Ein IS-Aussteiger packt aus
Profil 39/2017

Ein IS-Aussteiger packt aus

Es begann vergleichsweise harmlos mit dem Zerschlagen von Fenstern und Windschutzscheiben. Damals war Apu 14 Jahre alt. Er steigerte sich rasch; bald folgten gröbere Sachbeschädigungen und auch die eine oder andere Körperverletzung. Der Rechtsstaat war der Feind, den es mit allen Mitteln zu provozieren galt. Mit 15 kam Apu in Untersuchungshaft, wo er sich innerhalb kurzer Zeit massiv radikalisierte, obwohl Politik und Religion in seinem Leben bisher keine Rolle gespielt hatten.

Wieder in Freiheit, verschrieb sich Apu ganz den kranken Utopien des "Islamischen Staats" und stand kurz davor, nach Syrien in den Krieg zu ziehen. "Letztlich verdankt er es seiner Schwester, dass er sich den Fängen der Terrormiliz und einer Gedankenwelt entwand, die ihm heute irre und falsch erscheint", schreibt EDITH MEINHART in der aktuellen Titelgeschichte.

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