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Kathia Deninger, 32

Im Alter von 20 Jahren begann die junge Frau zu rauchen, „nie wegen Stress, es war für mich immer ein Genuss“, erklärt Deninger. Als sie später in Wien studierte, steigerte sich auch ihr Tabakkonsum auf acht bis zehn Zigaretten, am Wochenende auf eine Packung pro Tag. Als dann etliche Freundinnen beschlossen, mit dem Rauchen aufzuhören, wollte auch Deninger mit dem Qualmen Schluss machen: „So wie einen die Gesellschaft zum Rauchen animiert, so funktioniert auch das Gegenteil.“ Um den Ausstieg zu schaffen, las sie das mittlerweile berühmte Buch „Endlich Nichtraucher!“ von Allen Carr. „Es hat aber nicht funktioniert, da ich eigentlich nicht aufhören wollte“, analysiert die Studentin heute ihr Scheitern. Der Stopp kam jedoch von selbst. Als sie schwanger wurde, hörte sie schlagartig zu rauchen auf. „Ich hatte plötzlich keine Lust mehr zu rauchen – als hätten die Hormone und die Natur das absichtlich so eingerichtet“, so Deninger. Nach der Geburt griff sie wieder zur Zigarette, hörte aber mit der zweiten Schwangerschaft sogleich wieder auf.

WEITER: Franz Fuss