Archivsuche

Artikel vom Samstag, 9. Februar 2008

Wie Anleger in die Irre geführt wurden

Wie die Anleger in die Irre geführt wurden

Eine Zustimmung von 99,99 Prozent lässt gemeinhin keinerlei Spielraum für Interpretationen – das galt seinerzeit für Parteitage der KPdSU und gilt bis heute auch für Hauptversammlungen börsennotierter Gesellschaften. Wenn nicht einmal 0,01 Prozent der Anwesenden gegen einen Antrag stimmen, so fällt dies allenfalls unter statistischen Separatismus.

Peter Michael Lingens

Scheitern in Afghanistan

Das Ende der „Vision“ von erfolgreichen militärischen Interventionen in moslemischen Ländern.

Rainer Nikowitz

Schwarzmaler

Die ÖVP sollte sich keinesfalls durch pietätlose Kritik von einer noch tiefer gehenden Privatisierung des Innenministeriums abhalten lassen.

Georg Hoffmann-Ostenhof

Von Löwen und Lämmern

Der Haken an der Kandidatur des schwarzen Demokraten Barack Obama.

Elfriede Hammerl

Blecherne Phrasen

Mut zum Kind, Frauen!, sagte der Politiker und behielt den Unterhaltsvorschuss ein.

Leitartikel:
Sven Gächter

Bananenforschung

Die große Koalition arbeitet unbeirrt weiter an ihrem Lieblingsprojekt: der Zertrümmerung der politischen Kultur.

profil über den 'Fall Kampusch'

profil über den 'Fall Kampusch'

Nach Natascha Kampuschs Flucht wurde die Öffentlichkeit bewusst falsch informiert. Motto: Nur keinen Wirbel vor der Wahl.

Kino: Das Öl-Epos "There will be blood"

Kino: Das Öl-Epos "There will be blood"

Im Wettbewerb der soeben gestarteten 58. Filmfestspiele in Berlin ist Paul Thomas Andersons exzentrisches Breitwand-Drama „There Will Be Blood“ zu den Favoriten zu zählen. Bereits Ende dieser Woche startet der Film auch in
unseren Kinos.

Affäre: Werke sind durch Zufall wieder da

Affäre: Werke sind durch Zufall wieder da

Wer Kunst verleiht, erlebt bisweilen Kurioses. Ein Universitäts­professor findet bei seinem Steuerberater ausgerechnet eines jener Bilder an der Wand, die nach einer Renovierung seines Büros an der Hochschule verschwunden waren. Der Finanzexperte hatte, so dessen Erklärung, das Bild auf der Straße gefunden – an einen Müllcontainer gelehnt.

Affäre: Ein Hauch von Watergate

Affäre: Ein Hauch von Watergate

Wie die schwarz-orange Regierung im Wahlkampf 2006 den Staatsapparat in einer Geheimaktion gegen die SPÖ in Stellung brachte.

Tschad: Die Hintergründe der Krise

Tschad: Die Hintergründe der Krise

Es war so etwas wie ein politikwissenschaftlicher Schnellsiedekurs zum Thema „Stabilität in Afrika“: Drei Tage lang durften 15 Bundesheer-Soldaten vorvergangene Woche vom Dach des Hotels Kempinski in der tschadischen Hauptstadt N’Djamena aus die aktuelle Innenpolitik des Landes studieren – Rebellen gegen Regierungstruppen, Präsident Idriss Déby am Rande des Abgrunds.