Scherze für 20 Millionen Franzosen: Die Komödie "Willkommen bei den Sch'tis"

"Willkommen bei den Sch'tis"

"Willkommen bei den Sch'tis"

Statistisch gesehen hat somit fast jeder dritte Franzose sich an „Willkommen bei den Sch’tis“ delektiert – eine gewaltige Zahl in der Ära der prolongierten Kinokrise. Nur zum Vergleich: Harald Sicheritz’ Häuslbauer-Groteske „Hinterholz 8“ (1998), der mit Abstand publikumswirksamste österreichische Film der vergangenen drei Jahrzehnte, hat mit 617.000 Kinobesuchern gerade mal jeden 13. Österreicher erreicht. Dany Boons Komödie somit als einen Film zu beschreiben, der „einen Nerv getroffen“ habe, wäre fahrlässig untertrieben; die „Sch’tis“ haben nicht weniger als das nationale Zentralnervensystem erreicht, übernommen und neu justiert.