Archivsuche

Artikel vom Sonntag, 10. März 2019

Waffenschmuggel: In Thailand flog 2009 ein Waffendeal auf. Die Hintermänner nutzten eine Finanzstruktur, die auch in den "Ukio-Leaks" eine Rolle spielt.

Ukio-Leaks: Impala, spring!

Ein neuseeländischer Briefkasten überwies in nur drei Jahren rund eine halbe Milliarde US-Dollar auf fünf österreichische Konten. Dahinter standen wiederum drei mysteriöse ausländische Firmen. Der Fall steht auch im Zentrum einer Anzeige, die bei mehreren österreichischen Banken eine "Beitragstäterschaft" zur Geldwäsche vermutet.

Ukio-Leaks: Gefährliche Buntwäsche

Ukio-Leaks: Gefährliche Buntwäsche

Der 2012 ermordete Wiener Anwalt Erich Rebasso wusch Geld für russische Klienten. Zwischen 2006 und 2008 schleuste er zumindest 100 Millionen US-Dollar dubiosen Ursprungs von einem Wiener Bankkonto zu neun Offshore-Firmen. Von da gelangte das Geld teilweise wieder in den österreichischen Wirtschaftskreislauf. Die Profiteure kauften Industrieprodukte, Goldmünzen und Porzellan, zahlten Flüge in Privatjets, Skikurse und medizinische Behandlungen.