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12 Infekte zu Hause:


„Erkältung, Grippe, Husten, Fieber – wie kann ich meinem kranken Kind helfen?“

Die Erreger grippaler Infekte sind Viren, die beim Husten oder Niesen durch die Luft fliegen und an ungewaschenen Händen kleben. Ein kleines Kind ist vor allem wegen seines noch wenig trainierten Immunsystems anfällig für viele dieser Krankheitserreger. Die Infektanfälligkeit steigt zusätzlich, wenn sich ein Kind regelmäßig im Zigarettenqualm der Eltern aufhält. Mit jedem Infekt wächst die Abwehrkraft des Kindes. Neben wässrigem Schnupfen können bei einer Grippe Hals- und Ohrenschmerzen, Husten, fehlender Appetit auftreten, das Kind wird quengelig und schläft nachts schlecht. Der ganze Spuk dauert normalerweise kaum länger als eine Woche. Eine Komplikation tritt dann auf, wenn zusätzlich zu den Viren noch Bakterien eine Infektion verursachen und das Kind eine Lungen- oder Mittelohrentzündung bekommt. Dann sollte man unbedingt einen Arzt aufsuchen. Vorsicht vor Aspirin – es kann möglicherweise schwere Leberkomplikationen auslösen.