Was die FPÖ verleugnet
Profil 33/2019

Was die FPÖ verleugnet

Irgendwann – spät genug! – dämmerte es auch der FPÖ, dass kein Weg mehr daran vorbeiführte, die Vergangenheit der Partei gründlich aufzuarbeiten. Nach dem Skandal um NS-verherrlichende Texte in einem Liederbuch der schlagenden Burschenschaft „Germania“ im Jänner 2018 kündigte Heinz-Christian Strache die Einrichtung einer Historikerkommission an. Man wolle alle Archive öffnen und auch unabhängige Experten einbeziehen, hieß es vollmundig. Vergangene Woche schließlich wurde das Ergebnis veröffentlicht – allerdings nur ein Rohbericht im Umfang von 32 Seiten, der, wie sich rasch herausstellte, wissenschaftlichen Kriterien in keiner Hinsicht genügt. Das Fazit der aktuellen profil-Titelgeschichte fällt entsprechend lakonisch und vernichtend aus: „eine Blamage“.

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