Fanta und Gänswein: Was Sie schon immer über Papst Benedikt XVI. wissen wollten

Wer beschützt den Papst?

Neben dem Gendarmeriekorps der vatikanischen Governorates ist vor allem die Schweizergarde für den Schutz des Heiligen Vaters verantwortlich. Die mit 110 Gardisten kleinste Armee der Welt wurde im Jahr 1506 von Papst Julius II. gegründet, die Aufnahmekriterien sind streng: Neue Rekruten müssen Schweizer Staatsbürger sein (für die Dauer ihres Dienstes erhalten sie die Staatsbürgerschaft des Vatikanstaates), in der Heimat bereits Militärdienst geleistet haben, katholisch, ledig, mindestens 1,74 Meter groß und bei Eintritt nicht älter als 30 Jahre alt sein. Als traditionelle Waffe dient die zwei Meter lange Hellebarde, für den Fall akuter Bedrohungen sind die Gardisten allerdings auch mit einem Pfefferspray ausgerüstet. Die maßgeschneiderte Uniform besteht aus 154 Teilen, die jährliche Angelobung neuer Rekruten findet stets am 6. Mai statt.