Interview mit Toten Hosen Sänger Campino

profil: Müssen Sie nach 25 Jahren Tote -Hosen noch um Erlaubnis fragen, bevor Sie solche externen Projekte angehen?

Campino: Ich weiß nicht, ob ich das muss, aber ich weiß, dass ich es tue. Schließlich sind die Hosen eines der wichtigsten Dinge in meinem Leben. Das sind meine Freunde und Arbeitskollegen. Da sind egomane Anwandlungen nicht sehr hilfreich. Die haben sich aber bei der „Dreigroschenoper“ ohnehin sehr für mich gefreut und sofort geschnallt, dass das, was ich dort lerne, auch den Toten Hosen nutzen kann. Etwas weniger Enthusiasmus gab es mit dem Film, weil der direkt anschließend kam und die Band eigentlich damit gerechnet hatte, dass die Zeit für ein neues Album reif wäre. Da wurde schon mit den Zähnen geknirscht.