Hypo Alpe-Adria: Deutsche Justiz ließ 16 Konten von Ex-BayernLB-Chef Werner Schmidt und Familie öffnen
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Der Hypo Alpe-Adria Kaufvertrag mit BayernLB
Verdacht der Untreue und des Betruges in Zusammenhang mit Einstieg in Kärntner Landesbank 2007.
So langsam wird es für Werner Schmidt richtig ungemütlich. Die Staatsanwaltschaft München I verschärft bei ihren Ermittlungen in Zusammenhang mit dem Einstieg der Bayerischen Landesbank in die Klagenfurter Hypo Alpe-Adria 2007 die Gangart. Gegen Schmidt, von Mai 2001 bis Februar 2008 Vorstandschef der BayernLB, laufen Erhebungen wegen mutmaßlichen Betrugs und Untreue (Aktenzahl 406 Js 44754/09).
Er soll die eigenen Organe über den wahren Zustand der Kärntner Landesbank im Unklaren gelassen haben möglicherweise aus persönlichem Interesse. Die Staatsanwaltschaft München I ordnete daher die Öffnung von 16 deutschen Konten an, die Werner Schmidt, seiner Frau und deren beider Söhne zuzurechnen sind. Die vom Bayerischen Landeskriminalamt, Abteilung Wirtschaftskriminalität und Korruption, verfassten Kontenöffnungsanträge liegen profil online vor. Die Ermittler legen das Augenmerk jeweils auf Kontostände
für den Zeitraum 01.10.2006 bis 31.12.2007 es handelt sich also um den Zeitraum zwischen dem Einstieg der Investorengruppe Tilo Berlin in die Hypo Alpe-Adria und dem Weiterverkauf der Anteile an die Bayerische Landesbank.
Nach vorläufigen Erkenntnissen unterhielten Schmidt und seine Familie zuletzt Konten bei acht deutschen Kreditinstituten: Deutsche Bank, Deutsche Kreditbank, Landesbank Baden-Württemberg, Bezirkssparkasse Reichenau, Stadtsparkasse München, PSD Bank Rhein-Ruhr, Kreissparkasse München-Starnberg und Deutsche Postbank.
Im Zuge der andauernden Auswertung der Bankverbindungen erwarten sich die Behörden Rückschlüsse auf verdeckte Zuwendungen. Werner Schmidt hat den Vorwurf der persönlichen Bereichung bisher entschieden zurückgewiesen.
Von besonderem Interesse dürfte ein Konto von Werner Schmidts privatem Beratungsunternehmen Schmidt Consulting GmbH bei der Deutschen Bank sein, für das seine Frau Heide verfügungsberechtigt ist. Nach dem erzwungenen Abgang aus der BayernLB hatte Schmidt ausgerechnet von Tilo Berlin ein Beratermandat der Hypo Alpe-Adria zugeschanzt bekommen. Schmidt kassierte, soviel ist bekannt, schlussendlich 50.000 Euro.






















