ÖFB bremst Snapchat-Aktivitäten von Alaba

Alaba muss sich einbremsen

Alaba muss sich einbremsen

David Alaba hat am Mittwoch unmittelbar nach der Ankunft der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft in Mallemort Fotos und Videos aus dem Teamhotel auf Snapchat gepostet - nicht unbedingt zur Freude des ÖFB. Als mit den Spielern am Mittwochabend der Umgang mit den sozialen Medien besprochen wurde und dabei gewisse Tabuzonen festgelegt wurden, standen die Files des Bayern-Stars bereits online.

Alaba berichtete den ÖFB-Vertretern daraufhin, dass er etwa Inhalte aus der "Players Lounge" veröffentlicht habe und zeigte sich reumütig. Seither lieferte er keine Postings mehr über das EURO-Quartier.

Strafe gebe es für den Wiener keine, wurde vom ÖFB betont. Mediendirektor Wolfgang Gramann meinte zu diesem Thema am Freitag auf der Pressekonferenz: "Wir haben den Spielern keine Verbote im Umgang mit Social Media auferlegt, aber klar gesagt, was wir nicht sehen wollen."

Alaba ist einer der aktivsten ÖFB-Teamspieler, wenn es darum geht, die Fans über soziale Netzwerke wie Snapchat, Twitter oder Facebook an seinem Alltag teilhaben zu lassen. Über den Dienst Snapchat können Fotos, Videos oder Audiobotschaften geteilt werden, die sich nach einer gewissen Zeit von selbst löschen.