Haiders Erbe: Auf der Suche nach den Hypo-Alpe-Adria-Milliarden

Haiders Erbe: Auf der Suche nach den Hypo-Milliarden

Die Hypo Alpe-Adria ist Geschichte. Mit dem Verkauf von Haiders Erbe soll jetzt noch möglichst viel Geld hereinkommen. Doch was taugen die gepfändeten Maschinen, Grundstücke und Hotels wirklich? Eine profil-Reportage in Slowenien und Kroatien, wo die Hypo einst besonders gut im Geschäft war.

Drucken

Schriftgröße

Die Motoryacht Maiora 29, getauft auf den Namen „Volly“ und derzeit in Split vor Anker, ist noch zu haben. Kostenpunkt: 3,9 Millionen Euro. Vielleicht auch weniger, der Verkäufer signalisiert eine gewisse Verhandlungsbereitschaft. Das ramponierte Einfamilienhaus in Montenegro sucht ebenfalls einen Liebhaber. Preis auf Anfrage. Es handle sich um eine „gute Investmentgelegenheit“, steht im Offert. Oder darf es vielleicht ein Bürogebäude in Bosnien sein?

Die Hypo Alpe-Adria ist als Bank tot und beerdigt wie ihr einstiger Mentor Jörg Haider. Jetzt läuft die Nachlassverwertung. Unter der Web-Adresse www.aaaplatform.com wird ausgestellt, was von einem gescheiterten Geldinstitut so alles übrig bleiben kann. Die Objekte wurden Kreditnehmern abgenommen, die ihre Raten nicht mehr zahlen konnten. Die Heta, Abbaugesellschaft der Hypo, will mit dem Verkauf dieser gepfändeten Assets in den nächsten zwei, drei Jahren ein paar Milliarden Euro einnehmen. Das wird schwierig ...

Lesen Sie die Titelgeschichte von Rosemarie Schwager in der aktuellen Printausgabe oder als E-Paper (www.profil.at/epaper)!

Rosemarie Schwaiger