Umfrage: Mehrheit für die Abschaffung der allgemeinen Wehrpflicht

48% der Österreicher plädieren für die Abschaffung der Wehrpflicht. 42% geben laut der im Auftrag von profil vom Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung durchgeführten Umfrage hingegen an, das aktuelle System einem Berufsheer vorzuziehen. 10% wollten sich nicht festlegen.

10.7.2010 13:01
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derpradler, 16. 07. '10 12:45
42 % von was?
Die Wehrpflicht steht in der Verfassung.
Abschaffen heißt stark verminderter Katastrophenschutz, die Sozialarbeit der Zivildiener bricht zur Gänze weg, die Jugendarbeitslosigkeit würde stark ansteigen...........
Etwas mehr Denken und nicht alles was die Medien kolportieren un nachgefragt wiederkauen!
bacchus1at, 21. 07. '10 17:16
Re: 42 % von was?
es scheint da noch eine gewisse klientel vollgeharnischter und scheuklappenbehafteter ewiggestriger zu geben, welche eine umstrukturierung dieses sinnlosen vereins in diverse zielführende, dem land zum wohl gereichende aufgabenstellungen zu modifizieren scheinbar nicht in der lage sind, weil die mächtige waffenhändlerlobby was dagegen hat.
zivildienst in vielfältiger form wäre sicher angebrachter, als zähneknirschendes herumfuchteln mit kasperlwaffen, die im ernstfall ohnehin nichts taugen.
und im übrigen....überlassen Sie bitte das denken unseren pferden....die haben mehr erfahrung in diesem metier.....
chaneu, 12. 07. '10 12:39
Abschaffung der Wehrpflicht - gut überlegen !!
ich denke, dass jeder bürger eines staates - sich diesen - eine kurze zeit für dienste an der allgemeinheit zur verfügung stellen sollte. in indochina ist neben der wehrpflicht auch jeder männliche bürger angehalten, eine bestimmte zeit lang als mönch zu leben. dies dient u.a. einen sehr wichtigen moment im leben - dem erlernen der demut !!! 1 zu 1 können wir solche traditionen nicht übertragen, aber man kann konstruktiv darüber diskutieren.

was braucht der staat, welche dienstleistungen können durch junge männer günstig für die allgemeinheit verrichtet werden, wie kann man das mit der wehrpflicht und dem zivildienst vereinen.

frauen sollten nicht in die wehrpflicht genommen werden, sie tragen bereits eine großen teil für die gesellschaft. gegen eine freiwillige teilname spricht n
rocki_66, 11. 07. '10 22:57
Es gibt noch wehrwillige Österreicher
Sollte irgendwann ein Berufsheer eingeführt werden,so sollte es für alle wehrwilligen Österreicher die Möglichkeit geben freiwillig eine Grundausbildung zu absolvieren und danach in einer Freiwilligenmiliz eingesetzt werden zu können (für Wach-, Sicherungs- und Sperrmaßnahmen). So eine Organisation ("HEIMWEHR", in Schweden 22.000 Angehörige!) gibt es in den skandinavischen Staaten. Aus dieser Organisation sollte jederzeit eine Übertrittsmöglichkeit in die "Profimiliz" bzw. stehende Heer geben. Ein Berufsheer aus reinen Söldnern ist abzulehnen!
JohnFakeDoe, 12. 07. '10 12:19
Re: Es gibt noch wehrwillige �sterreicher
Wenn sie eine Heimwehr gründen, dann gründe ich den Schutzbund. Und dann dreh ma die Uhr zurück. Was schwebt Ihnen denn noch so vor? Welche Ränge denn? Wär ein <b>Bundesführer der österreichischen Heimwehr</b> in Ihrem Sinn? Oder eher gleich ein <b>Bundessturmführer</b>? Geh bitte.
rocki_66, 13. 07. '10 23:00
Re: Es gibt noch wehrwillige Österreicher
Lieber JohnFakeDoe, sie verstehen nichts von Wehrpolitik und sollten deswegen auch nicht mitreden: Die Schwedischen Streitkräfte (schwedisch Försvarsmakten) bestehen aus den vier Teilstreitkräften
* Schwedisches Heer (Armén),
* Schwedische Marine (Svenska marinen),
* Schwedische Luftwaffe (Flygvapnet),
* Schwedische Heimwehr (Hemvärnet).
Das hat nichts mit der Heimwehr unserer unseligen Vergangenheit der 30er-Jahre zu tun!
Und noch was: Meine Vorfahren waren beim Schutzbund,damit ist wohl auch meine politische Einstellung erkennbar. Und trotzdem oder gerade deswegen bin ich WEHRWILLIG!
Es lebe die demokratische Republik ÖSTERREICH!
rocki_66, 11. 07. '10 22:52
Wehrpflicht zur Sicherung der Aufwuchsfähigkeit beibehalten
Ein Heer, wie auch immer es in Zukunft aussehen wird, muss zumindest aufwuchsfähig sein. dh, es muss auch in Zukunft eingelagertes Gerät jeder Art vorhanden sein (auch Panzer, genügend Artillerie, Infanteriewaffen wie Sturm- und Maschinengewehre, Granatwerfer, Panzer- und Fliegerabwehrwaffen, Funkgeräte, Spezialfahrzeuge, Wirtschaftsgerät (Feldküchen, etc.) um jederzeit binnen Monaten das Heer auf Größenordnungen von etwa 100.000 Soldaten/innen hochfahren zu können! Noch können wir es..... Eine Beschaffung im Krisenfall wird dann sonst nicht gelingen, eine eigene Rüstungsindustrie ist kaum mehr vorhanden! Deshalb: Genügend Vorrat anlegen, auch Kasernen und Übungsplätze nicht verkaufen!
HSpieler, 11. 07. '10 19:36
die 42% sind Frauen
die von der Wehrpflicht nicht betroffen sind.
ottomann, 11. 07. '10 09:56
ein Berufsheer ...
... kommt natürlich wesentlich teurer!
Das müsste wohl klar sein !

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