Facebook
Profil 42/2016

Facebook

Mehr als 1,1 Milliarden User greifen täglich auf Facebook zu. Mit dieser Anhängerschaft bewegt sich das soziale Netzwerk in Dimensionen, die sonst Weltreligionen wie dem Katholizismus oder dem Islam vorbehalten sind – allerdings benötigte Mark Zuckerberg im Unterschied zu Jesus und Mohammed dafür nur zehn Jahre. Eine so strahlende Erfolgsgeschichte zeitigt unweigerlich Kollateralschäden. Im Fall von Facebook betreffen sie das Image; der Netzgigant gilt als „Datenschlund, Hassmaschine und Fotozensor“, wie Ingrid Brodnig schreibt. Sie trägt eine Fülle von Fakten zusammen, die eine zwiespältige Realität abbilden und vordergründig nur zwei einander diametral entgegengesetzte Positionen zulassen: Entweder liebt man Facebook – oder man fürchtet sich davor. Die aktuelle Titelgeschichte löst diese Polarität nicht auf, sondern versucht, sie produktiv zu deuten.

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