Der katastrophale Zustand des Bundesheeres
Profil 27/2019

Der katastrophale Zustand des Bundesheeres

Vergangene Woche setzten sich zwei unerschrockene profil-Redakteure von Wien gen Westen in Marsch, und das ist in gewisser Weise durchaus wörtlich zu verstehen, denn für die aktuelle Titelgeschichte über den deplorablen Zustand des österreichischen Bundesheeres wollten GERNOT BAUER und CLEMENS NEUHOLD Eindrücke aus erster Hand gewinnen. Sie inspizierten die missliche Lage der Dinge bei den Pionieren in Melk, beim Panzerbataillon 14 in der Hessen-Kaserne in Wels und im Fliegerhorst Vogler in Hörsching bei Linz. Der dort zuständige Kommandant zeigte sich höchst erfreut darüber, dass vermehrt junge Frauen Dienst in der Werft verrichten; separate Sanitäranlagen, die für Soldatinnen per Gesetz eigentlich vorgeschrieben sind, gibt es allerdings nur im Nachbargebäude. Der Spardruck in der Armee treibt bisweilen skurrile Blüten. Nach ihrer Rückkehr trafen Bauer und Neuhold den interimistischen Verteidigungsminister Thomas Starlinger zum Interview. Er nahm sich mehr Zeit als erwartet – vielleicht weil ihn direkt im Anschluss ein noch strengerer Gesprächspartner erwartete: der Finanzminister.

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