Warum wir leben
Profil 43/2016

Warum wir leben

Es gehe um Schönheit, Schlichtheit, Symmetrie, sagt Martin Nowak über seine Profession – und meint damit nicht bildende Kunst, sondern die Mathematik, die für ihn allem Leben zugrunde liegt. Nowak ist überzeugt davon, dass die Natur in der Sprache der Mathematik geschrieben ist. Fachkollegen bescheinigen Nowak ein außergewöhnlich hohes Maß an mathematischer Intuition, und dieses Talent ist es wohl auch, das den Österreicher an die Weltspitze der Wissenschaft gebracht hat – bis an die Eliteuniversität Harvard, wo er an spektakulären Erweiterungen der Evolutionstheorie arbeitet. Darwins Lehre von Mutation und Selektion sei um den Faktor Kooperation zu ergänzen, denn alles Leben hänge davon ab, von der Mikrobe bis zum Menschen. Alwin Schönberger traf Nowak vergangene Woche am Institute of Science and Technology (IST) bei Klosterneuburg zum Gespräch.

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