Ein Quantum Hoffnung: Kann Wahlsieger Barack Obama die Welt verändern?

Die Zeiten, in der man die Gegner der USA auf „Achsen des Bösen“ schob, sind vorbei. Er werde auch mit Schurken, mit Bösewichten reden, hatte Obama schon im Wahlkampf verkündet. Als gefährliche Naivität wurde das vielfach gescholten. Dass diese Gesprächsbereitschaft aber keine Marotte des zukünftigen Präsidenten ist, wird etwa aus der Stellungnahme von fünf ehemaligen Außenministern – darunter drei republikanischen – klar: Sie plädieren dafür, dass Obama schleunigst direkten Kontakt mit Teheran aufnimmt, was einen Bruch mit einer drei Jahrzehnte alten Politik Washingtons bedeuten würde.