Terrorangst - Boatengs Familie kommt nicht ins Stadion

Abwehrhüne Boateng mit Tochter Soley

Abwehrhüne Boateng mit Tochter Soley

Aus Sorge vor Terroranschlägen wird die Familie von Deutschlands Fußball-Teamspieler Jerome Boateng bei der EM in Frankreich nicht ins Stadion kommen. "Das Risiko ist mir einfach zu groß", begründete der Bayern-Innenverteidiger seine Entscheidung in einem Interview mit der "Sportbild". Es seien zuletzt viele Dinge passiert, die einen nachdenklich machen.

"Ich für meinen Teil will mich bei der EM allein auf den Fußball konzentrieren können, und da fühle ich mich einfach wohler, wenn meine Familie nicht im Stadion sitzt", sagte der 27-Jährige. Deutschland startet am Sonntag (21.00 Uhr) in Lille gegen die Ukraine in das Turnier.

Der Club-Kollege von David Alaba hofft nach dem WM-Titel vor zwei Jahren in Brasilien nun auf den EM-Triumph in Frankreich, der auch dank Erfolgscoach Joachim Löw gelingen soll. "Der Bundestrainer hat ebendiesen Titel-Hunger gegenüber der Mannschaft nicht nur angesprochen, er lebt ihn uns auch vor. Je näher das Turnier rückt, desto konzentrierter wirkt Jogi Löw", hob Boateng den Anteil des 56-jährigen Betreuers hervor. Neben Deutschland zählt der deutsche Abwehrchef Gastgeber Frankreich und Spanien zu den Topfavoriten auf den Titel.