Unfreundliche Übernahme

  • Rechte und Verschwörungstheoretiker in der österreichischen Occupy-Bewegung

Die Occupy-Bewegung gilt international als Plattform für eine offene, gerechtere Gesellschaft. In Österreich ist sie in der Hand von Rechten, Obskuranten und Verschwörungstheoretikern.

Von Edith Meinhart

Das Lokal liegt gleich um die Ecke. Franz Hörmann tritt auf die Straße und geht ein paar Meter weiter bei einer Tür hinein. Dann ist er an einem Ort, wo er nicht viel erklären muss: die Pizza "wie üblich“, den Rotwein, "Sie wissen schon“.

Allzu oft dürfte es dem Professor am Institut für Unternehmensrechnung der Wirtschaftsuniversität Wien nicht passieren, dass man ihn ohne viele Worte versteht. Am 15. Jänner redete Hörmann sich am Wiener Stephansplatz den Mund fusselig, verteufelte Geld und Zinsen und skizzierte eine Gesellschaft, in der Herzensbildung ganz oben rangiere.

Ein paar hundert Menschen hatten sich am globalen Aktionstag von "Occupy Wall Street“ eingefunden. Es hätten mehr sein können, fand Hörmann. "Wir sind die 99 Prozent“, stand auf Schildern. In der schütteren Menge wirkte das grotesk. Vor drei Monaten war der Zulauf noch größer.

Im Oktober 2011, als Occupy Wall Street weltweit zu Demos und Straßenaktionen aufrief, mobilisierte in Österreich dafür auch die Plattform "Wege aus der Krise“: Armutkonferenz, Attac, Gewerkschaften, SOS Mitmensch. Inzwischen ist das Spektrum deutlich geschrumpft: Hörmann teilte sich die Bühne mit Martin Balluch, Obmann des "Vereins gegen Tierfabriken“ (VGT), und dem Kabarettisten Roland Düringer.

"Es war ein Fehler, dass etablierte NGOs und die Öffentlichkeit nicht für eine Abgrenzung zu Rechten und Verschwörungstheoretikern gesorgt haben. Das hat die Bühne für Obskuranten frei gemacht“, analysiert der Kenner der NGO-Szene, Philipp Sonderegger. Robert Misik, Buchautor und Beobachter sozialer Bewegungen, kommt zu einem ähnlichen Befund: "Von der Wall Street bis Tel Aviv, von Spanien bis London segelt unter dem Label Occupy eine vielgestaltige Bewegung, die nicht zuletzt deshalb so viel Zuspruch erfährt, weil sie Recht hat. In Österreich hat sich eine Handvoll Leute das Label gekrallt, und das sind vor allem Spinner.“

Bei der Occupy-Demo am 15. Oktober 2011 in Wien marschierten rechte Recken mit, die im Küssel-Umfeld gesichtet wurden, etwa beim Gedenken an den Nazi-Flieger Novotny. Ein anderer, gehüllt in Szenekleidung, hielt eine gelb untermalte Tafel in die Höhe: "Goldman sucks“ (siehe Fotos).

"Zu breiten Protesten kommt es erst dann, wenn genügend Menschen meinen, mit ihren Anliegen bei Parteien, Verbänden und Medien nicht mehr durchzudringen“, sagt der Politikwissenschafter Ulrich Brand. In Österreich, traditionell kein Land der Aufrührer, sei die Krise noch nicht ganz angekommen. Außerdem sei das Terrain für Globalisierungskritik besetzt gewesen, lange bevor die Protestierer in Madrid und New York ihre Camps aufschlugen: "Es gibt etwa mit Attac einen etablierten politischen Akteur.“

Auf dem Tummelplatz für Rechte, Obskuranten und Verschwörungstheoretiker ist Hörmann eine Galionsfigur. 2006 versuchte der Betriebswirt mit dem Habitus des Wirtschaftsprofessors, eine Privatuni zu gründen, um Oligarchen-Kindern aus dem Osten statt "Gehirnwäsche in Harvard“ eine Ausbildung zu "neuen Politikern“ zu bieten, wie er sagt. Als die Subprime-Krise ausbrach, nahm er "den Wandel selbst in die Hand“.

Vor zwei Monaten rief er mit Gesinnungsfreunden die "Human-Way-Partei“ ins Leben, eine Bewegung, die allen ideologischen und religiösen Strömungen "neutral“ gegenüberstehe. Ihr Ziel sei ein friedlicher Übergang in eine sich selbst steuernde Gesellschaft, die durch "achtsamen Umgang mit der Erde zur menschlichen Entfaltung“ strebe. Seinen Förderern, die ungenannt bleiben wollen, erkläre er: "Das Geld, das ihr uns gebt, ist weg. Wir bauen damit eine neue Gesellschaft.“

Hörmann räumt ein, dass er sich diese bessere Welt nicht allein ausgedacht hat. Seine Visionen deckten sich "zu weiten Teilen“ mit der heimischen Occupy-Szene und diese wiederum "mit jenen der Zeitgeist-Bewegung“. Letztere gilt als operativer Arm des "Venus-Projekts“, das der US-Autor Jacque Fresco Mitte der 1970er-Jahre ins Leben rief, um die Gesellschaft von "unten“ zu verändern.

Der Alt-68er Bernhard Jenny gehörte zum Organisationsteam von Occupy Salzburg. Als man ihn warnte, die Bewegung werde von Rechten unterwandert, forschte er nach und fand einen StudiVZ-Eintrag eines Mitstreiters, in dem dieser sich sehr unklar zur Leugnung des Holocaust positionierte. Das publizierte Jenny in seinem Blog. "Daraufhin hat bei mir ein Telefonterror begonnen, und am nächsten Tag hat der Mann mit laufender Videokamera bei meinem Haus Sturm geläutet.“

Jenny zog sich entnervt zurück: "Dieses Unterwandern hat die Luft aus der Bewegung herausgenommen. Es hat niemand mehr Lust, sich zu engagieren. Die, die jetzt noch dabei sind, glauben entweder, dass man den Leuten das Terrain nicht überlassen darf, oder es sind selbst Zeitgeistler.“

Der WU-Lehrer Hörmann ist Co-Autor des 2011 erschienenen Buchs "Das Ende des Geldes“. In ökonomischen Kreisen werden seine Analysen jedoch kaum beachtet. Volkswirt Beat Weber konstatiert, einige von Hörmanns Behauptungen seien volkswirtschaftlich schlicht unhaltbar. Als Wurzel allen Übels betrachtet Hörmann, dass Banken Geld als Kredit aus dem Nichts schaffen. Seine Theorie: Zinsen würden dabei nicht mitgeschöpft. Das führe dazu, dass stets zu wenig Geld da sei, um Schulden und Zinsen zurückzuzahlen. Ein Zusammenbruch sei unausweichlich.

Das blende die Wertschöpfung als Hauptzweck von Wirtschaft völlig aus und vergesse, dass Geld zirkuliere, also ein und derselbe Geldschein im Lauf der Zeit von vielen verschiedenen Menschen für ihre Zahlungen benutzt werden könne, kritisiert Weber: "Historisch ist dieser ausschließliche Fokus auf die Zinsen als Hauptproblem des Wirtschaftslebens häufig mit Antisemitismus verknüpft.“

Den Vorwurf hört Zinskritiker Hörmann nicht zum ersten Mal. "Er ist ganz dumm. Wenn wir unsere neue Partei vorgestellt haben, werde ich alle klagen, die das behaupten“, droht er. Schließlich habe er, Hörmann, schon mit "Schwulen, Schwarzen und Juden“ zusammengearbeitet: "Eine sachliche Diskussion muss mit jedem möglich sein, egal, ob links- oder rechtsradikal, Muslim oder Jude.“ Bis heute versäumte Hörmann es, sich von Aussagen seines Schweizer Weggefährten Hans-Jürgen Kraussner zu distanzieren.

In einer Passage, die ebenfalls über Jennys Blog publik wurde, schwadronierte Kraussner: "Die US-Regierung weiß ebenso wie ihre geistig-jüdischen Führer, dass nur das neue Europa die Welt zu regieren berufen ist. Sie hatten berechtigt die nackte Angst im Nacken gespürt, als das neue Wirtschaftssystem des Deutschen Reiches ab 1933 die Arbeitslosigkeit mit fast zinslosem Geld ohne Golddeckung beseitigte und damit ein überragendes Beispiel für alle freiheitsliebenden Völker in Europa erschuf, das nur mit dem Zweiten Weltkrieg wieder zum Verschwinden gebracht werden konnte.“

Hörmann wollte vergangene Woche diese "persönliche Meinung einfach so stehen lassen“. Nachsatz: "Kraussner ist ein friedlicher, politischer Mensch, der keinem Juden etwas Schlechtes wünscht.“

23.1.2012 17:08
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Ravenbird, 18. 02. '12 09:06
Rechts?
Wenn ich wütend bin über die charakterlose Art und Weise, wie das Kapital mehr und mehr in unüberschaubaren Kanälen der kaum angreifbaren Finanzadelsschicht verschwindet, bin ich dann rechts?
Diese Schicht hat in den vergangenen Jahrzehnten mit von ihnen selbst geschaffenen (Steuer-)Gesetzen den Boden für die jetzige Situation vorbereitet. Wenn ich das durschaut habe und damit nicht einverstanden bin, bin ich dann rechts?
Wenn ich dafür bin, daß auch jene, die keine Gutsherren sind, keine Finanzhaie, keine Politiker und Bank(st)er, keine Waffenschieber (nicht Händler!) und sonstiger Abschaum (der Ausdruck ist bewußt gewählt!), daß also jene Menschen ein Recht auf würdiges Leben haben, bin ich dann rechts?
Wenn das so ist, bin ich jetzt rechts. Aha!
Ravenbird, 18. 02. '12 09:16
Re: Rechts?
...Wenn ich der Meinung bin, daß es nicht langfristig möglich sein wird, Wohlstand mit Arbeit und Arbeitsplatz zu verknüpfen, bin ich dann rechts?
Wenn ich der Meinung Verheugens bin, daß in Zukunft nicht mehr die Staaten die Arbeitslosen finanzieren werden (können), sondern die Wirtschaft selbst, die keine Arbeiter mehr braucht, bin ich dann rechts?
Was tun wir, wenn es immer mehr Menschen für immer weniger Arbeitsplätze gibt? Das Pensionsalter noch höher schrauben, damit die Leute, die mit 40 halbtot in die Pension geschickt werden, 90 Prozent Abschlag hinnehmen müssen?
Einen anderen Zweck hat die Anhebung des PA nicht! Wenn ich das nicht akzeptieren mag, bin ich dann rechts?
Es sollte wohl jemand mit Hirn und Power geben, der diese Zustände weltweit behebt. Anders oder mit Gewalt...
Ravenbird, 18. 02. '12 09:19
Re: Rechts?
...wirds nicht gehen!

Dazu haben wir Facebook, Twitter, Internet usw.
Niemand kann sich heute mehr in seinem von ihm selbst geschaffenen Sumpf sicher fühlen - und das ist gut so - und gibt mir Hoffnung.
Occupy ist nur ein Teil dieser sich drehenden Spirale, ein Teil, der die Menschen aufrüttelt - egal, ob Chaoten oder Narren sich dafür hergeben (lassen) oder nicht - wichtig ist die Aufmerksamkeit und das Rütteln am Baum der Ignoranz!
ewoewo, 01. 02. '12 17:00
:-)
ich will hier aufschreiben, dass die banken und das finanzwesen zeit und aufmerksamkeit regeln und auch interesse. wenn man eben als kritiker den zusammenhang nicht versteht (ich habe bemerkt, die meisten fachleute sind auch zu dumm dafuer zu erkennen wie ihre berufsrolle leute missbraucht, ihre eigene existenz geistig vorwegzunehmen) und der zusammenhang liegt nicht bei obskuranten, sondern die banken schicken die sozusagen hin ...
ewoewo, 01. 02. '12 17:00
Re: :-)
(das ist sozusagen keine verschwoerungstheorie) - wenn man also nicht auf der buehne den klang und die stimmung fuer verstaendnis wecken kann, wie die sprecher, die genannt sind, dann kann man sich nicht so beschweren wie dieser autor. schade, dass der autor resigniert, denn je strenger ein system ist desto leichter laesst es sich zu fall bringen, man muss es nur uebertreiben bis es am knackpunkt bricht und der knackpunkt ist genau der, dass es manche leute bzw persoenlichkeiten nicht geben darf, die kann es nicht hervorbringen...
Hoppenberger, 24. 01. '12 20:30
Unterstützung für Ahnungslosigkeit
Volkswirt Beat Weber, der sich von Frau Meinhart für deren entbehrlichen Artikel benützen ließ, offenbart bestürzende Unkenntnis über unser Geldsystem. Er glaubt doch tatsächlich in einer Tauschwirtschaft mit Geld als Tauschmittel zu leben. Das ist naiv, wenngleich Volkswirte ja noch nie ein Problem beim Geld erkannt haben. Die Geldentstehung auf eine Wertschöpfung zurückzuführen, ohne zu erkennen, dass Wertschöpfung nur durch zusätzliche Verschuldung des Systems zustandekommen kann, ist gleichermaßen falsch, wie die Vorstellung der Geldmehrung durch mehrmaligen Umlauf. Ich hoffe für Herrn Weber, dass die unter seinem Namen vorgebrachten Aussagen letztendlich aus Frau Meinharts Feder kamen, die bei der Geldthematik ja wirklich noch ganz in den Anfängen stecken dürfte.
Hoppenberger, 24. 01. '12 20:11
Angst vor Neuem?
Nicht Links, noch Rechts, weder religiöses Bekenntnis, noch Schwarz, Grün, Rot, Blau oder Gelb können für anstehende Probleme ausschlaggebend sein. Was zählt, ist die Sache! Worum es Edith Meinhart in ihrem Artikel geht, ist eigentlich unverständlich. Geschickt weicht sie jeder Einsicht auf der Sachebene aus und versucht persönlichen Erkenntnismöglichkeiten durch Polemik zu entgehen und versucht sogar die Mathematik ins rechte Eck zu drücken und das kleine Einmaleins als Spinnerei abzukanzeln. Ihre Ängste müssen schwerwiegend sein. Bin gerne bereit, mit Frau Meinhart darüber zu reden.
P.S: Der im Artikel erwähnte Herr Kraussner heißt übrigens Klaussner.
ANTIwalras, 24. 01. '12 13:50
beispielose Ignoranz und Unwissenheit
Herr Prof. Hörmann ist ein Spinner und WU-Lehrer ;D ... der gute alte Beat Weber ist allerdings der Experte, der das ganze dann mit einem Absatzerl über den Umlauf von Zahlungsmitteln relativiert.

Volkswirtschaftlicher grober Unfug sind die Quantitätstheorie und die mittelfristige Neutralität des Geldes.

Vielleicht würde es der Frau Meinhart einmal gut tun, nicht über Sachen zu schreiben, von denen Sie keine Ahnung hat!

Ökonomischer Unsinn? v. Mises, Schumpeter, Hahn, Wicksel, , Stützel,Binswanger, .... alles verdiente Ökonomen, denen klar war, dass Sparen und Investieren eben nicht ein- und das selbe sind. --> Banken schöpfen kein Kapital, sondern Liquidität! ob diese LIquidität zu Kapital wird, hängt von der Nachfrage nach den Gütern der Unternehmen (als Kreditnehmer) ab.
bauminger, 23. 01. '12 14:26
Antwort auf die Aussage von Robert Misik:
"In Österreich hat sich eine Handvoll Leute das Label gekrallt, und das sind vor allem Spinner."

Lieber Robert,

Ich habe im Zuge meines Engagements bei OCCUPY INNSBRUCK in verschiedenen Situationen auch ein paar "SpinnerInnen" kennengelernt. Andererseits aber auch einige der intelligentesten, weitsichtigsten und großherzigsten Menschen, denen ich bisher in meinem Leben begegnen durfte. Aber diese Komplexität und Diversität passt wahrscheinlich nicht so gut in dein schwarz-weißes-Blogger-Weltbild. Ich grenze mich ganz klar gegenüber menschenfeindlichen Ideologien ab, und so geht es wahrscheinlich 99% der Occupanten. Aber wenn es euch soviel Spaß macht, engagierte Menschen durch den Dreck zu ziehen und euch auf das 1% Spinner zu konzentrieren, wünsche ich weiterhin viel Zufriedenheit damit
florries, 23. 01. '12 15:54
Re: Antwort auf die Aussage von Robert Misik:
Stimme mit jedem Wort in diesem Kommentar zu! Ich bin in Wien, und das gleiche gilt hier.
peterwurm, 23. 01. '12 14:22
Occupy Austria und der Antisemitismus
http://peterwurm.wordpress.com/2012/01/23/occupy-austria-und-der-antisemitismus/
bauminger, 23. 01. '12 14:11
Schmutzkübelkampagne
Ich bin bei OCCUPY INNSBRUCK aktiv und schockiert über diesen Artikel! Ich muss zwar auch zugeben, dass ich nicht besonders gut darüber informiert bin, was für Menschen in anderen Städten Österreichs aktiv sind - aber mit meinen Erfahrungen aus Innsbruck decken sich die kolportierten Anschuldigungen in keinster Weise. Ich habe bis jetzt nicht den geringsten Ansatz von Antisemitismus innerhalb unserer Gruppe erlebt. Jedoch: Wer Kritik am zinseszinsbasierten Wachstumsmodell mit Antisemitismus gleichsetzt, sollte sich in Ruhe hinsetzen und über den Unterschied zwischen Mathematik und Faschismus nachdenken. Ich distanziere mich klar von Antisemitismus und Anti-Was-auch-sonst-noch und möchte mich gleichzeitig gerne für ein Geldsystem mit Negativzins und BGE (uvm.) einsetzen. Darf ich das?
florries, 23. 01. '12 13:50
Please talk to us instead of feeding this drama
I'm one of the people who in this article gets called "obskurant", "spinner", etc. I'm not amused, and I am tired of this drama, because that is what it is - a drama.

It's good to bring up a discussion on this issue, but this article is colored by very bad journalism. Why has Mrs Meinhardt not talked to any of the people who are really involved in Occupy Austria? We are easy to find over the web! I thought Profil was a magazine with high journalistic integrity. I am very surprised.

Please note - I have film material with more or less all statements that was made in the "redekreis" on the 15th of Octoberand + most of the participants in the demonstration. If anyone's interested to see who was there and what was said, please reply to my comment here, and I'll see what I can do.
Maxxxworld, 23. 01. '12 12:50
Lieber Profil ... Schlecht recheriert ...
Ich bin selbst seit Anfang Oktober 2010 OCCUPY Aktivist und war einer der Gründer der Facebook Plattform OCCUPY AUSTRIA. Franz Hörmann UND Bernhard Jenny waren von Anfang an mit dabei als Administratoren. Bis zu den Demonstrationen am 15.10.2010 wurden alle Administratoren Aktivitäten offen in der Gruppe OCCUPY YOURSELF diskutiert. Jeder kann in Facebook diese Gruppe finden, da sie nach wie vor öffentlich ist.
Maxxxworld, 23. 01. '12 12:51
Re: Lieber Profil ... Schlecht recheriert ...
Dass es eine Unterwanderung der OCCUPY Bewegung von rechtsradikalen Kräften zu beobachten ist, ist unbestritten und konnte ich auch am eigenen Leib verspüren, da ich per Mail und FB-Nachrichten massiv angegriffen wurde. Ich bin aus Salzburg und kenne Bernhard Jenny nur zu gut! Ich kann nicht verstehen warum er auf seinem Blog immer wieder Menschen persönlich angreift und versucht sie in ein rechtes Lager zu stecken. Schon mehrmals habe ich Bernhard Jenny zu einer öffentlichen Diskussion herausgefordert. Dazu ist er offensichtlich nicht bereit und versteckt sich kommentarlos hinter seinen Hasstiraden...
Maxxxworld, 23. 01. '12 12:52
Re: Lieber Profil ... Schlecht recheriert ...
Am 25. Januar bekommen wir Besuch aus Jerusalem von OCCUPY ISRAEL. Dieses Treffen wurde schon länger geplant. Ich kann nur sagen, dass die Occupy Aktivisten den Dialog mit allen Lagern führen, ob mit den Grünen, Blauen, Linken und Rechten, mit Vertretern der jüdischen Religion wie mit Muslimen! Occupy ist eine Ansammlung von individuellen Selbstdenkern, wo Religion reine Privatsache ist und das auch respektiert wird.
Maxxxworld, 23. 01. '12 12:52
Re: Lieber Profil ... Schlecht recheriert ...
Nur wenn wir mit JEDEM MENSCHEN egal aus welchem politischen Lager er kommen möge, in den Dialog treten hat die Bewegung als solches eine Zukunft... Dafür treten wir ein und bin der festen Überzeugung, dass wir das auch wollen.
Ich fordere auch den Profil heraus genau zu recherchieren und nicht auflagen-populistisch zu schreiben.
Jeder gute Idee hat immer Gegner und wird unterwandert. Deswegen aber eine ganze Bewegung anzugreifen ist meines Erachtens journalistischer Unfug.
Ich stehe jederzeit gerne zur Verfügung.
Maxxxworld, 23. 01. '12 13:40
Re: Lieber Profil ... Schlecht recherchiert ...
Sorry ich meinte natürlich Profil hat schlecht recherchiert...

Die Unterwanderung von Occupy Austria, wurde auch von mir scharf und kritisch kommentiert. Auf meiner Facebookseite Maxxxworld:ZEUS: sind unter Notizen folgende Ausführungen zu finden:

https://www.facebook.com/note.php?note_id=145476272222869
verschwörer.at, 23. 01. '12 11:59
@ichsaghaltmalwas
Aus einer Korrespondenz zwischen Jenny und Bader läßt sich schließen, dass die gesharte IP kein Zufall ist; während der Umstellungsphase war ceiberweiber.at auf in einem SubDir auf Jenny's jennycolombo.com erreichbar.
bernhardjenny, 22. 01. '12 22:15
wir können nicht wachsam genug sein
die reaktionen, die ich auf diesen artikel und meine blogposts unter http://bernhardjenny.wordpress.com erhalte bestätigen: wir können gar nicht wachsam genug sein, es gibt zahlreiche versuche, die berechtigte unzufriedenheit und die unsicherheit vieler menschen angesichts der "krise" für nur allzu bekanntes rechtes gedankengut zu nutzen.
verschwörer.at, 23. 01. '12 09:37
Re: wir können nicht wachsam genug sein
Ihre Wachsamkeit ist ein klein wenig selektiv, ja? Immerhin hosten Sie unter Ihrer IP die streckenweise antisemitisch angehauchte Verschwörerseite ceiberweiber.at von Alexandra Bader.
ichsaghaltmalwas, 23. 01. '12 11:47
Re: wir können nicht wachsam genug sein
@verschwörer.at

unter der ip sind aber auch andere domains gehostet, beispielsweise fick-or-kick dot net, usability dot de, dresdner-stadtfest dot com, usw...

der nick passt ganz gut zu Ihnen, die ip gehört dem webhoster "domainfactory", da wird man sich schwer aussuchen können, welche andere website auf dem selben server gehostet wird bei (laut angabe auf df.eu) 900.000 domains...

übrigens: unter Ihrer ip sind noch folgende websites gehostet: http://www.webwiki.de/81.19.145.98

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