Religion und Staat: Was soll die Kirche in der Schule?

4.6.2013, 09:46
Religion und Staat: Was soll die Kirche in der Schule?
 

In Österreich existieren Schule und Kirche traditionell in einer engen Symbiose. Doch immer mehr Eltern verwehren sich gegen die Präsenz klerikaler Inhalte und Symbole im öffentlichen Bildungssystem. Was hat Gott im Jahr 2013 nach Christus noch in der Schule verloren?

Nach der „Universum“-Sendung war Hannah dann doch ein bisschen verwirrt. Es ging nämlich um den Urknall. Aber die Geschichte vom Weltraum, der da vor vielen, vielenJahren aus dem Nichts herausexplodiert sei, sie passte so gar nicht zu dem, was Hannah in der Schule von der Entstehung der Welt gehört hatte. Die Schule war eine kleine Volksschule in einer kleinen Gemeinde im Burgenland, die Entstehung der Welt ging so: Der liebe Gott hat diese in sechs Tagen erschaffen, erst das Licht, dann den Himmel, dann die Erde und die Pflanzen und so weiter, am Schluss den Menschen. Also wie jetzt?



Nach Hannahs entstehungsgeschichtlichem Einwand lag es an ihrem Vater, verwirrt zu sein.Bestürzt aber auch. „Wir haben Hannah aus Überzeugung agnostisch erzogen. Sie ist nicht getauft und übrigens trotzdem ein sozial denkender Mensch geworden“ sagt Jürg Christandl, im weltlichen Leben „Kurier“-Fotograf: „Wir sind sicher nicht hysterisch antireligiös, aber wir legen schon Wert darauf, dass es zur Kindererziehung kein 2000 Jahre altes Buch braucht. Zum Glück gibt es zu dem Thema ja schon zwei, drei Neuerscheinungen.“ Den Religionsunterricht in ihrer Volksschule besuchte Hannah, weil sonst keine Aufsicht verfügbar war, notlösungsmäßig als Freifach. „Natürlich hatten wir dabei Bauchweh. Aber sie war in der Schule das erste und einzige Kind, das vom Religionsunterricht abgemeldet war. Die wussten schlicht nicht, wie sie damit umgehen sollen.“

Inzwischen besucht Hannah das Gymnasium in Oberpullendorf, dort war die Abmeldung kein Problem, die Abgrenzung von der katholischen Sphäre aber schon. „Nach ein paar Monaten hat sie uns nebenbei erzählt, dass beim Deutschlehrer in der ersten Stundeimmer ein Morgengebet gesprochen wird. Das war dann der Punkt, wo ich aktivgeworden bin. Es soll jeder beten, der will, aber bitte nicht im Deutschunterricht. Wir schreiben schließlich das Jahr 2013 nach Christus. Diese seltsame Symbiose zwischen Schule und Kirche muss ein Ende haben.“

Das sagt sich so leicht. Diese Symbiose ist verfassungsgesetzlich fest einzementiert. Vor genau 80 Jahren, am 5. Juni 1933, unterfertigten der damalige österreichische Bundeskanzler Engelbert Dollfuß und sein Unterrichts- und Justizminister Kurt Schuschnigg in der Vatikanstadt das Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und der Republik Österreich. Neben weitreichenden finanziellen Zugeständnissen der Republik an die katholische Kirche regelte der völkerrechtlich bindende Vertrag dieBedingungen für den katholischen Religionsunterricht in österreichischen Schulen. Am 9. Juli 1962 unterzeichneten der Apostolische Nuntius in Österreich und Titularerzbischof von Ancira, Monsignore Opilio Rossi, und die österreichischen Bundesminister für Auswärtige Angelegenheiten und Unterricht, Bruno Kreisky und Heinrich Drimmel, die bis heute gültige, aktualisierte Fassung des Vertragswerks. Unter anderem gesteht dieses der Kirche ein Mitbestimmungsrecht bei der Anzahl der Religionsstunden, die alleinige Hoheit über Lehrpersonal und -plan des konfessionellen Unterrichts sowie die Freistellung von Lehrern und Schülern zur Teilnahme an Schülergottesdiensten und anderen religiösen Veranstaltungen zu. Der Staat verpflichtet sich unter anderem, die Kosten für katholische Religionslehrer an öffentlichen Schulen sowie das Lehrpersonal an konfessionellen Schulen zu übernehmen. Aktuelle Kosten, allein für den Pflichtschulbereich: etwa eine halbe Milliarde Euro pro Jahr. Ein einseitiger Deal, dessen Zustandekommen 1933 eher ideologische und 1962 eher realpolitisch-kuhhändlerische Hintergründe hatte und in der Folge auch in die einschlägigen Bundes- und Landesgesetze einfloss. Die Trennung von Staat und Kirche, institutionell und verfassungsrechtlich eindeutig geregelt, kommt in Österreichs Schule an ihre verschwommenen Grenzen.

Mitschöner Regelmäßigkeit wird diese Grenzverwischung von agnostischen oderatheistischen oder laizistischen Eltern beklagt …

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der_grüne_daumen, 06. 06. '13 11:01
dass man über so etwas überholtes wie religion
die logik der gläubigen ist doch so leicht zu verstehen: kein 16-jähriger (oder älterer) würde diese alten märchen glauben. deswegen ist das einzige was der kirche noch zustrom bringt, die kinder möglichst früh zu indoktrinieren, und zu hoffen dass sie so unkritische erwachsene werden wie viele der kommentatoren hier.

übelste methoden, die übrigens in EXAKT der selben form von sämtlichen radikalen ideologien von links bis rechts abgekupfert wurden - hitler bspw. hat sich nicht nur als von gott erwählter katholik gefühlt, sondern die kirche auch immer als vorbild seiner organisationsstrukturen genannt.

können wir bitte endlich die vergangenheit hinter uns lassen und jedem NACH ERREICHEN DER VOLLJÄHRIGKEIT freistellen, welche geschichten er glauben möchte und welche nicht.
HSpieler, 06. 06. '13 13:21
Noch besser wäre es
wenn der Staat seine Rolle bei dieser Volksverdummung aufgeben würde. Schluss mit dem Konkordat und mit dem Religionsunterricht in Schulen !
Religion ist Privatsache.
JWutzlhofer, 03. 06. '13 10:18
Ihre Sorgen ....
Also, auch ich - römisch katholischer Christ - bin für die Trennung der Institutionen Kirche und Staat aber auch dafür die Begriffe "Gott" und "Glauben" nicht mit der Institution Kirche gleichzusetzen. Vor allem wäre ich auch für ein Auseinanderhalten der Begriffe "klerikal" und "gläubig", mache es aber bekennenden Atheisten nicht zu Vorwurf, wenn sie sich damit noch nicht wirklich auseinandergesetzt haben. Vor allem Wünsche ich dem Vater der seine Tochter nicht dem Morgengebet in der Schule aussetzen will, dass seine Tochter in ihrem weiteren Leben keinen "schädlicheren" Einflüssen ausgesetzt sein wird.
meckerziege, 02. 06. '13 15:02
Klerikale Inhalte (zu "Religion und Staat...")
"Klerikal" bedeutet "zum Priesterstand gehörig". Somit ist die Schöpfungsgheschichte kein klerikaler, sondern ein religiöser Inhalt und das Kreuz ist kein klerikales Symbol sondern ein religiöses Zeichen. Die Schöpfungsgeschichte erzählt im übrigend bildhaft von der Entstehung der Welt, wobei mit Tagen die Phasen dieser Erschaffung gemeint sind. Auch der Urknall schließt bekanntlich einen Schöpfer nicht aus, steht also nicht in Widerspruch zur katholischen Lehre.
Atheisten und Agnostiker sind im katholischen Österreich verschwindende Minderheiten und können daher nicht vorgeben, was unterrichtet wird. Wenn in einer Klasse gebetet wird, braucht das anders- oder nichtgläubige Kind ja nicht mitzubeten, es wird durch das Beten der Mitschüler mit Sicherheit an seiner Seele keinen Schaden nehmen, im Gegenteil.
HSpieler, 03. 06. '13 17:31
Verschwindende Minderheiten?
Sie verwechseln da etwas. Verchwindende Minderheiten sind es die den Wahrheitsanspruch der Bibelmärchen tatsächlich ernst nehmen. Regelmässige Kirchenbesucher sind im enstelligen Prozentbereich zu finden, Atheisten und Agnostiker im zweistelligen.
Religion ist Privatsache und hat in der Schule nur im Rahmen des Geschichtsunterrichts un der Sozialkunde etwas zu suchen. Die "Schöpfungsgeschichte" ist eine Beleidigung für das Urteilsvermögen jeden halbwegs gebildeten Menschen.
Wer daran glauben will, soll diese Verdummung nicht Anderen aufzwingen dürfen.
Schwarzhals, 02. 06. '13 14:49
oh "mein gott" ;) ....
das beispiel mit der entstehung der erde i9st das denkbar unbrauchbarste..... der latente angstterrord as was passieren könnte wenn man nicht...usw. ....DAS ist zu hinterfragen. ebenso dieses vom judentum abgekupferte elitäre gehabe dieser "gläubigen".
die bibel kommt aus nordafrika und dort bedient man sich einer blumenreichen sprache. so wie früher auch bei uns, als die meisten noch analphabeten waren.
was stimmt denn nicht an der schöpfungsgeschichte: sie gibt exakt die entstehung der erde, der tiere, pflanzen und menschen - noch dazu in der richtigen reihenfolge - wieder.
wer latein übersetzt hat weiss, dass 1000 nicht gleich 1000 heisst. so auch hier, die tage stehen symbolisch, aber die reihenfolge der evolution passt.
Schwarzhals, 02. 06. '13 14:49
Re: oh
auch kain und abel finden wir in der menschheitswerdung. unsere vorfahren haben die zeitgleich lebenden, rein pflanzenfressenden menschenarten ausgerottet.
im original steht auch das der mensch "a damo" =hebr. "aus der erde" gemacht wurde. einen adam gibt es im originaltext nicht. der wurde - gleich wie eva - für die germanen in anlehnung an deren vorfahren askr und embla mit ähnlichen namen erfunden um das konvertieren zu erleichtern.
und die jungfrau ist bis zum mittelalter eine junge (unverheiratete) frau gewesen.
usw. usw.
die bibel ist nicht das problem und würden sich alle an die 10 gebote halten wär die welt auch schöner.
aber die christus gesmbh mit ihren ständig zum eigenen vorteil ausgelegten bibelstellen und frei erfundenen ergänzungen - die ist das übel.
Countdawn1, 03. 06. '13 09:02
Re: oh Die schöpfung ... noch dazu in der richtigen reihenfolge
1. Buch Moses, 1.1-14: "Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht. ... Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag. ...
Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, ...Und Gott machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch Sterne. Und Gott sah, daß es gut war. Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag."
Da hat Gott sich wohl ein wenig mit der richtigen Reihenfolge vertan, dass er das Licht des ersten Tags und die Finsternis der ersten Nacht drei Tage vor Sonne und Mond schuf? Oder hatten vielleicht doch die Schreiberlinge der ach so HEILIGEN SCHRIFT keine Ahnung von Astronomie?
Schwarzhals, 03. 06. '13 15:50
Re: oh
@Countdawn1
ich gehöre keiner religionsgemeinschaft an und sehe bloss, dass in den grundlagen jeder religion grandioses steckt. ohne ads christentum wären wir heute als sozial denkende wesen nicht dort, wo wir sind.
das inkludiert auch die akzeptanz der mitbürger die über den horizont einer ameise verfügen.
was soll uns ihr nick "countdAwn" sagen? oder sind sie einfach der englischen sprache nicht mächtig und meinen countdOwn??????
HSpieler, 03. 06. '13 17:34
@schwarzhals
Wenn Sie sich mit der englischen Sprache etwas näher beschäftigen wird Ihnen bei "dawn" vielleicht etwas dämmern.
Schwarzhals, 03. 06. '13 21:54
Re: oh
tut mir leid, aber mir fehlt offenbar das nötige mass an fantasie um in "countdAwn" etwas sinnvolles hineininterpretieren zu können.
klingt eher nach jandl.
Abfalter, 05. 06. '13 21:45
Re: oh
@Schwarzhals' Kommentar "ohne ads (sic) christentum wären wir heute als sozial denkende wesen nicht dort, wo wir sind..."
Diese Aussage entbehrt jeder Grundlage. Bevor das Christentum im keltischen Mitteleuropa Fuss fasste, gab es bereits eine hochentwickelte Religion/Philosophie, die von den Druiden verschiedener Rangstufen erhalten und gelehrt wurde. Man muss da schon die Kelten mit den DAMALIGEN Christen vergleichen, um die Ausgangslage zu beurteilen. Ungemein viel Wissen und Tradition wurde da von den Christen übernommen, und ich wage auch zu behaupten, dass es auf der Welt heute friedlicher zugehen würde, wenn sich das Druidentum ggü. dem Christentum durchgesetzt hätte.
Ohne eine Kontrollgruppe sind aber beide unsere Aussagen letztendlich reine Spekulation.
HSpieler, 06. 06. '13 13:25
Druiden oder nicht,
In die Bibel wurden viele Bestandteile alter persischer Religionen übernommen, und der Koran hat wiederum von der Bibel abgeschrieben.
Heute haben wir ein Bürgerliches Gesetzbuch und benötigen alten Fabeln nicht mehr.
sepp1952, 02. 06. '13 12:58
Kreuze im Klassenzimmer, Kinder müssen jeden Tag zu Maria beten und Genforschung
Wenn man Kommentare verfolgt, in denen von "unserer christlichen Identität", von "Liebesgeschenken an die Menschheit", von "christlichen Werten", die unbedingt erhalten werden müssen und anderes abstruses Zeugs geschrieben wird, dann sollte man diese Leute auffordern:
Lernen sie Geschichte!
Alle Religionen haben Jahrhunderte lang Schuld, Angst und Schrecken verbreitet. Religionen haben Millionen Unschuldige getötet, haben technische, medizinische, ethische Entwicklung zu Bildung, Freiheit, Gleichberechtigung und Selbstbestimmung so lang es nur ging, also so lang sie dazu die Macht hatten, brutalst verhindert. Leider gibt es keine echte Trennung von Kirche und Staat, da diese Vereine mit unser aller Steuern subventioniert werden und nicht nur von den Mitgliedern erhalten werden.
sepp1952, 02. 06. '13 13:13
Österreich ist leider kein säkulärer Staat
Wenn heute noch ein größerer Teil der Menschen an Schutzengel, Geister und den Teufel glaubt als an die Evolutionstheorie und damit auch Forschung und Wissenszuwachs verhindern werden, hat der Mensch als "Krone der Schöpfung", was so nur eine dümmliche Überheblichkeit ist, wohl das Attribut "sapiens" zu Gunsten von "demens" verloren. Dafür tragen die Religionen, die uns mindestens 500 Jahre Entwicklung zum besseren Menschen gekostet haben, die größte Verantwortung. Religion soll natürlich frei, aber ausschließlich PRIVATSACHE sein! Frühe Indoktrination durch von unseren Steuern bezahlter Religionsunterricht, Körperverletzung, wie Beschneidung von Kindern, Tierquälerei wie Schächten, Lärmbelästigung durch Kirchenglockengehören vom Gesetzgeber verboten.
NACHDENKEN statt NACHBETEN !
Countdawn1, 02. 06. '13 11:05
Die Kirche hat sich das Zeitmonopol ergaunert.
So lange im österreichischen Zeitrechnungsgesetz lapidar steht: "Es gilt der Gregorianische Kalender" wird die Kirche das Monopol über die Einteilung der Zeit über das Leben der Menschen auf Erden haben, und damit den Gläubigen auch Zeit im Jenseits versprechen. Dieses Monopol steuert tägliche Arbeit und Leben der Menschen wie ein Puppenspieler seine Marionetten oder ein Betriebssystem den Computer. In einem neuen Zeitalter muss sich das ändern! Fragt Euch mal woher wirklich die Anno Domini Zählung kommt!
walterschwaiger, 02. 06. '13 09:17
Ein bisschen Radikal ist Herr Christandl aber schon...
Herr Christandl mag ein "überzeugter Agnostiker" sein, die Gesellschaft, in der er lebt, ist es jedenfalls nicht. Religion ist eine gesellschaftliche Realität, die Freiheit ihrer Ausübung ein mühsam erkämpftes Recht.

Herr Christandl möchte religiöse Symbole ins Hinterzimmer verfrachten, mir wäre es wesentlich lieber, er würde das seiner Zigarette tun. Das Profil-Foto zeigt den rauchenden Herrn Christandl in einem Schulgebäude, er dürfte der Meinung sein, Regeln würden für ihn nicht gelten.

Ich bin sauer auf den Herrn Christandl weil er meint, sein Minderheitenprogramm der gesamten Gesellschaft auf's Aug drücken zu können. Das finde ich radikal.

Wer die Bibel als Erziehungsratgeber versteht, der muss daran scheitern. Er wollte wohl einfach ein bisschen "pointiert" sein...
cosserat, 01. 06. '13 21:13
Irgendwie kommt mir vor,
dass einige Redakteure des Profils noch darüber trauern, dass das Kirchenprivilegien-Volksbegehren in die Hose gegangen ist. Kann denn eine Mutter, die ihrem Kind den Glauben nicht vermitteln will, nicht, versuchen zu erklären, worum es da gehen soll.
Zudem muss noch gesagt werden, dass es Eltern gibt, die ihre Kinder am liebsten Hausunterricht geben würden, weil ihnen in der Schule Haltungen vermittelt werden sollen, die mit den Inhalten der von Ihnen so bekämpften Religionsgemeinschaft nicht vereinbar sind (Sexkoffer etc.). Widerstand kommt bisher hauptsächlich von Muslimen.
Vielleicht erleben Sie es noch, dass Ihre Kinder Ihre Enkel in konfessionelle Schulen schicken werden. Wer weiß?
harryhaller, 01. 06. '13 18:50
Wenn schon, dann aber konsequent - kompromisslos!
Abschaffung aller. christlichen arbeitsfreien Feiertage
Keine islamische Bevorzugung - kein Kopftuch, kein Halal Essen in Kantinen, selbstverstaendlich auch Islamkarrikaturen etc.
Keine christliche Nächstenliebe - etwa bei Bettlerherberge Vinzi in Graz.
Keine Esoterikmessen
Religion ist für das linkslinke Profil so zu betrachten wie es eben der Kommunismus verlangt, aber dann ohne wenn und aber _ Redaktionssitzung auch am 24. Dezember!
HSpieler, 03. 06. '13 17:43
Keine guten Argumente, harryhaller !
Arbeitsfreie Tage gibt es in jedem kommunistischen Land als Errungenschaft der arbeitenden Klasse, auch bei uns ist der Mehrheit völlig egal ob sie am 1. Mai nicht zur Arbeit muss oder bei Maria Empfängnis.
Eine islamische "Bevorzugung" gibt es bei uns nicht, niemand wird in der Schule angehalten ein Kopftuch zu tragen, zu beten aber schon. Nächstenliebe gibt es auch ohne Religions-Brimborium bei vielen nichtreligiösen Organisationen. Esoterikmessen sind in diesem Zusammenhang völlig daneben.
Ostern, Weihnachten etc. sind für die Mehrheit der Österreicher Familienfeiertage ohne religiöse Hinterfragung.
Wo leben Sie eigentlich?
harryhaller, 06. 06. '13 19:58
Re: Wenn schon, dann aber konsequent - kompromisslos!
Zuwenig konsequent? Na dann Abschaffung der Beschneidung und Anzeige wegen Körperverletzung
Esoterik ist also kein Religionsersatz? Nadann Astrologieverbot, Ramadanverbot - wirbrauchen voll einsatzfähige Schüler - Koranschulverbot und schließlich: wir übergeben die Bibel dem Feuer!
I
HSpieler, 10. 06. '13 09:11
Re: Wenn schon, dann aber konsequent - kompromisslos!
Alles was freiwillig geschieht liegt im Ermessen des Betroffenen und sei es auch noch so verrückt.
Deshalb ziehen Ihre Beispiele nicht.
Hier geht es um staatliche römisch-katholische Bevorzugung
und entsprechende Bevormundung und die gehört abgeschafft.
Ravenbird, 01. 06. '13 17:23
Ja wenn
sich die Verantwortlichen und damit letztlich auch die Bürger dieses Landes an die christlichen Lehren halten würden, hätte das Kruzifix durchaus seinen Sinn.
Es ist nicht nur ein Zeichen des Glaubens - heute weniger als früher - es ist vielmehr ein Regulativ für die Existenz einer funktionierenden Gesellschaft.
Wie in ALLEN anderen Religionen auch.
Unsere Kirche hat das verschlafen. Sie schläft seit vielen Jahrzehnten und beschäftigt sich statt dessen mit der Anhäufung von Reichtum.
Wäre ich Jesus, ich würde vom Kreuz steigen und die Verantwortlichen in Rom übers Knie legen.
HSpieler, 03. 06. '13 17:46
Wie ein Kreuz an der Wand
ein "Regulativ" sein soll müssen Sie schon näher erklären, ebenso wie eine Religion zu einer "funktionierenden Gesellschaft" führen soll, wohl eher zu einer umfunktionierten !

Unsere Gesellschaft reguliert sich durch das Bürgerliche Gesetzbuch !




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