Brauner Dammbruch bei den Nachbarn:
Ungarn auf dem Weg in den Faschismus?
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Rechtspopulisten und Rechtsextreme kamen bei der EU-Wahl zusammen auf über 70 Prozent der Stimmen. Ein Staat mitten in Europa droht im Faschismus zu ersticken.
Gregor Mayer, Budapest
Man kann nicht behaupten, Gabor Vona, der nie lächelnde Chef der rechtsextremen Partei Jobbik (Die Besseren/Die Rechteren), hätte nicht einen gewissen Sinn für Humor. Eine seiner Ansprachen begann der 31-Jährige im vergangenen Oktober mit folgender Sottise: Wer kennt den Witz? Ferenc Gyurcsany (der in diesem März zurückgetretene sozialistische Ministerpräsident, Anm.) kommt ins Gefängnis und muss sich die Zelle mit einem zwei Meter großen, sexbesessenen Metalldieb (Synonym für kriminelle Roma, Anm.) teilen. Kennen Sie ihn? Nein? Ich leider auch nicht, aber er fängt gut an.
Die Partei, die gegen Roma und Homosexuelle hetzt und mit antisemitischen Botschaften operiert, hat bei der Europawahl am vorvergangenen Sonntag aus dem Stand heraus 14,8 Prozent der Stimmen geschafft und drei von insgesamt 22 Mandaten erzielt. Doch auch der rechtspopulistische Bund Junger Demokraten (FIDESZ) schnitt mit 56,4 Prozent besser ab als bei jeder Wahl zuvor. Geführt wird diese Partei von dem ehemaligen Ministerpräsidenten Viktor Orban, der den noch regierenden Sozialisten mit Abrechnung und Strafverfolgung droht und gegen das internationale Finanzkapital wettert. Er träumt von einer Zweidrittelmehrheit bei der nächsten Wahl spätestens im kommenden Frühjahr , um dann ein autoritäres Präsidialsystem einzuführen.
In vielen EU-Ländern gewannen modernisierungsfeindliche, xenophobe und braune Parteien kräftig dazu. Doch nur in Ungarn entfielen auf rechte Populisten und Rechtsextreme zusammengenommen über 70 Prozent der abgegebenen Stimmen. Oft und immer wieder wurde beim Aufstieg populistischer oder faschistoider Kräfte geunkt, dieses oder jenes Land drohe dem Faschismus anheimzufallen. Immer wieder entpuppte sich solches Gerede als schierer Alarmismus. Doch Ungarn, wo sich in den vergangenen Jahren autoritäre Haltungen und aggressive Vorurteile gegen die Roma tief in der Mitte der Gesellschaft festgesetzt haben, könnte tatsächlich auf dem Weg dorthin sein.
Totgeschlagen. Jene, die dagegenhalten könnten, sind demoralisiert. Die derzeit allein regierende Ungarische Sozialistische Partei erlitt mit 17,4 Prozent ein schweres Debakel. Man hat uns totgeschlagen, seufzte die sozialistische Spitzenpolitikerin Katalin Szili resigniert am Tag danach. Der frühere Koalitionspartner, der Bund Freier Demokraten, schlitterte überhaupt in die Katastrophe. Mit nur 2,2 Prozent der Stimmen stehen die aus der alten Dissidentenbewegung hervorgegangenen Liberalen vor dem Ende als eigenständiger politischer Akteur.
Ins Wanken kam Ungarns Demokratie im Herbst 2006. Die berüchtigte Skandalrede Gyurcsanys, in dem dieser an seine Partei appellierte, endlich mit dem Lügen aufzuhören, drang an die Öffentlichkeit. Wochenlang ließen von der Rechten angefachte Unruhen das Land erbeben. Der Putschversuch misslang, doch Gyurcsanys Regierung war entscheidend geschwächt. Der FIDESZ unter Orban torpedierte jegliche wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Reformversuche mit populistischen Volksabstimmungen. Vor einem Jahr zerbrach die sozialliberale Koalition. Gyurcsany trat im März zurück. Orban trieb die immer glanz- und mutloser agierenden linken Regierungen vor sich her. Doch mit der Jobbik-Bewegung ist auf einmal eine neue Kraft da, die behauptet, das alles noch viel besser zu können. Jobbik redet nicht nur, sondern erweckt auch den Anschein der Handlungsfähigkeit.
Entmenscht. Im August 2007 gründete Gabor Vona die Ungarische Garde, eine paramilitärische Truppe mit Uniformen, die in Schnitt und Muster an jene von NS-Militärformationen erinnern. Die Garde veranstaltet martialische, bedrohlich wirkende Aufmärsche in Roma-Gemeinden. Jobbik und Garde mobilisieren mit dem Versprechen, effektiv gegen die Zigeunerkriminalität zu kämpfen, vor allem ärmere Menschen, die in unmittelbarer Nachbarschaft zu verelendeten und sozial verwahrlosten Roma leben. Als staatlich subventionierte Zigeunerzucht bezeichnete der Jobbik-Vize und frisch gebackene Europaabgeordnete Csanad Szegedi im Wahlkampf die Sozialhilfen, die an Roma gehen. Barikad.hu, die Internetseite der Jobbik, präsentierte wochenlang einen Comicstrip, der Jean de La Fontaines Fabel Die Grille und die Ameise abwandelt und die Roma in Stürmer-Manier als entmenschte Schmarotzer und Vergewaltiger zeigt.
Die Hetzstrategie ging auf. In Nord- und Ostungarn, wo es einen hohen Roma-Bevölkerungsanteil gibt, erhielt die Jobbik bei der Europawahl mehr Stimmen als die Sozialisten. Diese Gebiete, in denen Industrieruinen wie die Stadt Miskolc oder die frühere Stahlschmiede Ozd liegen, waren bislang linke Hochburgen. Die Dynamik ist alarmierend. Hatten nicht auch Hitlers Nazis bei ihrem Aufstieg davon profitiert, dass ihnen angesichts der Wirtschaftskrise massenhaft Arbeiter zuliefen, die zuvor kommunistisch und sozialdemokratisch gewählt hatten?
Das von den Rechtsextremen geschürte Klima provozierte bereits rassistisch motivierte Morde. Fünf Roma starben seit letztem November bei bewaffneten Anschlägen auf ihre Elendshütten. Bei einer dieser Bluttaten wurden ein Vater und sein fünfjähriger Sohn erschossen. Nicht einmal der Tod dieses Kindes hat das Land erschüttert, gibt die Budapester Soziologin Maria Vasarhelyi zu bedenken. Für den Aufstieg der Jobbik macht sie vor allem Viktor Orban verantwortlich. Er hat den Boden dafür bereitet. Als der 2002 die Wahlen relativ überraschend verlor, wollte er sich mit dem Ergebnis nicht abfinden. Er rief seine Anhänger dazu auf, gegen die Wahlfälschung zu demonstrieren und sich in so genannten Bürgerkreisen zu organisieren. So versuchte er, den Machtanspruch seiner Partei wachzuhalten. Eine Gruppe von jungen Männern Anfang 20, die nach nationalem Radikalismus dürsteten, nahm die Aufforderung ernst.
Der Geschichtsstudent Gabor Vona kam aus der Hochschülerschaft, andere aus der 2002 gleichfalls gescheiterten Ungarischen Wahrheits- und Lebenspartei des Antisemiten Istvan Csurka. Sie nutzten die Bürgerkreise als Betätigungs- und Mobilisierungsplattform für den zielstrebigen Aufbau ihrer Jobbik. Orban hatte schon in seiner Regierungszeit (19982002) einen Hofstaat rechtsradikaler Publizisten aufgepäppelt. Die Wahlniederlage bestärkte ihn in seinem Credo, dass Ungarns Rechte ein Lager, eine Fahne, einen Führer habe.
Orbans rechtsextreme Kampfschreiber versuchen indes, in Sachen Radikalität den vor allem im Internet agierenden Jobbik-Propagandisten Paroli zu bieten. Sieben Jahre derartiger extremistischer Mobilisierung haben das Meinungsklima in Ungarn nachhaltig verändert, stellt Vasarhelyi fest. Der öffentliche Diskurs ist so verkommen, dass aggressive, obszöne, rassistische Äußerungen niemanden mehr vom Hocker reißen. Sie erscheinen vielfach sogar als normal. Eine Teilverantwortung falle auch den linksliberalen Regierungsparteien zu, die in sieben Jahren kaum etwas weitergebracht haben.
Pfeilkreuzler. Das Elend der ländlichen Roma, ihre Entkoppelung von der allgemeinen Gesellschaftsentwicklung, habe sich selbst noch zu einer Zeit verschärft, als der durchschnittliche Lebensstandard im Land gestiegen war. Die Bürgermeister und Bewohner dieser Regionen fühlten sich mit den daraus resultierenden Problemen völlig alleingelassen.
Vasarhelyi, die wegen ihrer schonungslosen Kritik an den ungarischen Zuständen selbst immer wieder zur Zielscheibe medialer Angriffe der Rechten wird, hofft, dass sich im FIDESZ, wenn er einmal an der Macht ist, eine nüchterne, pragmatische Strömung durchsetzt. Ob es dazu je kommen werde, weiß sie aber nicht. Andere bauen wiederum darauf, dass ein Land inmitten der EU nicht einfach zur braunen Diktatur mutieren kann auch wenn Gabor Vona wiederholt damit droht, im Falle der Machterringung die privaten Fernsehsender TV 2 und RTL Klub zu schließen, Betreiber und Redakteure aus dem Land zu werfen und ihre Fernsehstationen dem Erdboden gleichzumachen.
Orban hingegen suggeriert, alles im Griff zu haben. Mit der Ungarischen Garde, gab er einmal die Richtung vor, werden wir fertig wie damals Horthy mit den Pfeilkreuzlern: mit zwei Ohrfeigen. Was Orban nicht erwähnte: Der rechts-autoritäre Reichsverweser Miklos Horthy musste im Oktober 1944 zurücktreten, um der faschistischen Terrorherrschaft der Pfeilkreuzler Platz zu machen.
13.6.2009 13:54
sineiraetstudio, 16. 06. '09 06:51
Irreführung, STOP
Herr Gregor Meyer verschweigt alles, was wichtig ist zu wissen über die Verhältnisse in Ungarn.Der Artikel ist Irreführung.In Ungarn gibt es zwei radikalextreme Parteien, MSZP und SZDSZ die das Land völlig zerstört und total ausgeplündert haben.Hier sitzen die Abkömlinge von den blutigen Roten aus den 50-iger Jahren.Die meisten sind Millionäre, die auch das Geld für die Unterstüzung der Romaer gestohlen haben.Gregor Meyer ist ein farbenblinder Schwindler.Brauner Dammbruch gibt es nur in seinem Kopf, nicht bei den Nachbarn. Herr Meyer,schämen Sie sich.Die Leser von Profil, die Wähler in Ungarn verdienen Entschuldigung, jetzt.
Gabesz, 15. 06. '09 22:30
Warum redet in Europa niemand
darüber, dass diese Lage in Ungarn die logische Folge eines verantwortungslosen, absichtlich irreführenden Politik ist. Dass Orban mit seine Rhetorik den Boden dafür vorbereitet hat. Wenn Europa gegen Österreich Sanktionen eingeführt hat, obwohl hier nicht einmal annähernd so viel "braunes" passierte, dann ist es vollkommen unverständlich wie Diese jetzt eisern schweigt! Kann man den lieben ungarischen EVP-Freunden nicht ein wenig auf die Finger klopfen?? Sie haben kein Programm, oder sie zeigen es nicht, lassen mit ihre Angriff statt konstruktieve Mitarbeit die ungeschicketen Sozis gegen die Wand fahren. Wenn es ein Spiel wäre, würde ich sagen geschickt. Es geht aber um 10 Mio. Menschen in diesem Land und mit ihnen spielen sie. Das ist nicht geschickt, das ist ein VERBRECHEN!
mbandi, 16. 06. '09 16:27
Re: Warum redet in Europa niemand
Man kann ja auch das Blaue vom Himmel herunterlügen - Papier ist geduldig, wie es im alten Sprichwort heißt..
"Braune Gefahr", "Orbán ist verantwortlich für alles" auf der einen, "wohlwollende, aber ungeschickte Sozis" auf der anderen Seite - das alles sind innenpolitische Losungen der ungarischen Linken, von denen ein Durchschnittsösterreicher wohl nichts versteht und will damit wahrscheinlich auch nichts zu tun haben.
Was aber die politisch noch nicht aussichtslos verblendeten Leser verstehen sollten ist, dass all diese Berichte über die unsagbare "braune Gefahr" in Ungarn ausschließlich Ablenkungsmanöver sind: die Verantwortung der Sozis für die schreckliche wirtschaftliche Lage des Landes (Jahre vor der Weltkrise herbeigeführt)
soll dadurch verschleiert werden..
homtibkar, 15. 06. '09 22:15
Herr gregormeyer! Nur zur Erinnerung!!
Herr gregormeyer! Nur zur Erinnerung!!
In 1998 hat FIDESZ Regierung die jedes Jahr veranstaltete Fest für deutsche, österreichische und ungarische Nazis im budaer Burg gesetzlich verboten! (mehrere tausende waren)
Warum hat es nicht Horn (MSZ(M)P) gemacht?
Bitte eher um die in den letzten 7 Jahren aufgebaute wirtschaftliche Schei..e kümmern, statt Lüge über die Wahrheit.
Zur Erinnerung: Meggyesy hat in 2002 gesagt, dass die ungarische Wirtschaftslage so schlecht ist, dass erst in 2008 die Euro eingeführt werden kann. (Da waren wir in der Region einer der besten.) Wo ist Meggyesy? Wo ist jetzt Gyurcsany? (Beide waren in hoher Position im Kommunismus!Interessant, oder?) Die sind weg, und die Bevölkerung zahlt... bitte um diese Theme kümmern..und bitte KORREKT und UNPARTEILICH! Danke!
homtibkar, 15. 06. '09 22:11
Diese Zeitung ist nicht unabhaengig, wenn
so ein Schreiben als Tatsache erscheinen kann...höchstens, als eine subjektive, auf Bestellung geschriebene Artikel.
- Wie kann man eine konservative Partei (weil die nicht sozialistisch sind) gleich rechtsextremist bezeichnen? Damals im Kommunismus sagten die MSZ(M)P, dass "diejenigen, die nicht mit uns sind, sind gleich gegen uns". Ist in Deutschland CDU und CSU auch rechtsextremisten? Versuchen Sie es nun zu schreiben...
- Die Zigeuner in Ostungarn bringen einender um (illegale Geldanleihe, Prostitution, usw.). Wenn die Taeter nicht gefunden werden, dann kommt ein "gregormeyer" und schreibt über uns, dass wir rassistisch sind...und kommt eine "unabhaengige Zeitung", wo es geschrieben wird. GRATULATION!
SanLeoKea, 15. 06. '09 19:40
Bringt mit euch die Kommunisten /Mszp/
Ihr hat ein glückliches Leben gehabt, ihr muss den Gott ein Dank sagen, dass Ihr die Kommunismus und die Kommunisten nicht gekannt haben, dass Ihr unter kommuniste Herrsaft nicht gelebt seid.
Würdet ihr nämlich unter diesen Aberration gelebt, so schreibet Ihr nicht so grosse Blödsinne und Lüge wie diese Idiot getan hat.
Bei uns eine faschismus lebt nur: DIE ROTE. Bringt mit euch die Kommunisten, die rote Faschisten, über ihnen könnt Ihr die Wahrheit screiben.
Rechtsextreme... wo ? bei uns ? Partei Jobbik wäre rechtsextrem ? Wo ist die Unterlage ? Es gibt kene.
Ungarischen Garde wäre rechtsextrem ?
Idiot.
Im Garde sind zigeuner und juden.
Vieleicht muss die Hetzer anderswo suchen. Unter Ihren """"Ratgebern"""""
derpradler, 15. 06. '09 18:28
Als wir zur Abstimmung gingen
"Soll Österreich in die EU", da haben viele Österreicher(innen) für die EU gestimmt weil sie glaubten, damit die Rechte-Gefahr zu bannen. Haider machte damals Europa unsicher und mit dem "Ja" wollte man einfür allemal die rechten Faschisten politisch besiegen. Das war ein gefährlicher Irrtum. Die EU hat soziale Unruhen provoziert, sie hat durch eine unverschämte Verteilungspolitik nach OBEN und eine gewollte Islamisierung Europas, neuerlich den Samen gestreut für die rechten Gewaltparteien.
Wenn jetzt in der EU ein Staat wieder in das alte Schema zurück fällt, ist das Schicksal dieser Abzocker-EU besiegelt. Leider auf eine Weise die kein Eu-Kitiker wollte!
mbandi, 15. 06. '09 17:08
Peinlich3
In Nord- und Ostungarn, wo es einen hohen Roma-Bevölkerungsanteil gibt, ist Gewalt in der Schule gegen Schullehrer/ Schullehrerinen! (nicht selten von Eltern verübt) ist fast schon an der Tagesordnung.
Beim Lesen dieses Artikels hat man das Gefühl eine 'linksliberale" ungarische Hetzzeitung zu lesen - nur in deutscher Übersetzung.
Kein Wunder wenn Informantennamen wie z.B. Mária Vásárhelyi auftauchen....
Das Profil sollte endlich versuchen ihrer Leserschaft eine möglichst ausgeglichene Berichterstattung zu bieten, und aufhören mit der beleidigenden Geringschätzung seiner Leser...
mbandi, 15. 06. '09 17:07
Peinlich2
Rassistisch motiviert Mordfälle gibt es leider auch, Herr Mayer: Haben Sie vom Lynchmord des Mittelschullehrers Lajos Szögi gehört oder berichtet??, der von 50 Zigaunern vor den Augen seiner zwei Teenager Tochter vor 2,5 Jahren zu Tode geschlagen bzw. getreten wurde?
War das je ein Thema in Ihrer Zeitschrift?
In Nord- und Ostungarn, wo es einen hohen Roma-Bevölkerungsanteil gibt, ist Gewalt in der Schule gegen Schullehrer/ Schullehrerinen! (nicht selten von Eltern verübt) ist fast schon an der Tagesordnung...
mbandi, 15. 06. '09 17:07
Peinlich
Diese peinlich einseitige Berichterstattung ist nicht nur langweilig, sondern sollte schon lange unakzeptabel für Das Profil sein: es trieft nur so von Fehlinformationen und Unwahrheiten.
Was die gegen die Zigaeuner verübte angeblich " rassistisch motivierte Morde" angeht: ich möchte hier darauf verweisen, dass der Fall, wo Vater und Sohn getötet worden sind, ist noch nicht abgeschlossen (die Polizei geht jedoch NICHT von einem rassistichen Motiv aus!!), und in den übrigen Fällen wurden die Täter schon gefasst: halten Sie sich fest!, sie waren sämtlich Roma!
Qu1cksh07, 15. 06. '09 15:18
Schlimm!
"Menschen" (ich bin mir nicht mal sicher ob diese so eine Bezeichnung verdienen) wie Kristzina Morvai oder wie diese dumme, nichtswissende, nach brauner sche**** aussehende und riechende Horde von Neandertalern die sich wieder in Europa ausbreitet sollte man in die KZs packen, die sie ja so sehr lieben!
Kristzina Morvai ist die Sarah Palin Ungarns. Nur das die Ungarn blöder sind als Amerikaner und diese abartige Missgeburt sogar noch unterstützen.
Ülley, 15. 06. '09 16:39
Re: Schlimm!
Herrlich dein Kommentar ! Hast Du früher für die " Pravda "
oder für den "Stürmer " geschrieben.Herrliche Wortwahl,
wie "Menschen"=unmenschen,braune Scheisse,riechende
Horde von Neandertalern,, die Ungarn in die KZs schickken,Kriszina Morvai=abartige Missgeburt !
In welcher psychiatrischen Klinik wirds du grade behandelt ? in Mauer-Öhling ?
Frau Morvai ist eine ausgezeichnete Juristin und ist
als "Antisemitin" mit einem Juden verheiratet von dem
sie drei Kinder hat.Lieber Freund du hast genauso wie
Mayer und Christian Schmidt-Häuer keine Ahnung von
der ungarischen Geschichte und Volk.Ich werde für
deine primitive bolschevistische Nazi- Seele beten.Amen.
Dr.Koczó, promoviert bei Prof.Plaschka(Ost-Europa-Institut)
Akuna, 15. 06. '09 16:42
Re: Schlimm!
Ja Rechtsextremismus ist schlimm und furchtbar. Erschreckend finde ich jedoch auch die Frauenfeindlichkeit im vorangegangenen Kommentar. Im Artikel werden viele Männer genannt die rechtsextrem sind - im Kommentar werden zwei Frauen herausgegriffen. Zufall?
Qu1cksh07, 15. 06. '09 18:44
Re: Schlimm!
Kurze Aufklärung für die Analphabeten:
- Mit allen unworten in meinem Kommentar meine ich alle Rassisten, Holocaustleugner, Rechts oder Linksextreme, gewalttätige Menschen. Mir ist es egal woher jemand kommt, welcher Religion er/sie angehört oder welche Hautfarbe die Person hat. Ich teile die Menschen in gute und ich schlechte - sowie die meisten irgendwo dazwischen ein.
- Ich verurteile alle rechtsextreme, Mann oder Frau, Moslem, Jude oder Christ. Mir ist es egal wer an der Spitze einer Firma oder einem Staat steht: ich bin der Meinung das Frauen bessere organisatorische Fähigkeiten haben - also sollten sie öfters in die Führüngsetagen der Firmen und Länder kommen. Wie das in Östeereich aussieht brauchen wir glaube ich nicht diskutieren. Palin-Morvai Vergleich ist glaube ich aber ok!
wellington, 15. 06. '09 14:13
Es ist um Ungarn wirklich schade
Ungarn ist ein sehr schönes u. sympathisches Land. Dessenungeachtet hat Ungarn mit Demokratie wenig Erfahrung. Bis 1918 rückständigeHabsburgermonarchie; danach der halbfaschistische Staat unter Horty; dann Nazi-
Satellit; dann Volksdemokratie; schließlich Demokratie. In Ungarn dominierten immer antiaufklärerische Kräfte. Kirche trauert alten Zeiten nach. Heute hat man ein Wiederauferstehen der Pfeilkreuzler in anderem Gewand. Viele Bürgerliche sehen es mit unverhohlener Sympathie.
Orban kein guter Demokrat. EVP sollte sich schämen, mit solchen Leuten des Orban zu politisieren. Sind steigbügelhalter der Extremrechten. Groß-Ungarn-Hirngespinste!!??
hazafi, 15. 06. '09 13:53
was soll man tun?
Die nationale Interessen werden unterdrückt, wer versucht diese zu vertreten, der wird gleich als antisemit eingestuft.
Die Straftaten gegen Romas wurden bis jetzt in keinem Fall nachweislich aus rassistischen Gründen begangen. Sie verbreiten aber hier diese These als Tatsache. Was erlauben Sie sich? Sie beflecken das Profil auch.
Über die nachgewiesenen Morde durch Romas gegen die Ungarn vergessen Sie aber zu berichten.
Das Gerücht geht herum, dass die Rechtsradikalen von der neokon Regierung - als sozialist würde ich sie nicht nennen - aufgebaut und finanziert werden, um Stimmen von der Fidesz wegzunehmen.
Sicher ist nur Eines: von Vorne und von Hinten ist alles Lüge. Wie üblich.
hazafi, 15. 06. '09 13:52
was soll man tun?
Lieber Herr Georg Mayer, sie betreiben hier ganz böswillige Propagande. Ihre Berichterstattung ist derart einseitig, dass es mich wundert, sie auch im Profil lesen zu können.
Wie darf ein Volk sich heutzutage verteidigen , wenn seine Heimat aufgekauft wird? Oder darf es gar nicht? Sie meinen auch, alles is käuflich?
Die neuen Eigentümmer haben die Arbeitsplätze der Roma vernichtet, da sie an deren nichtqualifizierten Arbeit nicht genug verdienen können. Finden sie dieses Verbrechen in Ordnung? Kennen Sie die Zustände in Ostungarn, oder schreiben Sie hier nur im Auftrag, ohne eine Ahnung zu haben?
laszlo1, 15. 06. '09 12:31
Brauner Dammbruch...
Gregor Mayer erwähnt in seinem Artikel nicht, dass Horthy nicht zurückgetreten sondern durch den SS und Pfeilkreuzlern verhaftet worden ist, anschliessend wurde er ind Dritte Reich verschleppt und erst hier ist er unter Zwang zurcükgetreten. Er hätte diese Schritt niemals zu Gunsten der Nazis gemacht. Wenn Herr Mayer sich mit der Geschichte bedient, dann bitte präzise. Am vergagenen Wochenende wo Fidesz Orbán als Vorsitzender wiedergewählt hat, hat Orbán eine Koalition mit der Jobbik ausgeschlossen. Ausserdem es wäre korrekter, wenn ein österreichischer Journalist sich nicht um den ungarischen Zustände sondern um FPÖ und BZÖ kümmert. Braun-Au gibt es in Österreich genug!
Klebelsberg, 15. 06. '09 23:21
Re: Brauner Dammbruch...
Zuerst, Horthy hat Szalasi verhaftet und ihn längere Zeit im Zuchthaus gehalten.
Ob Maria Vasarhelyi glaubwürdig ist? Ihr Vater, Miklos, war Stalinist und als Redakteur in den fünfziger Jahren schrieb er Artikeln über die Notwendigkeit katholische Priester hinzurichten.
http://www.magyarhirlap.hu/cikk.php?cikk=148120
Klar hat M. Vasarhelyi dann in 1956 mitgemacht und die SZDSZ begründet, aber wie so darf man ihm verzeihen während alle Anhänger der Horthy Regierung als gnadenlose, unverzeihbare Faschisten gelten?
Was die Roma angeht, es ist einfach für die Frau Vasarhelyi Bemerkungen zu machen von ihrer sicheren Wohnung im Luxus Buda. Aber schau mal nach was in Olaszliszka passiert, oder was der Miskolcer Polizeikapitan sagte über wer für Verbrechen in seiner Stadt verantwortlich war.