Ungeklärte Todesfälle: Ermittlungen gegen Leiter der HNO-Klinik Innsbruck

Brutalität im OP, Komplikationen, ungeklärte Todesfälle: wie der Leiter der HNO-Klinik Innsbruck ins Visier polizeilicher Ermittlungen geriet.

Von Edith Meinhart

Elisabeth Bernhard sah ihren Mann immer schwächer werden, immer „weniger“. Sie fragte Pfleger, Krankenschwestern, andere Ärzte, ob das normal sei. Alle sagten das Gleiche: „Da müssen Sie den Herrn Professor fragen, das weiß nur er.“

Anfang Jänner 2008 hatte Professor Herbert Riechelmann aus Ulm die Leitung der HNO-Uniklinik in Innsbruck übernommen. Unter dem früheren Leiter Walter Thumfart war sie in die Schlagzeilen geraten. Danach wurde sie von einem erfahrenen Operateur aus dem Haus interimistisch geleitet. Es waren ruhige vier Jahre, ohne Skandale und gröbere Komplikationen.

Als Elisabeth Bernhards Mann an die Klinik kam, weil ihm das Schlucken schwerfiel, war Riechelmann als Chef ganz neu. Ihr Mann hatte eine teure Zusatzversicherung und wurde einer seiner ersten Patienten. Ein bösartiger Tumor hatte sich zwischen seiner Luftröhre und seinem Kehlkopf ausgebreitet. Riechelmann verordnete ihm 35 Bestrahlungen. Danach war sein Hals so verbrannt und aufgequollen, dass er kaum atmen konnte.
Im Herbst setzte Riechelmann dem Patienten einen Luftröhrenschnitt. Bald klaffte in seinem Hals ein Loch, so groß wie ein „quer gelegtes Ei“, sagt Elisabeth Bernhard. Es eiterte, es stank und manchmal kam ihr der Gedanke, es könnte lebensbedrohlich sein. 20 Operationen, 20 Vollnarkosen musste er über sich ergehen lassen. Riechelmann, der keinen anderen Arzt an seinen Patienten heranließ, sagte, sie müsse Geduld haben: „Mit keinem Wort hat er jemals angedeutet, dass mein Mann sterben könnte.“

Eines Tages schoss eine Fontäne helles Blut aus dem Hals ihres Mannes. Zwei Wochen später, am 29. Jänner 2009, starb er. Woran? Im Herbst des Vorjahres hatte Riechelmann den Krebs für besiegt erklärt, nun behauptete er, ihr Mann sei „an seiner Grunderkrankung“ verstorben. Was Elisabeth Bernhard nicht wusste: Sie war damals nicht mehr die Einzige, die heimlich Zweifel an der Kunst des Professors hegte. Einige Ärzte an der Klinik schüttelten bereits den Kopf, weil sich unter Riechelmanns Ägide „die Komplikationen ­ungewöhnlich häuften“ , erzählt der habilitierte Oberarzt Andreas Neher. Mit den Komplikationen hätten auch die Spannungen im Haus zugenommen.

Gespenstisch. Zwei Monate nach dem Tod des Innsbrucker Krebspatienten Bernhard kam es zu einem Showdown. Im Operationssaal der HNO-Klinik spielten sich gespenstische Szenen ab. Diese beschäftigen inzwischen Gutachter und Kriminalbeamte. Der Oberarzt Arne W. Scholtz hatte am 25. März 2009 frei. Als er am nächsten Tag seinen Dienst antrat, erfuhr er, dass ihn sein Chef zu einer Tumoroperation eingeteilt hatte. Scholtz kannte den Patienten nicht, er war auch nicht bei den Beratungen des Tumorboards dabei gewesen, jenem Gremium, in dem Ärzte unterschiedlicher Fachrichtungen die Therapie besprechen. Doch es war sonst niemand da, der sich für den schwierigen Eingriff empfahl.

Um 9.15 Uhr setzte die Oberärztin, die gemeinsam mit ihm operierte, ­einen Luftröhrenschnitt und begann ihren Teil der Operation. Als Scholtz zwei Stunden später übernahm und in den Mund des Patienten schaute, stellte er fest, dass der Tumor kleiner war als erwartet. Auch die Computertomografie lieferte für ihn keinen Hinweis, dass der Unterkiefer von Krebszellen befallen war. Er zog einen weiteren Kollegen bei. Dieser teilte seine Meinung. Das Tumorboard war jedoch von einem tief reichenden Karzinom ausgegangen. Riechelmann hatte vorgeschlagen, den Unterkiefer des Patienten zu spalten, das tischtennisballgroße Gewächs auf diese Art zu entfernen, das Loch, das dabei entsteht, mit einem Hautlappen aus dem Unterarm abzudecken und die Wunde am Unterarm mit Haut vom Oberschenkel zu versorgen.

Scholtz meinte, dem Patienten Qualen ersparen zu können. Er wollte den Tumor mit einem Elektromesser durch den Mund vollständig – und viel schonender – entfernen. Die OP-Hilfe sei losgeschickt worden. Sie sollte Riechelmann rufen, damit der Operateur den geänderten Plan mit ihm besprechen konnte. „In fünf Minuten“, ließ er ausrichten. Dann noch einmal: „In fünf Minuten.“ Die Kollegin, die den Hautlappen für die Transplantation vorbereitete, wurde ungeduldig. Nach zwanzig Minuten begann Scholtz, den Tumor herauszuschneiden. Um 12.35 Uhr tauchte Riechelmann auf.

40 Minuten waren laut Neher und Scholtz seit dem ersten Anruf verstrichen. Der Tumor war entfernt, die Blutung gestillt, es fehlten nur noch ein paar Gewebeproben für die histologische Schnelluntersuchung. Danach hätte der Mann auf die Intensivstation gebracht werden können. „Die Operation war eigentlich zu Ende“, sagt Oberarzt Neher, der die ganze Zeit dabei war. Was dann geschah, schildert er so: Der Professor kam herein, sagte nicht viel, er schrie auch nicht. Erst als er am OP-Tisch stand, merkte das Operationsteam, dass er vor Zorn bebte. Neher: „Er hat an den Tüchern herumgerissen, dass der Kopf des Patienten nur so hin- und herwackelte. Ich hatte Angst, dass er die Wirbelsäule verletzt.“

Wie es im Mund des Patienten ausschaute, habe Riechelmann nicht interessiert. Er dulde es nicht, dass man sich seinen Anordnungen widersetze, zischte er. Dann begann er, dem fertig operierten Patienten den Unterkiefer zu spalten. Er befahl der OP-Schwester: „Geben Sie mir den größten Meißel, den wir haben.“ Damit bearbeitete er den Unterkiefer, der dabei zersplitterte und mit Metallplatten zusammengeflickt werden musste. „Dann entfernte er reichlich gesundes Gewebe. Er ist dabei sehr grob vorgegangen“, sagt Neher. Der Professor räumte den Hals von Lymphknoten frei, die, wie sich herausstellte, gar nicht vom Tumor befallen waren. In der Histologie landete ein ungewöhnlich großes Gewebestück, an dem sogar noch Muskelteile hingen. Neher: „So etwas habe ich noch nicht erlebt.“

Um 15.30 ging Riechelmann aus dem OP und überließ es Oberarzt Scholtz und seiner Kollegin, den Patienten bis 20.30 Uhr weiterzuversorgen. Der Mann ist heute schwer behindert und kann kaum sprechen. Eineinhalb Monate nach der OP schilderte Neher diese Szenen den ermittelnden Kriminalbeamten: „Ich war menschlich und als Arzt sehr erschüttert.“ Neher ist habilitierter Oberarzt, ein anerkannter Forscher im Bereich Nasen- und Nebenhöhlen, vor Kurzem meldete er ein Weltpatent für einen Nasenspray aus einer körpereigenen ­Substanz an. Sein Vertrag wurde jedoch von Riechelmann nicht verlängert. Deshalb musste er sich mit einer vom Land bezahlten Assistentenstelle durchfretten. Wenige Wochen nachdem die Tiroler Landeskrankenanstalten Ges. m. b. H. (Tilak), die Vertreterin seines Dienstgebers, von Nehers Aussage vor der Polizei erfahren hatte, war er auch diese Stelle los. Man warf ihm vor, in einem mehrere Monate zurückliegenden Gespräch mit einer Kollegin seinen Vorgesetzten diffamiert zu haben.

Besserwisser. Das Muster zieht sich durch. Eine Woche nach der entgleisten Operation wurde Arne W. Scholtz zu seinem Chef zitiert. Universitätsprofessor und Oberarzt Scholtz nahm den von der Gewerkschaft gestellten Anwalt Hermann Rieder mit. Um Aufklärung sollte es in dem Gespräch nicht gehen. Es kreiste um einen einzigen Punkt: Den Anweisungen des Chefs sei Folge zu leisten. Wo das Wohl des Patienten bleibe, hakte Anwalt Rieder nach. Daraufhin habe Riechelmann seinen Mandanten als „Besserwisser“ abgetan und erklärt: „Ich bin der Beste. Ich bin ja nicht ohne Grund in diese Führungsposition gekommen.“

Scholtz schickte eine mehrseitige Sachverhaltsdarstellung an die Medizinuni Innsbruck (MUI), die Tilak und das Landeskriminalamt Tirol. Auch der zuständige Landesrat Bernhard Tilg (ÖVP) erfuhr davon. Doch statt Fehlern nachzugehen, nahm man den Oberarzt in die Mangel. Der ärztliche Direktor lud zu einem Gespräch. Scholtz ließ über seinen Anwalt nachfragen, worum es gehen soll. Einzige Antwort: Ein Anwalt sei unerwünscht. Scholtz schlug ein Treffen unter diesen Umständen aus. Am 16. April flatterte ihm ein Brief ins Haus. Darin hieß es, er sei „offenkundig nicht bereit, an der Aufklärung“ mitzuwirken, und werde daher „mit sofortiger Wirkung […] von der Patientenversorgung entbunden“. Kein Wort davon, dass der Oberarzt in seiner Sachverhaltsdarstellung gegenüber der Tilak seine Sicht der Dinge bereits ausführlich dargelegt hatte.

Dass Scholtz bei der Uniklinik angestellt ist und damit ein Bediensteter des Bundes, schien die Tilak auch vergessen zu haben. Kurz darauf legte Riechelmann nach und verbot seinem Oberarzt jeden Kontakt mit Patienten. Laut Anwalt Rieder eine „absolut rechtswidrige“ Vorgangsweise. Wieder setzte sich eine Runde zum Krisengespräch zusammen. Mit dabei: der ärztliche Direktor der Tilak, Scholtz, Anwalt Rieder. Der erfahrene Tumoroperateur bemühte sich redlich zu erklären, warum er am
26. März einem Mann nicht den Unterkiefer spalten wollte. Am Schluss schaut der ärztliche Direktor zur Decke und bemerkt süffisant: „Sie konnten mich nicht überzeugen. Sie sind eine Gefahr für die Patienten.“

Seit April verzichtet die HNO-Uniklinik auf einen ihrer besten Operateure. Riechelmann, gegen den inzwischen wegen des Verdachts auf Körperverletzung ermittelt wird, operiert hingegen weiter. Das schlägt auch außerhalb Wellen. Georg Willi, Chef der Tiroler Grünen, wirft der ärztlichen Direktion vor, mit „zweierlei Maß“ zu messen: „Der Mann, gegen den schwerwiegendste Anschuldigungen erhoben werden und gegen den ermittelt wird, arbeitet mit Rückendeckung der Tilak weiter. Die Aufdecker, gegen die nicht ermittelt wird, wurden abgezogen.“

Demontage. Nicht nur das. Scholtz wurde auch als Universitätsprofessor demontiert. Seine Beiträge zur Erforschung und Diagnose von Schwindel gelten europaweit als richtungsweisend. In Kooperation mit der Technischen Universität in Innsbruck hatte er einen Beschleunigungsschlitten entwickelt und gebaut. Im Herbst dieses Jahres ließ die Tilak das Gerät abbauen. Laut Auskunft des Rektors werde es nicht mehr genutzt, man brauche Raum für ein Archiv. Für Anwalt Rieder ein Akt der Willkür: Ende September hatte Scholtz einen Kurs für Schwindeldiagnostik ausgerichtet. Die Veranstaltung war international gebucht. Den kurz zuvor zersägten Beschleunigungsschlitten, den er aus Mitteln des Bundes, des Landes und aus der eigenen Tasche finanziert hatte, hätte er dabei dringend gebraucht.

Inzwischen kursiert eine anonyme Liste mit über zwanzig Komplikationen bei Riechelmann-Patienten. Seit dem Sommer berichtet der „Krone“-Journalist Hans Licha über die Vorkommnisse an der HNO-Uniklinik. Durch ihn musste ein knapp 70-jähriger Patient erfahren, dass er am 26. März zweimal operiert wurde: einmal schonend und zusätzlich noch einmal radikal. Und Elisabeth Bernhard weiß auch erst aus der Zeitung, dass sie nicht die Einzige ist, die „viele Fragen hat und keine Antworten bekommt“. Ihr Mann ist einer von zwei Todesfällen auf der ominösen Liste.

Auf ihr findet sich auch der Fall des 54-jährigen Mirko Spasojevic. Der Busfahrer hatte nach einem Schlag aufs Ohr ein geplatztes Trommelfell und landete am Operationstisch von Professor Riechelmann. Danach war er links fast taub, die Gesichtshälfte teilweise gelähmt, sein Geschmackssinn gestört, und er konnte ein Auge nicht richtig schließen. Sein Anwalt Marco Rovagnati verlangte Aufklärung und Schmerzensgeld. Die Tilak speiste ihn lapidar ab, es handle sich im Fall seines Mandanten um einen „schicksalhaften Verlauf einer lege artis durchgeführten Operation“. Der Gerichtsmediziner Walter Rabl, der den Busfahrer im Rahmen eines Gerichtsverfahrens wegen eines Raufhandels untersuchte, hielt jedoch fest, dass es „im Rahmen der Operation offensichtlich zu einer Schädigung von Teilen des linken Gesichtsnervs“ kam. Und er erhob sogar die Frage, ob die „operative Gehörgangserweiterung aus HNO-ärztlicher Sicht indiziert war“.
Klinikchef Riechelmann war trotz mehrmaliger Versuche, ihn zu kontaktieren, nicht bereit, profil gegenüber Stellung zu nehmen. Das Gleiche gilt für den Rektor der Medizinischen Universität, Herbert Lochs. Die Tilak pocht weiter darauf, dass Anordnungen eines Vorgesetzten befolgt werden müssen, unabhängig davon, wie sich die Lage am Operationstisch darstellt. Die Liste mit den Komplikationen händigte die Tilak ausgerechnet dem Klinikchef zur Überprüfung aus, der – wenig überraschend – keine Fehler bei sich entdeckte, dafür aber Unstimmigkeiten bei der Liste. „Sie enthält Doppelnennungen, Patienten, die nicht von Riechelmann behandelt wurden, außerdem wurde sie kriminell erstellt“, sagt die interimistische ärztliche Direktorin Alexandra Kofler. Die Tilak reichte die Liste an die Staatsanwaltschaft weiter. Aber nicht etwa, um ärztliches Fehlverhalten untersuchen zu lassen, sondern wegen des Verdachts auf Verletzung des Datenschutzgesetzes durch unbekannte Täter.

Schnellgutachten. Eine ernsthafte Untersuchung der Vorfälle steht aus. Die Tilak gab ein Schnellgutachten in Auftrag. Es besteht aus zwei A4-Seiten, stammt vom deutschen HNO-Professor Friedrich Bootz und ist auf dem Briefpapier der Uni Bonn gedruckt. Riechelmann wird darin voll entlastet; eine Entfernung des Tumors durch den Mund, wie Scholtz sie vornahm, sei nicht angebracht gewesen. Das schmale Dossier ging den ermittelnden Kriminalbeamten zu. Als Anwalt Rieder es erstmals in Händen hielt, traute er seinen Augen nicht: „Da fehlt so ziemlich alles, was zu einem Gutachten gehört: Auftraggeber, Fragestellung, Quellenangaben.“ Inzwischen gibt es ein umfangreiches Gutachten des hoch angesehenen HNO-Professors Tilman Brusis aus Köln, das von der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD) in Auftrag gegeben wurde und Scholtz in allen Punkten rehabilitiert: Die Diagnose des Tumorboards sei falsch gewesen, und es sei geradezu die Pflicht des Operateurs gewesen, den Tumor schonend zu entfernen.

Einmal noch hat Elisabeth Bernhard nach dem Tod ihres Mannes ausführlich mit Professor Riechelmann telefoniert. Das war ­allerdings erst, nachdem ihm zu Ohren gekommen war, dass sie ihn durch ihren Anwalt Robert Schuler wegen des Verdachts auf Körperverletzung mit Todesfolge anzeigen will. Zwei Stunden lang redete er am Telefon auf sie ein, freundlich und verbindlich, so wie sie ihn kennen gelernt hatte. Mehrfach betonte er, wie überrascht auch er über den „raschen Krankheitsverlauf“ gewesen sei. Er klagte, dass man an der Klinik gegen ihn intrigiere und seine Patienten aufhetze. Elisabeth Bernhard hörte sich das alles an. Als sie den Hörer auflegte, war sie entschlossener denn je, nicht „klein beizugeben“: „Ich will weder Rache noch Geld. Ich will nur, dass der Herr Professor Riechelmann vor Gericht erklären muss, was er getan hat.“

12.12.2009 16:06
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bogumir, 16. 12. '09 09:06
Von strafrechtlichen Aspekten - schwere Körperverletzung -
einmal abgesehen, würde ein Benehmen, wie es Riechelmann an den Tag legt, von jedem Compliance Officer in der Industrie unmittelbar gestoppt. Das sollte erst recht für einen Medizinaltechnokraten gelten, die Bezeichnung Arzt oder gar Kollege in diesem Zusammenhang ist strikt abzulehnen und zu verweigern. Dass das Opfer noch weiter beschädigt wird, während der Täter frei herumläuft und auch noch die Unterstützung diverser Institutionen genießt ist in Tirol ein verbreitetes Übel und kann beispielhaft auf www.dietiwag.at und nicht nur dort jederzeit eingesehen werden.
varita07, 14. 12. '09 22:54
Karriere nicht gegönnt???
karrieregeilheit oder wahre fälle? intrigen oder ehrlichkeit? das ist hier die frage!
Herr-Paul, 14. 12. '09 15:04
Tirol isch eben (wieder amol) lei oans!
Unfähigste Arbeitgeber kombiniert mit noch ignoranteren Headhuntern und Auswahlgremien-echt eine Leistung so abzukacken. Da sterben Menschen, und der Landesrat verteidigt den Primar (gegen den ermittelt wird und der weiteroperieren darf) und verweist auf "keine Vorverurteilungen". Die couragierten Nachgereihten riskieren ihr berufliches Leben, und als Dank haut sie der Tilakvorstand und der Gesundheitslandesrat in die Pfanne sprich beruft sie ab! Wegen sowas ähnlichem hat sich vor einem Jahr ein Oberarzt der Anästhesie Innsbruck umgebracht. Folgen? Keine, logo. Als Opferangehöriger würde ich mich bewaffnen. Was anderes nützt offensichtlich eh nix mehr. Der Landeshauptmann? Anstatt den Gesundheitslandesrat einzufangen spielt er auf Weihnachtsfeiern Klampfe. Und derweil wird weitergestorben!
Laserstrahl, 14. 12. '09 12:44
www.aerztepfusch.at
"Der Medizin Skandal"Wenn Krankenhäuser krank machen.
Gewalt in Spitäler ist offensichtlich kein Einzelfall. Als ich hinter die Machenschaften des LKH in Feldkirch gekommen bin, endete es auch in einer Rauferei. Mit Büroscheren und Kleiderbügel sind Angestellte auf mich losgegangen. Eine unglaubliche Geschichte die ich in einem Buch festgehalten habe...
derpradler, 13. 12. '09 16:14
An der UNI Innsbruck,
deren Weltruf immer mehr zur Geschichte wird, agieren als Chefs in der Regel 2.klassige Deutsche- Ärzte, während die österreichischen Klasseleute nach Deutschland gehen.
Fast könnte man meinen diese Politik wird bewußt so gestaltet. Schade, denn das was dieser R. aufführte und aufführt, könnten wir uns eigentlich ersparen!
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