Gusenbauers Chancen sind intakt: SPE sieht
Ex-Kanzler als Außenpolitik-Beauftragten
- Solana-Sprecherin: "Er hat durchaus noch Chancen"
- profil: SPÖ sollte ihn als EU-Kommissar nominieren
Faymann wies aber auf Vorschlagsrecht der ÖVP hin

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EU: Ex-Kanzler hat nur mehr Außenseiterchancen
Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, will Bundeskanzler Werner Faymann bei seinen Kontakten mit EU-Spitzenpolitikern für den Posten des "Hohen Beauftragten" für die gemeinsame Außenpolitik den Namen seines Vorgängers Alfred Gusenbauer nie gehört haben. Doch nach "profil" vorliegenden Informationen hat der Chef der Sozialdemokratischen Partei Europas (SPE), Poul Nyrup Rasmussen, bereits im Februar dieses Jahres Faymann ersucht, Gusenbauer als EU-Kommissar zu nominieren. Faymann wies damals auf das der ÖVP abgetretene Vorschlagsrecht hin.
Auch heute sehen prominente EU-Politiker noch eine Chance, dass Alfred Gusenbauer zum Hohen Beauftragten für Außen- und Sicherheitspolitik ernannt werden könnte. "Gusenbauer ist einer der Kandidaten und steht auf der Liste", meint die Sprecherin Rasmussens, Silke Thomson. Und die Sprecherin des bisherigen Außenpolitik-Koordinators Javier Solana, Cristina Gallach, betont ebenfalls: "Gusenbauer hat durchaus noch Chancen. Auch wenn sein Name auf den gängigsten Listen nicht an vorderer Stelle aufscheint, weiß der innere Kreis, dass er ein gutes internationales Netzwerk hat. Er kann also noch aufsteigen."
Mehr dazu lesen Sie im aktuellen profil 47/2009!













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