Dokumentarfilme aus Österreich

„Österreich verfügt über eine wirklich lebendige Dokumentarszene – gemessen an der Kleinheit dieses Landes ist das großartig“, stellt Ulrich Seidl trocken fest, der wie Glawogger seit den achtziger Jahren zwischen Spiel- und Dokumentarfilmprojekten pendelt. Tatsächlich reicht die Palette der wesentlichen Exponenten des Genres von Dokumentar-Einzelkämpfern wie Michael Pilz, der gerade mit einer großen Retrospektive im Wiener Filmmuseum geehrt wird, und Ruth Beckermann („Zorros Bar Mizwa“) über kompetente Kinoporträtisten wie Harald Friedl („Aus der Zeit“) und Karin Berger („Herzausreißer“) bis zu Doku-Avant-garde-Grenzgängerinnen wie Lisl Ponger.