Wie Rechtspopulisten die EU umbauen wollen
Profil 20/2019

Wie Rechtspopulisten die EU umbauen wollen

In zwei Wochen wird ein neues EU-Parlament gewählt. Was früher zuverlässig für kollektives Gähnen und entsprechend schüttere Wahlbeteiligungen sorgte, gilt plötzlich als ein Ereignis von geradezu schicksalhafter Bedeutung – und keineswegs nur unter ein paar Hundert Berufseuropäern, die sich um ein Fünf-Jahres-Ticket für Brüssel und Strassburg bewerben. Es geht um die Zukunft des Kontinents und darum, wer sie mit welchen Visionen gestalten soll. Ein durchaus folgenschwerer Paradigmenwechsel zeichnet sich ab, denn der in vielen Ländern bereits vollzogene Rechtsruck wird auf gesamteuropäischer Ebene wohl kaum gestoppt werden.

In der aktuellen Titelgeschichte sichten EVA LINSINGER, GREGOR MAYER, MARTIN STAUDINGER, ROBERT TREICHLER, CHRISTA ZÖCHLING und CHRISTOPH ZOTTER die politische Gemengelage: Wohin wollen die Rechtspopulisten die EU steuern, wenn sie tatsächlich zu einem namhaften Machtfaktor werden sollten? Wie präsentieren sich die österreichischen Kandidaten kurz vor der Wahl? Und was will der konservative Spitzenkandidat Manfred Weber dem drohenden Erdrutsch entgegensetzen?

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