, 13. 04. '09 22:40
Re: Potztausend
Wo bleibt der Anzeigebericht an die Staatsanwaltschaft für diesen Diebstahl an öffentlichen Geldern ????.....
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