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Artikel vom Samstag, 30. April 2005

Der Schrecken kommt ganz langsam

Interview: „Der Schrecken kommt an einen heran, ganz langsam“

Die Künstlerin Maria Lassnig über Zwangskunst und Farbgebung, über das nationalsozialistische Wien und ihren Verzicht auf ein Kärntner Lassnig-Museum.

Maria Lassnig, 85: Geboren in Kappel am Krappfeld in Kärnten, gilt Maria Lassnig heute als Österreichs bedeutendste Malerin. Nach ihrem Studium an der Wiener Akademie der bildenden Künste (1941–44) entwickelt sie, beeinflusst vom Surrealismus, 1948 erste Arbeiten zum Thema „Körperbewusstsein“. Die sechziger Jahre verbringt sie in Paris, die siebziger in New York. 1980 übernimmt sie in Wien als erste Frau im deutschsprachigen Raum eine Kunstprofessur. Lassnig lebt und arbeitet in Wien und Kärnten.

Theater, das bleibt, ist grauenvoll

„Theater, das bleibt, ist grauenvoll“

Festwochen-Intendant Luc Bondy über seine Vertragsverlängerung, seine Pläne, sein Gehalt, Wiens Kulturpolitik, das Älterwerden, Wut und den Tod seines Vaters.

Lernvorgänge: Das Wunder Kind

Entwicklungspsychologie: Dem Geheimnis kindlicher Lernvorgänge auf der Spur

Bis zum sechsten Lebensjahr speichert das kindliche Gehirn mehr Informationen als im ganzen späteren Leben. Wissenschafter versuchen nun, dem Geheimnis kindlicher Lernvorgänge auf die Spur zu kommen.

„Erziehung ist etwas Wunderbares“

„Erziehung ist etwas Wunderbares“

Der Schweizer Kinderarzt und Neurowissenschafter Norbert Herschkowitz über den „3-Jahres-Mythos“, Kindererziehung und ehrgeizige Eltern.

Norbert Herschkowitz, 75, war Pädiatrie-Ordinarius an der Universität Bern. Er arbeitet heute als Kinderarzt mit Schwerpunkt Neurobiologie in Bern und ist Mitarbeiter der amerikanischen Harvard-Universität.

Genuss: Phönix aus der Flasche

Genuss: Phönix aus der Flasche

Vor zwanzig Jahren zerstörte der Glykol-Skandal die Fundamente des österreichischen Weinbaus. Der nachfolgende Aufstieg der heimischen Winzer war eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Doch Fehlentwicklungen und die Konjunkturkrise bedrohen die reiche Ernte.

Großbritannien: Immer Ärger mit Tony

Großbritannien: Immer Ärger mit Tony

Werden die Briten den Irakkriegsherrn Blair zum dritten Mal zum Premier wählen? Und wenn ja, warum eigentlich? Die Geschichte einer langlebigen Liebesbeziehung.

Südosteuropa: Ru-mäniens Weg zur EU

Landesporträt: Die Verwandlung

Seit dem Sturz von Diktator Ceausescu im Jahr 1989 befindet sich Rumänien im Transformationsprozess. Der Weg vom Kommunismus in die EU ist schwierig und lang – aber durchaus erfolgreich.

Banken/ HVB-Krise: Molto potente

Banken: Molto potente

Die schwere Krise der bayerischen HypoVereinsbank könnte der Wiener Bank Austria Creditanstalt demnächst neue Eigentümer bescheren.

Die Gespenster der Gegenwart

Gespenster der Gegenwart: der Preis für eine Koalition mit den Freiheitlichen

NS-Revisionismus: Mitten in die Jubiläumsfeiern der Republik platzen verharmlosende Äußerungen über die Zeit des Nationalsozialismus. Das ist peinlich, aber der Preis für eine Koalition mit den Freiheitlichen.

„Mit Haider ist kein Staat zu machen!“

„Mit Jörg Haider ist kein Staat zu machen!“

Erhard Busek, ehemaliger ÖVP-Chef und Vizekanzler, über neuen NS-Revisionismus bei BZÖ und FPÖ, Jörg Haider, das Selbstwertgefühl der Republik und Versäumnisse Wolfgang Schüssels.

Rehabilitierung: Späte Chance

Justiz: Späte Chance

Seit Jahrzehnten warten Wehrmachtsdeserteure auf ihre volle Rehabilitierung. Der Fall Kampl bringt jetzt Bewegung in die Causa.

Geschichte-Erzähler

Geschichte-Erzähler

John Gudenus & Siegfried Kampl im historischen Privatissimum.

Gudenus ist kein Problem …

Gudenus ist kein Problem …

… ein Problem ist nur, dass er Jahrzehnte nicht aus einer Partei ausgeschlossen wurde, die jetzt mitregiert.

60 Jahre. Und ein bisschen weise?

60 Jahre. Und ein bisschen weise?

Die Zweite Republik wird gefeiert – nicht ohne Kratzer, aber mit Recht.

Lob des Leerlaufs

Lob des Leerlaufs

„Kärnten is lei oans“
Selbstbild einer gefährdeten Art

Das böse Kapital

Das böse Kapital

Wie der deutsche Obersozi Franz Müntefering zum Superstar wurde.

Meiner Seel

Meiner Seel

Lasst uns spenden: Ermahnungen zur Mildtätigkeit machen keinen Papst zum Linken.

Restbräune

Restbräune

Entwarnung an der Revisionistenfront: Die Ewiggestrigen sterben angeblich aus.
Schön – nur warum werden dann immer wieder welche in Machtpositionen gespült?