Kleines Finanzlexikon zur Wirtschaftskrise:
Von A wie Angst bis zu Z wie Zinsen

J

JOBS

Urlaub, Feiertage, Wochenenden, Zeitausgleich, Krankenstand, Kuraufenthalt, Pension: Es gibt viele Wege, der Fron am Arbeitsplatz zu entgehen. Und angenehmer ist das Leben schon, wenn man gerade nicht arbeiten muss. Paradoxerweise gilt das nur für jene, die einen Job ­haben. Nicht arbeiten, ­obwohl man könnte (oder sollte), ist viel erfreulicher als nicht arbeiten, weil man nirgends gebraucht wird. Die Verhinderung von Massenarbeitslosigkeit gilt deshalb als oberstes Ziel in wirtschaftlichen Krisenzeiten. Umstritten ist, wie sehr der (→) Staat letztlich dazu beitragen kann, Jobs in größerem Ausmaß zu ­sichern. Laut Prognose der Nationalbank wird es in den kommenden zwei Jahren in Österreich 45.000 Arbeitslose mehr geben – trotz Konjunkturpaket.