Jüdisches Museum

Die Argumente der Museumsleitung für den angeblich technisch erzwungenen Abbruch der gläsernen Hologramme waren falsch: Das will das auch im Kunstbereich renommierte Wiener Glasbauunternehmen Fischer & Stiassny diese Woche anhand eines Modells demonstrieren.

Von Marianne Enigl

Das Unternehmen hatte die Objekte 1995 konstruiert und errichtet, deren Zerstörung unter Museumsdirektorin Danielle Spera im Jänner internationale Proteste auslöste. Heinz Haring, Firmeninhaber und Glassachverständiger, kündigte an, er werde an einem eigens angefertigten Nachbau nun präsentieren, dass man die Hologramme sachgerecht demontieren hätte können. Auf Wunsch Speras hatte die Firma das auch angeboten, bevor eine Glaserei die 21 Objekte zertrümmerte.

11.4.2011 14:13
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