Jugend
Profil 47/2016

Jugend

Bei seinen Recherchen über das Leben und Leiden der jungen Österreicher stieß Sebastian Hofer auf eine interessante These aus der neueren Sozialwissenschaft: Jugend beginnt heute deutlich früher (weil die Pubertät immer zeitiger einsetzt) – dafür dauert sie dann auch um einiges länger. Was einst mit 20 weitgehend erledigt war, nämlich die Wandlung des Jugendlichen zum Erwachsenen, vollendet sich heute oft erst in den späten Zwanzigern. Hofer, 37, kann das durchaus nachvollziehen. Er hat inzwischen zwar alles, was zur landläufigen höheren Reife gehört, also Familie, Kredit und Auto, trägt aber immer noch dieselben T-Shirts wie vor zwanzig Jahren. Die Teenager, mit denen er für die aktuelle Titelgeschichte sprach, ließen sich davon nicht beirren und gaben freimütig Auskunft über ihr Leben, Leiden und Träumen. Fazit: Es ist kompliziert, aber alles in allem ganz okay.

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