"profil": Ehemaliger Spitzenbeamter des Finanzministeriums belastet Grasser schwer
- Skandal im Dunstkreis der Buwog-Privatisierung
- Minister soll diese für Immofinanz manipuliert haben

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Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, erhebt ein früherer Spitzenbeamter aus dem Kabinett von Karl-Heinz Grasser schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen Finanzminister. Demnach soll dieser die Privatisierung der Bundeswohngesellschaften 2004 zugunsten des Immofinanz-Konsortiums manipuliert haben.
Laut der "profil" vorliegenden umfangreichen Aussage wurde bereits die Auswahl der Investmentbank Lehman Brothers 2002 nicht von der damals zuständigen Vergabekommission, sondern auf Grassers ausdrücklichen Wunsch hin getroffen. Demnach soll der damalige Buwog-Aufsichtsratschef Ernst Karl Plech dem Zeugen unmittelbar vor der entscheidenden Sitzung der Vergabekommission im September beschieden haben: "Plech hat mir ausgerichtet, was der Minister will. Konkret hat er gesagt: ,Der Minister will Lehman Brothers.'" Auch der spätere Käufer Immofinanz soll damals bereits festgestanden sein. Noch im Herbst 2002, also Monate vor Beginn des eigentlichen Verkaufsprozesses, soll Plech den Zeugen ins Vertrauen gezogen haben: "Wir wissen doch, wohin die Reise geht. Es soll die Immofinanz werden."
Grasser wies die Vorwürfe gegenüber "profil" entschieden zurück, Plech wollte sich auf Anraten seiner Anwälte dazu gar nicht erst äußern.
Die ganze brisante Story lesen Sie im aktuellen "profil"!













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