Nissan Leaf: Zukunft selbst gemacht

Nissan Leaf: Zukunft selbst gemacht

Warum sind alle so überrascht von den Verboten für Autos mit Verbrennungsmotor und Elektroauto-Quoten? Den Trend gibt es seit Jahren, Nissan hat ihn rechtzeitig erkannt.

Plötzlich ging alles ganz schnell. Ende November gab die österreichische Bundesregierung bekannt, dass ab März 2017 der Kauf von Elektroautos mit 4.000 Euro gefördert wird. Zusätzlich zum Vorsteuerabzug für Elektroautos und deren Nicht-Berücksichtigung als Sachbezug bei privater Nutzung – zwei Beschlüsse, die bereits seit Jänner 2016 Bestand haben. Auch die Anschaffung von privaten und öffentlichen Ladestationen wird subventioniert. Es ist die hiesige Reaktion auf globale Veränderungen.

Anfang Oktober schockte der deutsche Bundesrat die Automobilindustrie mit dem Beschluss, ab 2030 keine Autos mehr zuzulassen, die von einem Verbrennungsmotor angetrieben werden. 14 Jahre sind nicht viel Zeit – das sind zwei Generationen eines Modells.

Verbote für Autos mit Verbrennungsmotoren

Gerade als sich die deutsche Autoindustrie auf verstärkte Lobbyarbeit eingestellt hatte, feuerte die chinesische Regierung eine Quote für Elektroautos ab dem Jahr 2018 auf den Markt ab. Viele Autofirmen sind in Schockstarre. Nämliche jene, die kein passendes Auto im Portfolio haben. In China verkaufen sie Langversionen von Mittelklassefahrzeugen, SUV und Luxus.

Die Japaner haben seit Dezember 2010 den Nissan Leaf auf dem Markt. Ein Fahrzeug, das in England produziert wird. Es war der erste Wagen, der vom weißen Blatt Papier weg als Elektroauto entwickelt wurde und auf die Mitte der Gesellschaft abzielte. Kein überteuerter Kleinwagen für Early-Adopter, sondern ein No-Nonsense-Alleskönner. Nur eben mit Elektromotor. Und so schaffte es der Wagen auch gleich zum „Car of the year 2011“. Ein Ritterschlag.

Der Trend geht zum Elektroauto

Nissan atmet den Zeitgeist. In Norwegen dürfen Fahrer ihre Elektroautos gratis parken und müssen keine Maut für Tunnel und Fähren zahlen. Bereits ab 2025 sollen dort auch keine Fahrzeuge mehr mit Verbrennungsmotor neu zugelassen werden dürfen. Entsprechend liegt der Anteil an Elektroautos bereits bei 25 Prozent. Holland hat sich ebenfalls diesen Zeitplan zum Vorbild genommen. In Österreich kokettierte das Umweltbundesamt mit einem ähnlichen Verbot für 2020.

Erster Schritt auf diesem Weg ist eine Förderung für Elektroautos in Österreich ab dem 1. März 2017. Wer sich ein Elektroauto kauft, der kann einen Zuschuss von 4.000 Euro mit einkalkulieren. Eine private Wallbox zum Laden wird mit zusätzlichen 200 Euro gefördert, wenn der Strom zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen kommt. Öffentliche Ladestationen werden mit rund 10.000 Euro gefördert.

Förderungen für die großen Ziele

Diese Maßnahmen gehen zurück auf das Pariser Klimaschutzabkommen vom Dezember 2015. 195 Länder erklärten sich bereit, den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid auf Null zu drehen. Ab dem Jahr 2050. Die Maßnahmen, die den Individualverkehr betreffen, sind dabei nur ein kleiner Zwischenschritt.

In Japan weiß man das. Der Nissan Leaf ist mit 200.000 Stück mittlerweile das meistverkaufte Elektroauto der Welt (alle Fahrzeuge wurde in Sunderland/England gebaut). Und das bei einer Infrastruktur an Ladestationen, die bislang eigentlich nicht für das Elektroauto sprach. Bislang. Denn genau das ändert sich gerade.

NISSAN Leaf Innenraum

Grundsätzlich ist die Geschwindigkeit, mit der sich Elektroautos entwickeln, enorm. Nissan lancierte eine neue Batterie mit einer Kapazität von 30 kWh für den Leaf. Das ist ein Reichweitengewinn von 25 Prozent, ohne am grundsätzlichen Aufbau etwas ändern zu müssen. Die Fahrzeuge mit der optionalen 30 kWh-Batterie sind serienmäßig mit einem Gleichstromanschluss (CHAdeMO-Standard) ausgestattet. Das macht den öffentlichen Raum plötzlich zu einer echten Stromtank-Alternative. Denn diese Anschlüsse haben 50 kW Leistung. Eine halbe Stunde an dieser Steckdose lädt einen leeren Akku beinahe vollständig. Nach etwas mehr als zehn Minuten ist die Batterie zu einem Drittel voll. Nissan hat so einen Standard geschaffen, der es Städten, Gemeinden und Firmen erlaubt, eine passende Infrastruktur zu entwickeln.

Der Nissan Leaf hat Vorsprung

Der Trend zu Elektroautos wird mit politischer Unterstützung weitergehen. Der Vorteil des Nissan Leaf ist, dass es sich um das meistverkaufte Elektroauto der Welt handelt, was langjährige Erfahrung und Expertise geschaffen hat. Zu haben ist der Nissan Leaf mit 30 kWh Akku derzeit ab 30.805 Euro (Listenpreis), so man die Batterie kauft. Wer sie lieber mietet zahlt 24.906 Euro (Listenpreis).


Nähere Infos finden Sie hier.


In Kooperation mit NISSAN