Missbrauch: Die katholische Kirche steckt in der größten Krise ihrer Geschichte

  • Schönborns neuer Kurs gegenüber Opfern & Tätern
  • Nun droht die größte Austrittswelle aller Zeiten

Der Skandal um tausendfachen Missbrauch von Jugendlichen durch Priester stürzt die katholische Kirche in Österreich und weltweit in ihre bisher schlimmste Krise. Kardinal Schönborn hat wenig Handlungsspielraum für Reformen, weil er als entscheidungsschwach gilt und sich nicht mit dem Papst anlegen will.

Von Otmar Lahodynsky

Es war ein Festakt, wie ihn der Kardinal schätzt. Zum 135-jährigen Jubiläum der Gründung des Hauses der Barm­herzigkeit in Wien-Ottakring hielt Erzbischof Christoph Schönborn am vergangenen Donnerstagabend eine Ansprache mit Segnung. In der ersten Reihe saßen unter den Ehrengästen Bundespräsident Heinz Fischer, der Schriftsteller Michael Köhlmeier als Festredner und der Wiener Bürgermeister Michael Häupl.
Der 65-Jährige, seit 1995 Erzbischof von Wien und seit 1998 Kardinal, zitierte aus der katholischen Soziallehre und warnte vor Einsparungen im Sozialsystem zulasten der Ärmsten. „Das Wachstum der Wirtschaft ist nicht mehr das einzige Modell. Es geht auch um das Wachstum der Barmherzigkeit“, mahnte Schönborn.

Das aktuelle Hauptthema der katholischen Kirche, das Bekanntwerden neuer Fälle von Missbrauch von Jugendlichen durch Priester, blieb nicht lange ausgespart. Nach der Feier lobte Bürgermeister Häupl das Krisenmanagement des Kardinals. „Ich will mir gar nicht vorstellen, wenn heute noch jemand wie Hans Hermann Groer Oberhaupt der Katholiken wäre.“ Schönborn habe mit seiner Kritik an der FPÖ-Präsidentschaftskandidatin Barbara Rosenkranz Courage bewiesen. „Seine klaren Worte zum NS-Verbotsgesetz waren richtig und wichtig“, so Häupl, der auch einige Schuljahre in katholischen Internaten in Niederösterreich verbracht hat. „Ich wurde zum Glück nie sexuell belästigt oder verprügelt“, erinnerte sich Häupl. Ein Hauptproblem der Kirche sei das gestörte Verhältnis zur Sexualität. „Hier hat sich die Kirche mit ihren lustfeindlichen Regeln völlig von den Gläubigen entfernt“, dozierte der Bürgermeister.

Schönborn, Maturajahrgang 1963, erinnerte sich im Smalltalk an seine Schulzeit an einem staatlichen Gymnasium in Bludenz. „Körperliche Züchtigungen waren damals erlaubte Erziehungsmethoden. Lehrer haben Schüler damals regelmäßig verprügelt, Gott sei Dank nicht mich.“
Das Oberhaupt der katholischen Kirche in Österreich mit Wurzeln im Hochadel gestand im kleinen Kreis ein, dass er derzeit die schwierigste Periode in seiner Amtszeit durchmache. „Wir erleben derzeit eine sehr ernste Krise der Kirche.“

Fast täglich werden neue Übergriffe auf Zöglinge bekannt. Und aus allen Diözesen kommen Meldungen von rasant steigenden Kirchenaustritten.
Das heurige Jahr könnte daher zum „annus horribilis“ für die katholische Kirche in Österreich werden. Gleich in Massen laufen die Schäfchen den Seelsorge-Hirten davon. Ein neuer Rekord von über 80.000 Austritten wird für dieses Jahr vorausgesagt, was die bisherigen Wellen im Zuge der Affäre um Kardinal Groer 1995 oder im Vorjahr rund um die Beinahe-Bestellung des umstrittenen Pfarrers Gerhard Wagner zum neuen Linzer Bischof weit übersteigen könnte (siehe Grafik). Gemäß profil-Umfrage gaben 45 Prozent der Österreicher an, ihr Vertrauen in die Kirche sei durch die Skandalwelle erschüttert (Seite 15). Und laut „Standard“ plant der Verein „Opfer kirchlicher Gewalt“ Klagen gegen die Kirche mit Entschädigungsforderungen bis zu 80.000 Euro pro Opfer.

Schande tilgen.
Von „Schatten, Schmerz und tiefer Trauer“ sprach Schönborn be­troffen am vorvergangenen Samstag bei einer Messfeier im Wiener Stephansdom. In einem Brief an kirchliche Mitarbeiter der Erzdiözese hatte er zuvor völlige Transparenz, Entschuldigung und Prävention gefordert, „um wenigstens ansatzweise die Schande des Missbrauchs in der Kirche zu tilgen“. „Die Opfer wurden und werden oft übersehen, ja womöglich noch irgendwie der Mitschuld verdächtigt. Es ist notwendig, hier wirklich die Opfer vor die Täter zu stellen, Schuld beim Namen zu nennen“, so der Kardinal.

Damit hat Schönborn selber eine Wandlung durchgemacht. Als profil 1995 die Übergriffe des Kardinals Hans Hermann Groer an einem Zögling aufdeckte, zählte Schönborn als Wiener Weihbischof zu den schärfsten Kritikern des Berichts. Erst später gestand er mit drei anderen Bischöfen ein, dass die Vorwürfe der Wahrheit entsprächen. Dennoch verweigerte Schönborn profil-Ansuchen um ein Interview noch lange mit der Begründung, dass er die „Angriffe auf meinen Amtsvorgänger“ nicht gutheißen könne.

Dabei setzte er als erster Bischof in seiner Wiener Diözese strenge Regeln zur Bekämpfung von Missbrauch durch. Zunächst wurde eine Ombudsstelle als Ansprechstelle für Missbrauchsopfer eingerichtet. Später wurde unter Beiziehung von Therapeuten und Psychologen ein „Screening“ für Priesteramtsanwärter eingeführt, um pädophile Neigungen aufzuspüren.
Doch die Maßnahmen blieben lückenhaft: Eine Kontrolle der bereits geweihten Priester gab es nicht, und die strengen Standards gelten vorerst nur in der Wiener Erzdiözese. Erst jetzt soll eine Arbeitsgruppe unter Leitung des Wiener Generalvikars Franz Schuster die österreichweite Vernetzung der Ombudsstellen sicherstellen. So fehlen bisher auch Statistiken über Opfer, Täter und die Art von Missbräuchen.

Das größte Versäumnis:
Die von Weisungen durch Bischöfe unabhängigen Orden, welche die meisten kirchlichen Internatsschulen in Österreich betreiben, brauchten sich an die getroffenen Regelungen nicht zu halten. Sie bekommen ihre Weisungen direkt von den Ordensleitungen im Vatikan. Doch dort legte man lange Jahre keinen Wert auf Transparenz und Opferschutz. Erst die Sammelklagen in den USA, wo in der Folge auch Bischöfe zum Rücktritt gezwungen wurden, führten zur neuen Devise „Null Toleranz“ für Übergriffe auf schutzbefohlene Minderjährige. Papst Benedikt XVI. entschuldigte sich während seines Besuchs in den USA 2008 für die von kirchlichen Mitarbeitern verübten Straftaten. Dort kam es auch bereits zu hohen Entschädigungszahlungen, worauf einige Diözesen Konkurs anmelden mussten.

Von Irland aus schwappte die Welle der Schande bald auf ganz Europa über. Zu Jahresbeginn wurden Missbrauchsfälle an deutschen Internatsschulen bekannt. Vorwürfe richten sich auch gegen den Papst, der als Erzbischof von München einen des Missbrauchs überführten Priester bloß an einen anderen Ort versetzt haben soll.

Die Missstände in katholischen Internatsschulen setzten sich bis in die jüngste Zeit fort. Im Internat im Vorarlberger Zisterzienserkloster Mehrerau sollen Erzieher ihre Opfer mit Alkohol und Drogen gefügig gemacht haben. Im oberösterreichischen Stift Kremsmünster hatten Erzieher lange Jahre ungestraft ein Terrorregime aufgezogen. Zöglinge berichten auf einer neu eingerichteten Homepage über perfide Machtrituale von Strafe und sexuellen Übergriffen. Zumeist suchten sich die Täter für Missbrauch unsichere Jugendliche aus sozial benachteiligten Schichten aus. Viele Opfer trauten sich nicht, ihre Eltern zu informieren, auch aus Angst, den Schulplatz zu verlieren. „Wer hätte uns damals wirklich geglaubt?“, fragt ein ehemaliger Zögling.

Krise als Chance.
Schönborn zeigte sich bisher gegenüber der gerade in Deutschland eingeführten Anzeigepflicht für Missbrauchsfälle in kirchlichen Einrichtungen wie auch in Familien eher reserviert. Man müsse im Einzelfall entscheiden. So könnte eine Anzeige gegen einen Elternteil die gesamte Familie zerstören. Oft seien Therapie und psychologische Betreuung besser als der Weg zu Polizei oder Staatsanwalt.

Auch der Kardinal hielt es lange selber mit stiller Diplomatie gegenüber Opfern. So erhielt der von einem Priester missbrauchte Michael Tfirst von der Erzdiözese 3700 Euro, „aus Mitleid, weil er kein Geld mehr hatte und Kinder versorgen musste“, wie Schönborns Sprecher Erich Leitenberger betont. „Als Schweigegeld“, behauptet Tfirst, der auf einer eigenen Homepage der Kirchenleitung Vertuschung von Missbrauchsfällen vorwirft. Trotz seiner glaubwürdigen Betroffenheit für Opfer weist Schönborn eine Alleinschuld der Kirche zurück. Im Interview mit profil weist der Kardinal darauf hin, dass der Großteil der Missbrauchstäter schließlich „verheiratete Männer“ seien. Was wegen ihres Anteils an der Gesamtbevölkerung allerdings wenig verwundert.

Seine Anhänger loben ihn dennoch für seine „Führungskraft und den ernsthaften Willen zur Aufarbeitung“, wie die Theologin Veronika Prüller von der Katholischen Frauenbewegung betont. „Die Krise ist eine große Chance für die Kirche, den Dialog mit den Opfern zu führen und endlich reinen Tisch zu machen.“

Doch Schönborn steht schon seit Jahren unter Beschuss aufmüpfiger Laienverbände und kritischer Seelsorger. So hätten die weit über 500.000 Unterschriften des „Kirchenvolksbegehrens“ nach der Groer-Affäre bei Schönborn kein Umdenken in dringenden Fragen wie Zölibat und Priestermangel, mehr Demokratie oder Aufwertung der Frauen als Seelsorgerinnen ausgelöst, klagt der Chef der Plattform „Wir sind Kirche“, Hans Peter Hurka. Nach einem ersten ­Dialog mit den Bischöfen seien weitere Treffen bisher stets verweigert worden. „Offenbar hat Schönborn dem Druck aus dem Vatikan nachgegeben“ (Hurka). Einige der Forderungen der Plattform wie Begrenzung der Macht der Bischöfe, Abschaffung des Pflichtzölibats und eine zeitgemäße Sexualmoral seien dem Kardinal wohl zu weit gegangen, so Hurka. Auch der jetzt versprochene neue Umgang mit den Opfern werde nur zu „besseren Lazaretten“ führen. „Die Probleme löst man nur mit der Zulassung von Laien zu Seelsorgern und mit der Abschaffung des Pflichtzölibats.“
Im Umgang mit Laien kommt es immer wieder zu Spannungen. Am vorvergangenen Wochenende wurde Schönborn bei der
2. Diözesanversammlung im Stephansdom zu seinem Versprechen, seine Kollegen im Vatikan über Forderungen der Laienverbände zu informieren, befragt. Schönborn erklärte knapp, dass seine Vorsprachen ergebnislos geblieben seien und er davon nichts halte. Am nächsten Tag entschuldigte er sich. Er habe die Gläubigen nicht beleidigen wollen und deshalb „schlecht geschlafen“.

Viele kritische Katholiken werfen dem Kardinal vor, Problemen aus dem Weg zu gehen. „Er ist oft entscheidungsschwach und umgibt sich gern mit Jasagern“, erklärt ein ehemaliger Mitarbeiter der Erzdiözese. Als früherer Ordenspriester bei den Dominikanern agiere er oft noch als Mönch. So sei es bei Disputen üblich, dem Ordensbruder vor dem Schlafengehen wortlos einen Brief unter der Tür durchzuschieben.

Genau dies tat Schönborn, als er 1999 seinem Generalvikar Helmut Schüller wortlos ein Kündigungsschreiben vor die Tür legte, statt mit ihm direkt zu reden. Er sei eben direkt vom Lehrstuhl auf den Bischofsstuhl gelangt und müsse noch lernen, bat Schönborn um Verständnis. Schüller ist heute Pfarrer in Niederösterreich und will zur Auseinandersetzung mit Schönborn nichts mehr sagen. Als Mitbegründer der „Pfarrerinitiative“ hat er dem Kardinal aber eine Reihe von Vorschlägen zur Vorlage im Vatikan präsentiert.

„Schönborn ist im Vatikan mit unseren Forderungen abgeblitzt“, weiß der ÖVP-Politiker Andreas Khol, der gemeinsam mit Mitstreitern eine „Laieninitiative“ gegründet hat. Radikale Reformen wie die Zulassung bewährter verheirateter Männer als Priester („viri probati“) seien nur im Rahmen von weltkirchlichen Entscheidungen durchführbar, erklärte Schönborn. „Eigentlich kann die Abschaffung des Zölibats nur ein Konzil beschließen“, so der Theologe Paul Zulehner. Einen entsprechenden Vorstoß habe aber eine Mehrheit von Kardinälen bereits vor Jahren abgelehnt.
In heiklen Glaubensfragen agiert Schönborn lieber im Stillen. So hat er ein „5-Punkte-Programm“ für Geschiedene und Wiederverheiratete eingeführt. Nach einem Gespräch kann der Priester die Zulassung zu den Sakramenten erlauben, was gegen die strengen Vatikanregeln verstößt.

Schönborn hat in die Lösung des Problems der Geschiedenen und Patchwork­familien einen persönlichen Schwerpunkt gelegt. Auch aus eigener Erfahrung. Seine drei Geschwister sind alle geschieden. Da in Wien drei von vier Ehen scheitern, will Schönborn auch im Modell verheirateter Priester keine echte Lösung erkennen.

Dass er inzwischen mehrere verheiratete Priester der griechisch-katholischen Kirche oder übergetretene Protestanten als Pfarrer einsetzte, hat wiederum verheiratete Priester, die wegen ihrer Ehe nicht mehr Pfarrer sein dürfen, verbittert. Herbert Bartl vom Verband „Priester ohne Amt“ fordert von Schönborn mehr Mut zu Reformen. „Die Kirchenleitung muss sich unbedingt ernsthaft der Zölibatsdebatte stellen, weil dort mindestens ebenso viel vertuscht wird wie bei den Missbrauchsfällen.“ Außerdem sollte auch in der Kirche die Gleichberechtigung hergestellt werden. „Frauen sind für alle Ämter in der Kirche geeignet“, so Bartl. „Zudem muss die Sexualität als Geschenk Gottes und nicht als Gefahr anerkannt werden.“ Sein Kollege Hans Chocholka ergänzt: „Auch die Machtstrukturen der Kirche müssen nach dem Vorbild der Heiligen Schrift in Richtung mehr Demokratie angepasst werden. Aber das wird noch lange dauern.“

Der Theologe Paul Zulehner empfiehlt
, „nicht alles auf die Goldwaage des Kirchenrechts zu legen“. Sonst würden sich nach einem Bonmot von Altbischof Stecher „nicht die Menschen von der Kirche, sondern die Kirche von den Menschen entfernen“. Schon Kardinal Franz König habe 1963 die Ostkirchen als Modell für die katholische Kirche im Hinblick auf erlaubte Lebensformen von Priestern bewertet.

„Man darf doch die Lebendigkeit der Kirche und des Glaubens nicht für ein niedriges Gut wie die Ehelosigkeit der Priester opfern“, meint Zulehner. „Wir würden uns auch so manche Probleme ersparen, wenn mehr Frauen in leitenden Funktionen der Kirche tätig wären.“

21.3.2010 15:31
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Hugoport, 25. 01. '11 15:50
Graf Kard. Schönborn und die Wahrheit ?
Wie im Buch " Der Wahrheit die Ehre " dokumentiert ist, hält Schönborn am feudalistischen, machtgeilen diktatorischen Machtstil der r.k. Amtskirche fest. So lange der Vatikan die Europ. Menschenrechte nicht unterzeichnet hat, können bischöfe Priester wie Sklaven behandeln, da sie außerhalb der Rechtsnorm eines demokratisachen Staates stehen. Das merken die Menschen, daß mit Angstmache wie Hölle, Verdammnis usw. die Menschen nicht mehr gezwungen werden können. Noch dazu wo ja gerade die Bischöfe die chritlichen Werte wie Nächstenliebe, Wertschätzung und Wahrheit selbst in keiner Weise mehr vorleben, im Gegenteil mit Füßen treten.
alföldy, 13. 06. '10 16:01
Schönborn
In seinen Gedanken zum Evangelium am 3.Sonntag der
Osterzeit schreibt Kardinal Schönborn:
"Nach den schweren Wochen,die (hoffentlich) hinter uns
liegen,die die Kirche in unserem Land schwer erschüttert
haben und die Wunden gezeigt haben ...."
Offensichtlich ist Kardinal Schönborn das Ausmaß DIESER Schuld nicht bewußt,wie sonst könnte er hoffen,daß die
schweren Wochen bereits hinter ihm und der katholischen
Kirche liegen.
Mit dem Herunterleiern einiger Gebete wird diese Schuld
nicht getilgt werden können!
Hoffentlich geht die katholische Kirche an der ihr inne-
wohnenden Perversität zugrunde!!!
Countdawn1, 27. 03. '10 12:24
Feuer unterm Ar.... von Schönborn:
Feuer unterm Ar.... von Schönborn
Aktion gegen kirchliches Ar....bohren!
Feuer unterm Ar.... von Schönborn:
Siehe Aktion POPENOFICS von Agenda für Befreiung aus sexueller und religiöser Demagogie:
http://www.calendersign.com/sMH/VAT.html

Bitte unterstützt diese Aktion!
ano_nym, 24. 03. '10 00:20
Dieser Hirtenbrief vom Ratzinger
war eine weitere Ohrfeige für mich. Wo bleibt eine ehrliche Entschuldigung. Mehr erwarte ich auch nicht.
derpradler, 23. 03. '10 10:53
Schönborn
ist eine Heuchler , der, sollte es "seinen Gott" wirklich geben nach seinem Tode, schweren Zeiten entgegen geht!
Fürsorgezögling, 23. 03. '10 15:35
Re: Schönborn
Als Agnostiker wünsche ich mir jeden Tag,dass jene die sich auf Gott berufen die volle Breitseite an Abrechnung bekommen so es "ihn/sie/es/das" geben sollte.
Hugoport, 26. 01. '11 15:56
Re: Schönborn
Leider hat diese r.k. Amtskirche schon viele solcher HEUCHLER. Bischöfe a la Küng , Schönborn und CO sehen nur sich selbst in Machtgeilheit und Selbstüberschätzung. Sie üben brutalste Macht gegen ihre Prieste aus, verwenden Sie als Sklaven und versuchen nach wie vor die ehrlichen Katholiken mit Angstparolen ein zu schüchtern. Daher auch die vielen Austritte. Wann wird der Papst reagieren ? Oder ist auch IHM die Kirche egal ?
derpradler, 21. 03. '10 11:08
Da hat Herr Feuerstein
heute im Radio Tirol, ein interessantes Geschichten über Herrn Schönborn erzählt. Die Aufdeckung eines Mißbrauchs an einer Behinderten durch einen Geistlichen hat zu schwerem Mobbing aus dem Umfeld des Herrn Schönborn gegen über dem Herrn Feuerstein geführt, trotz dem, daß sich der Bericht als WAHR herausstellte!
bpallmann@hotmail.com, 21. 03. '10 12:38
Re: Da hat Herr Feuerstein...
..uns die Worte wohl vom Mund abgelesen? In Bayr. Geronto-Psychiatrien wurden ältete Herren in Kutten - manche tragen auch "zivil" bei Debilen und z.T. mit Medikamenten illegal vollgestopften alten Frauen gesehen. Zum Teil sind die an Bauch, Handgelenken und Fußfesseln zwangsfixiert. Einen, den ich selber anfangs der 200er Jahre mal "hochgehen ließ" mit guten Freunden, war vor kurzem wieder da! Eine "Gebets-Hand" zwischen den Beinen der hilflos Daliegenden. Augen zum Teil so schrecklich weit geöffnet oder geschlossen. Und dazu "im Namen des Herrn" gemurmelt - bis ihm einer abg....! Der Mann soll jetzt in Straubing seine Dienste am Nächsten verrichten. Die Verfahren wurde von einer STAin Wahlen oder so (heute Landgericht Staatsanw. München II?) allesamt eingestellt. "Kein öffntl.Interesse!
bpallmann@hotmail.com, 21. 03. '10 06:50
"Alexander Zouras Medienpreis 2010" - "Profil" in Favoritenkreis!
Gratulation an Österreichs clevere und mutige Journalisten! Denn gerade wurde "Profil", Österreich, von unabhängigen Jurymitgliedern und Beratern aus aller Welt in den Kreis der Top-Favoriten für den "Alexander Zouras Medienpreis 2010" nominiert, der am 27. März 2010 erstmals auf Mallorca, "Can Cap de Bou" vergeben wird!!!

"Mit mutigem Journalismus ("Berlin"-Vertrag zu BayernLB-Hypo-Alpine, Haider J. u.a.), seinen sauber recherchierten Beiträgen zu Verbrechen in den kath. Amtskirchen, den Bayr. Horror-Psychiatrien incl. der Alexander Zouras-Berichterstattung und Kommentare seiner Leser hat sich "Profil" als eine der Stützen europäischer Kultur und aller Demokratien erwiesen", so Jurymitglied Monika Zouras.

"Handelsblatt", "Münchener Merkur-online" u. andere sind mit im Rennen..!
bpallmann@hotmail.com, 21. 03. '10 05:38
"Leg dich hin und nimm deine Tabletten" - Umgang mit Demokraten
Das "Konservative" Österreichs und vor allem Bayerns hat sich 65 Jahre nach Ende des "1000jährigen" Reiches wiedervereint in Sexmissbrauch und brutaler Schlagkräftigkeit. "Einzelfälle" aus Irland deckten inzwischen die Fläche Europas ab, allerdings ziehen sich die Schlimmsten in die Trutzburgen der kath. Kirchen in A und BY, vor allem die "bewegende" Haupstadt München zurück. Die Polizei ist bei schriftl. Sttrafanzeigen vor allem in Haar, der größten Irren-Burg Europas, ein Krankenhaus(?), besonders einfallsreich. "Bitten um Aktenzeichen" bei vielen neuen Fällen, darunter Morde, gefälschte Totenscheine und "Abspritzen" incl. Missbrauche an kleinen Kindern in Jugendpsychiatrien gegen Dr. Pfeiffer H., Chefarzt Hs 12, beantwortet die PI 27 mit "siehe oben"! Nazi-An(n)us horribilis!!!
Lubino, 20. 03. '10 23:16
"Schönborns neuer Kurs gegenüber Opern[!] & Tätern"
Grandios!
Sensor, 21. 03. '10 09:00
Re: Das Maß ist voll!
Der Papst sollte schleunigst zurücktreten!!!!!!
muttutgut, 20. 03. '10 21:38
Das konservative Element in der Gesellschaft
Ich wundere mich immer, dass Kirchenkritiker nicht die Rolle der Religion in der Gesellschaft bedenken und dem Vatikan oder den Bischöfen vorwerfen nicht zeitgemäß zu sein, auf gegenwärtige Probleme nicht mit fortschrittlichen oder wenigstens adäquaten Ideen zu antworten. Es gibt im Zusammenhang mit den Missbrachsfällen genug Vorwürfe an die Kirche, die mehr als berechtigt sind, aber was erwartet man sich Anderes von der Kirche als standhaft nur so weit nachzugeben, wie es unvermeidbar ist. Die Religion und ihre Organisationen sind das Sinnbild für das Ewige, Unverrückbare in der Gesellschaft. Alle Zugeständnisse an die Gegenwart, musten immer schon erstritten werden. Wer das Zeitfenster jetzt nicht nutzt, dem wird die Kirche sehr bald klarmachen, was gesellschaftliche Beharrung bedeutet.
Fürsorgezögling, 21. 03. '10 12:09
Re: Das konservative Element in der Gesellschaft
@muttutgut Es ist einfach dieses unglaubliche Maß an Überheblichkeit welches sich in eigenen Fallstricken erledigt. Mir geht es ja gar nicht um "die Kirche", sondern um deren Scheinheiligkeit, Doppelmoral, und was ebenso schlimm ist wie der Missbrauch selbst,das abstreiten, mauern, verleugnen und vertuschen bis zumindest Anfang der 2000erjahre. Der Grund meines späten Austrittes war weder die Kirchensteuer noch so manch verquere Ansage aus dem Vatikan, sondern der widerwertige Versuch das Groer-Opfer Hartmann zum Täter zu machen, die Versuche die Affäre Groer unter den Teppich zu kehren. So Pauschalentschuldigungen sind genauso wertlos wie Pauschalbeschuldigungen. Das von Ihnen erwähnte Zeitfenster ist schon wieder zur Hälfte verriegelt, es wird sich nicht viel ändern. Befürchte ich.
mks62, 20. 03. '10 20:01
Doppelmoral - Heuchelei
Da predigen diese Priester, wie sündig wir alle sind; verlangen, dass Kondome in Afrika entfernt werden. Und wenn sie mit ihrer Predigt fertig sind, vergewaltigen sie hunderte von Kindern, schlagen sie, quälen sie. Anschließend werden diese widerlichen Verbrechen vertuscht. Und dafür werden auch noch Steuern gezahlt. Kirchensteuer? Gibt es außer in Deutschland/Österreich nirgendwo auf der Welt!
http://www.graz.coolix.com
bpallmann@hotmail.com, 21. 03. '10 06:14
Re: "Wer in Demokratien schläft - wacht in Diktaturen auf!"
In Reinhold Beckmanns "Stalker"-Sendung, ARD-weltweit vom 15. März '10 beschuldigte eine Förstl Christl, Wörthsee b. Starnberg, ihren "Ex" der "Stalkerei", gar manisch-depressiv seien "alle" seine Klienten, viele Rechtsanwälte bis zu Staatsanwaltschaften I + II von München bis den Haag! Vorgeschoben und in die Sendung gebracht hatten sie Kirchenleute, Altnazis aus Tutzing ("Ludendorff e.V., "Gottesphilosophen", Vorst. Duda Gunther, Dachau) und Ex-Polizisten wie "Landrat" Karl Roth (CSU) + Wilfling J. Der Vater des 2. Bgm. in Wörthsee, Dr. "Konny" Gritschneder, Rechtsbeistand der Sex-Bischöfe wie Mixa (Augsburg), Alois "Un-Glück" (CSU) und der "Hl. Barbara" Stamm (CSU, noch-Landtagspräsidentin) liebte den Spruch oben. Der Sohn? Man golft grad mit Flach Peter+ "Stalk-Förstl" (alle CSU)..!BP
paskoc, 22. 03. '10 15:37
Re: Doppelmoral - Heuchelei
Ich selbst wurde in einer Pfarre des Stiftes Heiligenkreuz missbraucht. Kardinal schönborn hat das ganze als eine besoffene Geschichte abgetan.
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