Archivsuche

Artikel vom Montag, 18. November 2019

Die Akte Meinl: „Eine absolut seltsame Bank“

Die Akte Meinl: „Eine absolut seltsame Bank“

Die EZB hat der Wiener Anglo Austrian Bank, vormals Meinl Bank, die Banklizenz entzogen*. Die europäische Bankenaufsicht begründet das mit zahlreichen Verfehlungen, so auch im Bereich der Geldwäscheprävention. Wie aufwendige gemeinsame Recherchen von profil, ORF ZiB2 und OCCRP zeigen, stand die Meinl Bank über Jahre im Zentrum einer globalen Finanzstruktur, durch welche osteuropäische Geschäftsleute Hunderte Millionen Euro zu Offshore-Firmen schleusten.

Vladimir Antonov vor dem Amtsgericht Westminister in London im November 2011

Die Akte Meinl: Der Fall Antonov

Der russische Geschäftsmann Vladimir Antonov ließ über Meinl-Bank-Konten insgesamt mehr als 110 Millionen Euro zu einem Briefkasten im zentralamerikanischen Belize transferieren. Es handelte sich um Vermögen von drei insolventen Banken, an welchen er beteiligt war – den Schaden hatten die Gläubiger.

Michael Nikbakhsh

Michael Nikbakhsh über die Akte Meinl [Podcast]

Zwischen 2011 und 2015 wurden über die Wiener Meinl Bank zumindest 500 Millionen Euro verschoben – im Wege von sogenannten Back-to-Back-Treuhandkrediten. profil-Redakteur Michael Nikbakhsh im Gespräch mit Stephanie Lehner über die Akte Meinl.

Valeria Gontareva während einer Pressekonferenz in Kiew im April 2017

Die Akte Meinl: „Ihre Bank unterstützt Geldwäsche in der Ukraine“

Valeria Gontareva war zwischen 2014 und 2017 Gouverneurin der ukrainischen Zentralbank. Sie war für die Schließung von rund 100 Privatbanken verantwortlich - und machte sich mächtige Feinde. profil traf Sie Ende Juli in London.

Mykola Lagun

Die Akte Meinl: Der Fall Lagun

Der ukrainische Bankier Mykola Lagun ließ über die Meinl Bank 87,3 Millionen US-Dollar zu einer Offshore-Firma auf den Britischen Jungferninseln fließen. Es handelte sich um Vermögen seiner Kiewer Privatbank Delta, die 2015 in den Konkurs schlitterte.

Wie die Casinos Austria den Spielerschutz vernachlässigen

Wie die Casinos Austria den Spielerschutz vernachlässigen

633.800 Euro Minus: Erstmals kann ein Spielsüchtiger seine Verluste auf den Cent genau nachweisen. profil liegt ein Protokoll auf Grundlage der Datenschutzgrundverordnung vor. Die Tabelle verrät, wie lange der teilstaatliche Glücksspielanbieter dem Mann beim Zocken zusah.

Qualifikation geschafft, Euphorie fehlt? Das ÖFB-Nationalteam nach dem Erfolg gegen Nordmazedonien

Kabinenpredigt: Wie super ist der Erfolg des Fußball-Nationalteams?

Das Nationalteam ist vorzeitig für die Europameisterschaft qualifiziert und wird trotzdem nicht bejubelt. Eine Einordnung.

Gustav Kuhn

profil-Morgenpost: Vertreibung aus diversen Paradiesen

Guten Morgen!