Graue Gefahr: Wie eine Kaste von Langzeit- rentnern den Jungen die Zukunft stiehlt

Alt, aber gierig: Eine maßlose Kaste von Frühpensionisten und Langzeit-
rentnern bricht am Höhepunkt der Wirtschaftskrise den Generationenvertrag und stiehlt der Jugend die Zukunft. Die Politik kapituliert vor der Macht der Alten.

Von Gernot Bauer und Eva Linsinger

Das österreichische Senioren von jenen, die sie erhalten, unterscheidet: Sie essen weniger aufgetaute Germknödel, dafür mehr Fertiggerichte. Mischbrot ist ebenso ihres wie leicht kaubare Müslis und Butterkekse. Sie konsumieren deutlich mehr Lungenbraten, Selchfleisch, Räucherlachs, Karfiol, Bienenhonig und kaufen im Supermarkt mehr Bier und Wein. Weniger Geld als Normalverbraucher investieren Pensionisten statistisch gesehen in Staubsauger, Verhütungsmittel, Motorräder, Mobiltelefone, Flachbildfernseher, Wintersportartikel, Städteflüge und Deodorants; mehr in Büstenhalter, Waschmaschinen, Bratpfannen, Waschmittel, Hustentee, Festnetz, Blockflöten, Hundefutter, Lotto, Rubbellose, Tageszeitungen, Buspauschalreisen, Solarienbesuche, Eigenheimbündelversicherungen und Begräbnisse.

Österreichs Senioren, wie sie die Statistik Austria sieht: Zusätzlich zum Verbraucherpreisindex (VPI) ermittelt das Amt monatlich den Preisindex für Pensionistenhaushalte (PIPH), beauftragt vom Österreichischen Seniorenrat, mitfinanziert vom Sozialministerium. Die seltsame Idee dahinter: Pensionisten konsumieren zwar das Gleiche wie die übrigen Alterskohorten, aber in anderem Ausmaß. Und daher werden die 770 Produkte und Dienstleistungen aus dem Warenkorb des VPI seniorenadäquat gewichtet.

Der Effekt: Mögen die Preise in Europa im Juli krisenbedingt auch noch so deutlich gefallen sein (in Österreich gab es einen vergleichbaren Wert zuletzt 1966), im Volkswirtschaftsuniversum der 1,85 Millionen heimischen Pensionäre herrscht dennoch – statistisch abgesichert – Inflation von 0,1 Prozent. Übers Jahr wird laut PIPH mit zwei Prozent gerechnet. Und für die soll jemand zahlen: alle anderen Österreicher nämlich, deren Teuerung 2009 nur 1,5 Prozent betragen wird und für die kein Pensionistenindex zählt. So sehen das zumindest die einflussreichen Cheflobbyisten der rot-weiß-roten Pensionistenkaste, Karl Blecha, 76, Präsident des SPÖ-Pensionistenverbands, und Andreas Khol, 68, Obmann des ÖVP-Seniorenbunds. Von der Regierung fordern beide eine zweiprozentige Erhöhung der Pensionen für 2010, gemäß Pensionistenpreisindex versteht sich. Mehrkosten laut Experten: 200 Millionen Euro jährlich.

Der frühere deutsche Bundespräsident Roman Herzog, 75, warnte im April 2008 vor einer „Rentnerdemokratie, in der die Älteren die Jüngeren ausplündern werden“. Das war vor der Weltwirtschaftskrise. Im Jahr 2009 mit rasant anziehenden Arbeitslosenquoten erhält Herzogs prognostizierte Gerontokratie kleptokratische Züge, wenn die Alten ihre fantasierten wohlerworbenen Rechte verteidigen, welche die Jungen kaum mehr finanzieren können. Rund 13 Milliarden Euro muss der Bund allein 2009 für Pensionszahlungen (inklusive der Beamtenpensionen) berappen, mehr, als er für Schulen und Universitäten ausgibt. Der angesichts leerer Staatskassen absehbare Verteilungskampf wird so zum unlauteren Wettbewerb und der viel umjubelte Generationenvertrag – Junge erhalten Alte – sittenwidrig. Und die Politik? Hat vor der Macht der Alten längst kapituliert.

Der Kampf der Generationen ist zunächst eine Angelegenheit der Demografie. Wer bis vor zwanzig Jahren in den „wohlverdienten Ruhestand“ wechselte, hatte Krieg und die Armut danach als junger Erwachsener miterlebt. Warnungen weitsichtiger Experten in den achtziger Jahren, die Renten seien auf Dauer nicht finanzierbar, wurden stets mit einem Totschlagargument beiseite gewischt: Es sei geradezu frivol, der Trümmergeneration, die Österreich nach dem Krieg aus Schutt und Asche wieder errichtete, einen ausfinanzierten Lebensabend vorzuenthalten. Wer heute in Rente geht, kann sich nicht einmal an Leopold Figl mit Staatsvertrag, geschweige denn ans Kriegsende erinnern. Angehörige der betroffenen Jahrgänge 1950 aufwärts, die nun fröhlich in die (Früh-)Pension gleiten, gehören zur versilberten Generation mit Aussicht auf einen angenehmen Ruhestand. Denn Österreich wird rasant älter: Jeder Mann gewinnt pro Jahr 122 und jede Frau 100 statistische zusätzliche Lebenstage. Das Bild, das Pensionistenvertreter gern zeichnen, hat mit der Realität so nur noch bedingt zu tun. Auf jede pflegebedürftige Mindestpensionistin mit Hund kommt ein rüstiger Rentner mit ausschließlich Tagesfreizeit, die es in diversen Vereinen auszufüllen gilt. Laut jüngster Statistik des Kuratoriums für Verkehrssicherheit wurden 2008 mehr als 18.000 Senioren Opfer von Sportunfällen.

Pensionsalter sinkt. Der lange Lebensabend der Golden Girls und Boys wäre an sich begrüßenswert – wenn die Arbeitszeit mit der steigenden Lebenserwartung Schritt halten würde. Das Gegenteil ist aber der Fall: Als hätte es nie eine Reform gegeben, sinkt das Pensionsantrittsalter, statt anzusteigen. Der durchschnittliche Österreicher verabschiedete sich im Vorjahr mit 58,1 Jahren in die Pension – um einen Monat früher als im Jahr 2002, also vor der schwarz-blauen Pensionsreform. Die Gewerkschaft hätte sich ihre Proteste gegen die von ÖVP und FPÖ beschlossene Abschaffung der Frühpension getrost sparen können, die Reform scheiterte ohnehin an der Wirklichkeit.

Heuer wird das Pensionsantrittsalter weiter sinken: Denn schon in der ersten Jahreshälfte beantragten 15.000 Endfünfziger die Frühpension, so viele wie im gesamten Vorjahr. Damit könnte sich Österreich für 2009 den Titel des Frühpensionsweltmeisters sichern. Dem steht nur mehr Frankreich im Weg (siehe Grafik), in allen anderen OECD-Staaten gehen die Erwerbstätigen von Jahr zu Jahr später in Pension. Dieser ungebrochene Trend zur Frühpension kostet. Zumindest 300 Millionen Euro zusätzlich müssen heuer aus Steuermitteln ins Pensionssystem eingeschossen werden, eher noch mehr. Denn wegen der steigenden Arbeitslosigkeit verschlechtern sich die Beitragsleistungen der Beschäftigten dramatisch, was den Finanzminister laut „Salzburger Nachrichten“ noch einmal nicht budgetierte 140 Millionen Euro extra kosten könnte.

So hat sich das Winfried Pinggera nicht vorgestellt. Er war einst im Kabinett von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel Mastermind der Pensionsreformen. Nun sitzt er als Generaldirektor im neunten Stock der Pensionsversicherungsanstalt. Das kleine Ziel des annähernd zwei Meter großen Mannes lautet, das Wort „Anstalt“ aus dem Namen wegzubringen – sein großes, auch heute Jungen noch eine Pension bieten zu können. „Wenn nicht länger gearbeitet wird, verändert sich die Pension zu einer Mindestsicherung mit Minipensionen. Und dann werden sich die Jungen zu Recht fragen, wozu sie Versicherungsbeiträge zahlen“, sinniert er. Er will das Pensionssystem nicht totreden: „Das System ist sicher.“ Zusatz: „Aber nur dann, wenn wir uns nicht zu viel links und rechts der Regelpension leisten. Die Schlupflöcher in die Frühpension gehören gestopft.“ Derzeit tritt nicht einmal die Hälfte der Neorentner eine Regelpension an.

Einzelne Berufsgruppen bedienen sich besonders ungeniert. Die Invaliditätspension etwa ist für jene gedacht, die zu krank zum Arbeiten sind. Seltsamerweise bekommen Hilfsarbeiter aber so gut wie nie den Status „invalid“ und damit den Freibrief in die Frühpension. Den Bauern hingegen wird zu 66 Prozent die Invaliditätspension zuerkannt. Selbst Sozialrechtler wie Wolfgang Mazal, die das Wort Klassenkampf nur unter Folter aussprechen, urteilen: „Die Invaliditätspension trägt Züge einer Klassengesetzgebung wie aus dem 19. Jahrhundert. Sie bevorzugt die Bessergestellten.“ Noch dazu darf ein „Invalider“ in der Pension dazuverdienen – in jedem anderen Beruf als in dem, für den er zu invalid ist.

Erfahrene Skeptiker in der Arbeiterkammer vermuten, die Pensionsversicherung der Bauern gehe in ihrer eigenen Begutachtung freigiebig mit dem Status „invalid“ um. Bauern, die zu krank zum Arbeiten und daher „invalid“ sind, leben danach noch 20 Jahre – und damit genauso lang wie Bauern, die in normale Alterspension gehen. Die sind freilich in der Minderheit: Denn auch viele „Schwerarbeiter“ sind Bauern, kein anderer Berufsstand schafft es unter diesem Titel so häufig in die Frühpension.

Die so genannte Hacklerregelung wiederum ist für Beamte und Angestellte maßgeschneidert. Wahrscheinlich war es der größte Propagandaerfolg von Schwarz-Blau, diese besonders günstige Pensionsform als Zuckerl für Arbeiter im Blaumann zu verkaufen. Wahr ist das Gegenteil: Mehr als jeder zweite Bundesbeamte und jeder dritte Angestellte, die im Vorjahr in Pension gingen, nutzte die „Hacklerregelung“. In der Berufsgruppe der Arbeiter hingegen erreichen nur 14 Prozent den Status „Hackler“. Es gehört zu den gut gehüteten Geheimnissen von SPÖ und Gewerkschaft, warum sie diese privilegierte Pensionsform für ohnehin Privilegierte verteidigen. Im Vorjahr wurde die Hacklerregelung bis 2013 verlängert – Kosten: rund 800 Millionen Euro.

Dazu kommen Altersteilzeit, Zusatzpensionen für Sozialversicherung und andere teure Extras. Dutzende Beispiele teurer Sonderpensionen hat der Sozialforscher Bernd Marin über die Jahre gesammelt. Er sitzt in seinem Garten nahe Mistelbach und kann sich, nach einem Leben des Rufens nach einer gerechten Pensionsreform, immer noch in Rage reden: „Der Sinn eines Wohlfahrtsstaats kann ja nicht sein, dass ihn eine Generation mit ins Grab nimmt. Wenn wir so weitermachen, ist das Pensionssystem wie ein Pyramidenspiel, bei dem für die jeweils nächste Generation immer weniger überbleibt. Menschen, die nach 1970 geboren sind, könnten im Vergleich zur Nachkriegsgeneration nicht einmal die Hälfte des Gegenwerts ihrer Beiträge herausbekommen.“

Daran ist auch das besonders üppige System der Beamtenpensionen schuld. Die Ruhegenüsse der Staatsdiener sind nicht einmal zu 47 Prozent von Beiträgen gedeckt. Die meisten Beamten verdienen im Ruhestand mehr als in der Aktivzeit, im Schnitt 2600 Euro pro Monat. Lehrer etwa verdienen im Schnitt im Klassenzimmer 47.900 Euro pro Jahr – und in der Pension 49.300. Auch sonst sind Beamte gleicher: Bei ASVG-Versicherten wird die Pensionshöhe nach den 21 besten Verdienstjahren berechnet, bei Beamten nur nach den sieben besten. Außerdem dürfen Beamte auch in der Frühpension dazuverdienen, Arbeiter und Angestellte nicht. Marin kann vorrechnen, dass jeder Euro eines Beamten an die Pensionsversicherung 50 Prozent mehr an Pension bringt als der Euro eines ASVG-Versicherten.

Lobbymacht. Selbst die Extras für Bundesbeamte nehmen sich gegen die der 140.000 Landesbeamten wie ein Butterbrot aus. Hätten Landesbeamte die gleich hohe Pension und die gleichen Dienstjahre wie Bundesbeamte, wäre das Pensionssystem um 100 Millionen Euro jährlich billiger. Zusammenfassend fällt Marin ein vernichtendes Urteil: „Das Pensionssystem verteilt massiv um, zugunsten der Beamten und des geschützten Sektors. Und zulasten der Jungen.“

Der verantwortliche Sozialminister bleibt dennoch ein deklarierter Fan des österreichischen Rentenregimes. Rudolf Hundstorfer: „Das staatliche Pensionssystem ist krisenfest und gesichert.“ Die Lobbyisten rea­gieren empfindlich. Andreas Khol: „Wir Seniorenvertreter sind nicht unverschämt, sondern fordern nur eine Anpassung der kleinen und mittleren Pensionen. Wir wehren uns gegen diese Panikmache der Medien. Es gibt keinen Kampf der Generationen.“ Auch Karl Blecha kann keine Generationenunverträglichkeit erkennen: „Wir verlangen nichts Unbotmäßiges, sondern die Wertsicherung der Pension. Nur selbst ernannte Experten stellen immer wieder die Unfinanzierbarkeit des Pensionssystems in den Raum. Dabei bewährt sich das System Monat für Monat.“

In ihren Parteien sind die beiden ob ihrer Macht durchaus respektiert. Bei den Nationalratswahlen 2008 war rund ein Drittel der 6,3 Millionen Wahlberechtigten über 60 Jahre alt. Kein Wunder, dass rote und schwarze Strategen Rentnerversteher sind. Unter den älteren Semestern finden sie ihre treuesten Anhänger. Bei den heurigen EU-Wahlen machten die Stimmen der über 60-jährigen Wähler 42 Prozent des Gesamtergebnisses der ÖVP aus. Anti-Pensi-Rhetorik kommt da nicht gut, und so beschränkt sich die Junge ÖVP darauf, „die gerechtigkeitspolitische Schieflage“ (Ex-JVP-Chefin Silvia Fuhrmann) mit der Forderung nach billigeren Eintrittspreisen ins Museum für Junge zu bekämpfen. Einen Jugend-Verbraucherpreisindex fordert vorerst niemand.

Schon gar nicht in der SPÖ: Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas, 28 (statistische Lebenserwartung: 95), feiert sich selbst zwar gern als personifiziertes antifaschistisches Bollwerk, die im Vergleich zu heimischen Faschisten doch zahlreicheren arbeitslosen Jugendlichen lässt sie im Verteilungskampf gegen Senioren allein: „Die Generationen gegeneinander auszuspielen sichert die Pensionen nicht.“

Und so bleibt der Seniorenteller üppig gefüllt. Selbst zarte Versuche, Schonkost zu servieren, scheitern am Widerstand der Koa­litionsparteien. Im Mai 2008 einigten sich die Minister Martin Bartenstein und Erwin Buchinger auf die so genannte „Pensionsautomatik“. Die Idee: Steigt die Lebenserwartung, sollten ohne politische Verhandlungen Beitragszahlungen erhöht oder das Pensionsantrittsalter angehoben werden. Nur wenige Wochen später war das Projekt tot, gescheitert am Widerstand der SPÖ unter klammheimlicher Freude der ÖVP-Arbeitnehmervertreter. Vor allem Michael Häupl hatte gegen die automatische Anpassung der Pensionen „durch einen seelenlosen Computer“ gewettert.

Im eigenen Machtbereich vertraut der Wiener Bürgermeister schon lieber auf moderne Verwaltungsmaßnahmen. Und so ist in Wien die automatische inflationsbedingte Anhebung von Gebühren – Kanal, Müll, Wasser, Parken – möglich. Was Häupl vielleicht nicht weiß: Laut Pensionistenpreisindex sind Seniorenhaushalte davon deutlich stärker betroffen als Normalverbraucher.

22.8.2009 11:15
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Marius123, 01. 09. '09 20:24
Übertreibung ist nicht sinnvoll
Den Jungen wird nicht "die Zukunft gestohlen", dass ist eine vollkommen unangebrachte Übertreibung. Noch nie ist es einer jungen Generation so gut gegangen wie heute: Die Jungen bekommen einen hervorragenden Einstieg ins Leben, unvergleichlich besser wie bei früheren Generationen. Dies ist möglich weil die "Alten" mehr Geld und weniger Kinder haben.
Die wenigen Kinder bewirken aber auch die Probleme im Alter: Die Pension wird in Zukunft nicht mehr so hoch sein können wie früher. Es gibt zwei Lösungen für das Problem: Selbst vorsorgen oder mehr Kinder kriegen. Ich rate zu Zweiterem (gehöre zur älteren Generation): Kinder sind viel schöner und wichtiger wie Karriere.
Die Diskussion über die Pensionshöhe ist eine über die Verwaltung des Mangels, nicht über die Lösung des Problems.
gefahringrau, 31. 08. '09 00:12
Erschreckender und schlechter Artikel!
Ich gehöre langsam auch zu dieser "Grauen Gefahr": bald habe ich 40 Jahre gearbeitet. Ja, ich bin ja nur ein bisschen müde geworden. Würde ich meinen Arbeitsplatz wechseln, so hätte ich kaum bis keine neue Arbeitschancen mehr. Stellen Sie sich vor, ich werde ca. 1.500,- Euro Pension haben. Viele Frauen können von so einer erdrückend hohen Pension nur träumen. Herr Marin/Herr Mazal/Frau Linsinger, wie hoch wird ihre Pension sein? Ich hoffe, Sie verfallen nicht der Gier und nehmen den Jungen ihre Zukunft weg! Selten so einen zynischen, die Menschen spaltenden und schlecht recherchierten Artikel (keine Zahlen, Daten, Fakten zu Geschlecht, Beruf, Herkunft uv.a.m.) gelesen. Wieviel Profil hat Ihre Meinung? Also, ich habe mein Profil-Abo gekündigt.
hgkpereg, 27. 08. '09 17:07
Alles richtig - auch wenn die Wahrheit manche schmerzt
Es geht in "Zeiten wie diesen" (O-Ton Blecha als SP-Zentralsekretär unter Kreisky) nicht darum, der verdienten Altengeneration etwas wegzunehmen. Es geht bloß um Maßhalten. Und wenn die Inflation Null-Prozent beträgt, und die Wirtschaftskrise viele Junge (Rentenzahler) in die Armut treibt, haben auch Pensionisten kein Recht auf zwei Prozent mehr. Weder moralisch, noch juristisch und schon gar nicht rechnerisch.
Den Herren Blecha und Khol ist offenbar mit den Ämtern auch die Vernunft abhanden gekommen. Anders sind ihre Muppet-Auftritte in den Medien nicht zu erklären. Ihre unverhohlene Drohung mit "verärgerten zwei Millionen Wählern" bedarf im übrigen einer Relativierung. Es bleiben immer noch vier andere Millionen Wähler, die dieses Rentendesaster bezahlen müssten.
pvoebruno, 26. 08. '09 17:32
Altengeneration unerwünscht?
Wir Vorarlberger wissen seit dem kürzlich erfolgten unsäglichen Erguss von FPÖ-LR Egger, dass „Exil-Juden aus Amerika“ unerwünscht sind und sich nicht in Innenpolitik einzumischen hätten. Ihr hasserfüllter Kommentar im neuesten Profil über die Altengeneration dieses Landes lässt vermuten, dass Sie sich, Herr Redakteur, auf die gleiche Stufe wie so viele FP-Recken stellen. Ihre Zeilen sind dazu ausersehen, einen tiefen Keil zwischen die Generationen zu treiben und die „Spassgesellschaft“ von „Pensions-Schmarotzern“ zu befreien.
reding, 26. 08. '09 17:17
Gemüter abkühlen
Es wird immer wieder versucht, den Generationenvertrag zu kritisieren und zu zerreden. Die Beiträge zu diesem Thema zeigen eine starke Reaktion der sogenannten "Alten". Auch ich gehöre zu ihnen und ich bin traurig mit wie wenig Feingefühl und Achtung man aufeinander losgeht. Schade, dass gutes Benehmen heute zur Mangelware gehört. Bei den Zeitungsmenschen, bei den Staatenlenkern und letzten Endes auch bei uns, der grauen Kaste.
Citoyen, 26. 08. '09 20:43
Re: Gemüter abkühlen: Nicht mit Unsinn
Es gab und gibt keinen "Generationenvertrag". Wo wäre denn der für die Generationen der zwei Weltkriege gewesen, die diesen Generationen 2x NULL-KOMMA-NICHTS eibrachten. Zwischen 1914 und 1945-1950.

Erst die Wiederaufbaugenerationen haben Vermögen für die Nachfolgegenerationen geschaffen, an die sie Unsummen vererben. Gierwürmern ist das noch zu wenig, daher weg mit den Pensionen/Pensionisten, weg mit anständigem Essen, her mit Neid und niederträchtig-unwahrem Mobbing.

Der erfundene "Generationenvertrag" ist der Kampfbrunftschrei der neoliberalen Gier und der Neiderfüllten., die den Hals nicht voll kriegen und alles gleich jetzt haben wollen.

Widerwärtig!
Liberaler, 26. 08. '09 16:40
Vorsicht vor Verhetzung - Ernsthaftigkeit in der Sache!
Liebe Redakteur/inn/en

Auch wenn das Aufgreifen der Pensionsthematik nicht nur aus Sicht des Sommerloches sowohl journalistischen Reiz wie auch sachliche Notwendigkeit hat, wäre ein etwas sensiblerer Umgang mit der betroffenen Bevölkerungsgruppe nicht unangebracht.

Klar versucht die reisserische Sprache Aufmerksamkeit für ein lebenswichtiges und totgeschwiegenes Thema zu erreichen, damit wird manches entschuldbar.

Doch jenen Menschen die unser Land nach den unermesslichen Zerstörungen die ein verbrecherisches Regime angerichtet hat wieder aufbauten gebührt ein Mindestmaß an Respekt - nicht die Bezeichnung "Totschlagargument".

---- genug geschimpft ----
Liberaler, 26. 08. '09 16:40
Vorsicht vor Verhetzung - Ernsthaftigkeit in der Sache!
Ein Wissenschaftler ist mal zur Erkenntnis gelangt dass jede Amöbe zeitlebens versucht ihre Lebensumstände zu verbessern. Nun möchte ich niemanden mit Amöben vergleichen, doch scheint es ein Grundprinzip des Lebens zu sein, sich möglichst viele Vorteile zu sichern wenn sie denn zur Verfügung stehen.

Ausgerechnet den Pensionisten dies vorzuwerfen erscheint mir unfair und entspricht nicht dem Gleichheitsgrundsatz. In der Bäckerei nehm ich auch das frische Weckerl mit, und nicht das alte, daneben.

In Wirklichkeit ist es also eine Frage der Rahmenbedingungen, und diese Rahmenbedingungen werden nicht vom "Heer der Pensionisten" gestaltet, sondern von Politiker/inn/en die möglicherweise ebenfalls versuchen sich ihre Lebensumstände zu verbessern.
Liberaler, 26. 08. '09 16:40
Vorsicht vor Verhetzung - Ernsthaftigkeit in der Sache!
Hierzu hat es sich über die Jahrzehnte als gängige Methode herausgestellt, einer kleinen Gruppe (=wenig Wählerstimmen) etwas zu nehmen um es einer möglichst grossen Gruppe (=viele Wählerstimmen) scheibchenweise und möglichst konform zu den Wahlterminen zukommen zu lassen.

Dieses Verfahren wurde in den Grundzügen übrigens literarisch hervorragend beschrieben:
Machiavelli: "il principe"
und Orwell: "Animal Farm" (mit zunehmender Grösse des Futtertroges steigt die Anzahl der Schweine)

Zu unterstellen, 2 Millionen Pensionisten würden sich einem Heuschreckenschwarm gleich rücksichtslos über die Lebenserträge der arbeitenden Bevölkerung hermachen - tut mir leid, aber das ist unpassend.
Liberaler, 26. 08. '09 16:39
Vorsicht vor Verhetzung - Ernsthaftigkeit in der Sache!
---- Lösungsansätze ----

In einem anderen Blog einer anderen Zeitung wurde unser früherer Bundessprecher Becher mit der Behauptung konfrontiert, nicht einmal das Liberale Forum könnte an der Misere etwas ändern.

Kurzfristig sicher nicht, denn das Pensionssystem lässt sich nicht über die Pensionsgesetzgebung retten, ohne die tieferen Ursachen zu betrachten.

Und eine Hauptursache für die Misere ist mit Sicherheit das hochgradig anstellungspräventive Auseinanderklaffen von Lebensleistungskurve und Lebenseinkommenskurve.

Die Attraktivität von mehr oder weniger erzwungenen Pensionierungen ergibt sich ja nicht aus dem vielleicht etwas faltigen Outfit der Generation 50+, sondern aus den enormen Unterschieden in den Lohnkosten.
Liberaler, 26. 08. '09 16:38
Vorsicht vor Verhetzung - Ernsthaftigkeit in der Sache!
Viele Unternehmen würden gerne die wertvolle Erfahrung der etwas älteren Mitarbeiter/innen in Anspruch nehmen, trotz eine etwas verringerten Leistungsfähigkeit und Flexibilität

Doch die Kombination aus Zunahme der kollektivvertraglichen Löhne und der viel zu lange nicht mehr ausreichend korrigierten kalten Progression treibt die effektiven Lohnkosten in derartige Höhen dass ein weiterbeschäftigen der grauen Tiger das gesamte Unternehmen - und damit alle Arbeitsplätze - in Gefahr bringen würde

Aus der Arbeitslosenthematik wissen wir nur zu gut, wie sehr Arbeitslose guter körperlicher Verfassung an der Untätigkeit leiden - die angebliche Faulheit der Rentner zu verdammen ohne die Ursachen für die Misere zu klären ist daher zu kurz gegriffen

Herzlichst
Otto Handle
Liberales Forum
Herr-Paul, 26. 08. '09 15:35
Hauts die Rentner!
Ja, ich ärgere mich auch maßlos, wenn ich meine Nachbarn sehe, allesamt panggsioniiiierte Normalhackler, wie sie täglich mit den Tausendern nur so um sich schmeissen! Und wehe sie sollten einmal auf die Enkerln aufpassen (müssen), da rasten die Oldies total aus und schmeissen das ganze junge Pack immer hochkantig raus! Und saufen und feten tuns auch dreimal die Woche, ich krieg die halben Nächte kaum die Augen zu vor lauter Äktschn.
graubär, 26. 08. '09 12:47
Pensionistenbashing
In bald 20 Jahren als Profilabbonent habe ich einen derartig haßerfüllten Hetzartikel nicht erlebt!
Erinnert stark an unselige "Stürmer"-Zeiten!!
Alt aber gierig?? Na, daß solltet ihr mal den hunderttausend
Mindestpensionisten erklären!
Eure Statistik ist glatte Desinformation: bei € 52.722 Jahreseinkommen müßte-bei 14 Monatsbezügen- jeder Pensionist im Durchsch. € 3.765 monatlich beziehen.
Das glaubt ihr wohl nicht wirklich!
Mein Jahreseinkommen als Pensionist beträgt - nach 42 Beitragsjahren, davon ca. 30 Jahre Höchstbeitrag- €33.649
Eine weitere Desinformation: in eurer Statistik beträgt die
durchschn.! Pensionshöhe 80,1% d. Bruttoeinkom-
mens. Meine Pension beträgt 58,14%!! Es sind nämlich nicht alle Pensionisten Beamte gewesen!! Profil-Seriosität
ADE!! Profil-Abo ADE!!
helack, 26. 08. '09 12:39
Wer sind die Urheber dieser Hetzen?
Industriellenvereinigung, Hayek Institut, Großaktionäre, usw. die immer mehr Millionen und Milliarden in ihren Säckel scheffeln wollen, zu Lasten der Arbeitnehmer, Pensionisten, Jugend und vor allem der Frauen (Handel).
Weiters sind es faschistisch denkende Parteien und Gruppierungen, die wieder Macht und Vermögen an sich reißen wollen. Diesen geht es nicht um das Wohlergehen der Jugend, sondern sie wollen diese als Werkzeug für ihre Geiz ist Geil Gesellschaft gewinnen.
helack, 26. 08. '09 12:35
Wer steckt hinter diesen Hetzern?
Solche sachlich völlig unsinnigen Artikel haben nur den Zweck, eine Spaltung in der Bevölkerung hervorzurufen. Der Artikel wirft alles in einen Topf und vergisst dabei, dass ASVG Pensionisten seit Schüssel nicht mehr zu dieser Gruppe gehören. Ich bin 62, war in einem transnationalen Unternehmen (AG) tätig und bin Opfer der Krise.
Alle Bemühungen eine Anstellung mit 62 zu erhalten sind erfolglos, natürlich will ich den Jungen auch nicht die Arbeit wegnehmen. Bin aber laut Gesetz noch nicht berechtigt in Pension zu gehen.
Bei den Beamten, die in die Pension gedrängt werden, sind Privatisierungsmaßnahmen von Dienstleistungsbetrieben schuld (Post, Bahn, Banken, usw.).
reding, 26. 08. '09 09:23
Wie eine Kaste von J. (ournalisten) Haß sät!
Ach, diese graue Gefahr! Sie nimmt den Wohlfahrtsstaat ins Grab mit. Hinterläßt aber: Eine der höchsten Sparquoten der Welt, schicke Häuser und Wohnungen! Unterstützt Kinder, Enkelinnen und Enkel. Und stirbt dazu noch später als erwartet. Nur eines kann sie nicht mehr, diese graue Kaste, streiken und Haß säen. Das überläßt sie den J......
chaneu, 25. 08. '09 15:04
oba hallo, ergänzung.
Wie ich gerade im Spiegel lese:

Allein im Geschäftsjahr 2000/2001 wurden 1152 tote Ukrainer für Tutogen genutzt..... Würde eine Leiche in all ihre Einzelteile zerlegt, verarbeitet und verkauft, käme man auf einen Erlös von bis zu 250.000 US-Dollar.....zahlte Tutogen im Januar 2002 exakt 42,90 Euro und für einen Oberschenkel ebenfalls 42,90 Euro. Herzbeutel waren etwas günstiger: Hierfür zahlte das Unternehmen 13,30 bis 16,40 Euro - je nachdem wie groß sie ausfielen...

für faschisten ist auch heute noch ein wichtigste argumentationsgrundlage: der volkswirtschaftliche schaden oder nutzen eines menschen

nach ihrer argumentation bedeuten die alten in unserer gesellschaft einen volkswirtschaftlichen schaden.

was man daraus schliesen kann??



sagt ihnen das was ??
chaneu, 25. 08. '09 14:38
oba hallo
das grenzt jetzt aber an verhetzung. mein lieber mann. sie und ihre kollegin sind unter 40. sie gehören zur kaste der besserverdienenden in österreich. sie vertreten sichtbar ihre eigenen interessen. sie wollen keine solidarität sonder ihren eigenen vorteil. um das zu erreichen ist es ihnen nicht zu blöd einen gernerationenkonflikt anzuzetteln, indem sie polemisierend eine bevölkerungsgruppe in den dreck ziehen. sehr viele pensionisten (ab 50) werden in pension gezwungen. an den dzt. wirtschaftsverhältnissen durch kriminelles vorgehen unserer banken sind auch nicht die alten schuld. die öbb und die post sowie die lehrer und beamten werden geradezu überredet in die pension zu gehen. das die pensionistenvertreter ihr klientel vertreten ist ja wohl selbstverständlich.
reding, 26. 08. '09 09:26
Re: oba hallo
Trotz mancher Rechtschreibfehler ein Artikel, der den Nagel auf dem Kopf trifft. Bravo!
Corvus, 25. 08. '09 14:29
Polarisierung
Bis jetzt war es der Krone und ähnlichen "Qualitätszeitungen" vorbehalten, einzelne Bevölkerungsgruppen gegeneinander aufzuhetzen. Dass dieses Niveau nun ausgerechnet vom profil unterschritten wird, habe ich nicht für möglich gehalten. Abgesehen davon ist der Artikel äußerst schlecht recherchiert. Oder haben die Autoren wirklich noch nicht mitbekommen, dass die Finanzierung des Pensionssystems absolut gar nichts mit den demographischen Verhältnissen zu tun hat? Sie hängt nämlich nahezu ausschließlich von der Entwicklung des BIP und der Bereitschaft der Regierung ab, die Weiterführung des Sozialstaates Österreich zu gewährleisten. Übrigens: was ist eigentlich aus dem Sozialstaats-Volksbegehren von Dr. Vogt geworden?
froschperspektive, 25. 08. '09 00:21
Arbeishölle und unverhältnismäßiges Pensionsparadies
Offenbar geht es den meisten von den Frühpensionisten darum, den Qualen der Arbeit zu entkommen und ins Pensions-Schlaraffenland zu entfliehen. Dahinter steckt doch eine extrem komische Einstellung, was das Arbeitsleben betrifft. Kein Spaß an der Arbeit, keine Lust am Leben, nur noch das Hinhecheln auf das Pensionsparadies. - Das kann es wohl nicht sein!
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass die Obergrenze der ASVG-Pension für alle reichen muss - mehr sollte ein Pensionist in Ö im Interesse der Jüngeren nicht bekommen, weil KEINER mehr zum Leben braucht. Wenn diese Obergrenze eingehalten würde, hätten wir kein Problem mit den Pensionen. Im Gegenzug dazu könnte die Mindestgrenze ruhig auf 1.200 Euro angehoben werden und es wäre immer noch genug da. Stopp der Gier - ASVG-Obergrenze für Alle!
Corvus, 25. 08. '09 14:33
Re: Arbeishölle und unverhältnismäßiges Pensionsparadies
Vielleicht sollte man einmal darüber nachdenken, dass jede/r die/der in Pension geht, einen Arbeitsplatz für eine/n Junge/n freimacht. Oder darüber, dass die unentgeltlichen Arbeitsleistungen, die PensionistInnen erbringen (z.B. Kinderbetreuung, Pflegedienste, Arbeit in karitativen und kulturellen Vereinen usw.) einen Handelswert von mehreren Milliarden Euro darstellen. Jährlich!
Etwas mehr Bescheidenheit und Demut stünden den jüngeren wohl an, schätz ich amal.
nra4ever, 24. 08. '09 09:51
natürlich Pyramidenspiel ...
das sieht man schon daran, dass es angeblich unbedingt nötig ist immer neue Spieler (Kinder oder Zuwanderer) zu rekrutieren. Bei einem Spitzensteuersatz von deutlich weniger als 50% (usw.) sollte noch genug erspartes über bleiben, um im Alter davon zu leben. Wenn man aber den Menschen JETZT per Steuer das Kapital entzieht, werden sie SPÄTER brave Staats-Almosenempfänger werden müssen (privilegiert oder nicht). Wer glaubt sich nichts ersparen zu müssen (oder zu können), der soll dann arm sein - es ist keine Schande! Er(Sie) soll aber nicht die Zukunft der Kinder (oder Zuwanderer) verfressen. Auch für über 55 Jährige gibt's was zu tun - die Vorstandsetagen sind voll mit Senioren.
Citoyen, 24. 08. '09 11:23
Re: natürlich Pyramidenspiel ...PROFIL-Aktion Futterneid
Es ist Ziel des PROFIL-Artikels und Ihrer Anmerkungen, Pensionisten durch eine Aktion Futterneid (beide schreiben, was Pensionisten angeblich so alles "verfressen") sozial zu isolieren und zu Bittstellern zu machen.

Ad "verfressen": Die älteren Generationen beherrschen das Kochen mit frischen Produkten, die Generation der Doppelverdiener greift überwiegend zum vorgefertigten Tiefkühl- oder Fertig-Fraß für den Mikrowellenherd (die ungesund und teurer sind, aber den Verkaufsketten samt den Banken viel Geld einbringen.

Es war/ist bei den Bauern üblich, die Alten ins Ausgedinge zu schicken, ihnen jeden Laib Brot vorzurechnen und zu neiden. Analog erben die nächsten Generationen so viel wie noch nie in der Geschichte - und ebenso verfolgen die Erbnehmer mit Gier der Futterneider die Erbgeber.
schwarzweiß, 24. 08. '09 09:46
Schieflage?
Wenn ich mir die Erzählungen meiner in einer Bank arbeitenden Frau so hernehme, wenn sie Pensionisten betreut ("500 Euro hebe ich bar ab, und weitere 400 Euro kommen aufs Sparbuch" - und das ist eher die Regel als die Ausnahme, obwohl sich die Bankfiliale in keiner besonderen Nobelgegend befindet), kann ich mir gut vorstellen, dass die in diesem Artikel dargestellte Schieflage tatsächlich existiert....
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