Interview mit Toten Hosen Sänger Campino

profil: Aber der Kontakt blieb aufrecht?

Campino: Es hat sich eine tiefe Freundschaft zwischen mir und Wim und seiner Frau Donata entwickelt. Wim ist mit mir auch schon nach Liverpool zu Fußballspielen gefahren und hat mir in einer schweren Stunde, als Alavés im Uefa-Cup-Finalspiel 2001 gegen Liverpool in letzter Minute ausgeglichen hat, die Hand gehalten und gesagt: „Es wird alles gut.“ Was ja dann auch der Fall war. Und zu Weihnachten vor zwei Jahren klingelte das Telefon, und Wim meinte, er habe was für mich geschrieben. Daraufhin kam er mit dem Fahrrad rübergeradelt und hat mir „Palermo Shooting“ vorgeschlagen. Ich hatte zwar Sorge, ob ich das schaffen würde, aber er meinte bloß, dass er schon wisse, was er von mir erwartet und wie er das aus mir herausholt.