Schlussbilanz: Nützen teure Behandlungen
den Krebspatienten oder der Pharmaindustrie?

Mit gigantischem therapeutischem und finanziellem Aufwand versuchen Ärzte, das Leben von Krebspatienten zu verlängern – mit oft marginalem Nutzen. Nun entbrennt eine heikle Debatte über die milliardenschweren Blockbuster der Pharmaindustrie: Wie erstrebenswert ist es für unheilbar kranke Menschen, den Tod ein paar Monate hinauszuzögern?

Von Bert Ehgartner

Der Befund war knapp und präzise: „Die Überprüfung hat ergeben, dass keinerlei Anhaltspunkte für einen medizinischen Behandlungsfehler vorliegen“, heißt es im Schreiben des Niederösterreichischen Patientenanwalts Gerald Bachinger, das am 21. Dezember 2009 an den Primar des betroffenen Krankenhauses ging. Davon abgesehen sei bei der Behandlung des im Alter von 65 Jahren verstorbenen Krebspatienten Rudolf N. aber fast alles schiefgegangen. „Ihm wurde eine, wie sich herausstellte, fachlich völlig unrealistische Hoffnung auf eine Therapie gemacht“, konstatiert Bachinger. „Damit hat man ihm die letzten Monate seines Lebens genommen.“
Rudolf N. erkrankte, kurz nachdem er in Pension gegangen war, an einem Nierenzellkarzinom. Nach der Entfernung des befallenen Organs und der ersten Therapierunde fühlte er sich hervorragend, erinnert sich seine Tochter Liese S. „Sogar als sich herausstellte, dass der Krebs nicht geheilt war, vermittelten ihm die Ärzte die Hoffnung, dass alles halb so wild wäre.“ Ihr Vater, sagt sie, war immer ein reiselustiger Mann, und er sprach oft davon, dass er in der Pension unbedingt eine Weltreise machen wollte. Gleichzeitig hatte er aber auch geplant, die Fassade seines Hauses neu zu verputzen und das Dach zu sanieren. „Ermutigt von den Ärzten, hat er die letzten guten Monate, die ihm noch blieben, mit dieser unnützen Arbeit verschwendet“, ärgert sich Liese S. „Und so hat er sich gar nichts mehr gegönnt.“
Kurz nachdem sein Haus frisch renoviert war, wurden die von den Metas­tasen ausgelösten Symptome heftiger. Die Ärzte empfahlen Rudolf N. eine neue Chemotherapie sowie Sorafenib – einen neuartigen Wirkstoff, der pro Monatsdosis mehr als 5700 Euro kostet. „Genützt hat es nichts“, berichtet seine Tochter. „Er sah nichts mehr und hatte irre Kopfschmerzen. Die letzten vier Monate waren furchtbar.“
Die Tendenz, Patienten bis kurz vor dem Tod mit massivem Therapieaufwand und enormen Kosten zu behandeln, verstärkt sich, ausgehend von den USA, auch in Europa zusehends. Oft übersteigen die Kosten der Therapie in den letzten Lebensmonaten sämtliche im ganzen Leben davor konsumierten medizinischen Leistungen – speziell in der Krebstherapie. Hauptgrund ist das von der pharmazeutischen Industrie bereitgestellte, immer breitere Arsenal an Wirkstoffen. „Früher hatten wir etwa bei Dickdarmkrebs nach dem ersten Chemotherapie-Durchgang oft nichts mehr“, sagt der Grazer Onkologe Hellmut Samonigg. „Jetzt wissen wir, dass man auch noch eine Dritt- und Viertlinientherapie anwenden kann.“ Und das lasse sich mittlerweile auf fast alle Tumoren übertragen. „Damit steigt natürlich auch die Versuchung für Ärzte, das in einer späten Krankheitsphase einzusetzen.“

Zahlenspiele
Die Effekte sind meist bescheiden, die Kosten hingegen enorm. In dem im kommenden März im Verlag Orac erscheinenden Buch „Zahlenspiele der Medizin“, herausgegeben von den Wiener Gesundheitsexpertinnen Claudia Wild und Brigitte Piso, findet sich eine Übersicht zum Verhältnis von Kosten und Nutzen für einige der gebräuchlichsten neuen Bestseller am Zytostatika-Markt. Behandlungskosten im Gegenwert einer Luxuslimousine stehen dabei allerdings vergleichsweise bescheidenen Gewinnen an Lebenszeit gegenüber.
Und mitunter sind nicht einmal solche dokumentierbar. Den Vogel schoss hierbei ein im Dezember in den USA präsentiertes neues Präparat namens Folotyn ab, das gar keinen Lebenszeitgewinn erbrachte. Es wurde dennoch von der Behörde FDA zugelassen, weil es bei zwölf Prozent der Patienten eine über drei Monate dauernde Reduktion der Tumorgröße bewirkte. Der größte Trumpf des Medikaments ist jedoch
sein Einsatzgebiet: ein seltenes Lymphom, bei dem es bislang keinen Wirkstoff gab. Und diese Monopolsituation nutzte die Herstellerfirma Allos, um mit Behandlungskosten von mehr als 30.000 US-Dollar pro Monat einen neuen Rekord aufzustellen. Ein typischer Behandlungszyklus käme auf 126.000 Dollar. In
Kürze wird die Zulassung für Europa erwartet.
Für die Gesundheitspolitik ergibt sich das Dilemma, dass sie – speziell beim sensiblen Thema der Therapie von Todkranken – extrem erpressbar wird. Nichts fürchten Politiker mehr als einen Professor, der eine Pressekonferenz veranstaltet, weil seine Therapievorschläge nicht bezahlt werden, wie das vor einigen Jahren Christoph Zielinski vorexerzierte. Der Wiener Star-Onkologe hatte gewarnt, dass Krebspatienten die Behandlungskosten künftig selbst tragen müssen, wenn die Gesundheitspolitik nicht schleunigst vorsorge. Binnen Kurzem sicherte Bürgermeister Michael Häupl zu, dass die teuren Therapien selbstverständlich weiterhin für alle übernommen werden.
Da Krebsmedikamente meist in den Spitälern verabreicht werden, sind die Krankenkassen, die hier nur eine Pauschale bezahlen, wenig betroffen. Die Spitalserhalter jedoch stöhnen. „Im Bereich der Krebsmittel sind weitgehend Monopolisten unterwegs, die den Preis nach Gutdünken in die Höhe treiben“, klagt Herbert Atzlinger, Prokurist der Vinzenz-Gruppe, die österreichweit sieben Ordensspitäler betreibt.
Und auch im Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) mit seinen zwölf Spitälern schlagen sich die neuen Krebsmittel schwer aufs Budget. Seit 2006 stiegen die Kosten um 29 Prozent auf einen Rekordwert von 44,2 Millionen im Jahr 2009. Damit verbrauchen die Zytostatika bereits mehr als ein Drittel des gesamten Arzneimittelbudgets. „Bisher ist es gelungen, die Kosten der Krebstherapie über Preis- und Verbrauchssenkungen auf anderen Gebieten abzufangen“, erklärt Wolfgang Gerold, der im KAV für das Arzneimittelbudget verantwortlich ist. „Ein Qualitätsverlust für andere Patienten ist dadurch natürlich nicht entstanden“, fügt er rasch hinzu.
Die Krebsmediziner stehen vor einem Dilemma. So fällt es sogar ausgewiesenen Spezialisten schwer, sich in dem Wust an Medikamenten, die bereits am Markt sind, zurechtzufinden. Und die Situation spitzt sich weiter zu: In den kommenden fünf Jahren wird die Zulassung von weiteren 30 bis 50 neuen Wirkstoffen erwartet. Die zugehörigen Studien seien zudem nicht unproblematisch, kritisiert Wolf-Dieter Ludwig, Vorsitzender der Deutschen Arzneimittelkommission, weil sie fast ausschließlich von den Herstellern finanziert wurden. „Die Industrie ist über Design und Auswertung der Studien in der Lage, fast immer ein Ergebnis zu erzeugen, das einen Vorteil für das eigene Mittel belegt“, so Ludwig. Unabhängig finanzierte Studien seien jedoch Mangelware.

Ausbildungsmanko
Zudem gehört das Gespräch mit todkranken Patienten, die Aufklärung darüber, dass eine weitere Therapie keine Chance mehr bietet, zu den schwierigsten Aufgaben im Arztberuf. Weder im Studium noch in der Ausbildung im Turnus werden die angehenden Onkologen ausreichend darauf vorbereitet. Es ist deshalb für viele einfacher, die nächste Therapierunde zu verordnen, als den Mut für ein klärendes Gespräch aufzubringen.
Die Ärzte werden aber auch Opfer ihres eigenen Wunschdenkens. „Sehr oft ist es nicht mehr der Wille der Patienten, immer weiter gegen eine Tumor­erkrankung anzukämpfen“, sagt Samonigg. „Aber dem stehen viele Ärzte gegenüber, die diesen Schritt ganz schwer oder gar nicht schaffen.“ Den Grund dafür vermutet Samonigg in den „Wundern des Alltags“, die doch immer wieder auftreten: wenn plötzlich eine Therapie in einer Phase noch Wirkung zeigt, in der eigentlich niemand mehr damit gerechnet hat. Und das werde dann immer wieder von den Ärzten als Anreiz gewertet, möglichst viele Patienten doch noch zu behandeln. Samonigg: „Aber das ist natürlich falsch, weil wenn sie einen sehen, bei dem die Therapie wider Erwarten doch noch gegriffen hat, behandeln sie 99, bei denen sie nur die Nebenwirkungen haben.“ Ein Mittel, jenen einen Patienten zu identifizieren, bei dem die Therapie hilft, gebe es aber leider noch nicht.
Etwa die Hälfte der Krebspatienten befindet sich bei Diagnosestellung im fortgeschrittenen Stadium, in dem meist keine Heilung mehr möglich ist. Die Therapie konzentriert sich bei ihnen auf Lebensverlängerung sowie eine Linderung der Symptome bei möglichst guter Lebensqualität. „In der Praxis schließen sich diese beiden Ziele aber leider oft gegenseitig aus“, berichtet Hans Zoidl, Leiter der Palliativstation am Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz. Zwar haben die neueren Generationen der Tumortherapien oft auch weniger Nebenwirkungen, und diese sind auch besser behandelbar, besonders das gefürchtete Erbrechen. Eine ausgeprägte Appetitlosigkeit mit Ausbildung einer Mangelernährung ist aber häufig. „Manche werden sehr schwach und kommen nicht mehr aus dem Bett“, sagt Zoidl. „Und was hat eine kleine Lebensverlängerung für eine Bedeutung, wenn die Leute verhungern?“ Dies sei eine der wichtigsten Fragen an Krebskranke: „Was essen Sie?“ Und sehr oft laute die Antwort: „Na, viel ist es nicht.“ Hier kommt es längst nicht mehr darauf an, die vage Hoffnung auf Heilung zu wecken durch therapeutischen Aktionismus, sondern darauf, zu stärken, was noch da ist. Eine spezielle Tumortherapie lehne er dabei keinesfalls ab, sagt Zoidl. „Wenn sie Leben verlängern und Symptome lindern kann.“ Falls das aber nicht realistisch scheint, so müsse es in erster Linie darum gehen, die Patienten nicht zusätzlich zu schwächen. Dadurch erst hätten sie die Chance, ihre Dinge zu ordnen und die letzten Monate bei guter Lebensqualität im Kreis der Familie zu verbringen.

Heilungschance
Arbeiten, in denen die Therapiewünsche der Krebskranken selbst wissenschaftlich erhoben wurden, sind eher rar und mehrheitlich schon älteren Datums. Sie belegen im Regelfall den Willen, sich radikalen Therapien zu unterziehen und jede noch so kleine Chance auf eine vollständige Heilung zu ergreifen. In einer britischen Untersuchung aus dem Jahr 1990 unter 100 Krebspatienten gaben diese an, sie würden einer Chemotherapie zustimmen, sobald die Heilungschance zumindest bei einem Prozent liege. Die befragten Onkologen hielten im Schnitt eine Chance von zehn Prozent für sinnvoll, Krankenschwestern mit onkologischer Tätigkeit sogar eine von 25 bis 50 Prozent. In diese Bandbreite fielen auch die Antworten einer gesunden Kontrollgruppe von Angehörigen der Krebskranken sowie von Medizinstudenten.
Erfolgte die Chemotherapie nicht in der Absicht, eine Heilung zu bewirken, sondern eine Lebenszeitverlängerung, so erwarteten Tumorpatienten drei bis zwölf Monate Überlebenszeitgewinn, Onkologen sechs bis zwölf, praktische Ärzte und Krankenschwestern zwölf bis 24 Monate und die gesunde Vergleichsgruppe sogar zwei bis fünf Jahre. „An diesen Ergebnissen kann man gut ablesen, wie sehr die Wertschätzung bestimmter Größenordnungen von Überlebenszeit davon abhängt, ob man selbst von Krankheit betroffen ist“, erklärt dazu der Salzburger Onkologe Richard Greil.
In einer niederländischen Arbeit aus dem Jahr 2003 wurden 140 Patienten mit metastasiertem Tumor befragt, ob sie eine Chemotherapie machen oder lieber darauf verzichten und die bestmögliche unterstützende Pflege in Anspruch nehmen wollten. Bevor sie zum abschließenden Gespräch mit ihrem Therapeuten gingen, favorisierten zwei Drittel die Therapie, speziell die Jüngeren. Nach dem Gespräch blieben drei von vier bei ihrem Vorhaben. Am entschiedensten wählten interessanterweise jene die Therapie, die in der Befragung den stärksten Willen signalisierten, ihren Krankheitsprozess selbst zu kontrollieren, sowie jene mit dem stärksten Wunsch, möglichst lange zu leben. Unter den Verweigerern der Therapie überwog das Bedürfnis, die verbliebene Zeit noch bei möglichst guter Qualität zu verbringen.

Durchbruch
Seit die Untersuchungen durchgeführt wurden, kamen unzählige neue Wirkstoffe auf den Markt. Trastuzumab (Handelsname Herceptin), eines der bekanntesten Mittel aus der Klasse der so genannten monoklonalen Antikörper, wurde im Jahr 2000 für Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs in der EU zugelassen. Seither sind in der Krebstherapie mehr als 20 derartige Wirkstoffe im Einsatz – erkennbar an der Wortendung „-mab“ (für „monoclonal antibody“).
Enormen Zuwachs gab es auch in der Substanzklasse der so genannten „small molecules“, die als Sammelname für verschiedene Wirkmechanismen fungieren, die unter anderem die Signalübertragung in der Tumorzelle stören. Das bekannteste Beispiel ist Imatinib (Handelsname Glivec), ein Molekül, das speziell für eine häufige Form der Leukämie entwickelt wurde. Das ungezügelte Wachstum wird hier über ein Signal ausgelöst, das aufgrund eines genetischen Schadens dauerhaft aktiviert ist und die rasante Vermehrung von weißen Blutkörperchen auslöst. Imatinib bindet speziell an diese Stellen und schaltet das verhängnisvolle Signal ab. „Das ist einer der wenigen neuen Wirkstoffe, die einen echten Durchbruch darstellen“, sagt Onkologe Wolf-Dieter Ludwig. Die Überlebenszeit bei dieser Leukämieform betrug zuvor etwa drei bis fünf Jahre, und zur Behandlung war eine Stammzelltransplantation nötig. Mithilfe von Imatinib sind bei etwa drei Viertel dieser Patienten keine Metastasen mehr nachweisbar, fast alle erreichen eine Normalisierung des Blutbilds.
Leider lässt sich dieser Erfolg schwer auf andere Krebsformen übertragen. „Bei soliden Tumoren wie Darmkrebs oder Bauchspeicheldrüsenkrebs haben wir häufig zehn bis zwölf unterschiedliche Signalwege, die infolge der bösartigen Entartung der Zellen verändert sind“, erklärt Ludwig. „Diese können wir gar nicht gezielt attackieren, weil wir nicht genau wissen, welcher Signalweg entscheidend für das bösartige Wachstum der Zelle ist.“
Die neuen tumorspezifischen Wirkstoffe haben die klassischen Zytostatika nicht verdrängt. Im Gegenteil, viele dieser Medikamente wirken nur dann, wenn sie gemeinsam mit einer herkömmlichen Chemotherapie eingesetzt werden. Für die Pharmaunternehmen ist es aber kaum noch rentabel, in deren Verbesserung zu investieren, weil für die neuen Mittel deutlich bessere Preise zu erzielen sind. Allein mit Imatinib, das nur bei einem vergleichsweise sehr seltenen Krebs eingesetzt wird, erzielt Novartis etwa 50 Prozent des Umsatzvolumens aller ambulant verordneten Zytostatika zusammen.
Kritik an der Preisgestaltung weisen die Hersteller stets vehement zurück. Immerhin dauere die Entwicklung eines Arzneimittels bis zu zehn Jahre und verursache dabei Kosten von 800 Millionen Dollar, argumentiert Novartis-Sprecherin Doris Madlberger. „Und nur wenige Wirkstoffe schaffen es schließlich, als Arzneimittel auf den Markt zu gelangen, bis zum Patentablauf.“ Da stünden eben nur sieben bis acht Jahre effektive Zeit zur Verfügung, um den Aufwand wieder einzuspielen.
Nicole Gorfer, Sprecherin des Schweizer Roche-Konzerns, des umsatzstärksten Players am Markt der Krebsmedikamente, vertritt die Ansicht, dass die im neuen Buch von Wild und Piso errechneten Behandlungskosten bezüglich der Roche-Produkte teils zu hoch angesetzt seien und auch die Überlebensraten im Detail nicht mit den konzerninternen Berechnungen übereinstimmten. Dass die Industrie ihre Studien nach Gutdünken gestalte, um die gewünschten Ergebnisse zu bekommen, sei ebenfalls unwahr. Vielmehr entspreche es dem Wunsch der Behörden, in den Studien nicht das Gesamtüberleben, sondern vielmehr die Zeit bis zum Fortschreiten des Tumorwachstums zu messen: „Sämtliche Zulassungsbehörden verlangen dieses progressionsfreie Überleben als primären Endpunkt für eine Zulassung, deshalb sind die meisten Studien darauf ausgerichtet.“
Wie gravierend sich dieser Unterschied auswirkt, haben Claudia Wild und ihre Mitarbeiter an zwei Beispielen zum Brust- und Nierenkrebs illustriert. So ist der Roche-Bestseller Avastin, wenn er zusätzlich zur herkömmlichen Therapie verabreicht wird, in der Lage, die Zeitspanne bis zum Fortschreiten des Tumorwachstums zu verdoppeln. Bei Brustkrebs von 6,7 auf 13,3 – bei Nierenkrebs von 5,4 auf 10,2 Monate. Wild: „Eine Verlängerung der Gesamtüberlebenszeit ist jedoch in beiden Fällen nicht nachgewiesen.“

6.2.2010 12:41
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bpallmann@hotmail.com, 25. 02. '10 20:21
"Hase tot" - Leponex, ein Präparat killt sich selbst und andere
In Bayerns CSU-verfilzten Psychiatrien wird "Leponex" verordnet, dass sich zwar die Novartis AG der Erlöse, aber die dortigen Ärzte gar nicht freuen. Die haben nun Anzeigen gegen die Irrenhäuser in Haar/München und Straubing/Niederbayern am Laufen und das Bundesaufsichtsamt für Ärzneimittelsicherheit informiert, weil sie das nicht länger mit ansehen dürfen. Tote, schwerste Nebenwirkungen, Hospitalismus und irreversible Schäden - und alles nur, weil Bayerns Trottel-Therapeuten Leponex einsetzen, als wäre das ein Hustenbonbon. Dabei steht alles im Internet. Es gibt haufenweise Fortbildungen von Novartis/Sandoz/Hexal, den Vertreibern. Aber die Schizos an Bayerns Krankenanstalten machen lieber andere zu gefährlichen Mumienkillern, sogar unschuldige und gesunde Untergebrachte. Das rächt sich.
kritik, 22. 02. '10 13:15
Ärzte schönen die Vorgänge naturgemäß schon als Selbstschutz
Die Wahrheit ist aber, dass auch ein Mitarbeiter der Mühlabfuhr in den ersten Wochen beim Geruch des Abfalles Ekel empfindet, dannach vergeht aber das Ekelgefühl und es ist einfach nur mehr normal.

Daher gibt es sicher Ärzte die zu Beginn noch einfühlsam vorgehen und wirklich genau abwägen was oder wie vorgegangen werden soll/muss. Nach einer gewissen Zeit ist es Ihnen aber dann vollkommen egal, was ich leider selbst bei meinem Vater miterleben mußte. Selbst wenn die Therapie nicht erfolgreich plaziert werden kann wird weitergewurschtelt, und die Patienten und Angehörigen werden belogen um die "Fehler" zu kaschieren.

Ihr Geld bekommen ja die Ärzte so oder so. Und die Pharmaindustrie kassiert Milliarden. Genau hinschauen tut ja sowie so keiner mehr, egal wie es ausgegangen sein mag.
kritik, 22. 02. '10 12:55
Überlebensraten steigen oft ja nur minimal
Es gibt ja offenbar einige Krebsarten bei denen, die Überlebensraten, ja bestenfalls statistisch gesehen "verbessert" werden. Wobei der Wert dieser Statistiken äußerst zweifelhaft ist. Fakt ist und bleibt auch (selbst erlebt), dass die Patienten gar nicht darüber aufgeklärt werden, dass Sie gar nicht mehr gesund werden (können). Den Ärzten ist es zumeist ziemlich wurscht, den die trösten sich damit ja angeblich lt. Statistik dem Menschen geholfen zu haben. Meistens wird aber das Leiden durch die zusätzliche Vergiftung des Körpers durch die Chemo deutlich erhöht. Natürlich gibt es Krebsarten bei denen eine Aussicht auf Heilung besteht. Die Hoffnung stirbt eben bekannterweise zuletzt, und damit wird kräftig abgezockt.
derpradler, 11. 02. '10 17:16
natürlich,
da wird ein Bauchspeichekrebs operiert, dann therapiert und nach einem Jahr fürchterlicher Schmerzen stirbt der Patient.
Während der Operation soll der leitenden Chirurg geäußert haben, "das bringt alles nichts mehr"!
In diesem einen Jahr hat die Patientin ihr ganzes erspartes Geld für Medikamente ausgegeben, weil die TGKK die Bezahlung ablehnte!
kav-wien, 11. 02. '10 13:30
Stellungnahme Fachkommission Onkologie
Im Artikel wird der Eindruck vermittelt, dass Krebspatienten teure Therapien erhalten, von denen sie nur einen geringen Nutzen hätten, wodurch aber die Gesellschaft unangemessen hoch finanziell massiv belastet wäre. Renommierte Ärztinnen und Ärzte, Pharmazeutinnen und Pharmazeuten, Ökonominnen und Ökonomen möchten dieser Sicht wohlbegründet entgegentreten.
Tatsache ist, dass mit Hilfe neuer Therapien und insbesondere mithilfe neuer Medikamente heute mehr Patienten mit Krebserkrankungen geheilt werden können, als je zuvor, was auch durch sinkende Krebsmortalitästsraten belegt wird.

DEN VOLLEN WORTLAUT DER STELLUNGNAHME DER FACHKOMMISSION ONKOLOGIE FINDEN SIE AUF www.wienkav.at
bpallmann@hotmail.com, 21. 02. '10 01:56
Re: Zapfen bis zum Exitus? Kommt vor...! Und sollte nicht!
Der Artikel vermittelt den Eindruck nicht, dass infauste Krebspatienten teure Therapien ohne Nutzen erhalten. Er belegt und beweist ihn. Dass Sie dieser Sicht entgegentreten wollen, ist insofern berechtigt, dass es viele Ärzte gibt, die ihre Patienten nicht bis zum letzen Atemzug abzapfen. Das ist löblich. Nein, so ist es richtig und nach dem Gesetz! Ebenso bestreitet niemand die Tatsache, mit guten Diagnostikern und modernen Medikamenten früher als unheilbar geltende Erkankungen besser behandeln zu können. Wogegen sich der Artikel wendet, das steht drin. Sonst würden Sie wohl kaum kommentieren, oder? BP
kritik, 22. 02. '10 12:58
Re: Stellungnahme Fachkommission Onkologie
Mein Vater ist defintiv an Krebs verstorben, und die gesamte Behandlung war sinnlos und nutzlos, und hat noch dazu gar nicht funktioniert.
Laut Sterbestatistik wird er aber nicht als Krebstoter geführt !

Sie können sich Ihre wohlweislich gestalteten Statistiken einrahmen und auf das WC hängen, vielleicht bringen die ja mal etwas wenn das Toiletpapiert alle ist.
Holodoc, 10. 02. '10 15:58
Dieser Artikel war schon lange fällig
Danke an Hrn. Ehgartner für diesen hervorragend recherchierten Artikel. Allerdings vermisse ich einen Verweis auf komplementärmedizinische Zusatztherapien, mit denen man z.T. die LebensQUALITÄT entscheidend verbessern kann. Ich denke hier vor allem an die Holopathie, mit deren Hilfe ich schon vielen Pat. genau den für sie passenden Spurenelemte-, Vitamin- und Pflanzencoctail mixen konnte. Außerdem kann die Holopathie digitalisierte Homöopathieprogramme aus Pflanzen, Bachblüten, Aryuveda, Homöopathika, Ausleitungsmitteln auf den Pat. übertragen - millionenfach stärker (und bedeutend komplexer) als herkömmliche Homöopathie. Damit wird die Aktivierung der körpereigenen Abwehr - die durch die Zytostatika immer leidet - wesentlich unterstützt (meine Krebspat. haben deutlich bessere Blutbilder!)
rosi102, 10. 02. '10 08:10
Wie immer, Herr Ehgartner...
Schreiben kann man viel - und weiß in 1000 Jahren nicht, wie es sich anfühlt, als Arzt vor einem Kranken zu stehen. Wie schwierig es ist, haargenau den Willen des Kranken zu beachten und nicht einzuknicken vor den Begehrlichkeiten der Verwandtschaft - welche von baldigen Erbschaftsaussichten bis zu "tuats doch bitte OLLES fia die Oma" reichen.
Nicht zu vergessen die versteckten bis offenen Klagsdrohungen, wenn man sich nicht an ihre Vorgaben halten will (schön, daß dazu passend der Herr Patientenanwalt erwähnt wird).
Und dann hat man natürlich noch Spitalserhalter oder Krankenkassen im Genick, für die es nur ja nicht zu viel kosten darf.
kritik, 22. 02. '10 13:27
Re: Wie immer, Herr Ehgartner...
Würden die Verwandten das wirklich so genau verfolgen, wie hier im Kommentar behauptet, und würden den Rechtsweg beschreiten, so würden die Onkologien ständig unter extremen Ärztemangel leiden, weil Ärzte ständig in den Knast abwandern würden.

So ist es aber natürlich auch politischer Wille dem Volk vorzugaukeln, dass man gegen Krebs nun erfolgreich vorgehen kann, wenn gleich dies in vielen Fällen ein Mythos ist und bleibt.
Dadajimhardwed, 09. 02. '10 13:32
Platter, niveauloser Artikel
Ein kurzsichtiger Artikel, der mit Stereotypen gegen die
Pharmaindustrie garniert ist. Wo wäre die Medizin heute
hätte man nicht in den letzten Jahrhunderten die Grenzen
des Machbaren durch erhöhten Aufwand und angestrengte
Forschung weiter verschoben? Mit derselben Argumentation
hätte man vor 30 Jahren gegen Organtransplantationen
anschreiben können. Auch dabei konnte man die Lebenserwartung der Menschen "nur" um ein paar Monate
verlängern und das mit erheblichem Aufwand.
Solange man nicht persönlich davon betroffen ist kann
man ja großzügig mit den verbleibenden Lebensmonaten
der Kranken umgehen, aber wehe die eigene Mutter
erkrankt, dann ist plötzlich jeder Aufwand recht.
scimed, 12. 02. '10 04:00
Re: Platter, niveauloser Artikel
Ich halte es nicht für niveaulos sondern für längst überfällig. Wirklich Platt ist es, mit der eigenen Mutter als "Totschlagargument" zu kommen. Im Gegensatz zur Transplantation hat die Entwicklung in den letzten 30 Jahren eher stagniert, während die Kosten sich an den oft überzogenen Erwartungen orientieren. Eine komplexes Problem bräuchte möglicherweise differnzierte Betrachtungen, und keine platten Vorwürfe.
tignosa, 08. 02. '10 17:20
SCHÄMT EUCH!!!
1) Schämt euch, in derart einseitiger Weise darauf hinzuweisen, was eine erfolglose Chemo kosten würde. Für viele Betroffene ist sie der letzte Strohhalm, an den sie sich noch klammern. Der letzte von der Pharmaindustrie zugelassene Strohhalm- damit komme ich zum
2)schämt euch! Es gilt tatsächlich der Pharmaindustrie. Erst kürzlich entdecke man, dass ein- einigermaßen günstiges- Mittel gegen zu hohen Augendruck eine nette Nebenwirkung hat- nämlich die, das Tumorwachstum zu hemmen. Schwupps reagierten Pharmaindustrie und Gesetzgeber und untersagten die Verabreichung in der Krebstherapie. Jetzt ist es- mit einem Zusatzstoff, der gar nichts bringt- wieder auf dem Markt, als Krebsmedikament zugelasen und xmal teurer!
bpallmann@hotmail.com, 08. 02. '10 19:24
Re: SCHÄMT EUCH!!! Und dann?
Als mich meine Mutti zum Einkaufen schickte, brachte ich oft das Falsche heim und musste es umtauschen. Da hab ich mich manchmal richtig geschämt, aber wie! Hier geht es um mein Leben, das begrenzt ist. Der Patient im letzten Lebensjahr, das wussten wir schon vor 30-40 Jahren, ja fast immer schon, ist der geldmäßig lukrativste, wenn er eins hat. Er wird ausgeschlachtet, wenn er bzw. sein Umfeld incl. Kassen mitspielen, bis von seinem Vermögen und den Nerven seiner Angehörigen so viel übrig bleibt, dass die Leich oft eine Armengrab wird und die ausgeweideten Hinterbliebenen sich deprimiert suizidieren oder nichts mehr sagen. Für immer. Nun gibt 's auch Docs, die machen das besser. Auch bei den Pharmaleuten sind tolle Wissenschaftler und Marketing-Typen. Ja, es gibt sinnvolle Therapien! BP
kritik, 22. 02. '10 13:58
Re: SCHÄMT EUCH!!!
Schämen muß sich aber die Pharmaindustrie, die genau diesen "letzten Strohhalm" = Hoffnung so schamlos ausnutzt.

Ja und auch beim 2) bleibt es die Pharmaindustrie, warum verkauft die das neue Medikament nicht billiger, wenn es ohnedies ein bereits bekannte Präperat nur neu zugelassen ist. Also auch hier muss sich die Pharamindustrie schämen!
lemm, 08. 02. '10 12:39
Sorry - aber schämt Euch!
Vorab möchte ich mir über die einmalig dünne und schlecht recherchierte Coverstory im Profil Luft machen: Kurz gesagt: 1) Überraschung die Pharmaindustrie ist gewinnorientiert ! -was soll diese Pharma-bashing Mode?
2) Der echte Fortschritt in der Krebstherapie sowie die Umsetzung neuer Arzneimitteltechnologie funktioniert nur über Erfahrungswerte sprich am Patienten -davon profitieren wir jetzt bereits alle.
3) Das amerikanische Gesundheitssystem ist indiskutabel aber es macht mir genauso "Angst" wenn große Strukturen wie der KAV nicht in der Lage sind Entwicklungen bei Therapie und Arzneimittel zu "handeln" (Ethik/Kosten/Sinnhaftigkeit/Wissen) und Kosten für Krebspatienten und "normalen" Patienten gegenübergestellt werden- und das wo jeder weiß wie innevektiv unser Krankensystem ist.
kritik, 22. 02. '10 14:10
Re: Sorry - aber schämt Euch!
Pharamindustrie muss sich mit anderen Massstäben messen lassen als andere Produkthersteller. Die Pharmaindustrie spielt ja gekonnt Ängste und Hoffnungen derart aus, sodass die Kosten nicht aus einer sinvollen Kostenrechnung entspringen, sondern dem Angstpotentiell, der potentiellen Patienten. Und wenn das für die Gewinne nicht ausreicht, wird halt mal schnell eine Schweinegrippe etc. hochgeputscht.
svenari, 07. 02. '10 22:46
wie bitte?
das darf doch wohl nicht wahr sein! daß geld das zentrale argument ist, sind wir ja längst gewöhnt, aber daß die logik seit neuestem so weit führt, menschen zu beschuldigen, die sich mit dem tod (noch) nicht abgefunden haben, statt, klipp und klar, DIE PHARMAINDUSTRIE an den pranger zu stellen, die inzwischen den preis für die länge eines lebens bestimmt, ist UNFASSBAR! alleine da gilt es nämlich anzusetzen: die pharmaindustrie als instrument der gesundheit DARF NICHT nach privatwirtschaftlichen maximen und dem prinzip der gewinnmaximierung agieren.
BASTA!
scimed, 12. 02. '10 04:19
Re: wie bitte?
Es ist ja klar dass Menschen die "sich mit dem tod (noch) nicht abgefunden haben" empfänglich sind für Hoffnungen die sie teuer bezahlen. Es ist Tatsache dass die Pharmaindustrie den Preis für Therapeutika und dabei nach privatwirtschaftlichen maximen agiert, so wie jeder sonstige Betrieb auch. Ein Problem hat der Artikel sehr gut thematisiert, nämlich dass es zunehmend Fälle gibt, wo fremdbestimmte, weil gutgläubige Patienten die kurze Zeit der Lebensverlängerung nicht mehr als Leben empfinden.
kritik, 22. 02. '10 14:13
Re: wie bitte?
Ich kenne niemanden der persönlich jemanden wegen Krebs verloren hat, der Ihre Meinung nur annähernd teilt. Krebs ist schrecklich. Und bei vielen Krebsarten wird die Behandlung zum sinnlosen Matyrium der betroffenen Patienten und deren Angehörige. Die Behandlung wird (jedenfalls in all mir bekannten Fällen) gemacht egal wie sinnlos diese dann letztlich wirklich ist. Mag sein das es für eine Weiterentwicklung notwendig ist, aber dann dürften die teilweise noch nutzlosen Medikamente wenigstens nichts Kosten, und die "freiwilligen" Versuchskaninchen sollten dafür grosszügig entschädigt werden. So aber wird unter dem Mantel der Hoffnung ausgepresst und abgezockt!
Laserstrahl, 07. 02. '10 13:02
www.aerztepfusch.at
Das Geschäft mit den Todgeweihten!!! Patienten hoffen bis zum bitteren Ende, dass diese Medikamente helfen. Auch ich habe meinen Vater verloren dem sogar in der Endphase noch eine Chemotherapie verabreicht wurde. Der Profit der Ärzte kennt keine Grenzen sie würden z.b in der eigenen Familie oder Verwandtschaft mit diesen sinnlosen Behandlungen nie soweit gehen...
tignosa, 08. 02. '10 17:23
das Ärzte- Bashing
mein Schwiegervater starb an Krebs- er klammerte sich bis zum Schluß an alles, was ihm die Gebietskrankenkasse an Therapien noch zugestanden hat. Sollte man ihm das vorwerfen?
tropvie, 07. 02. '10 09:39
das Prinzip Hoffnung
Unser Nierenkrebspatient hat "völlig nutzlos" seine Zeit "verschwendet", seine Hausfassade zu erneuern. Wer ohne Zukunftshoffnung macht so etwas? Was hätte es gebracht, ihm diese Hoffnung frühzeitig zu nehmen und ihn schon beim Feststehen der Diagnose "abzuschreiben".
Ad Industrie: Wann immer ein pharmazeutisches Unternehmen Profit macht, wird dies als unanständig angeprangert, weil mit dem Gut "Gesundheit" ein Geschäft gemacht wird. Abgesehen davon, dass ein Pharmaunternehmen nach kürzester Zeit mit einem Präparat, das wenig bis unwirksam ist, kein Geschäft macht und die Entwicklugskosten trotzdem zu Buche schlagen: Akzeptieren wir nicht ohne das geringste Murren, dass sich Lebensmittelkonzerne mit dem völlig unwirksamen Actimel dumm und dämlich verdienen - wo ist da der Unterschied??
tignosa, 08. 02. '10 17:23
Re: das Prinzip Hoffnung
beim Actimel gehts dir wenigstens nicht so dreckig. Gefährlich wird das Zeug aber für Zuckerkranke, HIV- Positive und für Menshen mit Autoimmunerkrankungen
kritik, 22. 02. '10 14:22
Re: das Prinzip Hoffnung
Mit Ihrer Einleitung betrachtet wäre es für jedermann nutzlos irgend etwas zu tun, den wer weiß schon ob er die nächste Strassenüberquerung überleben wird etc..

Und natürlich ist es unanständig von der Pharmaindustrie für Medikamente (zu) viel Geld zu verlangen und zu behaupten die Medikamente würden helfen. Es wird ja dabei gelogen und getäuscht was das Zeug hält. Und es werden auch unwirksame Medikamente verkauft, und zwar so lange bis ein Konkurrent ein nachweislich wirksameres Medikament herausbringt. Es hat noch kein Pharmakonsern auch nur ein Medikamnet freiwillig zurückgezogen nur weil es nicht hilft und die Nebenwirkungen viel zu stark sind. Zugelasen ist zugelassen! Alles was Geld bringt wird verkauft. Sogar Kontagam wird nach wie vor verkauft !
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