Die Verbotsgesellschaft
Profil 35/2018

Die Verbotsgesellschaft

Verbote gibt es, seit der Mensch beschlossen hat, seine Existenz in der Gemeinschaft von seinesgleichen zu fristen. Manche Ethnologen sehen darin sogar eine unabdingbare Voraussetzung für jedwede funktionsfähige Gesellschaft. Wir brauchen Regeln, um uns in der Realität zurechtzufinden. Und wenn wir nicht genau wissen, was wir tun sollen, ist es uns im Zweifelsfall lieber, vorgeschrieben zu bekommen, was wir auf gar keinen Fall tun dürfen. "Immer weiter dringt die Verbotskultur in den persönlichen Lebensvollzug vor: Rauchverbote in Parks, Alkoholverbote auf Plätzen, Essverbote in U-Bahnen, Handyverbote in Öffis und Benimmvorschriften in Bädern dominieren den Alltag", schreiben CHRISTINA PAUSACKL und JAKOB WINTER in der aktuellen Titelgeschichte: "Woher kommt diese Regelwut? Und wo führt sie hin?"

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