Rosenkranz-Kandidatur: Erlebt Österreich noch einmal einen Waldheim-Wahlkampf?

Erlebt Österreich noch einmal einen Waldheim-Wahlkampf? Barbara Rosenkranz, die Kandidatin der FPÖ, ist fester im Netz des Rechtsextremismus verwoben als bisher bekannt.

Von Herbert Lackner

Was ihr wohl an Alain Delon gefallen mag: der verletzliche Macho? Der melancholische Einzelgänger? Der eiskalte Engel? Jean Pierre Melvilles gleichnamiges Gangsterepos aus 1967 mit Delon in der Titelrolle ist jedenfalls ihr Lieblingsfilm und der schöne Pariser ihr Lieblingsstar, gab sie vergangenen Donnerstag in ihrem Leibblatt, der „Kronen Zeitung“, launig zu Protokoll.

Der gegenwärtige Lieblingsautor der 51-jährigen FPÖ-Landesrätin Barbara Rosenkranz heißt Christopher Caldwell, ist ein US-Journalist und schreibt Bücher wie „Gedanken über die Revolution in Europa. Immigration, Islam und der Westen“. Der britische „Guardian“ befand das Buch in einer Rezension für „islamophob“; Caldwell pflege eine „Kultur der Angstmache“.

Das trifft es einigermaßen.
Seit gut zwei Jahrzehnten verbreiten Barbara und ihr Gatte Horst Jakob Rosenkranz, 67, die Kunde von der großen Gefahr: Stoppt Zuwanderung, hütet euch vor Moslems, bannt Minarette, rettet die Familie, ächtet Schwule, verjagt Feministinnen, bleibt deutsch! Da gibt es keine knieweichen Rückzieher wie bei Haider, kein Herumgedruckse wie bei Strache. Barbara Rosenkranz – die eiserne Lady aus dem Weinviertel, wo Korn und Kartoffeln aus fettem Boden schießen wie Kinder aus fruchtbarem Schoß: Zehn hat sie zur Welt gebracht, und alle tragen sie Namen, als seien sie germanischen Heldensagen entsprungen. Der Schäferhund der Familie heißt „Greif“.

Am 25. April wird sich Frau Rosenkranz um das Amt des Bundespräsidenten der Republik Österreich bewerben. Schon einmal, 1980, war ein Rechtsradikaler bei Präsidentschaftswahlen angetreten: Norbert Burger, Chef der NDP und enger Freund von Horst Rosenkranz, hatte damals 3,4 Prozent ­der Stimmen erreicht. FPÖ-Obmann H. C. Strache traut seiner Kandidatin das Zehnfache zu.

Codiert.
Die Zeiten haben sich geändert und auch die Techniken der Politiker. Burger und seine Konsorten hatten ihre Sprüche noch ungeniert hinausgegrölt, ihre Nachfolger beherrschen längst ein verbindliches Codierungssystem. Wird Barbara Rosenkranz, wie unlängst im Ö1-„Morgenjournal“, gefragt, ob sie Zweifel an der Existenz von Gaskammern hege, dann antwortet sie: „Ich habe das Wissen, das ein Österreicher hat, der zwischen 1964 und 1976 in österreichischen Schulen war.“ Zweifelt sie nun an Gaskammern oder nicht?

Befragt, ob das Leugnen des Holocaust straffrei bleiben sollte, erklärt sie: „Es bestehen Gesetze gegen Verhetzung und Verleumdung, die selbstverständlich die Meinungsfreiheit in den Grenzen des zivilisierten Miteinanders halten.“ Was heißt das?

Als Ingrid Thurnher in der „ZiB 2“ von Rosenkranz wissen wollte, ob ihrer Meinung nach das Verbreiten von NS-Ideologie nicht mehr verfolgt werden sollte, meinte Rosenkranz, „dass jener Teil des Verbotsgesetzes, der sich mit der Meinungsäußerung befasst, ein sehr unklares Tatbild hat, dass er unbestimmt ist, damit zum politischen Missbrauch guten Anlass gibt und dass die Frage der freien Meinungsäußerung natürlich nur grundsätzlich beantwortet werden kann“. Wie denn, bitte schön?

Barbara Rosenkranz
, geboren 1958 in Salzburg, ist sechs, als sie ihre Eltern verliert. Sie wächst in einem Internat auf und studiert einige Semester lang in Wien Geschichte und Philosophie. Sie ist 21, als ihre erste Tochter geboren wird, weitere Kinder folgen fast im Jahresabstand. Nur der letzte der zehn Sprösslinge, Wolf, 8, ist ein Nachzügler.

Die Familie lebt von Beginn an in einem ausgebauten Winzerhaus in Seebarn, nördlich des Bisambergs, 20 Autominuten von Wien. Der Vater ihrer Kinder, Horst Jakob Rosenkranz, ein stämmiger Mann, 15 Jahre älter als sie, arbeitet für das Filmunternehmen des „Wochenschau“-Starreporters Otto Pammer als Cutter. Dennoch gibt es im Hause Rosenkranz lange keinen Fernsehapparat: Nachrichten aus der Außenwelt passen nicht zum hermetischen Erziehungsstil der jungen Frau.

Anders als Barbara ist Horst schon in den achtziger Jahren politisch hochaktiv. Er bewegt sich im Kreis um NDP-Chef Norbert Burger, seit den fünfziger Jahren unumstrittener Anführer der radikalen Rechten in Österreich. Dort trifft Horst Rosenkranz alle Granden der Bewegung: den derzeit eine vierjährige Haftstrafe absitzenden Gerd Honsik, den bekennenden Neonazi Gottfried Küssel und Bruno Haas, der wegen NS-Wiederbetätigung neun Monate bedingt ausgefasst hatte. Ein junger Mann namens Heinz-Christian Strache ist damals mit einer Burger-Tochter liiert.

Rabauken.
Barbara Rosenkranz ist nicht mit der Rabaukentruppe unterwegs. Sie tritt 1989 der FPÖ bei und wird Mitglied des Gemeinderats. Oft marschiert sie mit einem Korb durch den Ort und verteilt Informationsmaterial. Ihr Thema ist die Familienpolitik. 1992 schreibt Barbara Rosenkranz in einem Leserbrief an die „Presse“ gegen den Ausbau von Kindergärten an: Das sei „inhumane kollektive Fremdverwahrung kleinster Kinder“, die sie an den Ostblock erinnere.

Gatte Horst hat ein anderes Thema gefunden. Schon 1988 war er bei der Landtagswahl in Niederösterreich Kandidat der Gruppe „Ein Herz für Inländer“ gewesen. Im Sommer 1990 meldet er die Liste „Nein zur Ausländerflut“ an, mit der er als Spitzenkandidat in die Nationalratswahlen gehen will. Auf seiner Liste findet sich die ­Nomenklatura des Rechtsextremismus. Die Kreiswahlbehörde Wien untersagt die Kandidatur. Politisch zuständig für das Verbot ist Stadtrat Hannes Swoboda, heute Europaabgeordneter der SPÖ. Der Verfassungsgerichtshof bestätigt einige Monate später das Verbot.

Horst Rosenkranz konzentriert sich auf die Publizistik:
Seine bis heute existierende Zeitschrift „Fakten“ erscheint erstmals 1990. Träger des Blatts ist der Verein „Kritische Demokraten“, in dessen Vorstand der ­Staatspolizei bekannte Leute sitzen. Einige von ihnen hatten 1987 einen Anschlag
auf ein von linken Autonomen besetztes Haus in der Wiener Aegidigasse verübt.

Das „Fakten“-Blatt
des Horst Rosenkranz agiert unverblümt. Ein Mitarbeiter wird 1991 zur Tagung der Holocaust-Leugner im bayerischen Wunsiedl geschickt und berichtet unter dem Pseudonym „Dankwart“: „Als der Kongress beendet, da riefen alle Teilnehmer spontan im Chor das Wort, das behördlich so verpönt und gefürchtet: ,Auschwitz, Auschwitz, Auschwitz‘.“

Die Rosenkranz-Zeitung bewirbt auch einschlägige Literatur und Tonträger, zum Beispiel das Werk „Einigkeit, Recht und Freiheit“: „Auf zwei Langspielplatten wird der Hörer mit einer der besten Reden Hitlers bekannt gemacht. Teils scharf, teils ironisch, teils versöhnlich wies der Reichskanzler jede US-Einmischung entschieden zurück.“

Die Tonlage des Blatts hat sich bis heute nicht geändert. Im Jänner 2009 agitieren die „Fakten“ gegen „Totschlagworte wie die angeblichen Verbrechen der Wehrmacht und die Gräuel der KZs … ein Gewirr von Lügen und Entstellungen“. FPÖ-Rechts­außen Otto Scrinzi, 92, in derselben Ausgabe über US-Präsident Barack Obama: „Ein mit anonymen Werbemilliarden hochgepushter halbschwarzer Messias.“

Karrieresprung.
Leben kann Rosenkranz von seiner Zeitung nie. Anfang der neunziger Jahre wird er von seiner Firma als Cutter an den ORF Burgenland verliehen. Dort produziert er ausgerechnet das Minderheitenprogramm in kroatischer Sprache. Am Parkplatz sticht den Kollegen ein Sticker an der Heckscheibe seines Autos ins Auge: „I bin a Deutscher.“ Als eine Mitarbeiterin Rosenkranz’ Namen im Impressum eines Hetz-Flugblatts gegen Ausländer findet, wird er hinausgeworfen. Er bleibt fortan zu Hause bei den inzwischen sieben Kindern und jobbt gelegentlich als Nachtportier in einem Hotel.

Da trifft es sich gut, dass Frau Barbara, mittlerweile 35, Karriere macht: 1993 kandidiert sie auf Platz fünf der FPÖ-Landtagswahl-Liste. Sie ist in guter Gesellschaft: Vor ihr, auf Platz vier, rangiert Edwin Rambossek aus Perchtoldsdorf, Mitglied der rechtsradikalen „Kameradschaft Prinz Eugen“. Hinter ihr, auf Listenplatz sechs, findet sich der FPÖ-Obmann von Wiener Neustadt, Wolfgang Haberler, in dessen Parteisekretariat die Polizei drei Jahre zuvor eine „Sturmtruppe Ost“ ausgehoben hatte. Die jungen Radikalen hatten dort Neonazi-Propaganda produziert.

In der Partei schaden Barbara Rosenkranz die Umtriebe ihres Gatten also nicht, aber Journalisten fragen jetzt bei der neuen Abgeordneten nach. Deren Antworten sind bis heute dieselben: „Ich kann nicht sehen, dass er etwas Ehrenrühriges macht.“ Oder: „Wenn die Staatsanwaltschaft nichts dran findet, kann ich auch nichts dran finden.“ Oder: „Wenn er mich fragt, ob ein Beistrich fehlt, dann sage ich es ihm.“ Und sie fügt hinzu, er sei seinen Kindern „ein heiß geliebter Vater“. Noch heute versammle sich die ganze Sippe jeden Sonntag zum gemeinsamen Mahl, die Mutter kocht.
Es gehört zur politischen Stilisierung der Barbara Rosenkranz, ihr Familienleben ideologisch zu überhöhen. Jeder am Tisch hat seinen Platz, jeder seine Aufgabe. Es gehe um die „grundsätzlichen Einheiten, die grundsätzliche Ordnung, die Nation, das Land, die Heimat“, bringt sie ihr politisches Gefühlsleben 2004 bei einer Sonnwendfeier auf den Nenner: „Die Regeln für uns selbst finden wir in der Natur, sie müssen unserem Gesellschaftsleben zugrunde gelegt werden.“

Barbara Rosenkranz – eine „Sozialdarwinistin“?
In Pervertierung der Lehre des großen Biologen postuliert der „Sozialdarwinismus“ die „natürliche Auslese beim Kampf ums Dasein“ auch im menschlichen Zusammenleben. Das Starke, das rassisch Gesunde werde siegen, das Schwache ausgemerzt, hieß es im Nationalsozialismus. Nur folgerichtig, dass Alt-Ideologe Scrinzi bei einem Symposium in Kärnten im Vorjahr Darwin frech als „geistigen Vater des dritten Lagers“ vereinnahmte – übrigens in Anwesenheit von Barbara Rosenkranz.

In der FPÖ steigt sie ab Ende der neunziger Jahre stetig auf.
1998 wird Rosenkranz Landessekretärin in Niederösterreich, 2002 Abgeordnete zum Nationalrat, ein Jahr später Landesparteichefin. „Jörg Haider war sie nie ganz geheuer“, erzählt einer seiner Weggefährten. „Sein bubenhafter Charme hat bei ihr überhaupt nicht gezogen.“ Dennoch ist Rosenkranz geladen, als Haider im Sommer 2002 die Größen der europäischen Rechten zu einem Geheimtreffen an den Wörthersee holt. Und sie ist wenige Wochen später auch in Knittelfeld mit von der Partie, als Haider, Strache, Stadler und die Scheuch-Brüder den rechten Parteiflügel gegen die Liberalen um Susanne Riess-Passer putschen lassen.

Mainstream.
Barbara Rosenkranz hat auch längst ihre eigenen Kontakte geknüpft. Im November 2001 hält sie bei der Vierjahresfeier von Andreas Mölzers Wochenblatt „Zur Zeit“ auf Schloss Kranichberg bei ­Gloggnitz die Begrüßungsrede. Unter den Ehrengästen befinden sich der ungarische Antisemit Istvan Csurka und Filip de Winter vom rechtsradikalen Vlaams Blok aus Belgien. Rosenkranz lobt sie als „Menschen, die sich nicht dem Mainstream anschließen und eigenständig und frei denken“.

Sie entzündet jetzt alljährlich selbst ein Sonnwendfeuer in Seebarn, um das sich die Volkstreuen scharen. Am 21. Juni 2002 ist Ewald Stadler ihr Festredner. Der damalige Volksanwalt ruft angesichts der Rosenkranz-Riege dazu auf, „unseren Volkserhalt durch gesunde, starke und kinderreiche Familien selbst zu organisieren“. Anschließend ­beklagt er, 1945 sei es „zur Staatsideologie geworden, dass wir angeblich von Faschismus und Tyrannei befreit worden sind“. Bei der Rosenkranz-Mittsommernachtsfete 2004 warnt Andreas Mölzer vor der Gefährdung „unseres gewachsenen Volkstums“ durch Zuwanderung und Islam.

Auch Horst Jakob Rosenkranz hat noch seine Auftritte.
Wiederholt lädt ihn der Ring Freiheitlicher Jugend Oberösterreich – nach Meinung von Experten die am weitesten rechts stehende Untergliederung der FPÖ – zu Referaten. Ende 2002 ist er Gast bei der notorischen „Arbeitsgemeinschaft für demokratische Politik“. Die Ultras feiern den 100. Geburtstag von Jose Antonio Primo de Rivera, dem Gründer der spanischen Faschistenpartei. Horst Rosenkranz referiert über die Zukunft des Nationalstaats.

Barbara Rosenkranz bleibt in diesen Jahren auch in der praktischen Politik ihrer weltanschaulichen Berufung treu. Bei der Zehnjahresfeier von „Zur Zeit“ stellt sie erstmals das Verbotsgesetz infrage – übrigens mit derselben Formulierung wie vergangene Woche in der „ZiB 2“. Als Einzige ihrer Fraktion stimmt sie im Nationalrat gegen den EU-Lissabon-Vertrag, anders als die anderen Abgeordneten läuft sie 2005 nicht zu Jörg Haiders BZÖ über. Ihre Standfestigkeit verfehlt bei den alten Kameraden nicht die Wirkung. Vor der Nationalratswahl 2006 ruft Gerd Honsik noch von seinem Fluchtort in Spanien aus zu einer Vorzugsstimmen-Abgabe für Barbara Rosenkranz auf: „Keine Stimme den Volksfeinden und Verrätern!“

Als sie im vergangenen Oktober bei den „Kärntner Kulturtagen“ in Sirnitz spricht, ­einer Heerschau rechter Theoretiker, hat sie einen hartgesottenen Vorredner: Der deutsche Publizist Jürgen Schwab, 43, war einst Chefideologe der NPD, hat sich von dieser aber abgewendet, weil sie „den Parteienstaat erhalten möchte und als Systemalternative nicht glaubwürdig ist“. Schwab strebt die Beseitigung des Parlamentarismus an.

Wohl nicht zuletzt wegen solcher Kontakte nannte Landeshauptmann Erwin Pröll Barbara Rosenkranz einst „ein Sicherheitsrisiko“. Dass Prölls Klubobmann Klaus Schneeberger nur Stunden nach ihrer Kür zur Wahl der Kandidatin aufrief („Ein ÖVP-Wähler wird, bevor er einen Herrn Fischer wählt, eine Frau Rosenkranz wählen“), zählt zu den ersten Überraschungen dieses ­Wahlkampfs.

6.3.2010 14:30
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undnocheinemeinung, 10. 03. '10 20:05
noch eine Meinung zu diesem Thema
Tja, es ist doch erstaunlich, wie viel man zu dem Thema: "Österreich lädt zu einer Bundespräsidentenwahl ohne wählbare Kanditaten!" sagen kann. Sollten wir uns nicht einfach mit der Situation abfinden, dass wir entweder einen Verräter oder Rechts wählen können und alle ungültig wählen? Ich jedenfalls wehre mich wehement gegen die hier schon abgegebenen Behauptungen, dass Österreich ein Haufen von Nazis ist! Oder dass es verboten ist, rechts zu wählen.
Jeder muss sich bei dieser Scherzpräsidentenwahl - sorry, Bundespräsidentenwahl natürlich - entscheiden, wen er wählt, oder ob er ungültig wählen sollte.
Also liebe Leute, nehmt es nicht soooo persönlich, es geht doch nur um die Bundespräsidentenwahl in einem sehr kleinen, wenn auch schönem Land. Meine Stimme bekommt ganz klar Kanditat Nr. 3: Donald Duck :)
HSpieler, 14. 03. '10 17:53
Re: noch eine Meinung zu diesem Thema
Natürlich ist es nicht 'verboten' rechts zu wählen, sonst hätten dıe Kärntner Braunen nicht so viele Stimmen und SStrache's Partei nicht so viele Anhänger!
wienerhans, 10. 03. '10 12:13
prozentbetrug
je weniger fischer wählen, desto höher wird de rosenkranzstimmanteil in prozenten - und das ist das wahre übel !
aber diese lüge lieben unsere politiker schon alleweil - statt das parlament %mässig zu den wahlberechtigten zu besetzen - wär sofort eine einsparung um 30 % !
dieser fehler passiert weltweit !
bpallmann@hotmail.com, 09. 03. '10 20:02
Ein email-Lurer der CSU, die KZ-Weiber in Straubing und das Böse
Der Seehofer sagt in Bayern, einer habe seine emails angeguckt und feuert den Mann. Pech für den SSeehofer, dass der email-Hacker ein Staatsschützer war, schon wieder einer, nachdem sein Vorgänger ihm 52 Tote mit gefälschten Totenscheinen und hunderte von Killern in seinen Bayrischen Krankenhäusern faktenmäßig aufarbeitete. Da war im Juni 2009. Sowas mag man als CSU nicht lesen. Nun steht hinter jedem erfolgreichen KZ-ler eine Frau oder zwei. Die Mutter, Geliebte z.B., die Schergins der CSU in Straubing. Sie sind dort in der Psychiatrie bei Ottermann besonders brutal und sagen, sie schneiden dir den Zip..el ab und essen ihn. Kein Wunder, dass eine von ihnen aus dem ehem. Jugoslawien stammt und nie eine Ausbildung gemacht hat, wie man in Ländern spricht, die sich entnazifizierten, Austria.
TommyThompson, 08. 03. '10 12:47
"Die Rosenkranz" ist unsere Chance!
Schauen wir uns doch die Reaktionen und Kommentare der letzten Zeit an: Frau Rosenkranz schade Österreich, unserem Ansehen in der Welt (na ja, so wichtig ist der Bundespräsi vielleicht auch wieder nicht) und dass es die meisten Österreicher satt seien, immer ins rechte Eck gestellt zu werden ... alles richtig, also zeigen wir auf, wo wir wirklich stehen! Und deutlicher kann man es nicht zeigen als "die Rosenkranz" mit 3% (Ewiggestrige) abzuservieren! Dazu müssen sich dann aber auch alle Nichtroten bekennen und eine klare Wahlempfehlung ausrufen. Nicht für Herrn Fischer, nein, gegen den braunen Schlaz!
HSpieler, 08. 03. '10 08:43
Die Vergangenheit holt uns ein.
Kein Wunder dass der 'Führer' aus Österreich stammte. Brauner Kärntner Sumpf, Strache und Rosenkrantz - wohin führt der Weg?
bpallmann@hotmail.com, 08. 03. '10 08:21
"Die Gottesfrau mit Ludendorff e.V." Sendungsbewusstsein
Psychopathen sind meist männliche Straftäter mit innerem Druck, der sich dann sowohl sprachlich-politisch im "Danebenreden von Parolen wie: ich zeigs euch schon bald", äussert und/oder einer "Verunreifung" äussert, einer sozialen Deprivation. Bei Frauen hingegen dominiert das Disziplinäre, ja fast "Göttliche" einer hingebunsvollen Mutter, die "alles schafft". Beruf, Familie, Kinder (viele) Sex, Politik, Mann miternähren. Frauen sind daher auch die glühendsten Verehrer der sog. "Ludendorff-Philosophie" (siehe Internet). Solange keine Straftat vorliegt, sind sie die schlimmsten Populisten der Erde. Aussen hui, innen oberpfui. Man(n) traut sich nicht an sie heran. Er kann zur zerfetzt werden. Aber wer sie wählt, wählt eine Teufelin, schlimmer als jeder Schlächter und Diktator dieser Erde.
AndreaHoller, 07. 03. '10 22:53
UNFASSBAR!!!!
Warum DÜRFEN solle gefährlichen rechten Psychopathen überhaupt kandidieren? Das müsste doch strengstens verboten sein! Solche Leute gehören zu ihren Freunden hinter Gitter oder auf eine forensische psychatrische Abteilung, damit man die Allgemeinheit vor ihren schützt, aber nicht in eine Kanditatur fürs höchste Amt!

Österreichs "Politik" ist wirklich nur mehr der letzte kriminelle Abschaum vom letzten Dreck.
Das ist nur mehr beängstigend und bedenklich!

Danke aber für den informativen Klartext, werter Herr Lackner. Wenn sich eine Gelegenheit bietet, werde ich baldmöglichst in ein normaleres Land auswandern. Es ist nicht mehr auszuhalten unter diesen Nazis, mafiösen Räuberbanden und Sozialdarwinisten.
kirkfrank1, 07. 03. '10 20:25
Frau Rosenkranz
In dieser so hoch gelobten Demokratie in Österreich ist es offensichtlich nicht möglich, über kritische Themen wie das NS Verbotsgesetz zu diskutieren oder sprechen. Im Gegenteil von allen Seiten wird aus die Kandidatin der FPÖ geschossen was das Zeug hält. Ein Rechtsanwalt hat gleich mal Strafanzeige erstattet, wegem einer vermuteten Vortat zur NS Wiederbetätigung ??? Laut dem Kurier Rabl ist sie ja unwählbar ! Entschuldigung aber die Entscheidung darf man schon mal uns Wählern überlassen. Wir brauchen die Bevormundung diverser Medien nicht. Ganz nebenbei haben gewisse Leute wohl ziemliche Angst vor dieser Frau den son wäre die Medien Hetze nicht so wie sie jetzt ist.
AndreaHoller, 08. 03. '10 00:16
PFUIPFUIPFUI Schande!
Diese Wahl wird höchstens zeigen, welches Nazi-Verbrecher-Potential Österreich noch immer hat.
123Julia, 07. 03. '10 15:30
Rosenkranz
in der heutigen Presse sagt Frau Rosenkranz wieder ganz was anderes. Die Gute ist leider zu g'scheid um ihr was nachzuweisen.
muttutgut, 07. 03. '10 19:02
Re: Rosenkranz
Egal, wie sich Frau Rosenkranzens Aussagen auch immer drehen und wenden mögen, Leute wie Herr-Paul wissen dennoch wie man bei ihr dran ist.
Wer Herbert Lackners Artikel sinnerfassend lesen kann, weiß es aber auch.
123Julia, 07. 03. '10 19:21
Re: Rosenkranz
dem kann ich nur zustimmen!
upton, 08. 03. '10 07:48
Re: Rosenkranz
Hi Julia,
dann lies mal die "Fakten" - herausgegeben von einem Herrn Rosenkranz!
Herr-Paul, 07. 03. '10 11:22
Typisch Österreich.
Ich war nie ein Freund vom Krenn und seinen krausen Glaubensanschauungen. Aber wenigstens wußte man da, wie man dran war. Gleich bei Rosenkranz. Ich werde diese Frau nie wählen, aber ich weiß wenigstens, wie ich bei ihr dran bin. Und das ist schon wesentlich mehr, als man heute von 99% der Politiker sagen kann. Und daß diese Art von Sippenhaftung (Kinderbenamsung-alte Nazis) so "durchgeht", ist ja typisch Österreich. Paradebeisspiel Schönborn: Er muß natürlich seinen Senf dazugeben, anstatt seinen Sauladen aufzuräumen und angesichts der Pfaffensauereien einfach nur die Fresse zu halten.-Wenn die Ro glaubt, Adolfs Zeiten waren eh nit so übel, so what? Geschenkt!-Aber die Schönwettergutmenschdemokraten wollen solche Leute lieber exekutiert sehen. Liberal und aufgeklärt eben. Welcome 2010!
muttutgut, 07. 03. '10 19:38
Re: Herr Paul - Herr Karl?
Millionenfacher Tod und unsagbares Leid, so what? Was soll`s?
Wie muss man gestrickt sein, dass man soetwas in die Tasten haut? Die Wortwahl verrät ja etwas über den Menschen, aber Sie erschließen sich mir dennoch nur ansatzweise.
Es wäre ein ziemlicher Fehler dem Wort "exekutiert" in Ihrem Text nicht die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. Es macht mir den Blick ein wenig frei auf Ihre Welt. Die offensichtliche Projektion der eigenen Gewaltfantasien auf Andersdenkende erhellt die Szenerie nur zu gut.
Es wäre interessant zu erfahren was Frau Rosenkranz zu solchen Leuten wie Sie denkt. - Ich denke mir jedenfalls meinen Teil!
Herr-Paul, 07. 03. '10 20:10
Re: Typisch Österreich.
Sehr geehrter mututgut. Sinnzusammenhängendes Lesen und Verstehen scheint nicht ihre Stärke zu sein - womit Sie sich in Österreich eh in einer knackigen Mehrheit befinden. Wo lesen Sie aus meinem Posting, was Sie mir da so vorwerfen? Wie ein Seehund im Zoo nach Applaus scheinen Sie nach einzelnen Phrasen zu gieren und "wissen" gleich alles über ihr gegenüber. Zuhören und Reflexion scheinen absolute Fremdwörter zu sein, und, darf ich raten, halten Sie sich auch für "liberal"? Wären Sie gerne politischer Berater oder im pädagogischen Bereich tätig? Vielleicht sind Sie´s sogar. -- Aber wahrscheinlich setzt man bei Ihnen zuviel voraus. Darf ich freundlicherweise die Schriften von Stephen Covey, Erich Fromm, Rupert Lay und Viktor Frankl empfehlen?-Und jetzt nicht wieder gleich auszucken, gell.
muttutgut, 07. 03. '10 21:44
Re: Typisch Österreich.
Werter Herr Paul!

"....Sie erschließen sich mir dennoch nur ansatzweise."
Ich wiederhole mir nur ungern.
Wie kommen Sie darauf, dass ich auszucke. Ich wundere mich, das ist es dann aber schon. Sie könnten mich ja darüber aufklären in welchen Punkten ich Ihnen so unrecht getan habe. Wenn sie mich herabwürdigen, verstehe ich Sie deshalb auch nicht besser. Konnten Sie bei den genannten Autoren eine solch inferiore Wortwahl wie "Fresse halten" und "Pfaffensauerei" finden? Ein Tipp noch: Lassen Sie das Gutmenschenwort in Zukunft einfach weg, dann werden Sie bessere Feedbacks bekommen.



.
muttutgut, 07. 03. '10 22:00
Re: Ich wiederhole mir nur ungern.
Ich wünsche mich, dass "mir" und "mich" vertauscht gelesen werden.
solarius, 07. 03. '10 09:24
Mutige Frau
Barbara Rosenkranz ist eine mutige Frau, die trotz der linken Hetz- und Haßtiraden ihren geraden Weg für das österreichische Volk geht und sich dem Exkommunisten und Sanktionsanzettler und strammen Parteisoldaten Fischer, der Österreich verraten und verkauft hat, in den Weg stellt. Wie weit sind wir schon gesunken, dass, wenn jemand seinen Kindern alte deutsche Namen gibt, als rechtsradikal bezeichnet werden kann. Das ist Verhetzung und das gehört angeklagt und nicht das Einstehen für Volk und Vaterland in einer Zeit, wo wir von Sozialschmarotzern aus dem Ausland und mit Kriminalität überschwemmt werden.
upton, 08. 03. '10 07:46
Re: Mutige Frau
Hi Solarius,
bist du nicht Jahrzehnte zu spät geboren worden - du hättest ein tolles herrenmenschliches Exemplar abgegeben- aber was solls - deine Zuschrift richtet sich von selbst und zeigt nur, wie tief die Straches und Co. schon in manche Gehirne vorgedrungen sind - leider!
AndreaHoller, 08. 03. '10 22:11
Jaja, die Namen der armen Kinder!
Kinder sind ihren Eltern auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.
Die Nazis verehrten marzialische, nordische Götter und gaben ihren Kindern solche Namen. Kriegsgötter - arische, siegreiche, große, blonde Recken. Das Faustrecht und die menschenverachtende Ideologie "des Rechts des Stärkeren", der Schwächere töten darf. Rechtsextreme lassen sich gern einen durchgestrichenen Fisch auf die Glatze tätowieren- der Fisch ist ein christliches Symbol. Christentum, Islam und Judentum stammen von "minderen, schwachen" Semiten, das ist für Nazis natürlich unmöglich. Man kann seinen Kindern dann auch keine heimischen Namen geben, da müssen deutsch-völkische her.
Die Nazis ermordeten auch Christen und Priester (Gutmenschen), die sich gegen das Morden wandten. Jede Moral war ihner Mordlust im Wege.
upton, 07. 03. '10 08:12
Rosenkranz
Wie kann man eine rechts-rechte Person als "Engel" bezeichnen???
Die Wahl wird zeigen wie tief die poltische Kultur in diesem Landes gesunken ist und wie weit rechts die ÖsterreicherInnen stehen werden. Ich fürchte sehr weit rechts (von politischer Kultur brauchen wir gar nicht reden)
und wir werden halt wieder einmal zum Paria Europas werden und Strache wird dann ans WIR-Gefühl appellieren - und im Hintergrund eine ÖVP, die längst ihren christlichsozialen Hintergrund übr Bord geworfen hat und in ihren Schubladen längst ein Koalitionsabkommen mit der Strache-ÖVP liegen hat - Österreich 2010!!
muttutgut, 07. 03. '10 08:30
Re: Ein Koalitionsabkommen mit der Strachepartei
traue ich den Christlichsozialen schon zu, aber sehr wahrscheinlich ist es dennoch nicht. Was der ÖVP in der Rosenkranzfrage die Hände bindet, das ist der Umgang mit ihren Sünden in der Vergangenheit. Sie glaubt, es genügt einen Rosenkranz zu beten, und man muss sich nicht vor die Öffentlichkeit hinstellen und erklären, dass man Fehler gemacht hat, und dass man aus ihnen lernen will. Dieser Umgang mit der Parteigeschichte fängt bei Karl Lueger an und endet vorerst bei Wolfgang Schüssel. Man will halt die Partei ohne Flecken präsentieren. Das Richtige lässt sich dann aber leider nicht mehr tun.
123Julia, 07. 03. '10 15:31
Re: Rosenkranz
der Titel ist ja nur eine anspielung! lg j.
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