Peter Handke: Der Tiefenschürfer
Profil 42/2019

Peter Handke: Der Tiefenschürfer

Der kurze Weg zur langen Geschichte begann im Railjet 865 („Achensee“) von Dornbirn nach Wien, ungefähr auf Höhe Salzburg. Es war Donnerstag, kurz nach 13 Uhr. Der profil-Redakteur Wolfgang Paterno kehrt gerade von einer innenpolitischen Reportagereise durch Vorarlberg zurück, als das Nobelpreiskomitee seine Entscheidung bekanntgab, Peter Handke mit dem Literaturnobelpreis auszuzeichnen. Paterno sprang, um es nobelpreiswürdig zu formulieren, im fahrenden Zug auf: Covergeschichte, zehn Seiten, eineinhalb Tage bis Redaktionsschluss – aber trotzdem null Angst vor dem aufgelegten Elfmeter. Dazu muss man erstens wissen, dass Paterno in der profil-Redaktion nicht ganz zu Unrecht als einer der weltgrößten Handke-Verehrer gehandelt wird, und dass, zweitens, Karin Cerny, Angelika Hager, Sebastian Hofer und Christa Zöchling wesentliche Teile zur dieswöchigen Titelstory zulieferten.

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