„Vertrieben und ausgeräuchert“

Der ehemalige Präsidentschaftskandidat Kurt Waldheim diente an der Ostfront in derselben Wehrmachtseinheit wie Jörg Haiders Vater.

Von Christa Zöchling

Es schien sich um eine Laune zu handeln, als Jörg Haider im anschwel­lenden Präsidentschaftswahlkampf 1986 ­plötzlich umschwenkte und für den ÖVP-­Kandidaten Kurt Waldheim Partei ergriff. Monate zuvor hatte er dies noch kategorisch ausgeschlossen. Die FPÖ-Führung solle „sicherstellen, dass der sozialistische Kandidat Kurt Steyrer Bundespräsident wird“, hatte er im Parteivorstand zu Protokoll gegeben. Er schien sich regelrecht zu sorgen, „wie wir die Ausgangsposition von Kurt Steyrer verbessern können“.

Man kann davon ausgehen, dass Haiders Gunst für den Sozialdemokraten nicht von Verantwortungsgefühl für die damals regierende SPÖ-FPÖ-Koalition getragen war, sondern in einer grundlegenden Antipathie gegenüber dem Spitzendiplomaten wurzelte, der vor allem durch sein Bestreben, es den jeweils Mächtigen recht zu machen, ­aufgefallen war.
Doch irgendwann in den Märztagen des Jahres 1986 änderte Haider seine Haltung. Waldheims Kriegsjahre wurden damals öffentlich besprochen, allerdings nur Waldheims Jahre am Balkan von 1942 bis 1945, die er in seiner Autobiografie verschwiegen hatte.

Der Russlandfeldzug des ÖVP-Kandidaten blieb im Dunkeln.
Nun stellt sich heraus, Waldheim und Haiders Vater, Robert ­Haider, waren 1941 gemeinsam gegen Russland marschiert, in der 45. Infanteriedivision, ­einer Fronteinheit mit hohen Verlusten, die im Juni 1944 zur Gänze aufgerieben wurde. Von ursprünglich 17.000 Soldaten über­lebten ein paar hundert, darunter Robert Haider. Waldheim hatte das Glück gehabt, schon im Dezember 1941 verwundet aus dem Kriegsgebiet ausgeflogen zu werden. Später, am Balkan, erfüllte er „seine Pflicht“, wie er meinte, in der Rolle des Bürokraten, der, über Papiere gebeugt, Feindaufklärung betrieb, Meldungen und kriegsverbrecherische Anordnungen weitergab.

An der Ostfront war Waldheim jedoch mittendrin gewesen. Als Mitglied einer SA-Reiterstandarte war er im August 1939 zu einem Kavallerieregiment eingezogen worden, das als Aufklärungsabteilung in die 45. Infanteriedivison eingegliedert wurde und nach Frankreich an die Ostfront kam.

Die Division hatte, wie die meisten Fronttruppen, „in erster Linie militärische Aufgaben, während im Hinterland eingesetzte Armeeteile stärker in das nationalsozialistische Judenvernichtungsprogramm und in die massenhafte Tötung sowjetischer Kriegsgefangener involviert waren“, sagt der Münchner Militärforscher Christian Hartmann, der für seine umfangreiche Studie „Wehrmacht im Ostkrieg“ auch die 45. ID untersuchte. Kriegsverbrechen seien freilich auch bei der 45. ID aktenkundig.

Robert Haider und Kurt Waldheim ­waren mit ihrer Division am 22. Juni 1941, in der Nacht vor dem Überfall auf die Sowjet­union, bei Brest-Litowsk, einer Stadt mit einer ­weitläufigen Festungsanlage, die damals die deutsch-russische Grenze bildete, in Stellung gegangen. Um 3.15 Uhr erfolgte der Befehl zum Angriff. Es war ein mörderisches Unterfangen. „Die Kämpfe liefen von Anfang an aus dem Ruder“, sagt Hartmann.

Schneidiger Jungoffizier.
Die Wehrmachtsführung war auf einen Propagandacoup aus. Der angekündigte Blitzkrieg sollte gleich zu Beginn des Feldzugs mit einer siegreichen Schlacht untermauert werden. Von den Soldaten wurden riskante Operationen erwartet. Zur Sicherung vor dem gegnerischen Feuer trieben deutsche Soldaten nach Aussagen von Überlebenden bei den Kämpfen um Brest-Litowsk 400 Frauen und Kinder als menschliche Schutzschilde vor sich her. Augenzeugen erzählten nach der Befreiung, die Deutschen hätten zur „Ausräucherung“ der Festung Öl und Fett in Nischen und Auslassungen gegossen und angezündet. Der Divisionsbericht vermerkt: „Der Russe wurde vertrieben und ausgeräuchert.“

Die Aufklärungsabteilung bekam den Auftrag, „die Stadt zu säubern, eine angebliche Feindgruppe beim Hauptbahnhof unschädlich zu machen und in der nächsten Umgebung der Stadt die militärischen Objekte zu sichern“, berichtet der Divisionspfarrer Rudolf Gschöpf in seinem Memoirenband „Mein Weg mit der 45. Inf.Div.“.

Nach einer blutigen Schlacht fiel die Grenzstadt an die Deutschen. Kurt Waldheim, noch keine 23 Jahre alt, dürfte sich in diesen Kämpfen recht schneidig hervorgetan haben. Nach Recherchen des amerikanischen Historikers Robert E. Herzstein soll der Kommandant der Aufklärungsabteilung, Helmuth von Pannwitz, damals auf den jungen Offizier aufmerksam geworden sein. Ein zweifelhaftes Lob. Pannwitz und sein Kosakenregiment verübten zwei Jahre später am Balkan zahllose Massaker unter der Zivilbevölkerung. (Waldheim war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in Pannwitz’ Einheit.) Der Kosakengeneral wurde 1947 in Moskau hingerichtet.

Waldheim wurde für Brest-Litowsk mit dem Eisernen Kreuz zweiter Klasse ausgezeichnet. Vom Geist des ideologischen Vernichtungskriegs, der zwischen sowjetischen Kommissaren, Juden und Zivilisten, die stets verdächtigt wurden, sich mit ihrem Alltagsgewand nur zu tarnen, keinen Unterschied machte, war auch die 45. ID erfasst. Die Befehle lauteten, Männer auf Verdacht zu erschießen, Frauen und Kinder zu deportieren, Dörfer niederzubrennen.

Weiter ostwärts, auf dem Weg in das kleine Städtchen Pinsk, drohten Soldaten der 45. ID den Juden, denen sie begegneten, sie hätten keine Zeit, sich der „Judenfrage“ zu widmen, bald würde jedoch die SS nachfolgen, die diese Aufgabe übernehmen und „Ordnung“ herstellen würde. In Pinsk ­wurden, vermutlich von Angehörigen der 45. ID, 30 Juden festgenommen und im Stadtpark erschossen, was unter Angehörigen der Einheit für Diskussionen sorgte.

In Dawidgrodek, der nächsten Station, ging man in der Ortskommandantur der Wehrmacht an die Kennzeichnung der jüdischen Bevölkerung. Einen Arzt in der Division hatte die Liquidierung in Pinsk jedoch dermaßen schockiert, dass er sich weigerte festzustellen, ob der Russe, der ihm vorgeführt wurde, beschnitten war.

Im Juli 1941 wurde Waldheims Schwadron in die Vorausabteilung eingegliedert. Die 45. ID wurde jetzt durch die berüchtigten Pripjetsümpfe gejagt, eine Morastlandschaft, die sich über 90.000 Quadratkilometer erstreckt. Pferde brachen zusammen und verendeten. Die Soldaten wurden von Ruhr und Myriaden von Mücken geplagt. In der Truppe hatte sich die Stimmung radikalisiert. Im Kriegstagebuch der Division wurde vermerkt: „Der Gegner macht kaum noch Gefangene, wir übrigens auch nicht.“ In diesen Tagen nannte man sich zynisch 45. SSS-Division (nach dem Namen ihres Kommandanten, Schliepers Sumpf-und Sand-Division).

Es war nicht nur ein Scherz.
SS-Verbände marschierten im Rücken der 45. ID, manchmal nur ein paar dutzend Kilometer entfernt. Im September 1941 wurde die 45. ID nach Jagotin in der Nähe von Kiew befohlen, wo zu diesem Zeitpunkt die SS-Division „Das Reich“ wütete. „In diesem Zusammenhang wurde auch unsere Aufklärungsabteilung 45 eingesetzt“, berichtet Gschöpf etwas vage.

Nach Bandenart.
Im Kriegstagebuch der 45. ID ist nun immer öfter vom „hinterhältig kämpfenden Feind“ die Rede, von „lästigen Haufen, die wir morgen ausräuchern“, von „Offizieren und Kommissaren, die nach Bandenart ihr gefährliches Unwesen treiben“. Es wurde der Befehl ausgegeben, alle Getreideschober in Brand zu schießen.

Adolf Hitler war in seinem Wahn davon ausgegangen, der Russlandfeldzug werde in wenigen Wochen zu Ende sein. Doch schwere Regenfälle behinderten den Vormarsch, es fehlte an Verpflegung und warmer Kleidung. Die Truppe versank im Schlamm. Schon im Oktober fiel Schnee, im November sanken die Temperaturen tageweise auf minus 20 Grad, die Soldaten hatten weder Stiefel noch Tarnanzüge und wurden angewiesen, sich „mit Papierwesten aus Krepppapier zu be­helfen“, um auf den Schneefeldern nicht gesehen zu werden. Und sich der Kleider der russischen Kriegsgefangenen zu bedienen.

Waldheim befehligte zu diesem Zeitpunkt bereits eine Reiterschwadron.
Im Dezember 1941 war die 45. Infanteriedivision bis nach Jelez vorgedrungen, 350 Kilometer südöstlich von Moskau, und musste nun, „bitterhart angeschlagen“ (Gschöpf), den Rückzug antreten: über verödete Felder und niedergebrannte Dörfer, die sie auf ihrem Vormarsch selbst abgefackelt hatte. Am 14. Dezember wurde Waldheim von einem Granatsplitter getroffen und aus dem Kriegsgebiet ausgeflogen. Von Kriegsverbrechen will er weder an der Ostfront noch am Balkan etwas mitbekommen haben.

28.8.2010 14:19
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kolovrat, 20. 09. '10 17:51
Wer war wirklich der
leibliche Vater von Jörg Haider?

Dr.Mario Ferrari-Brunnenfeld hat mir einmal gesagt,dass der alte Webhofer(Südtirol-Optionist!),von dem der Jörgi ja auch den arisierten Bärental-Forst geerbt hat,eigentlich der leibliche Vater von Jörg Haider sei!?

Es ist ja bekannt,dass rein statistisch ca.10% der Kinder OFFIZIELL Väter haben,die eigentlich nicht leiblich sind.

Das z.B. der LH-"Wally" der leibliche Vater vom HPH ist,dürfte auch bekannt sein oder doch?

Das UNSER hoch verehrter Herr Kardinal König zumindest 2 in der Öffentlichkeit bekannte Söhne gezeugt haben soll hoffentlich auch?

Und beim Gusi gibt es auch heftige Diskussionen im Zusammenhang mit einer feucht-fröhlichen KPDSU-Weinverkostung mit Teilnahme von Leonid Breschnew in der Heimat der Gusi- Mame,ca.9 Monate vor seiner Geburt!
komajo, 15. 09. '10 17:39
So war es höchst wahrscheinlich
Aber wie ist es heute? Schickt einen eurer Schreiber in den Irak und nach Afghanistan.
Warum liest man nichts von den dortigen Greueln?
Rimal5, 08. 09. '10 14:09
Waldheim und Haider's Vater
... bitte wen interessiert das schon ???
Exilvorarlberger, 31. 08. '10 22:21
Und was tut das beitragen zur heutigen Geschichte?
Dann kannten sie sich halt. Haben sie halt in Russland gekämpft (wie viele andere übrigens auch).

Leitet Profil aus dem heraus jetzt eine Art sippenhaft für andere, mit den Protagonisten gar nicht Verwandte ab?
Soll so eine rührseelige Geschichte die kommenden Wahlen beinflussen und den Untergang der Roten verhindern? Nun dazu bräuchte es die Rote Armee mit ihren Terrormethoden. Aber auch die gibt es mittlerweile nicht mehr.........
solarius, 04. 09. '10 13:11
Re: Und was tut das beitragen zur heutigen Geschichte?
Sie können halt keine Ruhe geben, die Ewiggestrigen, denn der Krieg war vor 65 Jahren aus und Krieg ist grausam, auf jeder Seite. Die, die bis heute von Wiedergutmachungszahlungen leben, sollten mal vor ihrer eigenen Türe sich umsehen, denn die sind noch grausamer, als es damals war.
weltoffen, 31. 08. '10 11:15
Kontraproduktiv
Ob diese Art des Journalismus wesentlich zu einer von uns allen gewünschten seriösen Auseinandersetzung mit der Zeitgeschichte beiträgt darf bezweifelt werden. Dass Schlüsse dieser Art - Einflussnahme und Änderung der Wahlkampfunterstützung durch Haider aus beschriebenen Gründen - nachvollziehbar sind, ist wohl ebenso zu hinterfragen. Die Sippenhaftung - Mutter Haider - gehört gerade jener Zeit an, die wir alle hoffentlich nie wieder erleben müssen und schon gar nicht wollen! Mit seriöser Auseinandersetzung dieses Themas und aller anderen Themen wäre wohl viel mehr zu erreichen! Die Resonanz bei meinen Schülern bei seriöser Faktenbeurteilung lässt jedenfalls darauf schließen. P.S. Seit wann ist Frankreich der Ostfront zuzurechnen - oder habe ich mich da verlesen?
SekerR, 31. 08. '10 00:15
Entschuldigung für die schlechte Lesbarkeit,
aber auf dem Weg übers Internet, wird wohl die Formatierung für mich nicht erklärbar verändert !
SekerR, 31. 08. '10 00:14
Ein martialischer Bericht, aber dass die meisten Deutschen
und Österreicher keine Widerstandskämpfer oder Kriegsdienstverweigerer waren wussten wir, auch dass der Krieg gnadenlos war („Der Gegner macht kaum noch Gefangene, wir übrigens auch nicht.“). Im übrigen bestätigt der Bericht im Nachhinein Waldheims Angaben, dass er nie fürKriegsverbrechen persönlich verantwortlich war.
Offensichtlich will man wieder die übliche Nazi-Debatte im Vorfeld von wichtigen Landtagswahlen anheizen, der Krieg wurde zwar schon vor 65 Jahre beendet aber den linken medialen Netzwerken als Helfershelfer von Linksgrün fällt wohl nichts besseres ein ?
kilroy1, 30. 08. '10 19:18
Nervenzerfetzend!
Na das ist ja wieder eine nervenzerfetzende Story, die einem so richtig die Schuhbänder aufreißt.
In diesem Sommer hat das profil den Konjunktiv zur Maxime erhoben und sich damit von einem investigativen zu einem spekulativen Journalismus entwickelt.
Wie war das doch mit einem unserer Kreisfahrer? "Hätti, täti, wari." Das profil findet aus dem Kreisverkehr ebenfalls keine Ausfahrt mehr und gerät zur Lachnummer, - "Österreich" lässt grüßen!
sirsir1, 30. 08. '10 18:18
Profil-ein Blatt für alte Grammeln?
Was soll mit den alten G´schichterln vom Krieg jetzt be-
zweckt werden? Will man die wahlmündigen Jugendlichen
wieder einmal mehr anöden und von den Wahlurnen ver-
treiben um den gestandenen Parteivolk und den Apparat-
schiks mehr Chancen zuzuspielen?
Ananke, 29. 08. '10 16:13
Und?
Was fangen wir jetzt an mit diesen Informationen mitten im Wahlkampf? Waldheim, Haider, Haiders Vater sind tot.
upton, 31. 08. '10 07:39
Re: Und?
und wir vergessen dann am besten die Millionen Toten und das unvorstellbare Lleid, dass die Nazis mit ihrer kruden Ideologie über die Welt gebracht hat. Es scheint so zu sein, dass in manchenKöpfen immer noch ein gewisses Denken vorherrscht - also ja nicht anstreifen und nichts sagen, nichts höhren und nichts sehen!
bpallmann@hotmail.com, 29. 08. '10 10:23
Bernhard Pallmann: Die letzen Sarrazenen und das "typische Gen"
"Recht hat er - und soll eine Partei gründen", so lauten die Kommentare für einen Aufsichtsrat der Dt. Bundesbank, Sarrazin (nochSPD), der sich seit Monaten vor allem um eines im deutschprachigen Raum bemüht: klarzumachen, dass jeder Kulturkreis (was immer das ist) ein "typisches Gen" hat, was nun wiederum direkt an die Nazi-SoziForschung anknüpft und deshalb hierher gehört. Da gibt's, lt. Sarrazin, das eher faule "Türken-Gen", das "Juden-Gen" (ohne Prädikat), das "Bulgaren-Gen", vor allem gibt's das "Muslim-Gen" - oder vereinfacht das "Fremd-Gen".

Bei soviel Genetik ohne Gen-Ethik suchen Genforscher verzweifelt nach den Gen-Mutanten und finden nichts, ausser "Maure" oder "Plünderer", was "Sarrazin" heisst. Mrs. Palin (USA) sollte ihn zur "Tea-Party" einladen incl. csu-Leiche, please..
upton, 29. 08. '10 08:02
Vertrieben und ausgeräuchert
und heute wird noch eine Frau Haider senior - die die Ansichten ihres Mannes 100%ig teilte und ihm in die "Österreichsiche Legion" nach München folgte - interviewt und und von manchen Medien als Mutter eines Unfallopfers dargestellt. That` Austria!
SekerR, 31. 08. '10 00:04
@Pallmann: Sie hätten doch mehr lesen sollen: z.B.dass Sarazin sich korrigierte
bzw. präzisierte:
"Aktuelle Studien legen nahe, dass es in höherem Maße gemeinsame genetische Wurzeln heute lebender Juden gibt, als man bisher für möglich hielt," so Sarrazin.
Dazu recherchierte die Presse:
"Tatsächlich wird über die Frage der genet. Verwandtschaft der Juden, die im deutschsprachigen Raum durch den mörderischen Rassismus des NS-Regimes überschattet ist, v.a. an Universitäten in Israel und USA viel geforscht. So ist 2010 im Am. Journ. of Hum. Genetics eine Arbeit erschienen, deren Schlusssatz lautet: "In den letzten 3000 Jahren haben sowohl der Fluss der Gene als auch der Fluss religiöser u. kultureller Ideen zur Jewishness beigetragen." Einer der Forscher: "Die Studie stützt die Idee von einem jüdischen Volk, das durch eine gemeinsame genetische Geschichte verbunden ist."
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