Fetter Tobak

  • Tabakgesetz:. Verlagert sich die Sucht durch strenge Verbote?

Der Nichtraucherschutz in Österreichs Gastronomie ist nach wie vor mangelhaft. Die Lösung, die es allen recht machen will, hat im Gegensatz zu strikten Rauchverboten keinen gesundheits­fördernden Effekt.

Von Robert Buchacher

Im Wiener AKH, der österreichweit ersten Adresse zur Behandlung von Raucherschäden, hat sich nichts geändert. Zu ebener Erde wird in einem speziellen, durch Glaswände separierten Raucherraum gepofelt, was das Zeug hält; in den Stockwerken darüber befassen sich Pulmologen, Kardiologen, Krebsmediziner und Chirurgen mit den Folgen des Tabakkonsums. Mit 34 Prozent Rauchern gehört Österreich laut der EU-weiten Umfrage Eurobarometer 2010 weltweit zu den Ländern mit dem höchsten Tabakkonsum. Der Anteil der Raucher an der erwachsenen Bevölkerung bildet aber das wahre Ausmaß des heimischen Tabakkonsums nur mangelhaft ab. Mit der Anzahl der täglich gerauchten Zigaretten – im Mittel 17,7 – liegt Österreich EU-weit im Spitzenfeld. Und bei jugendlichen Rauchern führt ­Österreich seit Jahren die EU-Statistik an.

Dramatischer noch wird die Situation auf der Homepage des Gesundheitsministeriums unter dem Punkt Tabakgesetz beschrieben: „Der Konsum von Tabak ist in Industrieländern wie Österreich die bedeutendste Ursache vermeidbarer Krankheiten und Todesfälle. Weltweit sterben derzeit nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation jährlich über vier Millionen Menschen vorzeitig an den Folgen tabakbedingter Krankheiten. Diese Zahl wird sich innerhalb der nächsten Jahrzehnte auf rund zehn Millionen pro Jahr erhöhen, wenn gegen diese Entwicklung nichts ­unternommen wird. Schätzungsweise 12.000 bis 14.000 Menschen sterben in ­Österreich pro Jahr an den Folgen tabakbezogener Erkrankungen.

Angesichts dieser enormen Bedrohung ist politisches Handeln, einschließlich entsprechender Initiativen zur Schaffung der gebotenen Maßnahmen auf gesetzlicher Ebene, dringend erforderlich.“

Nicht unbedingt in Befolgung dieser eindringlichen Sätze handelte SPÖ-Gesundheitsminister Alois Stöger, als er die von seiner ÖVP-Vorgängerin Andrea Kdolsky mit der Wirtschaftskammer ausgehandelte Novelle zum Tabakgesetz zur Beschlussfassung vorlegte. Das Gesetz sollte dem Nichtraucherschutz auch in der Gastronomie zum Durchbruch verhelfen. Zuerst gab es eine Übergangsfrist für die Wirte, dann schauten die Behörden weg, und wenn man dem Tiroler „Rauchersheriff“ Robert Rockenbauer Glauben schenkt, dann funktioniert die Regelung auch 18 Monate nach dem endgültigen Inkrafttreten mehr schlecht als recht.
Zeit also, Bilanz zu ziehen und nachzuschauen, was sich durch die neuen Bestimmungen geändert hat. Und vor allem auszuloten, welchen Effekt die viel konsequenteren Regelungen in anderen Ländern bisher hatten.

Nachdem in vielen Weltgegenden bereits seit Jahren strikte Rauchverbote gelten, liegt auch schon eine Fülle von wissenschaftlichen Untersuchungen über die Auswirkungen auf die Volksgesundheit und die Gesundheitskosten vor.

Vorerst aber noch ein Blick auf die Situation in Österreich:
Der gesetzliche Nichtraucherschutz in der Gastronomie trat mit 1. Jänner 2009 in Kraft, allerdings mit einer Übergangsfrist bis 30. Juni 2010. In Lokalen bis zu einer Fläche von 50 Quadratmetern konnten die Wirte selbst entscheiden, ob ihr Lokal eine Raucher- oder eine Nichtraucher-Gaststätte ist. Sie mussten ihre Räumlichkeiten nur dementsprechend kennzeichnen. Für Lokale mit einer Fläche zwischen 50 und 80 Quadratmetern schreibt die Novelle die Einrichtung eines Nichtraucherraums nur dann vor, wenn dies baulich möglich ist. Und für Lokale mit einer Fläche über 80 Quadratmeter gilt die verpflichtende bauliche Einrichtung eines Nichtraucherraums als Hauptraum, wobei aus der Raucherzone kein Qualm in den Nichtraucherraum gelangen darf. In der Praxis erweist sich diese Bestimmung als undurchführbar. Denn laut einer Studie der Wiener Medizinuniversität enthält auch die Luft in „Nicht­raucherräumen“ gesundheitsgefährdende Schadstoffkonzentrationen, die aus dem benachbarten Raucherraum stammen.

„80 Prozent der Wirte verstoßen gegen die neuen Bestimmungen, weil die Tür zum Raucherraum immer offen ist“, behauptet „Rauchersheriff“ Rockenbauer, der am Donnerstag kommender Woche in Wien eine Pressekonferenz zum Thema „Drei Jahre untaugliches Tabakgesetz“ abhalten will. Viele Lokalbesitzer würden laut Rockenbauer fälschlich behaupten, eine Ausnahmegenehmigung für ihr Lokal zu besitzen, umgekehrt würden Behörden Genehmigungen ausstellen, die sie nach dem Gesetz gar nicht ausstellen dürften. „Die angedrohten Strafen bis zu 2000 Euro funktionieren nicht, weil es ein umständliches Ermittlungsverfahren gibt und die total überforderten Behörden kein zusätzliches Personal bekommen“, sagt Rockenbauer.

Der Internist Manfred Neuberger, Umwelthygieniker an der Wiener Medizinuniversität sowie Vizepräsident der „Initiative Ärzte gegen Raucherschäden“, meint sogar: „Das Tabakgesetz wurde von der Wirtschaftskammer als Sprachrohr der ­Tabakindustrie zum Scheitern programmiert.“ Zwar hat sich durch die Gesetzesnovelle der Nichtraucherschutz in vielen Lokalen verbessert, aber gemessen an internationalen Standards zur Tabakkon­trolle, ist Österreich ein Entwicklungsland. Insbesondere der Tabakkonsum hat sich in der Alpenrepublik seit Einführung des Gesetzes nicht nur nicht verringert, er ist laut Eurobarometer im Zeitraum 2006 bis 2009 sogar um drei Prozent gestiegen. Dass der Tabakkonsum in Österreich nicht zurückgegangen ist, bestätigt auch der Bundesgremialobmann der Trafikanten, Peter Trinkl – trotz oftmaliger Klagen der Tabakverschleißer über Umsatzeinbußen: „Auf den Tabakverbrauch hat sich die neue Gesetzeslage nicht ausgewirkt, Umsatzeinbußen gibt es nur durch vermehrten Import und Schmuggel von Billigware aus ehemaligen Ostblockländern.“

Zufrieden mit der neuen Regelung zeigen sich die Wirte und laut Helmut Hinterleitner, Fachverbandsobmann Gastronomie in der Bundeswirtschaftskammer, auch die Konsumenten: „Wir haben viele positive Rückmeldungen. Laut einer von uns Anfang des Jahres in Auftrag gegebenen Market-Umfrage zeigen sich drei Viertel der Befragten mit den Maßnahmen zum Nichtraucherschutz zufrieden.“

Zwei Diplomarbeiten der Wiener Medizinuni zeichnen ein konträres Bild. Die Autoren orteten Unzufriedenheit beim Personal und in noch höherem Maß bei 1590 befragten Gästen in zufällig ausgewählten Wiener Lokalen.
Einen gesundsheitsfördernden Effekt erzielt das novellierte österreichische Tabakgesetz laut Umwelthygieniker Neuberger weder beim Aktiv- noch beim Passivrauchen. In vielen anderen Ländern, die von vornherein striktere Regelungen erlassen haben und diese auch konsequent durchsetzen, gibt es hingegen nicht nur wissenschaftlich belegbare gesundheit­liche Benefits, wie etwa eine durch die Rauchverbote gesunkene Herzinfarktrate, sondern auch eine deutliche Reduzierung der Gesundheitskosten. In einigen US-Staaten, wie etwa in Kalifornien, bestehen strikte Rauchverbote am Arbeitsplatz und in allen öffentlich zugänglichen Räumlichkeiten schon seit mehr als 30 Jahren. Und in New York ist jetzt auch das Rauchen in Parks verboten.

Die in den USA gesetzliche, vor allem aber die gesellschaftliche Ächtung des Rauchens könnte allerdings zu einer Verlagerung der Sucht führen, was auch die Wiener Suchtforscherin Gabriele Fischer für möglich hält (siehe Interview). Auffallend sind in den USA die explodierenden Zahlen im Bereich Übergewicht und Fettsucht (Adipositas). Die Verlagerung der Sucht in vermehrtes Essen und Nascherei könnte dabei eine Rolle spielen.

„Es gibt alle möglichen Kompensationsmechanismen, solange das Nikotinbedürfnis noch nicht überwunden ist“, erklärt Umweltmediziner Neuberger. Gesichert sei, dass Personen, die sich das Rauchen abgewöhnen, häufig einige Kilos zunehmen. „Aber in prospektiven Studien zeigt sich, dass Jugendliche, die nie zu rauchen begonnen haben, schlanker bleiben als jene, die zu rauchen angefangen haben“, so Neuberger. Eine der Erklärungen für die Gewichtszunahme nach dem Rauchstopp sei, „dass man das Verlangen nach Zigaretten durch Naschen kompensiert. Außerdem werden dann die Geschmacksnerven wieder empfindlicher, das Essen schmeckt besser.“

Unterdessen belegt eine Vielzahl von geprüften und in hochkarätigen Journalen publizierten wissenschaftlichen Studien die gesundheitlichen und gesundheitspolitischen Benefits durch konsequente Rauchverbote, etwa auf das Barpersonal in den USA, Australien, Schottland, Irland, England und Israel. Ergebnis: Sowohl bei Rauchern wie bei Nichtrauchern gingen Atembeschwerden deutlich zurück. Und überraschenderweise zeigen sich beide Gruppen mit dem Rauchverbot zufrieden.

Umweltmediziner und Epidemiologen der Harvard School of Public Health analysierten auch die Auswirkungen von strikten Rauchverboten auf 11.500 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen drei und 19 Jahren. Die Jugendlichen waren allesamt Nichtraucher. Als Marker für das Mitrauchen im Haushalt oder anderen Räumen zogen die Wissenschafter den Anteil von Cotinin im Blut heran, einem Nikotin-Abbauprodukt. Ergebnis: Bei Kindern und Jugendlichen, die daheim keinem Passivrauch ausgesetzt waren, zeigte sich nach Einführung strikter Rauchverbote ein signifikanter Rückgang des Cotininwerts, bei Kindern und Jugendlichen, deren Eltern rauchten, war hingegen keine Veränderung feststellbar.

Forscher der University of California in San Francisco (UCSF) untersuchten den Effekt des umfassenden, bereits im Jahr 1980 in Kalifornien eingeführten Tabakkontroll-Programms auf die staatlichen Gesundheitskosten. Im Vergleich mit anderen US-Bundesstaaten errechneten Wissenschafter, wie viel Kalifornien ohne Tabakkontrolle für Gesundsheitsleistungen hätte ausgeben müssen. Ergebnis: Im Zeitraum 1989 bis 2004 wurden durch das Programm innerhalb von 15 Jahren 86 Milliarden Dollar (Wert 2004, entspricht etwa 66 Milliarden Euro) eingespart.

Einige Staaten, wie etwa Neuseeland, Australien und Großbritannien, die schon jetzt strikte Rauchverbote haben, wollen ihre Maßnahmen zur Tabakkontrolle noch weiter verschärfen. In Großbritannien, einem der Pioniere strikter Tabakkontrolle in Europa, gilt seit 1. Oktober ein Verbot für Zigarettenautomaten. Ab April 2012 dürfen Zigarettenpackungen nicht mehr offen zur Schau gestellt werden. Der konservative Gesundheitsminister Andrew Lansley will darüber hinaus erreichen, dass Zigarettenschachteln künftig nur noch gesundheitliche Warnaufschriften, Angaben über den Nikotingehalt sowie den Herstellernamen ohne jede grafische Gestaltung tragen dürfen.

Gemessen an dieser Radikalität, ist Österreich noch immer eine Insel der Rauchseligen. Vielen ausländischen Gästen, die nach Österreich kommen, fällt auf, dass hierzulande viel mehr Menschen rauchen, als sie das aus ihren Heimatländern gewohnt sind. Isaac Witz, international renommierter Krebsforscher an der Tel Aviv University, der fallweise immer wieder in seine Geburtsstadt Wien kommt, weil er hier mit österreichischen Krebsforschern kooperiert, ist einer von ihnen. Kürzlich wurde Witz von einem seiner Gastgeber zum Mittagessen ins Restaurant „Zur Goldenen Kugel“ in der Wiener Lazarettgasse eingeladen. Just als das Essen aufgetischt wurde, zündeten sich zwei Herren am Nebentisch Zigaretten an. Frage an den Ober: „Sind Sie ein Raucherlokal?“ Der Ober: „Ja, brauchen S’ einen Aschenbecher?“

4.1.2012 10:25
Seite bookmarken bei: ? Hilfe
Rauchsheriffat, 14. 01. '12 01:03
Krebspatienten bitten um Hilfe!
40 % der Krebserkrankungen entstehen durch passives/aktives Tabakrauchen. Lungenkrebs 90 %, Kehlkopfkrebs/Blasenkrebs 60 % - www.krebsforum.at -
Schädigung des Ungeborenen im Mutterleib, früher Kindstod, Allergien, Asthma, Krebs bei Kinder, Diabetes, Herzinfarkt, Schlaganfall, COPD, Diabetes und mehr entstehen überwiegend durch Tabakrauch.
Das Volksbegehren, 115.000 Internet-Zustimmungen gibt es quasi nicht mehr.
Bitte helfen Sie sich und Ihren Lieben, Familienangehörige, Verwandte, Bekannte, der österreichischen Bevölkerung mit 2/3 Nichtraucher: senden Sie an krebspatiententen@gmail.com Ihre Erfahrungen, Ihre Meldungen, von (evtl.) gesetzwidrigen Lokalen. Infos auf www.sis.info - Auch diverse Anfragen werden verlässlich von uns - Krebspatienten für Krebspatienten - beantwortet.
Vergelts Gott!
Sequoiatrail, 08. 01. '12 09:55
Missbrauch von Statistik
In all den Jahren dieser elendiglichen Raucherdiskussion hat mir noch nie einer erklären können, wie denn die Raucher-Todesstatistik wirklich zustande kommt. Wahrscheinlich genau so wie die 86 Milliarden Dollar in Kalifornien, wo die Gesundheitsausgaben im angeführten Zeitraum gestiegen sind und wo hypothetisch simpel und einfach angenommen wird, dass sie noch mehr gestiegen wären, wenn man kein Antiraucherprogramm gefahren hätte. Der Zweck heiligt die Argumentation. Genauso mit dem Rückgang der Herzinfarkte nach Einführung des Rauchverbotes. Ein Jahr danach wurde beispielsweise in Schottland gekräht, dass die Herzinfarkte um 17 % zurück gegangen sind, Beispiel 1 County in den Highlands, wo in einem Quartal nur 6 Herzinfarkte waren, während es im Quartal davor noch 7 waren. Lächerlich.
emeraude01, 06. 01. '12 16:56
Raucherhatz
Eine Unglückliche Lösung mit den Lokal-m2.Das Lokal hat 52 m2,ist daher lt.Gesetz ein Nichtraucherlokal.Nur sind 90% der Gäste Raucher,dem Rest ist das egal.Studie,Österreich hat hohen Raucheranteil.Da ist aber das Paralleluniversum der Zuwanderer nicht Berücksichtigt.Da wird schon im zarten Kindesalter geraucht,die sollen doch nur zu den Schulen schauen.Der Mädchenanteil ist mit Buben sicher 1:1.
Die militante Vorgehensweise der "Raucherscheriffs"ist Kriminell.Haben auch vor dem Verwaltungssenat nach 3 Berufungen gewonnen.Eine Farce ist das Minipickerl der WKO.Nur das gilt,wenn man die normalen großen
Rauchverbotsanzeigen anbringt hat das vor dem Gesetz keine Gültigkeit.Alk macht wesentlich mehr Volkswirtschaftlichen Schaden.
Tribun3, 03. 01. '12 06:38
Raucherhatz
Wann wird endlich der Schweinsbraten verboten und die Pflichtmitglieschaft bei Fitnessstudios eingeführt ? Stellt diese Raucher an den Pranger und erhöht ihnen die Versicherungsbeiträge ! Die Heilige Inquisition ( sprich Ärztekammer ) sorgt schon für die entsprechenden Verurteilungen. Dann werden wir zwar langweilig leben aber endlich gesünder sterben - und leztlich auch tot sein.
upton, 01. 01. '12 15:10
Fetter Tobak
Jährlich sterben tausende an der Droge "Nikotin" und dies läßt auf die Intelligenz der Raucher schließen, aber wegen der 200 "echten" Drogentoten (jeder zuviel) wird ein Wirbel gemacht! Ja, die "Rechten" wissen schon, wie man das Volk verblödet!
Das österr. "Verbotsgesetz" ist ein totaler Pfusch und Stöger hatte nicht die Kraft und den Mut, dieses Gesetz von seiner rechten Vorgängerin auf den Weg gebracht zu ändern.
Und so hat man den Anschein, dass in Österreich neben vielen andere, nicht durch Wahl legitimeriten Organisationen, wie die Tabak-Lobby, den "Ton" angeben wird, obwohl ein schöner, kluger Politiker die Austria Tabak verschleudert hat -siehe Rechnungshofbericht!
HSpieler, 01. 01. '12 12:03
Nicht die ganze Wahrheit
Trotz oder wegen strenger Rauchverbote sind US Bürger die zahlreichsten Drogen Konsumenten der Welt und halten dabei einen ganzen Nachbarstaat bei Geld und Kriminalität. Was Totalverbote bewirken hat schon die Prohibition im vergangen Jahrhundert gezeigt, Milliardengeschäfte im Untergrund.
Die Bevormundung des erwachsenen Menschen führt letztlich nur zu grösseren Verwerfungen.
milomaki, 01. 01. '12 18:47
Re: Nicht die ganze Wahrheit
Das halte ich aber für eine gewagte These bzw. ist reine Spekulation. Drogenkonsum hat immer auch mit der Verfügbarkeit von Drogen zu tun. Außerdem ist in den USA auch nicht das Rauchen verboten, trotzdem rauchen immer weniger US-Bürger.
HSpieler, 02. 01. '12 10:12
Re: milomaki
Das Rauchen ist in den USA überwiegend nur mehr im privaten Bereich erlaubt und vielfach auch im Freien verboten. Gleichzeitig ist die "Verfügbarkeit" von Drogen so problemlos dass es Millionen von Abnehmern gibt und halb Mexiko im Drogensumpf verkommt.
Eine schizophrene Situation.
koalkoal, 04. 01. '12 12:53
Re: Nicht die ganze Wahrheit
Mir ist das eigentlich ziemlich wurst, womit sich die Leute "zu" machen. Von mir aus kann sich auch jeder Heroin neben mir spritzen.
Der Unterschied zum rauchen ist nämlich, daß ich, nur weil ich daneben sitze, nicht auch was davon abbekomme!
Deshalb sehe ich es nicht als "Bevormundung", wenn den Rauchern verboten wird, sich ihre Droge in der Öffentlichkeit (und ich red eh nur von geschlossenen Räumen) zu verabreichen, sondern als durchaus sinnvollen Schutz all derer, die beschlossen haben, sich der Droge Nikotin nicht hinzugeben!
Stellts Euch vor, jeder Alk der im Selben Lokal getrunken wird in dem man sich befindet, hätte auch Auswirkungen auf alle anderen Anwesenden, die nix trinken. Würde man sich da auch "bevormundet" fühlen, wenn das verhindert wird?
profil online Suche
Loading

Service

Profil . ·.




TOP-Stellenangebote





» Job-Detailsuche
» Top-Unternehmen
» Jobs per E-Mail
» Firmen finden Sie
Finden Sie hier ab sofort die besten Jobs.
Präsentiert von www.karriere.at