Christian Rainer
Tupperware-Party im Audimax
Das Schlamassel an den Universitäten: ein Versagen der aktuellen wie zukünftigen Eliten. Oder anders: einfach erbärmlich.
Dies hier sollte ausnahmsweise kein Politiker-Bashing werden. Wenn es um die Bildung geht, ist die Politik ein schwacher Gegner, taugt nicht einmal als Sparringpartner für ein paar lockere Runden. Dann fiel mir der Aufsatz einer Frau Laura Rudas in der Wochenzeitung SPÖ Aktuell in die Hände. Frau Rudas schreibt dort: Die Wahrscheinlichkeit für Kinder aus Akademikerfamilien, eine Universität zu besuchen, ist zehnmal höher als für Kinder, deren Eltern einen Pflichtschulabschluss haben.
Was soll der Leitartikler da noch hinzufügen? Frau Rudas ist Bundesgeschäftsführerin der SPÖ, und diese SPÖ stellt mit wenigen Jahren Unterbrechung seit vier Jahrzehnten den Bundeskanzler. Der von der Parteimanagerin beschriebene Zustand ist das Ergebnis der Arbeit sechs sozialdemokratischer Kanzler. (Der Zustand wird übrigens von einer Frau Rudas beschrieben, die laut SPÖ Aktuell eben noch mit Studenten bei einem Kamingespräch diskutiert hat. Gibt es in der Löwelstraße wirklich einen Kamin? Im Audimax gibts keinen.)
Gnade mit der SPÖ und auf zu ihrer Verteidigung gegen den eigenen Kader! In Koalitionen mit der Volkspartei, deren Bildungspolitik auf einem grundsätzlich anderen Weltbild fundiert, lässt sich die Welt nicht komplett verändern. Und das SP-Modell der Ganztagsschule ist jenem der ÖVP weit überlegen. Aber natürlich (und daher zum Gähnen langweilig): Die Politik ist schuld an dem Schlamassel, das sich derzeit aus den österreichischen Universitäten auf die Straßen ergießt. Da fehlte es vor allem an einer Entscheidung für oder gegen Zulassungsbeschränkungen. Nur mit dieser Entscheidung wäre eine Finanzplanung möglich gewesen, die der daraus resultierenden Zahl von Studenten in jeder einzelnen Studienrichtung gerecht würde. Stattdessen war die Republik in grob fahrlässiger Weise unvorbereitet auf den Ansturm ausländischer Studenten, als wäre die einschlägige EU-Direktive nicht absehbar gewesen. Die Einführung und postwendende Abschaffung der Studiengebühren (die niemals für die Finanzierung der Unis zur Verfügung standen) bleiben da bloß ein Nebengeräusch.
Doch die Politik trägt nicht alleine Schuld. Was ist mit den Studenten?
Deren aktueller Aufstand ist ja bloß mitleiderregend. (Genau diesen Effekt scheint die Audimax-Besetzung bei meinem stets revolutionsverliebten Kollegen Georg Hoffmann-Ostenhof zu haben) Was sich da abspielt, hat so viel revolutionäres Potenzial wie eine Tupperware-Party, den kindlichen Charme eines Krippenspiels. Was wollen die Studenten eigentlich? Mehr Geld. Mehr Lehrpersonal. Keine Zulassungsprüfungen. Freie Studienwahl. Ausbildung als Bewusstseinserweiterung (und die Drogen gleich gratis dazu). Man weiß gar nicht so richtig, ob einen die fehlende Radikalität dieser Generation freuen oder ärgern soll. Wo ist die Lust am Diskurs geblieben, didaktische wie dialektische Fähigkeiten? Gänzlich zur Farce wird die Sache, weil jeder Zweite, der sich zu Wort meldet, offensichtlich ein Bundesdeutscher ist (siehe das profil-Video auf www.profil.at).
Das ist einfach zu wenig, eine Zeitverschwendung für die Studenten wie für die Schaulustigen. Wie kommt der Rest der Republik dazu, eine derartige Gemengelage von Interessen und Desinteressierten bei ihrer Forderung nach mehr Geld zu unterstützen? Damit aus dieser nicht Nicht-Elite eine Elite wird? Weil die Wahrscheinlichkeit für Kinder aus Akademikerfamilien, eine Universität zu besuchen, zehnmal höher ist, als für Kinder, deren Eltern einen Pflichtschulabschluss haben (Zitat Rudas)?
Und dann wären da noch die Professoren. Mehr als gelegentliche Solidaritätsbekundungen war in diesen Tagen nicht zu hören. Maximal wagte es der eine oder andere Rektor, verzagte Kommentare gegenüber Journalisten zu formulieren.
Dabei wäre doch diese Gruppe wie keine andere geeignet, Ordnung in die Angelegenheiten zu bringen, das eigene Haus aufzuräumen. Wir sprechen hier von wirklichen Eliten. Die Professoren sind gut bezahlt, oft unkündbar und auch nicht abberufbar, mit Politik und Wirtschaft im Inland und Ausland bestens vernetzt. Ihre Unabhängigkeit und in der Folge ihre Bewegungsfreiheit sind also von der österreichischen Realität mindestens so gut garantiert wie von der Verfassung. Stattdessen erweist sich das akademische Personal nun als feige. Auch das ist erbärmlich. Elitenversagen.
christian.rainer@profil.at
31.10.2009 18:50
k_puttnik, 15. 11. '09 23:00
UG2002 gelesen?
Übrigens sind nach UG2002 angestellte Professoren durchaus kündbar. Jederzeit, wenn man will und entsprechende Gründe hat. Professoren sind Privatangestellte. UG2002 sagt Ihnen aber schon was, oder?
lampshade, 08. 11. '09 22:23
100 % richtig
sehr geehrter herr rainer. das bildungswesen betrifft das innerste unserer gesellschaft und wo soll man da anfangen. vielleicht wär es eine idee den studenten den wert ihres studienplatzes in einer zahl zu kommunizieren. gleich zu studienbeginn, damit sie wissen was sie für eine chance haben auch wenn die bedingungen nicht ideal sind.
Mr.007, 05. 11. '09 09:42
ohne überheblich sein zu wollen, herr rainer
wechselns zur krone des is mehr ihr niveau....
TheRealBook, 05. 11. '09 07:41
Ein selten guter Artikel !
Welchen Grund wohl gäbe es, den anarchophilen Rodelpartien ins programmatische Nichts zu huldigen ?
Nur weil uns die Bundesdeutschen zeigen wollen, wie das "Reden" geht ?
Auch ich habe Zweifel am operationalen Zustand von intellektuellen Elitenfabriken, in denen die Nestbrut pfadfinderesk die Gitarre schrubbt und über einen mageren Dickmilchblues nicht hinauskommt - dabei verständnisvoll beobachtet von hüstelnden Rektoraten.
whostoptherain, 02. 11. '09 22:50
...soll ausnahmsweise kein journalisten-bashing werden
die lektüre dieses "Leitartikels" läßt abgrundtief in die leere und horizontlosigkeit des herausgebers eines produkts blicken, das mühelos die qualität einer tupperware unterbietet. rainer bietet in einer zeit, in der ungestraft grinsend nach rechts gerülpst und nach nach links gespuckt werden darf mit dem profil mittlerweile das ideale forum an, in dem dupfe xenophobie ebenso elegant bedient wird wie das unproduktive gesülze über eliten.
der leser hat es mit einem emporkömmling zu tun, der sich krampfhaft zur elite zählt und quasi im selben atemzug sein eigenes versagen beklagen muss, weil er täglich damit konfrontiert wird, wer sein wohl und weh in der hand hat:
die sogenannten "größten steuerzahler österreichs", wie auf der vorletzen seite dieser ausgabe demonstriert wird.
ÜberdenTellerrandhinausDenker, 12. 11. '09 11:25
Re: ...soll ausnahmsweise kein journalisten-bashing werden
Ich hab diesen Kommentar mit größtmöglichem Vergnügen gelesen. Allerdings hat Tupperware wirklich Qualität, was man von Profilartikeln nicht unbedingt sagen kann, auch wenn Profil meint, daß nicht so schnell jemand an sein Niveau heran kommt - Zitat: "Wieviel Profil hat Ihre Meinung"
P.Galjasevic, 02. 11. '09 13:25
"Halbwegs progressive Projekte"
Sind in ihrer Sinnhaftigkeit in etwa mit dem Terminus "ein bisserl Schwanger" gleichzusetzen. Es enttäuscht mich, mit welcher oberflächlichkeit hier gelesen wird. Obwohl ich zugeben muß, dass mich Herrn Rainers offene Hingabe zum elitären, zum "high potential"teilweise etwas abstößt, kann ich ihm, nach aufmerksamen Studiums des Artikels hier nur beipflichten. Wer hier ein Wortspiel mit offener Diffarmierung gleichsetzen will, sollte sich in einer stillen Minute fragen, ob die geübte Polemik so mancher Zeitung nicht vielleicht schon zu einer gewissen, paranoid anmutenden Prädisposition gegen kritischen Journalismus geführt haben könnte. Manchmal darf auch ein Herr Rainer in die Kiste der starken Worte greifen. Wie der Zweck so oft die Mittel, so heiligt hier der Inhalt die Wortwahl.
Buckminster, 02. 11. '09 13:21
Wann wurde der Bericht des Rechnungshofs aus dem Jahre 2007 veröffentlicht?
Bei der Betrachtung der geschilderten Ereignisse um den Verkauf der BUWOG stellt sich die Frage nach den Berichten des Rechnungshofs über diese Causa. Ein Blick auf die website des Rechnungshofs http://www.rechnungshof.gv.at/berichte/ansicht/detail/buwog-bauen-und-wohnen-gesellschaft-mbh.html
zeigt, dass die Prüfung vom Juni bis August 2002 stattgefunden hat. und die Veröffentlichung nach fast fünf Jahren - am 19.04.2007 – erfolgte. Es stellt sich die Frage, wann der Bericht über die Prüfung vom Jahre 2007 veröffentlicht wird. 2012 ?.
Meiner Ansicht sollte auch die Rolle des Rechnungshofs in der Causa BUWOG öffentlich zur Diskussion gestellt werden. Die Grundsatzproblematik ist auf http://so-for-humanity.com2000.at unter Fall 14 BUWOG dargestellt.
squier, 02. 11. '09 13:03
Man soll/muss auch anderer Meinung sein können ...
Wer profil regelmäßig liest, weiß, dass Rainer des Öfteren ganz bewusst eine diametral andere "Seite" einnimmt als der Mainstream (z.B. ORF, Pensionisten etc.). Wäre dem nicht so, würden wir schnell mal von "gleichgeschalteten Medien" sprechen.
Ich stimme mit Rainer's Leitartikel inhaltlich auch nicht überein, allerdings gibt er diesem wichtigen Thema eine zusätzliche Bedeutung, indem er - zugegeben sehr provokant - der Sache mehr "Breite" gibt.
Dass im Blattinneren wiederum ganz andere Positionen vertreten werden, spricht letztlich für die Redaktion. Ich will Rainer nicht verteidigen - dass hat er gar nicht nötig - sondern den vielen Aufschreiern hier im Forum eine weitere, zusätzliche Meinung anbieten ...
korngold, 02. 11. '09 12:51
Verdreht
Verdrehte Welt?
Burschenschafter (http://www.wkr.at/news/index.php) und Heute (http://www.heute.at/news/politik/uni-proteste) ziehen mit und das profil tritt gegen ein halbwegs progressives Projekt?
*kopfkratz*
Faile, 02. 11. '09 10:38
enttäuschend...
Lieber Herr Rainer, ich mich sehr enttäuschend von ihnen, dass die überhaupt instande sind soetwas überhaupt verfassen zu können, ohne sich in Grund und Boden zu schämen, denn ihr Leitartikel hat das Niveau der Kronenzeitung.
1. soso, Studenten nehmen Drogen? Was waren sie dann in ihrer Studienzeit ( wenn sie überhaupt eine hatten, was mich gerade sehr zweifeln lässt) ? Heroinsüchtig?
2. "Bundesdeutscher"........... leben sie noch in DDR- Zeit? Glückwunsch, Herr Rainer wir leben jetzt in der EU, wenn sie es noch nicht bekommen haben.
3. Zeitverschwendung? Dann führen wir gleich wieder die Diktatur ein, wenn sie Demokratie als Zeitverschwendung sehen.
Sie haben es geschafft Herr Rainer, das Profil in die gleiche Ebene zu befördern, wo sich die KZ, Österreich, etc herumtreibt.
abonnentin1501, 01. 11. '09 21:06
Tupperware-Parties, jetzt auch bei Profil?
Die Meinung, die Sie da in Ihrem Leitartikel vertreten, müssen Sie wohl auch bei einer Tupperware-Party aufgeschnappt haben. Anders kann ich mir diesen Leitartikel nämlich nicht erklären. Was Sie da über den aktuellen StudentInnenaufstand schreiben, ist so ziemlich das erbärmlichste, was ich jemals gelesen habe.
eulenauge, 01. 11. '09 20:00
Das ist er, der Diskurs, Sie sind bloß zu blind, das zu erkennen.
Und erbärmlich sind im wesentlichen Sie und Ihre als Leitartikel maskierte Verbalflatulenz, allerdings gemeinsam mit den von Ihnen erwähnten SP-Kanzlern, die Sie ja so engagiert unterstützt haben bei der Umsetzung der Chancengleichheit.
Und: Es ist tatsächlich mitleiderregend, wenn der profil-Chef den Mangel an revolutionärem Potential beklagt.
Onkel Konrad hat Ihnen die intellektuelle Latte, unter der Sie durchkriechen müssen, offensichtlich ganz schön tief gelegt.
Schlußendlich: Wenn's eh so fad und unbedeutend ist, warum dann soviel Wind im "profil"?
INSIGHTBD, 01. 11. '09 16:42
Nicht d. Erkenntnisfortschritt, d. Mißachtung d. Rechtsordng. sollten Tabu sein
An Baumisms und ähnlich Denkende ...
gerichtet erlaube ich mir die Bitte, auf ideologisch verblendete Anschuldigungsreflexe zu verzichten. Sie bringen die Menschheit nicht weiter. Insbesondere sei davor gewarnt, die Grundlagen vertrauensvoller Kooperation, wissenschaftlichen Erkenntnisfortschritts und soziopolitischer Errungenschaften mit Füßen zu treten. Die Respektierung der demokratisch legitimierten Rechtsordnung (inkl. Eigentumsrechten) sind dafür unbdingbare Grundlagen!
Für Pynchon ...
verweise ich hinsichtlich der Vererblichkeitsquote auf stw-Verlag, Nr. 1915 aus 2009, Gerhard Roth: "Aus Sicht des Gehirns", 6. Kapitel "Wer oder was bestimmt uns", p.114, letzter Satz. Dieses Werk ist auch deshalb empfehlenswert, weil darin eine Reihe weiterer Tabus substantiiert entlarvt werden.
Abonnent, 01. 11. '09 17:46
Re: Nicht d. Erkenntnisfortschritt, d. Mißachtung d. Rechtsordng. sollten Tabu s
Auf welchen abstrakten Bäumen leben Sie eigentlich - Herr oder Frau Bücherwurm INSIGHTBD?
Abonnent, 01. 11. '09 12:55
Hat PROFIL Absatzschwierigkeiten?
Schon der Artikel über die 'Senioren' hat mich aufhorchen lassen. Jetzt: Anspielungen auf drogensüchtige Studenten. Sie erreichen Kleinformat! Wann haben sie ihr Studium absolviert Herr Rainer? Muss lange her sein, sonst wüssten sie um die heutigen Anforderungen. Sie meinen, diese studentische Tupperware-Party werde nix zustande bringen. So ich das mitbekomme, wollen die Studenten einen Diskurs über das im Argen liegende österreichische Bildungssystem in Gang setzen. Schaffen sie das, haben sie mehr für unser Land erreicht, als sie, werter Herr Rainer, mit ihrem abfälligen Kommentar. Frage: auf welcher Seite steht ihr Blatt? Nicht auf jener der gierigen Alten, auch nicht auf jener der protestierenden Jungen. Es geht um Schlagzeilen, mit denen sie Keile zwischen Jung und Alt schlagen. Letztklassig!
Wulpe, 01. 11. '09 10:08
Bundesdeutsch?
Ich kenne die Abgrenzung des österreichischen Deutsch und des Helvetimus gegenüber dem Standarddeutsch (bei uns: "Bundesdeutsch") der Bundesrepublik.
Jedoch, wer oder was ist ein Bundesdeutscher? Entweder hat Herr Rainer die Wiedervereinigung verschlafen, und meint immer noch Bundesdeutsche und Ostdeutsche auseinanderhalten zu müssen, oder er ist der Meinung, Österreich wäre noch immer Teil der deutschen Nation. Dann würde eine derartige Differenzierung natürlich auch Sinn machen.
Oder wie unterscheidet sich ein Bundesdeutscher von einem Deutschen?
Wulpe, 01. 11. '09 10:39
Re: Bundesdeutsch?
Hiermit wird ein s für Helvetismus nachgereicht
eulenauge, 01. 11. '09 19:39
Re: Bundesdeutsch?
Deutsch ist das von Maria Theresia für verbindlich erklärte Prager Kanzleideutsch.
Teutonische Dialekte sind nicht deutsch.
Und auch nach der - etwas zu teuer gekommenen - feindlichen Übernahme der DDR nennen sich die Bundesdeutschen Bundesrepublik.
Sprache ist halt manchmal konservativ.
Falls Sie kein Tourist sein sollten, dürfen Sie gerne wieder Ihre Heimat aufsuchen.
alexandertrinkl, 01. 11. '09 06:18
Herr Rainer, haben Sie mitbekommen, dass Österreich Mitglied der EU ist...
Herr Rainer, haben Sie mitbekommen, dass Österreich Mitglied der EU ist und das jeder EU-Bürger in allen EU-Staaten Leben, Arbeiten und Studieren darf und auch das Recht hat sich als BürgerIn politisch zu engagieren. Das bezeichnen Sie als Farce, dass sich auch deutsche Studierende in Österreich engagieren und verweisen noch auf einen eigenen Video-Beleg für diesen Skandal!? Erstaunllich, dass Sie offensichtlich Österreich nicht als Teil Europas sehen. Es gibt sogar deutsche und auch andere, auch internationale UnternehmerInnen, die bei uns wirtschaftlich aktiv sind.
eulenauge, 01. 11. '09 19:43
Re: Herr Rainer, haben Sie mitbekommen, dass Österreich Mitglied der EU ist...
Niemand hat Sie gerufen.
Engagieren Sie sich also lieber in Ihrer Heimat.
Hier sind Sie Ausländer, den uns die EU auf's Auge gedrückt hat, weil unsere Politiker zu blöd waren, sich rechtzzeitig einen diesbezüglichen Passus in den Beitrittsvertrag schreiben zu lasssen.
johnthemiracle, 01. 11. '09 04:03
polemik
...und wieder eine polemik aus der feder des herrn rainer, der sich nicht zu bloed ist in fp und bzoe manier alle studenten global als drogenkonsumenten zu diffamieren. fehlt nur noch dass er vom arbeitsscheuen gsindel spricht, das auf kosten des steuerzahlers parties feiert. seien wir doch froh dass wenigstens unsere zukünftigen eliten aufstehen und von sich hoeren lassen wenn das wasser bis zum hals steht! alle anderen trauen sich ja schon längst nichts mehr zu sagen.
und noch was, herr rainer, sie sind hier nicht im "news" oder "oesterreich", wo ich weniger verwundert über derartige polemiken wäre, nehmen sie sich das mal zu herzen. was sagt denn ihr chefredakteur dazu?
reinoslav, 01. 11. '09 00:10
Eliten-Party beim Profil
Interessant zu sehen, dass Herr Rainer meint die Definitionsmacht des Eliten-Begriffes vereinnahmen zu können und gleichzeitig, eine vollkommen verurteilende Korrelation zwischen Bildung und Drogen herstellt bzw. den Tupperware-Party-Charakter der Plena aufgrund von Bundesdeutschen ableitet.
Tempy, 31. 10. '09 21:40
Ich habe keine große Lust...
...diesen ganzen Unsinn hier zu kommentieren, aber den Studierenden hier quasi en passant eine Forderung nach kollektivem Drogenkonsum zu unterstellen ist, gelinde gesagt, eine Schweinerei.
ruheloslos, 31. 10. '09 23:02
Re: Ich habe keine große Lust...
Wie der Herr, so's Gescherr. Man darf sich nicht wundern das man hier auf solche Leserbriefe wie die vom tirolerwastl trifft, wenn solche Herrn wie Christian Rainer Chefredakteure vom Profil sind und mit einer Selbstüberheblichkeit wie seinerzeit Staberl vor sich hin diletieren.