Daham im Islam: Der Islam auf dem
Vormarsch in Europa

Die Zahl der Moslems in Europa wird in den nächsten Jahrzehnten stark zunehmen. Müssen wir uns an den Anblick von Minaretten gewöhnen? Ja. Müssen wir eine Islamisierung fürchten? Nein.

Von Martin Staudinger und Robert Treichler

Eine islamische Republik mitten in Europa: Fast alle Frauen tragen einen Schleier, einige sogar den Niqab, der wie die Burka Gesicht und Körper zur Gänze verhüllt. Während des Fastenmonats Ramadan haben die meisten Fastfood-Restaurants, etwa das „Mk’Halal“ (von arabisch „halal“, deutsch: rein, erlaubt), tagsüber geschlossen. Auf den Standesämtern ringen die Beamten mit den Bräutigamen darum, dass auch die Braut Auskunft über ihren Hochzeitswunsch geben darf. Im Erdgeschoß der Hochhäuser sind zahlreiche Moscheen untergebracht, bevorzugte religiöse Ausrichtung: ein fundamentalistischer Islam salafistischer Prägung.

Diese Enklave heißt Venissieux, zählt 60.000 Einwohner und ist ein Vorort von Lyon, der drittgrößten Stadt der laizistischen Republik Frankreich. Hier hat der Islam längst über die westliche Kultur gesiegt. Französische Medien berichten mit einer Mischung aus Schaudern und Exotismus über diesen Ort, an dem die abendländischen Albträume wahr geworden sind.
Sieht das Europa der nächsten Generation, sagen wir: im Jahr 2050, aus wie Venissieux schon heute?

Glaubt man den Modellen der Demografen, dann ist jetzt schon klar: Die Zahl der Moslems in Europa wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten stark steigen, durch Zuwanderung und eine höhere Geburtenrate.

Für Rechtspopulisten wie Geert Wilders (Niederlande), Filip Dewinter (Belgien) oder Heinz-Christian Strache (Österreich) sind diese Prognosen ein gefundenes Fressen. Mit ihnen lässt sich das Horrorszenario einer durchislamisierten Gesellschaft zeichnen, in der statt einer Rechtsprechung westlich-demokratischen Zuschnitts die Scharia gilt, das Christentum an den Rand gedrängt wird und die abendländische Kultur nur noch im Völkerkundemuseum zu besichtigen ist – und in der Wiens Bürgermeister mit Vornamen ­Ahmed oder Selim heißt, Heurigenwirte ­meidet und stattdessen jeden Freitag in der Moschee betet.

Das Trügerische und Verführerische daran ist die Zwangsläufigkeit, mit der die Entwicklung Europas von einer freien Gesellschaft zur islamischen Theokratie dargestellt wird. Denn im Gegensatz zur Tatsache, dass sich das religiöse Gefüge des Kontinents verschiebt, ist die wesentliche Frage überhaupt nicht geklärt: wie sich diese Veränderung in den kommenden Jahrzehnten tatsächlich auf die Kultur und die Gesellschaft auswirken wird.
Ein genauerer Blick auf die Zahlen, die profil aus zahlreichen Studien und Umfragen zusammengetragen hat, zeigt jedenfalls ein weitaus differenzierteres Bild – und zudem eines mit vielen äußerst überraschenden Aspekten, die Zweifel daran aufkommen lassen, dass es auch nur annähernd so schlimm kommt wie von Wilders, Strache und Co prophezeit.

1. Die Moslems werden mehr – aber auf absehbare Zeit sicher nicht zur Mehrheit

Der Zuwachs der moslemischen Bevölkerung in Europa in den vergangenen Jahrzehnten ist in der Tat beträchtlich: In Österreich lag ihr Anteil im Jahr 1971 noch bei lediglich 0,3 Prozent. Inzwischen sind es 4,2 Prozent. EU-weit liegt er bei 3,5 Prozent. In Deutschland leben mittlerweile mehr Moslems als im Libanon. Was die weitere Entwicklung in Europa betrifft, so eröffnen die Rechnungsmodelle der Demografen ein weites Spektrum – abhängig davon, wie Zuwanderung und Geburtenraten sich entwickeln.
Zahlen der Vereinten Nationen zeigen in diesem Zusammenhang, dass die Fertilität von moslemischen Frauen in Europa deutlich abnimmt. In Deutschland lebende Türkinnen setzten etwa noch Anfang der siebziger Jahre durchschnittlich zwei Kinder mehr in die Welt als einheimische Frauen. Inzwischen liegt ihre Geburtenrate mit 1,8 nur mehr marginal über dem Landesschnitt von 1,3. Ähnliche Daten gibt es auch über marokkanische Immigranten in den Benelux-Ländern.
Das Vienna Institute of Demography
an der Akademie der Wissenschaften hat ­mehrere Szenarien durchgerechnet und gibt als realistische Prognose für das Jahr 2051 ­einen Moslemanteil zwischen 14 und 18 Prozent an.

2. Es deutet nichts auf eine religiöse ­Radikalisierung der in Europa lebenden Moslems hin

Bei der Frage, wie sich die Zahl der Moslems in Europa entwickelt, wird auch der Säkularisierungsprozess eine große Rolle spielen: Studien aus Deutschland kommen zum Ergebnis, dass derzeit lediglich ein Fünftel der Gläubigen „häufig“ eine Moschee besucht. Bei den 18- bis 29-Jährigen liegt der Anteil noch niedriger, nämlich bei 13 Prozent. Von den in Deutschland geborenen Moslems sind nur noch knapp zehn Prozent Mitglieder in einem Moscheeverein, von den durch Familienzusammenführung zugezogenen hingegen 55 Prozent.

Für Österreich gilt: Je länger Moslems hier leben, desto weniger religiös sind sie, desto eher fühlen sie sich ihrer neuen Heimat stärker verbunden als ihrem Herkunftsland und desto ausgeprägter ist die Anpassung an das hiesige Wertegefüge und Gesellschaftssystem.

Allerdings spricht eine im Auftrag des österreichischen Innenministeriums von GfK durchgeführte Integrationsstudie von einem stark überdurchschnittlichen Anteil von unter 30-Jährigen an „religiös-politischen“ Moslems – also jenen, die Gesetze und Vorschriften ihrer Religion über jene des Staats stellen. „Ich sehe immer mehr eine Entwicklung zu einem säkularen Islam“, konstatiert Ednan Aslan, Professor für Islamische Religionspädagogik am Institut für Bildungs­wissenschaft der Uni Wien. Allerdings registriert er ein Gefahrenpotenzial durch die Missionstätigkeit von saudi-arabischen Wahhabiten – extrem fundamentalistischen Moslems – in Europa.

3. Die Mehrheit der Moslems ist weder antidemokratisch, noch will sie einen ­Gottesstaat

92 Prozent der türkischen Moslems in Österreich bekennen sich „uneingeschränkt“ oder „eher“ zu den grundlegenden Werten von Demokratie und Meinungsfreiheit. Das entspricht fast exakt der österreichischen Mehrheitsbevölkerung (93 Prozent Zustimmung).
Zwei Drittel sprechen sich für eine Trennung von Kirche und Staat aus. Bei besonders religiösen Moslems fällt dieser Wert allerdings auf weniger als die Hälfte.

Die wichtigsten Ziele und Wünsche der Moslems in Österreich betreffen eine gute Ausbildung für ihre Kinder, einen sicheren Arbeitsplatz und den Schutz vor Kriminalität. Erst danach kommen Religion und Bewahrung der Identität.

„Europa ist eine Chance für uns, die wir in vielen islamischen Ländern nicht haben: Hier können wir die eigene Geschichte und Theologie in Freiheit reflektieren“, sagt Ednan Aslan. „Wenn uns das hier gelingt, ist es auch eine Chance für die Moslems in aller Welt. Scheitert es, werden dadurch die antidemokratischen Elemente in diesen Ländern gestärkt.“

4. Moslems sind nicht gleich Moslems – und sie schmieden keinen Masterplan, um in Europa die Macht zu übernehmen

Die nach Europa zugewanderten oder hier aufgewachsenen Moslems sind keine homogene Gruppe – weder ihrer Herkunft noch ihren Traditionen nach. In Österreich, Deutschland, den Niederlanden und Dänemark kommen sie vor allem aus der Türkei und dem ehemaligen Jugoslawien, in Belgien und Spanien aus Marokko, in Frankreich aus Algerien, in Großbritannien aus Pakistan und Bangladesch.

Türkische Moslems unterscheiden sich von kurdischen, Aleviten aus der Levante von Berbern aus dem Maghreb, die dem Sufismus anhängen, Punjab-Pakistanis von ihren Landsleuten aus Kaschmir. Dort gibt es liberale Strömungen, die leicht zu integrieren sind, ebenso wie konservative und isolationistische.

Die in Österreich ansässigen Bosnier mit islamischem Religionsbekenntnis sind beispielsweise überwiegend säkular eingestellt – bei den Moslems mit türkischem Migrationshintergrund gilt das nur für ein Drittel. Oder: Während sich 78 Prozent aller Moslems dafür aussprechen, dass Lehrerinnen und anderen öffentlich Bediensteten das Tragen des Kopftuchs erlaubt sein sollte, sind bei den Aleviten 56 Prozent dagegen.

5. Viele Moslems stellen Religion über staatliche Gesetze – aber sie sind (noch) eine verschwindende Minderheit der Bevölkerung

45 Prozent der Moslems in Österreich werden als „religiös-politisch“ eingestuft – das heißt, sie betrachten die Gesetze und Vorschriften ihrer Religion als vordringlich. Gemessen an der Gesamtbevölkerung, sind das rund 1,9 Prozent oder 153.000 Menschen. Besonders hoch ist ihr Anteil mit zwei Dritteln bei den moslemischen Türken.

Allerdings will nur ein weitaus geringerer Teil (etwa 21 Prozent der Türken, das entspricht rund 0,6 Prozent der Bevölkerung) diese Vorschriften auch in der staatlichen Gesetzgebung angewandt wissen. Christlichen Politikern dürfte dieser Zugang nicht ganz fremd sein, spielt doch auch ihr Glaube in rechtlichen Fragen wie der Fristenlösung oder der Stammzellenforschung eine große Rolle.

80 Prozent der religiös-politischen Moslems empfinden die Bewahrung ihrer Identität als vordringlich. Jeweils rund 40 Prozent sprechen sich für eine moralisch-kulturelle Abgrenzung gegenüber der österreichischen Gesellschaft aus und haben nur wenig Kontakt mit Österreichern. Das gilt vor allem für Hausfrauen mit wenig Schulbildung und geringen Sprachkenntnissen. Allerdings fühlen sich gleichzeitig 78 ­Prozent von ihnen „völlig“ oder „eher“ integriert.

Nein, Europa wird nicht Venissieux werden. Problemfälle wie Fundamentalistenghettos werden dem Kontinent zwar nicht gänzlich erspart bleiben, allerdings in überschaubaren Dimensionen. Die Zahl der burkatragenden Frauen wird in ganz Frankreich auf 2000 geschätzt, das sind etwa 0,006 Prozent der weiblichen Bevölkerung. Zudem bilden die Vertreter des extrem rigiden Islam keineswegs die Speerspitze der europäischen Moslems, sondern eine abgeschottete Splittergruppe.
Der Kampf um Symbole wird zwischen der traditionell ansässigen Bevölkerung und den Moslems zuweilen heftig geführt. Doch meist endet er überraschend abrupt. Die Moslems akzeptierten das Schleierverbot an Schulen und öffentlichen Ämtern in Frankreich, sobald es Gesetz geworden war. Die Nichtmoslems wiederum können mit dem Bau der Kölner Großmoschee offenbar gut leben, seit der Grundstein gelegt wurde. Und eines Tages wird vielleicht tatsächlich ein Moslem Wiener Bürgermeister werden, ohne dass irgendjemand befürchtet, er werde als erste Amtshandlung das Kalifat ­Mariahilf ausrufen.

2.12.2009 15:06
Seite bookmarken bei: ? Hilfe
Cole44, 18. 12. '09 18:27
Demography
Yes but is your statistical reassurance really that comforting?

You say the Vienna Institute of Demography forecasts that the number of Muslims in Europe will increase to 14-18% by 2051. This from 3.5%. What will Europe look like by 2090?

Admittedly most of the Muslim immigration has come through marriages - if every Muslim can import a spouse - and then do the same for each child - even if they have 3 children - the addition of a spouse from the Muslim world - means that the immigrants are making immigration policy - not the politicians.

One study in Denmark found that 1000 Turkish immigrants turned into 20,000 in 20 years - where almost everyone selected a partner - at times 2 or more from abroad.

Not only are Muslims increasing at a much quicker rate - many are not integrating.
Cole44, 18. 12. '09 19:18
Re: Demography
Interesting statistic where you say that 80% of 'religious-political Muslims' see preserving their identity as urgent - and 40% of these wish to keep a clear line between Austrian/western culture and have little contact with others - yet 78% see themselves as 'completely or 'somewhat' integrated. How this could be?

But here is a positive statistic:

On secularization in Germany only 20% frequent the mosque regularly - of the young people 18-29 yrs only 13% - but this is the opposite of those born of 'family reunification' or foreign marriage families - here 55% regularly go to mosque.

There have been positive effects in Denmark after the changes to the foreign marriage law. It gives Muslims a chance to settle in - without the new partner importing all the old ways with each generation.
Saki15, 18. 12. '09 14:18
Was ich meine...
Ich bin der Meinung, dass die Religion an sich selsbt nicht problematisch ist. Die Menschen sind dijenigen die problematisch sind. Religion sollte eine persönliche Angelegenheit jedes einzelnen sein. Aber wenn Leute die Religion mit Politik kombinieren, dann kann es gefährlich werden.
Ich glaube auch, dass alle Gläubige die Kulttstäte haben sollten, aber solche Objekten müssen auch der örtlichen arhitektur anpassen.
Mann soll auch berücksichtigen, dass Ausland etwas ganz anders als Heimatland können sein.
FXRSSP, 06. 12. '09 18:33
Islam
Wie das Papier, ist auch das Net geduldig. Den Verfassern unterstelle ich Weltfremdheit. Ich hatte das Glück, ein Jahr in Marseille zu leben(1989). Und damals schon, ging die "Post"ab mit den Arabern. Drogen, Raub, Überfälle sind dort alltäglich. Dreiviertel der Täter haben einen migranten Hintergrund. Die beiden Reporter sollten sich nicht an Statistiken halten, sondern Vorort ein Bild machen.
Viel Glück!
Soviel zum Thema Moslems in Europa.
shalom123, 06. 12. '09 17:14
Was hier der Verfasser zu vergessen scheint:
Der Qur'an (oder hierzulande Koran) ist nicht nur die heilige Schrift der Moslems, sondern auch Gesetztesbuch welches alle Belangen des Leben regelt. Hier ist das große Dilemma: ein Moslem kann nicht zugleich die Verfassung UND den Qur'an achten. Wenn die Verfassung einer anderen Meinung als der Qur'an ist, dann gilt der Qur'an. Das ist bei den Frauenrechten genauso gültig wie bei den Ehrenmorde oder bei der Zwngsheirat. Und jeder Moslem ist verpflichtet den Islam zu verbreiten. Wie sollen wir denn die Moslems integrieren, angesicht dieser Tatsachen?
Raquel76, 10. 12. '09 23:58
Re: Was hier der Verfasser zu vergessen scheint:
Woher haben Sie denn diesen Schmarren her? Ehrenmorde wurden nie in der Zeit Muhammads verrichtet. Genauso wenig wurde die Verfassung des Königs Negus aus Äthiopien missachtet, der ein Christ war und sogar die Muslime unter Schutz nahm! Außerdem gibt es ganz deutliche Ahadith Sahih, die ganz klar besagen, dass die gezwungene sowie erzwungene Heirat als ungültig in der Scharia gilt. Wenn Sie Laie sind, wie können Sie denn nur so einen Schmarren dahin schreiben? Bilden Sie sich bevor sie Blödsinn verbreiten.
Raquel76, 11. 12. '09 00:22
Re: Was hier der Verfasser zu vergessen scheint:
Im Übrigen: Nicht "wir" können die Muslime integrieren (was auch immer Sie unter dem Wort "integrieren" verstehen- vielleicht "zwingen"?), sondern die Muslime müssen sich integrieren. Allerdings muss ich hierzu sagen, dass die meisten Muslime sehr gut integriert sind. Schließlich sprechen die meisten die deutsche Sprache. Aber ganz abgesehen davon, ist mir aufgefallen, dass keine Zahlen der übertretenden zum Islam angegeben wurden. Davon gibt es nämlich auch noch immer mehr. Und diese verbreiten sich wie Fruchtfliegen. Ganz furchtbar, oder? Ich glaube, dass es wahrscheinlich auch schwer sein wird diese Zahlen zustande kommen zu lassen, da sich viele gar nicht bei der Stadtverwaltung als "übertretende" Muslime melden, sondern es einfach so belassen wie es ist.
HSpieler, 06. 12. '09 11:09
Statistiken
kann man interpretieren wie man will. Es ist zwar im Artikel angeklungen, muss aber nochmals ausdruecklich gesagt werden: eine Religionszugehoerigkeit sagt nichts ueber tatsaechliche Religioesitaet aus. Von den statistisch erfassten 'Christen' ist eine kleine Minderheit wirklich religioes und das Gleiche gilt auch fuer Muslime. Bei einer ehrlichen Erfassung Aller wuerde die Gruppe der Nichtglaeubigen bestimmt die groesste sein.
Andrea_lb7, 05. 12. '09 09:23
Statistiken richtig verstehen
Was Ihre Interpretation von "marginal" für den Unterschied in der Geburtenrate zwischen österreichischen und islamischen Frauen von 1,3 zu 1,8 Kindern angeht, halte ich diese zumindest für "kurios". Ein "halbes" Kind mehr bedeutet in der Gegenüberstellung von 10 Frauen aus diesen beiden Gruppen zumindest schon fünf Kinder! Profil wäre ein derartiger Anstieg der Geburtenrate unter einheimischen Frauen sicher eine Titelstory wert.
Leopold5, 02. 12. '09 09:27
Im Jahr 2051 wird Österreichs Jugend mehrheitlich muslimisch sein!
Behauptet die Akademie der Wissenschaften:

"If current fertility trends remain constant, Islam could represent the majority religion for those below 15 years of age in 2051."

http://www.oeaw.ac.at/vid/download/WP2006_01.pdf
Siehe Seite 1.
Raquel76, 11. 12. '09 00:13
Re: Im Jahr 2051 wird Österreichs Jugend mehrheitlich muslimisch sein!
Wer weiß, ob man bis dahin überhaupt noch lebt! ;-)
Leopold5, 02. 12. '09 00:41
Ein muslimischer Kontinent - Bernard Lewis über Europas Zukunft
Nach Bernard Lewis wird Europa ein muslimischer Kontinent:

http://www.welt.de/print-welt/article211453/Ein_muslimischer_Kontinent_Bernard_Lewis_ueber_Europas_Zukunft.html

Bernard Lewis ist übrigens der weltweit anerkannteste Islamwissenschaftler. Professor in Princeton, mittlerweile 93 Jahre alt.
Raquel76, 11. 12. '09 00:07
Re: Ein muslimischer Kontinent - Bernard Lewis über Europas Zukunft
Ja, stimmt! Und niemand wird es aufhalten können. Man darf allerdings nicht vergessen, dass nicht die Muslime in der Welt Kriege anfangen, sondern die Christen, oder irre ich mich da etwa? Ich meine, es waren auch die Christen, die die Muslime in Al Andalus zwangen katholisch zu werden sowie sie sie auch töteten und/oder folterten, wenn sie sich weigerten. Genauso tat es das Abendland mit den Amerikanern - den echten wohlgemerkt! Man kann ja heutzutage sehen wie viele Abendländer in den USA leben (Immigranten). Naja, solange die Abendländer Völker radikal ausmerzen ist ja wohl nicht so schlimm. Hierbei muss man noch erwähnen, dass die sogenannte (erfundenes Wort im Übrigen) "Islamisierung" friedlich zugeht - ohne Völker auszumerzen. Das Abendland möchte ja keine Kinder!
jko53, 30. 11. '09 13:37
islam
wann endlich werden es die pro -islam eingestellten einheimischen begreifen, dass es den islamfundis nicht um den religilösen hintergrund geht, sondern um den langsamen aufbau eines politisch-religiösen umsturzes. wacht endlich auf und werft sie raus - sie haben in europa nicht, aber schon gar nichts verloren.
poussinette, 29. 11. '09 17:17
Islam im Vormarsch
Danke, Herr Staudinger. Das ist interessant--- Zahlen des franz. Innenministeriums! Das wäre ja direkt interessant auch dort einmal nachzufragen, wie diese Zahlen zustande gekommen sind. Anscheinend gehen Realität und "Wunschdenken?" da etwas auseinander!
Wulpe, 29. 11. '09 17:05
Müssen wir?
"Müssen wir uns an den Anblick von Minaretten gewöhnen? Ja."

Nun, wie gerade bekannt wurde, wird dies zumindest den Schweizern erspart bleiben. Die dürfen abstimmen, weil sie die Nazikeule nicht zu fürchten haben.
poussinette, 29. 11. '09 11:58
Islam im Vormarsch - editiert-
Hallo, ich bin beim Lesen des Artikels über diese Aussage gestolpert: ".....Die Zahl der burkatragenden Frauen wird in ganz Frankreich auf 2000 geschätzt,....".Dem kann ich mich nun ganz und gar nicht anschließen. Seit 2004 lebe ich hier in der Nähe von Marseille, bin Österreicherin, und bin mir sicher, "2000 burkatragende Frauen," das deckt alleine schon Marseille und Umgebung ab! Ohne mich auf irgendwelche Quellen zu beziehen - alleine Erfahrung aus dem Alltag. Wer hat das geschätzt, worauf beruhen diese Aussagen? mfG p.
MartinStaudinger, 29. 11. '09 17:11
Re: Islam im Vormarsch - editiert-
Es handelt sich um Zahlen des französischen Innenministeriums.
lG
Martin Staudinger
Raquel76, 11. 12. '09 00:10
Re: Islam im Vormarsch - editiert-
Ach, das ist aber interessant. Wie viele sehen Sie denn auf der Straße (wenn ich mal fragen darf)?
Das hätte mich eigentlich auch schwer gewundert. :-)
MfG
TwitterFACEBOOKNewsletter Anmeldung

Profil ·_



TOP-Stellenangebote





» Job-Detailsuche
» Top-Unternehmen
» Jobs per E-Mail
» Firmen finden Sie
Finden Sie hier ab sofort die besten Jobs.
Präsentiert von www.karriere.at