EURO 2016: ÖFB-Team - Ruttensteiner böse auf Hackmair

Ruttensteiner über negative Interpretation erzürnt

Ruttensteiner über negative Interpretation erzürnt

Verstimmt hat sich Willi Ruttensteiner am Freitag in Mallemort im Zusammenhang mit der Berichterstattung von ORF-Experte Peter Hackmair gezeigt. Der ÖFB-Sportdirektor kritisierte in der live auf ORF eins übertragenen Pressekonferenz heftig die vom "Pitch Reporter" vorgenommenen Interpretationen der Körpersprache der Teamspieler, die dadurch nach Ansicht von Ruttensteiner nicht gut wegkamen.

Der frühere Ried-Profi und U20-WM-Vierte von 2007 meinte dazu: "Ich bin für Kritik offen - aber schade, das könnte man auch in einem persönlichen Gespräch sagen."

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Nicht zur Aufheiterung von Ruttensteiner trug auch die Tatsache bei, dass bei den drei jüngsten Trainerwechseln im österreichischen Profi-Fußball (Ried, Wacker Innsbruck, Rapid) ein Ausländer auf einen Österreicher folgte. "Ich möchte keinen ausländischen Trainer, der bei uns beschäftigt ist, angreifen. Auf der anderen Seite bin ich sehr enttäuscht, dass man nicht dorthin schaut, wo sehr gute österreichische Trainer arbeiten." Heimische Coaches wie Adi Hütter oder Zoran Barisic hätten zuletzt gute Arbeit geleistet. "Ich wünsche mir mehr Chancen für österreichische Trainer, diese Chancen haben sie sich auch verdient", meinte der Chef der ÖFB-Trainerausbildung.

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Jakob Jantscher, seit einigen Monaten Vater einer Tochter, hält aus der Entfernung intensiven Kontakt zu seiner Familie. "Ich telefoniere viel und meine Frau schickt mir viele Fotos", erzählte der Steirer. Seinen ersten Vatertag muss Jantscher fern seiner Familie verbringen. "Meine Tochter hat Glück, dass ich nicht da bin, jetzt muss sie mir nichts schenken", schmunzelte der 27-Jährige.