Lügen im Netz
Profil 25/2017

Lügen im Netz

Vor einigen Monaten kürte eine Jury von Sprachwissenschaftern in Berlin den Begriff „Fake News“ zum Anglizismus des Jahres. „Der Durchbruch in den allgemeinen Sprachgebrauch erfolgte ab November 2016 im Zusammenhang mit einer Bedeutungsverschiebung hin zu politisch motivierten Falschmeldungen, die – angeblich – dem Kandidaten Donald Trump den Sieg im Präsidentschaftswahlkampf in den USA bescherten“, hieß es in der Begründung unter anderem. Fake News sind vorsätzlich lancierte Halb- und Unwahrheiten, die sich neuerdings vor allem in den Sozialen Medien geradezu epidemisch verbreiten – und zwar keinesfalls nur in wenig frequentierten Nischenforen. Wie heutzutage mit Lügenpropaganda Politik gemacht wird und welche Gefahren daraus für die Demokratie erwachsen, ist Gegenstand des neuen Buches von INGRID BRODNIG , profil-Kolumnistin und digitale Botschafterin Österreichs bei der EU. „Lügen im Netz“ erscheint am 26. Juni im Brandstätter Verlag. Zentrale Passagen können Sie bereits in der aktuellen Titelgeschichte als Exklusiv-Vorabdruck lesen.

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