Elfriede Hammerl
Mama weg

23.11.2013, 11:34
Elfriede Hammerl Mama weg
 

Was passiert, wenn Obsorge­entscheidungen auf einem einzigen Gutachten basieren.

Also, vorweg: Es ist schön, wenn Männer engagierte ­Väter sind. Und es ist gut, wenn wir als Gesellschaft darauf bestehen, dass Kinder nicht nur ihre Mütter was angehen, sondern auch ihre Väter. Aber was sich im Bereich der Obsorgeregelungen derzeit abspielt, lässt leider befürchten, dass in dem Bestreben, die Väter nicht zu benachteiligen, manchmal (oder öfter?) tüchtig übers Ziel hinausgeschossen wird.

Denn immer häufiger erreichen mich E-Mails, in denen Frauen von schwer nachvollziehbaren Gerichtsbeschlüssen berichten. Zwei Fälle greife ich hier heraus, sie liegen als dicke Aktenordner vor mir und dokumentieren ausführlich, wie Kinder ihren Müttern weggenommen wurden. In beiden Fällen mutet die gerichtliche Entscheidung, die dazu führte, gelinde gesagt, sehr befremdlich an.

Fall eins: Nina* ist neun Jahre alt und lebte bis vor Kurzem mit ihrer Mutter zusammen, davon die letzten zweieinhalb Jahre in Wien. Im Spätsommer musste sie jedoch zu ihrem Vater übersiedeln, der mittlerweile in München wohnt. Die Mutter brachte sie, von einem Gerichtsbeschluss dazu angehalten, hin. Weil sich Nina bei der Übergabe an sie klammerte, schaltete der Vater die Polizei ein. Seitdem wohnt das Kind bei ihm. Manchmal ruft es die Mutter frühmorgens an, heimlich. In der Schule hat sich Nina verschlechtert, ihre Legasthenie wird nicht mehr behandelt.

Fall zwei: Der vierjährige Josef wird an einem Vormittag im April überfallsartig vom Jugendamt aus dem Kindergarten geholt und wegen Gefahr in Verzug zu seinem Vater gebracht. Sein Vater hatte der Mutter eine Persönlichkeitsstörung nachgesagt. Seitdem – obwohl Josefs Mutter durch ein psychiatrisches Gutachten rehabilitiert ist – wohnt Josef bei seinem Vater und dessen neuer Ehefrau. Sein Zimmer teilt er mit dem sechsjährigen Sohn der „Stiefmutter“, die erst vor Kurzem aus Brasilien kam und kaum Deutsch kann. Der ältere „Stiefbruder“ schlägt mangels Wortgewandtheit gerne zu. Josefs Mutter bemühte sich bisher vergeblich, ihren Sohn zurückzubekommen.
Änderungen, die dem Kindeswohl dienen?
Na ja, vielleicht schon, denkt man sich möglicherweise, weil: Wer weiß, was die Mütter alles angestellt haben?#

Aber: Die Mütter haben sich nichts zuschulden kommen lassen. Das geht aus den Unterlagen deutlich hervor.

Beiden Kindern wurde attestiert, dass sie, salopp gesagt, tiptoptadellos beisammen waren, als man sie ihren Müttern wegnahm: gesund, gepflegt, vergnügt, intellektuell überdurchschnittlich gefördert. Beide Kinder wollten bei ihren Müttern bleiben und hatten Kontakt zu ihren Vätern. Warum also die zwangsweise Umkehrung der Verhältnisse?

Wer sich durch die Unterlagen liest, gewinnt den Eindruck: weil die Mütter das Pech hatten, an eine Gutachterin zu geraten (sie ist in beiden Fällen dieselbe), deren ­psychologische Befunde einigermaßen anfechtbar wirken. Und weil sich das Gericht damit zufriedengab. Keine kritische Auseinandersetzung, keine weiteren Zeugeneinvernahmen, Missachtung aller Gegengutachten. Was Frau Dr. W. geschrieben hatte, wurde als unwiderlegbare Darstellung der Lage gewertet und zur alleinigen Entscheidungsgrundlage gemacht. Und die Entscheidung lautete letztlich: Das Kind gehört zum Vater.

Warum, das liest sich in Ninas Fall so: Im Laufe des
Heranwachsens könnte das Kind deutlicher die vielen Bedenken der Mutter gegen die Person des Vaters spüren, womit die Beziehung zu ihm bei weiter bestehender Situation gefährdet sei. Das kritische Gutachten einer renommierten Psychotherapeutin, die ausführt, dass die Trennung von der Mutter, seiner bisherigen Hauptbezugsperson, für die Entwicklung des Kindes problematisch sein könnte, wird einfach nicht beachtet.

Die Bedenken der Mutter hängen mit einem Missbrauchsverdacht zusammen, den sie vor sechs Jahren – wegen auffälliger Äußerungen des Kindes – zur Anzeige gebracht hat. Eine gynäkologische Untersuchung Ninas blieb ergebnislos, wobei im Befund darauf hingewiesen wurde, dass Missbrauch nicht zwangsläufig gynäkologisch nachweisbare Spuren hinterlasse. Für eine Zeugenaussage war Nina damals zu klein.

Dass die Mutter danach Kontakt zu Beratungsstellen für Missbrauchsopfer hielt, wird ihr als Uneinsichtigkeit ausgelegt. Dass sie vom Vater verlangt hat, er solle aufhören, Lisa beim Waschen zu helfen (Lisa hatte sich darüber bei ihr beschwert), gilt als Ausdruck ihrer kontrollierenden Haltung. In Josefs Fall machte Gutachterin W. einen Hausbesuch beim Kindesvater, den sie in gerichtlichem Auftrag getestet hatte, legte ihm nachträglich zwei vorher ausgelassene Testfragen vor und änderte danach das Testergebnis zu ­seinen Gunsten ab. In einem Gegengutachten wird diese Vorgangsweise scharf kritisiert. Die Sachverständige habe massiv für den Kindesvater Partei ergriffen. Ausführlich wird dargestellt, wie sie positive Testergebnisse der Mutter außer Acht gelassen habe, während sie signifikant negative des Vaters umdeutete. Auch dieses Gegengutachten fand vor Gericht keinerlei Beachtung.

Beunruhigend? Oh ja. Und Anlass für grundsätzliche ­Fragen. Fortsetzung folgt.


* Die richtigen Namen aller Beteiligten sind der Redaktion bekannt,
werden aber aus Rücksicht auf die Kinder nicht veröffentlicht.



elfriede.hammerl@profil.at

www.elfriedehammerl.com

AnSte, 12. 12. '13 10:56
Vielen Dank, Frau Hammerl!
In eine Beziehung hineinzusehen, ist sehr schwierig; umso genauer wäre d Kindeswohl zu prüfen.
Es kann nicht sein, dass ein einziges, noch dazu fragwürdiges Gutachten ausreichen soll, um eine komplexe Sachlage zu beurteilen.
Immerhin verursacht es schwerwiegende Veränderungen und somit Traumen für die Kinder.
Offenbar funktioniert es, einer Mutter eine Persönlichkeitsstörung nachzusagen und damit eine Maschinerie in Gang zu setzen, die letztendlich darin mündet, ihr das Kind wegzunehmen.
Die Mutter ist voll rehabilitiert; sie hat ihr Kind bestens betreut. Was ist das für ein „Vater“, der das Jugendamt und eine Gutachterin so täuschen konnte?
Ein sonderbares Gutachten führt überdies dazu, dass der Sohn dennoch beim Vater bleibt, man versteht die Welt nicht mehr!
AnSte
Bisset, 06. 12. '13 19:27
Gleichberechtigung
Die beiden Fällen sind, wenn sie so gewesen sind, gewiss tragisch. Es gibt aber sicher auch viele Fälle von "Papa weg" und das ist nicht besser. Ein Urteil mag ungerecht sein, doch müssen auch einige Männer damit leben. Wenn ich manche Kommentare hier im Forum lese, bekomme ich den Eindruck, es sei schlimmer, wenn der Mutter das Kind entzogen wird, weil die Mutter-Kind-Bindung von Natur aus stärker wäre. Dies widerspricht komplett meinen Erfahrungen. Die Väter in meinem Umfeld hängen enorm an ihren Kindern und würden bei einer Trennung unsäglich leiden. Nein, ich glaube nicht an das "bessere Elternteil". Der Verlust des Sorgerechts ist für jeden liebenden Elternteil schlimm, bei Frauen aber ein unvergleichbar größeres gesellschaftliches Problem, an dem gearbeitet werden sollte.
BesorgterBürger, 04. 12. '13 19:31
Mutige Journalisten wie Frau Hammerl braucht das Land
Wird Ihnen doch sonst hier in Kommentaren oft vorgeworfen, dass Sie gegen die FPÖ "hetzen", sollen Sie jetzt plötzlich ausländerfeindlich sein. Vollkommen absurd und nicht ernstzunehmen!
Danke für Ihren Mut, abseits des journalistischen Einheitsbreies des ewig "armen Vaters", zu berichten, was mit Müttern - und nicht zu vergessen, was mit unschuldigen Kinder - aufgeführt wird. Schreckliche Zustände herrschen in diesem Land. Zum Glück gibt es Journalistinnen wie Sie!
McWien, 03. 12. '13 18:08
Sehr unseriöser Journalismus !!
Sehr bedauernswert festzustellen, dass was hier von Frau Hammerl betrieben wird mit seriösem Journalismus nichts zu tun hat. Sie betreibt hier eine eindeutige Agenda - Propoganda gegen die Väter. Wie arm.
Sie verliert ihre Glaubwürdigkeit hier als Journalistin eine objektive Meinung darzustellen.
Um so eine Hetze gegen ein Teil unser Gesellschaft zu lesen kaufe ich mir die Profil-Zeitschrift sicher nicht.
Hiermit erleben wir einen Tiefpunkt vom Journalismus in Österreich.
stella7, 08. 12. '13 02:01
Re: Sehr unseriöser Journalismus !!
Wie "arm", McWien, sind denn Väterrechtler, die nichts anderes gelten lassen als die eigene Meinung und den "Krieg" gegen Frauen und Mütter ewig fortführen wollen? Vielen Vätern geht es um das eigene Recht und nicht um das Wohl der Kinder! "Gleichberechtigung" im Familienrecht zu fordern - unter dem Deckmantel "Kindeswohl" - ist Schwachsinn! Wenn es so viele "liebende" Väter gäbe, hätten wir sicher weniger Scheidungen/Trennungen. Was heutzutage mit Müttern und Kindern aufgeführt wird, ist ein Skandal und muss endlich an die Öffentlichkeit! Bravo, Frau Hammerl, lassen Sie sich nicht entmutigen, die Wahrheit endlich ans Licht zu bringen!
McWien, 31. 12. '13 21:13
Re: Sehr unseriöser Journalismus !!
@Stella7: Sie vermischen hier die Sachen.
1)Die Trennungen haben mit Vaterliebe oder Mutterliebe nichts zu tun.
2)Auch wenn Mütter Ihre Kinder entführen, ist es eine Entführung und muss strafrechtlich verfogt werden.
3)Im Gegenteil, es ist ein Skandal , dass in Ö Mütter Kinder entführen und dann solche Journalistin "engagieren" um gegen das Gesetz anzukämpfen.

PS: Entweder ist frau Hammerl eine Journalistin oder eine Frauenaktivistin. Sie muss es entscheiden.

Sonst werden alle seriösen Journalisten gleich in Verruf gebracht!
angnaria, 03. 12. '13 17:14
Ausländerfeindlichkeit?
Was mir bei der Beschreibung des 2. Falles total missfällt, ist die negative Beschreibung der Stiefmutter aus Brasilien.
1. tut es überhaupt nichts zur Sache, wo die Frau herkommt.
2. Wird die Stiefmutter und der Stiefbruder herabsetzend in Anführungszeichen genannt.
3. ein 6-jähriger schlägt nicht - zumindest nicht im Wortsinn.
Auch nicht wenn er aus Brasilien kommt.
4. Finde ich es ein starkes Stück, das einem 6-jährigen zu unterstellen. Ich behaupte dass sich die Autorin das nicht von unabhängiger Quelle bestätigen lassen hat.
Sie dürfen gerne antworten.
Sententia, 04. 12. '13 06:05
Re: Ausländerfeindlichkeit?
Inländerfeindlichkeit!

da haben wir ja zwei besonders nette Ex-Emplare der Väterrechtler hier eingefunden. Aber selbst ihnen sei zuzutrauen, zu kapieren, dass hier ein Fall von Inländerfeindlichkeit vorliegt: Einer guten österreichischen Mutter wird grundlos das österreichische Kind weggenommen, um es zu irgendwelchen "Dritte-Welt-Leuten" zu stecken, über deren Herkunft man sicher kaum etwas nichts weiß und wo es dann vom "Stiefbruder" verdroschen wird. Das alles natürlich auf Kosten der österreichischen Steuerzahler! Eine Schande für dieses Land!
EineMami, 04. 12. '13 08:39
Re: Ausländerfeindlichkeit?
ich muss sagen dass ich den Hinweis wichtig und richtig finde und muss zustimmen dass der Hinweis auf Brasilien nicht nötig war! Ich finde das auch ausländerfeidnlich . Weil es gibt genügend deutsche Gewalttäter, (meiner Meinung nach ist unter Detschen die schlimmere Sorte Gewalttäter, weil sie es mehr hinter verschlossenen Vorhängen tun)... Aber ich glaube dass die Autorin es vielleicht nicht mit Absicht getan hat? Weil sie vielleicht daraufhin weisen wollte, dass die Sprachentwicklung des Kindes nun schlechter gestellt ist? Wobei ich selber auch bei Menschen aufgewachsen bin die kaum deutsh konnten und habe KEINERLEI Nahteile dadurch gehabt. Von daher würde ich diese textstelle auch rot anmarkern und kritisieren.
EineMami, 04. 12. '13 08:41
Re: Ausländerfeindlichkeit?
und auch der Punkt mit dem 6 Jährigen "Gewalttäter", das würde ich rot text markern ! Das geht auch gar nicht. Allerdings hätte sie schreiben können dass das Kind eine mangelhafte Eziehung erfährt, so in der Richtung. Aber das Kind selber kann in dem Alter nicht nur gesetzlich, sonder auch moralisch nicht als schläger durchgehen...nein
EineMami, 04. 12. '13 09:02
Re: Ausländerfeindlichkeit?
Und hiiermit entschuldige ich mich gleich, dass ich nun gegenüber den "deutschen" ausländerfeidnlich geschrieben habe..Aber das geht ja hier um Österreich , grad mal kurz vergessen :-) sterreich oder Deutschland oder brasilien... ich wollte eigentlich damit nur sagen, dass es ÜBERALL leider Gottes Gewalttäter gibt ud manche verstecken es besser (ch kene einen der das Opfer anschliessend versteckt hat oder extra drauf geachtet hat das keine auffälligen Verletzungen im Geicht zu sehen waren. Ich sag jetzt lieber nicht, um welhes Opfer es geht.) Und nach meinen Erfahrungen ist es passiert das ich abwertend über Deutsche schreibe. Aber mein verstand versucht mich zurecht zu weisen. (ohne Erfolg).
angnaria, 05. 12. '13 16:52
Re: Ausländerfeindlichkeit?
@ Sententia: Realsatire in Reinform - herrlich!
BesorgterBürger, 02. 12. '13 16:52
Das ist kein Rechtsstaat (mehr)
Die Rolle des Jugendamtes ist mir ein besonderer Dorn im Auge: Haben die Gerichte immer noch nicht begriffen, dass dort, wo diese Behörde am Werken ist, das Kindesübel vorprogrammiert ist? Es entsetzt mich, dass hier wegen Gefahr im Verzug vorgegangen wurde, obwohl offensichtlich keine Gefahr vorlag. Warum hat die Mutter ihr Kind nicht längst wieder und man entschuldigt sich bei ihr für diesen fatalen Fehler? Oder haben wir etwa das Mittelalter noch nicht überwunden? Ist die Mütterverfolgung die moderne Variante der Hexenjagd? Im 2. Fall lebt das Kind also nun beim potentiellen Missbrauchstäter - na bravo. Sollte sich der Vater einmal an ihr vergreifen, hoffe ich, dass das Kind sowohl diese Gutachterin als auch die Richterin persönlich verklagt.
EineMami, 04. 12. '13 08:34
Re: Das ist kein Rechtsstaat (mehr)
Krass... Und "besorgter Bürger" ist wohl der richtige Nickname an der Stelle... Für jemanden der nichtmal beteiligt an der Sache ist, vermutlich... aber es mit nüchternen Auge sieht. Und ich als in sofer beteiligt, dass ich ja auch eine Mutter bin und kleine Kinder habe, kann darüber nicht mehr schreiben ohne "über-emotional" zu wirken. Weil es einfach weh tut und Angst macht.
stella7, 02. 12. '13 16:40
Teuflischer "Krieg" gegen Mütter und Kinder
http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/10486452/Child-taken-from-womb-by-social-services.html

Dieser unglaubliche Skandal ist leider traurige Realität - jetzt wartet man nicht einmal die Geburt ab sondern stiehlt die Kinder bereits aus dem Mutterleib! Liebe Frau Elfriede Hammerl, bitte helfen Sie, solche Skandale (Trennung von Mutter-Kind) publik zu machen! Diese Tendenz (neue Mode?) hat bereits die gesamte westliche Welt ergriffen - es geht nicht mehr nur um Familienzerstörung sondern um die Zerstörung der - von der Natur gegebenen - Mutter-Kind Bindung!
karakia, 02. 12. '13 02:13
automatische gemeinsame Obsorge - Spielfeld endloser Schikanen und Terror
Gutachter sind tatsächlich schrecklich, das sind meist klinische Psychologen ohne psychotherapeutischer Kompetenz die mit Kreuzerltests über das Leben anderer bestimmen die sie in oberflächlichen und kurzen Gesprächen "begutachtet" haben. Gesagt wird, es geht dabei ums Kindeswohl, aber jeder mit Hausverstand und Einfühlungsvermögen weiß, wie schrecklich es für ein Kind sein muss, seine Hauptbezugsperson zu verlieren. Es heißt, es geht ums Kindeswohl, aber in Wirklichkeit geht es um Macht und Ideale - das Ideal der Mode des "Elternkonsens" und die Macht der Ämter und Gerichte das zusammenbringen zu wollen, was nicht funktioniert: Elternteile die gute Gründe haben getrennt zu sein, Gründe wie körperliche Gewalt oder psychischer Terror, ewiger Streit und ein hasserfülltes Umfeld.
stella7, 02. 12. '13 16:54
Re: automatische gemeinsame Obsorge - Spielfeld endloser Schikanen und Terror
"Automatische" gemeinsame Obsorge ist völliger Nonsens! Gemeinsam sollte es nur geben bei (vernünftiger) Einigung der Eltern. Die Kinder werden meist gegen ihren Willen hin- und hergerissen und noch mehr traumatisiert als sie durch die Trennung ohnehin schon sind..
McWien, 03. 12. '13 17:54
Re: automatische gemeinsame Obsorge - Spielfeld endloser Schikanen und Terror
Völlig falsch!
Gemeinsame Obsorge ist das einzige Instrument für das Kindeswohl. Schikanen und Terror kommen wenn ein ungleichgewicht zwischen der Elternteile herrscht und das merken wohl die Kinder auch.
Demokratie funktioniert auch, ansonsten würde man behaupten dass ein Militärstaat das einzige ist was Sinn macht!! Mann MUSS lernen, im Interesse der gemeinsamen Kinder, mit einander zu agieren.
EineMami, 04. 12. '13 08:45
Re: automatische gemeinsame Obsorge - Spielfeld endloser Schikanen und Terror
Aber wir sind alle abhängig von Gutachtern... Jeder kann mal in diese Situation kommen. und von daher macht mich diese Einstellung fertig. Ich kann mich daher da nicht anschliessen. Wenn man es so pessimistisch sieht, ist man zum untergang verurteilt. Selbst wenn es so ist, so muss man sich an der Stelle was andres einreden. Sonst kann man gleich einpacken. Es wird rüber kommen, wenn man Null Vertrauen hat in die Kompetenz , wenn man Angst hat(das wird so rüber komemn als ob man was zu verbergen hat..) usw.. man mus einfach hoffen dass so "radikal" falsche Entscheidungen nicht getroffen werden. Die "kleinen Fehler" beginnen ja schon in er kinder-und schulzeit. Daran sollte man sich bis ins Erwachsenen-Aler gewöhnt haben...
p.pruzl, 01. 12. '13 18:37
Vater oder Mutter?
Darum geht es doch gar nicht. Es ist doch von Fall zu Fall verschieden. In diesen beiden Fällen sind offensichtlich in einer jahrelangen Gerichtsarbeit viele fatale Fehler gemacht worden. darum geht es. und wenn man sein Kind mit der Polizei abholen läßt, weil es nicht mitkommen will, dann ist ja eigentlich keine Frage offen, wo das Kind sich wohler fühlt. Also Herr/Frau Richter, Frau Gutachterin, die heisst Frau Waldenmaier übrigens, ich gratuliere sehr herzlich, Nina durfte dank ihrer Hilfe ein schwer traumatisches Erlebnis erfahren in ihrer Kindheit, für dass sie viel Zeit brauchen wird damit zurecht zu kommen. BRAVO!!
EineMami, 04. 12. '13 08:31
Re: Vater oder Mutter?
Das ist auch das was ich fühle, wenn ich das lese. Und es macht mir Angst und zerreisst mir das Herz. Ich wünschte mein Verstand würde mir was andres sagen. Ich will es nicht wahrhaben auf keinen Fall... Es ist einfach zu schrecklich. Das einzusehen, dass die Richterin hier ein Kindes-Trauma-Urteil gemacht hat. und keiner hilft ???
petralechner, 08. 12. '13 14:00
Re: Vater oder Mutter?
Das "Wort" Basilianerin soll sinnbildich für JEDEN DRITTEN stehen, der ab der Kindeswegnahme dann das Kind betreuen darf, der wird nämlich niemals überprüft. Als Mama warne ich mein Kind vor FREMDEN, dann kommt es zu Leuten die nicht mal die Sprache sprechen, dort ist dann ein grösseres Kind - gemeint war ja nie der "6-jährige" das auch die Sprache nicht spricht und dann diesen "Neuzugang" malträtiert, auch wenn er auch noch ein Kind ist untragbar und die MAMA kann davor nicht beschützen, die hat ja keinen Zugang mehr. Man kann es kaum glauben!
Welche Personen warten dort beim VATER auf das Kind wenn er tagsüber arbeitet welchen Gefahren ist es ausgesetzt das wird jede Mama halb um den Verstand bringen vor Sorge...
McWien, 01. 12. '13 17:16
Alleinige Obsorge - Freibrief für Mütter zum Schikanieren und Nötigen
Ziemlich erschreckend ist Ihr Vaterbild, vor allem die geringe Wertschätzung von Vätern bei der Erziehung ihrer Kinder. Vielmehr vergessen Sie, dass hierzulande jährlich unzählige Kinder darunter Leiden, dass sie von ihren Müttern zum Spielball eines langen Scheidungskrieges, auch nach der Scheidung, reduziert werden. Genauso abscheulich ist ihre Meinung, dass weil der Zeugungsakt kurz ist hat der Vater wenig Bindung zu seinen Kindern. Für die Kinder ist es egal wie lang die Akt ihrer Zeugung gedauert hat. Sie lieben beide Eltern gleich.

Vielleicht sollte man sich zu ihrem Artikel 'Mama weg' doch nicht so aufregen. Es gibt auch Länder wo Bemühungen zu Menschenrechten und Demokratie als 'über das Ziel geschlossen' gesehen werden.
petralechner, 08. 12. '13 14:02
Re: Alleinige Obsorge - Freibrief für Mütter zum Schikanieren und Nötigen
..und warum setzen Kindesväter fast immer die KINDER als
Druckmittel ein um nix zahlen zu müssen die Mütter aus dem Haus aus der Wohnung zu kriegen? Die haben am Kind kein Interesse nur am ehelichen Vermögen! hier sollten die
Grosseltern liebe Freude auch aktiv werden und am Kindeswohl mithelfen die kennen das Kind die Umstände..ein Gutachter der für GELD so ein Kindeswohl beurteilt, wohl kaum.....jedes Gutachten kann man durch
Gegengutachten entkräften warum so eines nicht...
AntonG, 30. 11. '13 07:39
...
Es geht nicht um die Ehe es geht darum, dass der Staat Oesterreich die Opfer foltert und dies als Gruppenarbeit fuer die Ehen und Familien legitimiert.

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