Der Bauplan der Welt
Profil 4/2020

Der Bauplan der Welt

Im Juli 2012 knallten im Kernforschungszentrum CERN in Genf die Champagnerkorken. Nach Jahrzehnten hatte man endlich das Higgs-Boson nachgewiesen, ein lange gesuchtes Puzzlestück der Teilchenphysik – über das der Starphysiker Steven Hawking gesagt hatte, man werde es niemals finden. Wie FRANZISKA DZUGAN beim Lokalaugenschein im größten Teilchenbeschleuniger der Welt feststellte, stehen die geleerten Sektflaschen von damals noch immer in den Regalen mancher Büros. Die riesige unterirdische Maschine dient keinem geringeren Zweck, als die Entstehung der Welt zu erklären und die Miniaturwelt im Inneren der Atome zu revolutionieren. Aber kann das heutige Modell überhaupt den nächsten großen Durchbruch bringen? Oder wird das erst seinem Nachfolger gelingen? Dzugan begab sich in die Eingeweide des Beschleunigers und sprach mit den Forschern, die täglich versuchen, ihm die Geheimnisse unserer Existenz zu entlocken.

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