Sven Gächter
Reizverschluss
Der Fall Arigona Zogaj oder: Das Problem sind womöglich nicht die Ausländer, sondern die Inländer.
Die Reaktionen auf die vorwöchige profil-Coverstory, in der Arigona Zogaj zum Menschen des Jahres gekürt wurde, waren zahlreich, und sie gliederten sich relativ paritätisch in zwei Kategorien: bedingungslos zustimmend oder bedingungslos hasserfüllt. Grauzonen gab es keine. Die positiven Wortmeldungen waren überwiegend kurz und freundlich gehalten, die negativen zeichneten sich zum größten Teil durch Empörung und Unflätigkeiten aus.
Medien leben nicht zuletzt davon, Aufmerksamkeit zu generieren, und wenn es ihnen gelingt, müssen sie darauf gefasst sein, dass Aufmerksamkeit sich auch in starken Emotionen entladen kann. Die Wucht der Emotionen, mit denen wir vergangene Woche konfrontiert waren, sagt nicht das Geringste über die journalistische Qualität von profil aus, sie sagt jedoch sehr viel aus über die Stimmungslage im Land. Diese als beklemmend zu bezeichnen kommt angesichts des blanken Anti-Arigona-Furors einem Euphemismus gleich.
Dass bestimmte Reizthemen polarisieren, liegt in der Natur der Sache. Die Ausländerdebatte etwa ist in den vergangenen Jahren kaum um neue stichhaltige Argumente bereichert worden, neu ist nur der Tonfall, mit dem sie mittlerweile in keinesfalls kleinen Kreisen geführt wird: ein triumphalistisch-rotziger Tonfall, der sich nicht einmal mehr bemüht, reaktionäre bis hetzerische Positionen notdürftig zu camouflieren. Die einzige Notdurft ist der Hass, und er bricht sich ungeniert Bahn im Unterschied zu früher unter demonstrativer Preisgabe der Anonymität. Wer trägt die Schuld an diesem zivilisatorischen Versagen? Folgt man den Parolen der Rechten, dann sind es in erster Linie die Ausländer selbst, die kraft ihrer schieren Existenz eine Zumutung darstellen und sich dann, bitte schön, nicht auch noch wundern dürfen, wenn sie auf wenig Gegenliebe stoßen. Folgt man dagegen den Linken, dann sind es in erster Linie die Rechten, deren Programmatik sich in blinder Xenophobie erschöpft. Und folgt man dem Mainstream der vermeintlich moderaten Bedenkenträger, dann ist es die große Koalition, die sich beharrlich weigert, die Stimmung in der Bevölkerung ernst zu nehmen.
Tatsächlich muss man die rot-schwarzen Regierungen der vergangenen 20 Jahre ernsthaft in die Pflicht nehmen aber nicht etwa deshalb, weil sie weit verbreitete Ressentiments schnöde ignoriert hätten, sondern weil sie diese Ressentiments immer bereitwillig aufgegriffen und für ihre Wahlzwecke instrumentalisiert haben. Jörg Haiders Ausländer-Volksbegehren von 1993, damals auch vom großkoalitionären Establishment noch heftig kritisiert, ist längst zur Richtschnur österreichischer Innenpolitik geworden. Asylanten gelten nach quasi amtlicher Sprachregelung bestenfalls als Schmarotzer, in aller Regel jedoch schlicht als Kriminelle; zwischen Flüchtlingen und Zuwanderern wird routinemäßig kein Unterschied mehr gemacht, und die Integrationsdebatte beschränkt sich darauf, den Islam zu dämonisieren.
Der gemeine Populismus hat auf ganzer Linie gesiegt, und das jämmerlichste Bild gibt dabei die in blanker Erosionspanik begriffene SPÖ ab. Um sich im tagespolitischen Hickhack gegenüber dem Koalitionspartner zu profilieren, vertritt die einst so stolz-humanitäre Sozialdemokratie Positionen, für die H. C. Strache sie jederzeit in einen Urheberschaftsprozess zwingen könnte. Der burgenländische Landeshauptmann würde das Bundesheer am liebsten flächendeckend patrouillieren lassen, um das akute Sicherheitsbedürfnis seiner Wähler zu stillen (siehe Interview Seite 18). Wer Hans Niessls, aber auch Werner Faymanns Äußerungen zum Vorgehen der Innenministerin im Zusammenhang mit der geplanten Erstaufnahmestelle für Asylwerber in Eberau studiert, kann sich des grotesken Eindrucks nicht erwehren, ausgerechnet Maria Fekter sei neuerdings ins Gutmenschenlager gewechselt denn wie wäre ihr resolutes Eintreten für Flüchtlingsbelange anders zu erklären?
Das zivilisatorische Versagen, an dem Österreich krankt, ist so simpel wie fatal: Es unterstellt, dass die Ursache fast aller Probleme die Ausländer sind und dass durch deren Abschaffung die meisten Probleme sich von selbst erledigen würden. Die Politik macht sich schuldig, indem sie diese Stereotypen aggressiv schürt oder aber feige ausnützt, um an der Macht zu bleiben. Deshalb konnte eine zierliche 17-jährige Kosovarin zur Reizfigur werden, und deshalb muss sie sich von entfesselten Inländern als Drecksau, Hure und Schlampe beschimpfen lassen. Spätestens an diesem Punkt muss man die Frage stellen, wo das wahre Gesindel lebt.
sven.gaechter@profil.at
9.1.2010 16:41
gispaul, 16. 01. '10 19:14
Re: tyrölak, 16. 01. '10 14:44
Eines gleich vorweg Sie komisches Würstchen. Verbieten können Sie in Ihrem Klan etwas wenn er es sich gefallen läßt, aber nicht mir. Sie nehmen eindeutig den Mund zu voll. Ich pfeif auf Ihre angebliche habsburgische Abstammung. Ich vereinnahme auch nicht. Ich sage zu einem Thema meine Meinung. Das es menschen gibt die naderer Meinung sind, ist klar. Das ist auch gut so. Aber bei Ihnen trifft doch zu:" EINBILDUNG ist auch eine BILDUNG.
tyrölak, 16. 01. '10 19:25
Re: Re: tyrölak, 16. 01. '10 14:44
Sie können nicht "sinnerfassend lesen" mein Guter ich behauptete nie von den Habsburgern abzustammen. Sie haben doch eine schlechte Schule gehabt. Dass SIE! in meinen Namen eine Meinung äußern ( zB. Wir Österreicher!) verbitte ich mir zu recht. Dass Sie eine andere Meinung haben hbe ich Ihnen nie abgesprochen. Ich habe nur Ihren stil bewundert.
tyrölak, 16. 01. '10 19:26
Re: Re: tyrölak, 16. 01. '10 14:44
Sorry! Ich meinte Stil.
gispaul, 16. 01. '10 18:00
tyrölak, 16. 01. '10 14:44
Bitte was soll das. Ihrem Namen nach zu schließen sind Sie Türke, Serbe oder sonst ein dahergelaufener. Mit solchen menschen rede ich grundsätzlich nicht. Bleibt zu Hause, baut Euer land auf und laßt uns Österreicher in Ruhe. Unsere Eltern sind auch zu Hause geblieben und haben aufgebaut. Und jetzt kommt ihr zu uns schnorren. Schleichts Euch. Mir kommt das Kotzen, wenn einer meint er wird verfolgt. Judenverfolgung ist vorbei. Wer verfolgt Euch heute.? Dann lebt dmeentsprechend und beugt Euch eurer Regierung. Jedes Land hat nähmlich diese, die es sich verdient. Züchten wie die Hasen und sich von den arbeitendenen Österreicher aushalten lassen. Pfui Teufel.
tyrölak, 16. 01. '10 18:53
Re: tyrölak, 16. 01. '10 14:44
Mein lieber gispaul, Was soll ich Ihnen sagen. Ich sehe Sie sind ein gebildeter Mensch mit Grundsätzen. Ich frage mich darum, warum Sie doch mit mir "reden". Kommt das daher, weil Sie doch nicht wissen woher der Name kommt d.h. Sie sind doch nicht so gebildet oder weil Sie sich nicht nach Ihren eigenen Grundsätzen zu halten imstande sind. Wie es auch sei, ich kann Sie beruhigen ich bin wenn man nach der Sippenhaftung geht schon seit mehreren Jahrhunderten Angehöriger dieses Staates. Es gibt tatsächlich Vorfahren die nie eine andere Staatsbürgerschaft besaßen als die in diesem Fall eben "Habsburgische". Was mich stört ist, dass Sie alles vereinnahmen Stichwort: "wir Österreicher" oder "unsere Eltern" ich verbitte mir, dass Sievon uns Österreichern sprechen Sie haben - Vortsetzung folgt-
tyrölak, 16. 01. '10 19:11
Re: tyrölak, 16. 01. '10 14:44
nicht von mir die Vollmacht bekommen für mich zu sprechen. Also bleiben Sie bitte beim bescheidenen ich. Was unsere Eltern betrifft so glaube ich, dass meine Eltern ganz anders waren als die Ihren. Ich weiß, dass meine Eltern nicht zu den Begeisterten gehörten und so nicht zur Zerstörergeneration gerechnet werden können. Das waren nämlich die meisten dieser Generation und so war es nur recht und billig, dass sie alles wieder aufbauten und bedarf keines Heiligenscheines. Und sonst muß ich Ihnen sagen, dass Sie einfach einen schrecklichen Stil haben im Denken als auch Rethorisch man könnte fast meien Sie währen der Ausländer. Waren bei Ihnen so viele in der Klasse, dass Sie es nicht besser können? Übrigen tyrölak ist ein Tippfehler und sollte tyrolak heißen ein Wort aus dem tschechischen.
tyrölak, 16. 01. '10 19:12
Re: tyrölak, 16. 01. '10 14:44
Das Tiroler bedeutet.
gispaul, 15. 01. '10 20:08
muttutgut, 15. 01. '10 19:53
Sie dürfen aber nicht glauben, dass Ihre scharfe Klinge mich in irgendeiner Weise trifft. Sie glauben, bzw. tun so, als würden Sie immer und überall darüberstehen. Bleiben Sie in dem Glauben. Bei Ihnen trifft das Sprichwort "WAS DER HERRGOTT NICHT GIBT KANN DIE WELT NICHT FORDERN" voll zu. Träumen Sie weiter. Und ich freue mich, dass Ihr Gedankengut gerade für den MIsthaufen reicht. Jedoch muss ich Sie enttäuschen. Ich esse keine Salami. Auf mienem Spesezettel steht Kaviar und Lachs. Aber von dem können Sie wahrscheinlich nur träumen. Aber wenn Sie mir sagen wo Sie wohnen schicke ich Ihnen die Brösel die mir auf den Boden fallen. Damit Sie auch mal was ordentliches in den Mund stecken können. Und passen Sie ja auf das Ihnen kein Asylant auf den Kopf schei.... Wundern würds mich nicht.
gispaul, 15. 01. '10 19:02
muttutgut der Gutmensch. Vorbild der Nation
Aber in der heutigen Kirche wird auch nicht anderes geprädigt. Überdenken Sie Ihre Einstellung Ihre und viele andere österr. Nachkommen werden es Ihnen danken. Sonst könnte es sein, dass von dieser Generatin eines Tages ausser Landes getrieben werden. Zuerst denken und dann schreiben. Ein guter Rat eines eingefleischten Österreichers
gispaul, 15. 01. '10 19:01
muttutgut der Gutmensch. Vorbild der Nation
Und dann traut sich so ein Rotzmensch die ganze Nation in Geisselhaft zu nehmen! Fahren Sie nach Serbien und probieren Sie es dort mal so wie sie es gemacht hat. Ihre Überlebenschance liegt beoi 20%. Und Recht hätten sie. Ja, es hat Krieg gegeben in ihrem land. Àber kann da ein Österreicher was dafür?? Wären unsere Eltern davongelaufen stünde Österreich heute nicht so gut da. Das Gesindel soll zu Hause bleiben und ihr Land aufbauen. Der Herrgott wirds net machen. Bei uns smarotzen und grosse Pappn führen, anstatt zu Hause zu arbeiten. Sie und Ihre Gutmenschen ünterstützen nur Gesindel.
tyrölak, 16. 01. '10 14:44
Re: muttutgut der Gutmensch. Vorbild der Nation
Ich glaube statt die Gutmenschen ununterbrochen zum auswandern aufzufordern sollten doch die Schlechtmenschen gehen, ihnen gefällt doch so sehr wie man im Ausland mit so manchen Menschen und Problemen verfährt zB im erwähnten Serbien. Und der sogenanten Aufbaugeneration stand es zu wieder aufzubauen was sie vernichtet haten durch eine Idiotenpolitik durrch sie gebilligt(Heldenplatz? Gehsteig waschen?). Und die hätte auch niemand genommen warum auch? Sie waren nicht verfolgt. Und ein humanitäres Bleiberecht eines Deutschen! in einem zB zerstörten Niederlande oder Polen oder Frankreich oder Belgien?
gispaul, 15. 01. '10 18:54
muttutgut der Gutmensch. Vorbild der Nation
Und wenn Sie einmal Probleme haben, dann wird sich mit Bestimmtheit ein Türke oder die Zogaj & Co für Hilfe finden. Sie brauchen mir keinen Geschichtsunterricht geben. Ich weiß, dass Österreich ein Mehrnationenstaat geben. Glauben Sie ja nicht, dass gerade Sie die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben. Ich kann Ihnen versprechen ich bin "GRATIS" in die Schule gegangen, nicht "UMSONST" wie viele Landsleute. Aber eines ist trotz alller Nationalitäten eine Einheit entstanden. Eines ist auf jeden Fall unumstritten. Die Türken passen von der mentalität nicht zu Europa bzw. Österreich. Das beweisen sie jeden Tag auf der Strasse. Denken Sie um. Wenigstens Ihren Enkelkindern oder Ihren eigenen zuliebe. Zu den Zogajs, dass sie in Österreich straffällig wurden ist doch Realität.
gispaul, 15. 01. '10 18:45
muttutgut der Gutmensch. Vorbild der Nation
Oder finden Sie es für richtig, dass unsere Kinder Türkische Voprgesetzte haben. Wenn Sie das gut finden oder wollen, brauchen Sie mit Bestimmtheit einen Psychiater. Ihr geistige Haltung sieht man daraus, dass Sie der Meinung sind, der Staat soll für Asylanten nehr tun. He, aufwachen alter mann, das ist Steuergeld. Alle in einem Land müssen dafür herhalten. Und ein paar Idioten scheissen ins eigene Nest und nehmen sich sselber das Geld weg. Überdenken Sie Ihre geistige Haltung zum Staate Österreich. Reich sind wir weil wir genug gearbeitet haben. Deshalb sind wir eines der reichsten Länder in der EU. Aber mit Ihnen sind wir bald ein Land das Entwicklungshilfe braucht. gehen Sie in die Kirche. Der liebe Gott wird Ihnen bestimmt Aufmerksamkeit schenken.
muttutgut, 15. 01. '10 19:53
Re: gispaul, ein sich verzweifelt nach Geborgenheit Sehnender
Ich danke Ihnen für die Mühe und Zeit , die Sie für mich aufgebracht haben. Ich denke, ich werde jetzt unseren Gedankenaustausch beenden. Politisch hat sich Ihre Position in diesem Land ja schon längst durchgesetzt, deshalb verstehe ich Ihre Aufregung und Ihren Einsatz nicht ganz.
Meine Position kommt normalerweise nach der Katastrophe zur Geltung, allerdings nur für relativ kurze Zeit.
Sie können es mir wirklich glauben, Ihre Beschimpfungen verletzen mich nicht. Sie werfen aber ein deutliches Licht auf eine Realität, die Sie besser und klarer nicht darstellen hätten können.
Ich wünsche Ihnen, dass es Ihnen in ihrer Pension gut ergehen möge, dass sich Glück, Gelassenheit und Zufriedenheit einstellen! Mögen Sie immer genug zu essen haben, denn wie heißt es neuerdings so schön? Salami aleikum
gispaul, 15. 01. '10 18:35
muttutgut der Gutmensch. Vorbild der Nation
Ja, wenn Sie es wissen wollen, ich war Chef. ich war Abteilungsleiter und hatte fast 60 Mitarbeiter. Was hat das aber mit meiner Einstellung zu den Zuwanderer zu tun. Ich zwinge niemanden meine Meinung auf. Jeder kann über Zuwanderung denken wie er will. Jedoch sin Sie ein Nestbeschmutzer der garnicht begreift was passiert wenn die Türken z. B. die Überhand in Österreich haben. Istambul ist wahrscheinlich eine tolle Stadt. Sogar eine Weltstadt. Aber es kann nicht sein, dass Österreicher sich nach der kultur der Türken richten. Sind wir in Österreich oder in der Türkei. Mit Ihnen darüber zu diskutieren sind unnötige KM. Denn Sie sind vom Christentum so benebelt das Sie die Gefahr daraus garnicht sehen oder sehen wollen.
Herr-Paul, 15. 01. '10 13:56
Halbblinde vor!
Es war aber schon so, daß der alte Zogaj seine Leute zitzerlweis ins Land schleppte trotz klar ablehnender Bescheide, oder? Nicht daß das wichtig wäre, aber es war doch so, oder? Zogaj senior verarscht den Staat über Jahre, und jetzt wird die Tochter (Einschätzung zwischen Rotzpipn und Halbheiliger) Menschin des Jahres - alle Achtung. Wofür nochmals? Mir fällts grad nicht ein, aber es war sicher irgendwas echt tolles! - Wo geht eigentlich ihr Superdady um? Zu dem die Republik so gnädig war, trotz Ablehnung ihn nit einzusperren/heimzujagen? Wo hat er sich denn wohl verkrochen, anstatt seine Tochter wenigstens jetzt zu schützen? Die Lehre aus dem Ganzen: Ja nie mehr zu gnädig zum Zuwanderervolk sein, wurscht wie arm, ratzfatz beamtswalten, und tschühüüüs. Dank Beispielen wie Z. Danke Papa!
muttutgut, 15. 01. '10 15:23
Re: Lebensresumee
Mir scheint, Sie haben sich für das Schicksal des Mädchens nur wenig interessiert, und deshalb geht es Ihnen auch nicht nahe. Wenn Sie zum Zuwanderervolk nicht zu gnädig sein wollen, dann können Sie zu keinem einzigen Österreicher gnädig sein. Wir sind im Laufe der Jahrhunderte zu dem geworden, was wir eben sind: eine Mixtur aus Kelten, Römern, Slawen, Bayern, Allemannen, Juden, Ungarn, usw.
Warum bloß haben so viele Menschen gar so eine unbändige Angst davor zu gnädig zu sein, und so gar keine Sorge zu hartherzig zu sein? Stellen Sie sich vor, man würde einmal über Sie sagen können, dass Sie ein wohlmeinender Mensch gewesen sind, der ein großes Herz für alle Menschen hatte. Wär das sooo schlimm?
gispaul, 14. 01. '10 23:24
Fortsetzung
Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Und wozu soll ich mit jemanden teilen der seine Zeit in der Kirche rumhockt oder zu faul ist zum Arbeiten. Nein so geht es nicht. Jeder hat das, was er sich geschaffen hat. Da braucht keiner Neid haben. Aber ich weiß schon, unter den übertriebenen Christen soll ja auch der letzte Apfel in hundert Teile geteilt werden. Nur das spielts nicht. Und dazu ist die Gesellschaft auch nicht bereit. Wenn sie schon die Obdachlosen in Österreich ansprechen, dann versündigen Sie sich nicht. Würden Sie so viel für sie tun als sich für Ausländer einsetzen, dann hätten wir nicht so viele Obdachlose in Österreich. Oder warum haben Sie noch keinen bei sich aufgenommen. Oder ist es mit der Hilfe doch nicht so weit her??????????
muttutgut, 15. 01. '10 15:55
Re: Fortsetzung
Ich muss niemanden bei mir zu Hause aufnehmen, um von der Innenpolitik verlangen zu dürfen, dass Asylwerber menschenwürdig behandelt werden.
Sie müssten ja auch nicht Sport betreiben, um eine solide staatliche Gesundheitsvorsorge einfordern zu dürfen.
Dass ein moderner westlicher Staat mit Asylwerbern human und umsichtig umgeht, ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit.
gispaul, 14. 01. '10 23:19
muttutgut, 14. 01. '10 22:30
Es tut mir leid, aber Ihre christlich fundierten Kommentare finde ich zum Kotzen. Aber so sind sie eben die Scheinheiligen. Kann Ihnne nur raten fahren Sie in die Türkei und das sobald als möglich. Ich glaube nicht, dass Ihnen ein Österreicher nachweinen wird. Auf Ihre Frage wer ich bin, kann ich iHnen sagen, dass ich sehr gut lebe, nie arbeitslos war udn ach oh Schreck von der Kirche ausgetreten. Ausser im Gefängnis fast 30 Jahre gearbeitet, nie hinter Gitter war. Und heute Gott sei Dank in Pension. Und ich lebe sehr gut. Fahre vier mal im Jahr auf Urlaub, aber nehmen Sie mir es nicht übel, nicht in die Türkei. Zu Ihren Recourcen, möchte ich iHnen sagen, dass ich nicht der Meinung bin das es gerechter verteilt gehört.
muttutgut, 15. 01. '10 15:36
Re: muttutgut, 14. 01. '10 22:30
Irgendwie haben Sie eine starke Tendenz, mir zu sagen, was ich tun soll. Waren Sie in Ihrer Berufszeit ein Chef?
Es freut mich , dass es Ihnen heute gut geht. Warum wollen Sie das für Zuwanderer nicht auch?. Geht es Ihnen denn besser, wenn es anderen ganz mies geht?
Danke für den Tipp: Istanbul reizt mich als Reiseziel schon lange. Das ist eine ganz moderne Weltstadt. Ich verreise auch dann gerne, wenn niemand am Bahnhof weint.
Übrigens, haben Sie schon ein Buch von Orhan Pamuk gelesen?
gispaul, 14. 01. '10 22:23
muttutgut, 14. 01. '10 22:09
Ich kenne Ihre Nationalität nicht, aber entweder sind Sie Türke oder ein riesengroßer Träumer der vor der Wahrheit die Augen schließt. Ich weiß weder den Tag noch den Titel der Sendung aber da muss der Sender schlecht regergiert haben. Als gezeigt wurde, dass Pfarrer Polizeischutz in der Türkei brauchen. Ich weiß schon, so abgötische Christen sind furchtbar. Sie leben nich tin dieser Welt. Durch das übertrieben Christenleben sind sie fern von Realtiät. Bzgl. den angesprochenen Satz, kann ich Ihnen mitteilen, das er mit Sicherheit einen klaren Inhalt hat. Das Sie ihn nicht verstehen zeigt ja, wie weit Sie sich vom tatsächlichen Leben bereits entfernt haben. Aber werden Sie glücklich mit ihren Ausländern. Scheinheiliger Christ.
muttutgut, 14. 01. '10 22:54
Re: muttutgut, 14. 01. '10 22:09
Mit netten Ausländern bin ich tatsächlich glücklicher als mit selbstgerechten Inländern, die mich beschimpfen.
Ich wünsche Ihnen dennoch alle Gute! Vielleicht kommt es einmal aus der Türkei.
gispaul, 13. 01. '10 23:39
Falsche Gesellschaft
Es soll mal einer in eines der Länder ziehen und dort die Ansprüche stellen, die bei uns von dne Ausländern gestellt werden. Fahrt doch mal in die Türkei und sagt ihr seit Katholiken. Hier müssen wir mit unserem Steuergelt Moscheen bauen. Wozu? Willer in Österreich leben oder nicht. Wenn ja, dann hat er sich an unserer Kulktur zu halten. Nich Österreich wird zum Balkan. So kann e snicht sien. Das begreifen so viele dumme Österreicher nicht die sowas zulassen. Und darauf noch stolz sind, dass sie für die Ausländer was poitives gemacht haben. Aber dabei ins eigene Netz geschissen haben. Für eine Obdachlosen hat er noch nie einen Finger krumm gemacht.
muttutgut, 14. 01. '10 22:09
Re: Falsche Gesellschaft
Sie können sich wahrscheinlich gar nicht vorstellen, dass man als Katholik in der Türkei von Menschen gesagt bekommen kann, dass es auf dieser Welt keine Anzeichen dafür gibt, dass es Gott gibt, und da ist Allah auch damit gemeint. Es gibt in Istambul 16 christliche Kirchen. Ich würde Ihnen raten mit dem Prädikat Dummheit für anders Denkende sparsamer umzugehen. Nur weil man den anderen nicht verstehen kann, macht diesen nochlange nicht dumm, schon gar nicht , wenn er etwas Positives zustande gebracht hat, und sei es auch für Ausländer geschehen.
Der Satz mit dem eigenen Nest gefällt mir stilistisch nicht, und einen klaren Inhalt hat er auch nicht.
Woher wissen Sie eigentlich, dass ein zu Ausländern freundlicher Mensch nicht auch für Obdachlose ein offenes Herz haben kann?