So schützen wir unsere Grenzen
Profil 37/2018

So schützen wir unsere Grenzen

Am Anfang stand ein erschütterndes Foto, das auf Facebook die Runde machte. Es zeigt einen Flüchtling, der behauptet, von kroatischen Polizisten blutig geprügelt worden zu sein. Die Verletzungen sehen schlimm aus. Kann es wirklich sein, dass Exekutivorgane eines EU-Mitgliedslandes einen Menschen so zurichten?, fragte sich CHRISTOPH ZOTTER und machte sich auf die Suche nach dem Mann auf dem Foto. Mitte August stand er ihm schließlich in einem Flüchtlingscamp am Rand der bosnischen Stadt Velika Kladuša gegenüber. Er heißt Karim A., versuchte mehrere Male, die Grenze zur EU zu überqueren, und kehrte eines Abends schwer misshandelt zurück. Seine Angaben sind nicht zweifelsfrei zu überprüfen, doch sie erscheinen höchst plausibel, so wie viele andere ähnliche Berichte, die Zotter für die aktuelle Titelgeschichte zusammengetragen hat.

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